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On 26 December 2014, I started the thread Der Mond und die Astrologie (und die Welt)The Moon and Astrology (and the World), nicknamed “Mondfaden” (“moon thread”), at the astrology forum at astro.com, and since then made several thousand posts to the forum (mostly in German), until at least 2022…

The post that was maybe most directly something new regarding the core ideas of exactphilosophy.net, was posted already early on, 12 August 2015, as reply #716 in the “Mondfaden”, namely it contained for the first time the idea to add a “goal element” to my model of star signs as transitions of elements, in the following table (translated here to English, see below for German original):

Task Element Transformation "Goal Element"
1 Earth Fire-Earth-Water Air
2 Water Earth-Water-Air Earth
3 Earth Earth-Earth-Air Water
4 Air Earth-Air-Water Earth

A year later, this idea made it into my article “Elementary Star Signs”, 2018 into my book of the same name, and it might be quite generally relevant for how the psyche would operate by transforming outer influences, with “goals” half inside and half looped back outside, see section “psyche” at exactphilosophy.net.

Many other posts have lead to articles and additions “decorating” the core content at exactphilosophy.net, maybe most notably besides the “Mondfaden” also the thread Weiss-Rot-Schwarz und dreifaltige Mondgöttin?White-Red-Black and the Triple Moon Goddess – (created 2 April 2019), which certainly helped to provide material for the “origins” section and related “triple goddess” articles. But there were also other threads, and overall ideas / findings that so far never made it into the main site.

Below are all of my posts as they were still online 12 Aug 2022 (excluding sections about discussion of personal horoscopes). Please contact me if there is anything below that you feel should be left out or changed – even though this was not fully redacted material when posted (and to a certain point documenting how things unfolded then would have precedence), and note that since this is just a copy from the forum at astro.com, you might want to knock there, too. Edits will be marked like [this] and [that].

Thanks a lot to all who posted and were reading !

deutsch

Am 26. Dezember 2014, eröffnete ich den Faden Der Mond und die Astrologie (und die Welt), Spitzname “Mondfaden”, im Astrologie-Forum auf astro.com, und postete seither mehrere tausend Beiträge im Forum (meist auf deutsch), bis mindestens 2022…

Den Beitrag, der vielleicht am direktesten etwas Neues in Bezug auf die Kernideen von exactphilosophy.net war, postete ich bereits recht früh, am 12. August 2015 als Antwort #716 im “Mondfaden”, und zwar enthielt er zum ersten Mal in folgender Tabelle die Idee, mein Modell der Sternzeichen als Übergänge von Elementen um ein “Zielelement” zu erweitern:

Aufgabe Element Transformation "Zielelement"
1 Erde Feuer-Erde-Wasser Luft
2 Wasser Erde-Wasser-Luft Feuer
3 Feuer Erde-Feuer-Luft Wasser
4 Luft Feuer-Luft-Wasser Erde

Ein Jahr später fand diese Idee Eingang in meinen Artikel "Elementare Sternzeichen", 2018 in mein gleichnamiges Buch, und sie könnte ganz allgemein relevant sein für die Art und Weise, wie die Psyche durch Umwandlung äusserer Einflüsse operieren würde, mit “Zielen” halb innen und halb nach aussen zurückgeschleift, siehe den Abschnitt “psyche” auf exactphilosphy.net.

Viele weitere Beiträge haben zu Artikeln und Ergänzungen geführt, die den Kerninhalt von exactphilosophy.net “schmücken”, vielleicht neben dem "Mondfaden" am erwähnenswertesten der Faden Weiss-Rot-Schwarz und dreifaltige Mondgöttin? (eröffnet am 2. April 2019), der sicherlich dazu beitrug, Material für den Abschnitt “origins” (“Ursprünge”) und die damit verbundenen Artikel um die dreifaltige Mondgöttin zu liefern. Aber es gab auch andere Themen und allgemein Ideen / Erkenntnisse, die es bisher nicht auf die Hauptwebsite geschafft haben.

Unten meine Beiträge so wie sie am 12.08.2022 noch online waren (ausgenommen Bereiche zur Diskussion persönlicher Horoskope). Bitte mich kontaktieren, wenn das Gefühl entstünde, dass davon irgendwas weggelassen oder verändert werden sollte – auch wenn es naturgemäss zum Zeitpunkt, wo es gepostet wurde, nicht vollständig redigiertes Material war (und bis zu einem gewissem Punkt hätte dokumentieren, wie sich die Dinge damals entfalteten, Vorrang), und auch zu beachten ist, dass da dies hier lediglich eine Kopie aus dem Forum auf astro.com ist, es sinnvoll sein könnte, dann auch dort zu anzuklopfen. Edits sind wie [dies] und [das] gekennzeichnet.

Danke vielmals an alle, die gepostet und mitgelesen hatten !

Titel: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - Teil
Datum: Fr 26. Dezember 2014 10:24 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Eröffnet #0)
Was ich hier zum Mond sagen werde, kann man natürlich direkt anwenden auf den Mond im Horoskop (oder auch in üblicher Weise teilweise auf Krebs oder 4./10. Haus, usw.) - aber es geht auch noch deutlich weiter:

   Wie ich zu zeigen hoffe, ist der Mond mit dem Wesen der Astrologie viel tiefer und direkter verwoben als bisher wahrgenommen wird.

Bevor ich das kann, muss ich aber erst die Dinge etwas entfalten...

Runde Dinge und in Kreisen sich drehen

Der Mond ändert sein "Gesicht" periodisch im Verlauf von jedem Monat: Von leer zu voll und wieder zurück. Daher und auch weil der Mond sichtbar rund ist, kommt u.A. die Identifikation mit allem Runden/Zyklischen.  

Gerade weil sich beim Mond immer alles dreht, kann man es auch nicht so logisch linear beschreiben und analysieren, daher hier einfach mal ein Katalog von mondhaften Dingen, sie werden sich bald verweben...

Spiegelndes, reflektierendes "Nichts"

Der Mond reflektiert "nur" das Licht der Sonne, wenn der Mond z.B. im Löwen ist, dann ist es nicht wie bei der Sonne messbar Hochsommer, aber doch hat es eine Wirkung.

Wenn man eine anscheinend mysteriöse komplexe Frau als Mann verstehen möchte, so sollte man oft halt nicht zu kompliziert denken, nicht "zu viel Licht hineinprojizieren". Mit ganz einfach denken kommt man oft schon nahe heran, auch wenn man dann doch keine Chance hat auf das "Nichts" am Ende.

Oscar Wilde hat das in "Die Sphinx ohne Geheimnis"* auf die Spitze getrieben, mit der Frau die sich einfach nur ein Zimmer für ein paar Stunden in der Woche gemietet hatte um dort ihr so schön "leeres" Geheimnis zu pflegen indem sie einfach niemandem sagte was sie da tat und auch nichts besonderes tat...

* Die Sphinx ohne Geheimnis: http://www.besuche-oscar-wilde.de/werke/deutsch/erzaehlungen/die_sphinx_ohne.htm

Artemis/Hekate und der Frühlingspunkt

Die Mondgöttin Artemis wurde kurz vor ihrem Zwillingsbruder Apollon geboren und half gleich mit als Hebamme bei seiner Geburt. Als Hebamme ist sie dort wo neues Leben entsteht oder generell wo Neues erschaffen wird.

Hekate ist eher die Totengöttin, und sie ist die einzige der alten Götter bei den Griechen die nach der Revolution durch Zeus und seiner Generation ihren Platz behielt. In dem Sinne ist sie die unsterblichste Göttin, älter als alle Götter die waren, sind und sein werden.

Oft wurden die beiden als eine Einheit gesehen, am Punkt zwischen Tod und (Wieder?-)Geburt.

Astrologisch ist dieser Übergang zwischen Ende Fische und Anfang Widder, am Frühlingsanfang.

Die Liebe zur Kunst

Wenn man wie Hekate ewig lebt, so werden andere Dinge wichtig als bei Sterblichen.

Menschen kommen und vergehen so schnell, aber Kunstwerke bleiben Artemis über Jahrhunderte und mehr als "Gefährten" erhalten. Alles was den Menschen im Leben wichtig erscheint hat sie schon abermals gesehen, nur was an Intensität nahe herankommt an eine Geburt oder den Tod hat für sie noch einigermassen eine Bedeutung.

Umgekehrt ist sie als Artemis immer auf der Suche nach dem Neuen, voll die wilde ungezähmte Avantgarde. Auf der Suche nach irgendwas das neu und intensiv genug ist, um in ihrem ewigen Leben noch Sinn zu machen.

Symmetrie und Asymmetrie und die Gegensätze

Jetzt beginne ich schon mehr die Dinge zu verweben. Für Männer sollte ich jetzt vielleicht noch erwähnen dass das auf eine gewisse Weise sehr unlogisch wird, da sich Gegensätze beim Mond oft nicht widersprechen sondern befruchten...

Die Schönheit der Frauen beruht oft auf passiv spiegeln und rund sein. Das ist durchaus auch rein physisch optisch das Zeigen oder Verbergen der runden, gespiegelten Attribute wie Augen, Brüsten mit Brustwarzen und Hintern. Dort aber fast im gleichen Zug wieder das Spiel mit der Asymmetrie, in der Frisur oder in der Kleidung, besonders bei Künstlerinnen und so ist oft dort wieder viel Asymmetrie zu finden, manchmal auch direkt körperlich mit verschiedenen Augenfarben usw. Und natürlich ist das Ganze nicht nur auf das visuell sichtbare beschränkt, sondern eine schöne Frau ist auch innerlich "rund".

Nebenbemerkung: Um eine Frau zu interessieren kann man z.B. diese passive Rundheit versuchen zum drehen zu bringen, also nicht voll frontal auf sie zu, sondern irgendwie immer wieder "tangential" und sie so zum Drehen bringen. Was nicht heissen soll, dass dann der Mann das Spiel kontrollieren würde, natürlich.

Das schwarz-weisse Chinesische Yin-Yang Symbol mit viel Rundem, das wohl alle kennen geht historisch u.A. auf das Bild eines Hügels zurück, wo sich im Laufe eines Tages die sonnige und schattige Seite abwechseln, also Gegensätze und doch ein Ganzes und periodisch in Bewegung.

Gerade daher ist neben dem Runden durchaus auch das betont zackig-eckige auch wieder sehr mondhaft, usw.

Schwarz-Rot-Weiss

Der Mond ist "weiss" bei Vollmond, schwarz-weiss die meiste Zeit und bei Neumond leicht rötlich dunkel. Da ja die weibliche Periode mit dem Mondzyklus assoziiert wird, ist das rot auch das rot des Menstruationsblutes (oder der Geburt).

Das Wachsen zum Vollmond ist auch wie das Wachsen des schwangeren Bauches bis zur Geburt. In der Mythologie ist das mondhaft weibliche oft dreifaltig, auch für drei Lebensphasen, als Mädchen (noch nicht zeugungsfähig), erwachsenen Frau und dann als alte Frau (nicht mehr zeugungsfähig).

(weiter in Teil 2)
Titel: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) -Teil 2
Datum: Fr 26. Dezember 2014 10:26 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #1)
Schwarz-Rot-Weiss

Der Mond ist "weiss" bei Vollmond, schwarz-weiss die meiste Zeit und bei Neumond leicht rötlich dunkel. Da ja die weibliche Periode mit dem Mondzyklus assoziiert wird, ist das rot auch das rot des Menstruationsblutes (oder der Geburt).

Das Wachsen zum Vollmond ist auch wie das Wachsen des schwangeren Bauches bis zur Geburt. In der Mythologie ist das mondhaft weibliche oft dreifaltig, auch für drei Lebensphasen, als Mädchen (noch nicht zeugungsfähig), erwachsenen Frau und dann als alte Frau (nicht mehr zeugungsfähig).

Die Ästhetik in der Kunst

In der Kunst sieht man oft die drei Farben, aber auch eben oft Rundes und die Symmetrie. Auch in der Photographie die (vor der digitalen Photographie) auf Silber beruhte, dem Metall des Mondes.

Man muss sich einfach mal ein paar berühmte Bilder oder Skulpturen in Erinnerung rufen und ja, oft ist es halt dann genau ein mondhaftes Element was es ausmacht, bzw. wenn man es sich wegdenkt dem Kunstwerk oft einen grossen Teil seiner Berechtigung stehlen würde.

Darin liegt auch eine grosse Vertrautheit mit dem Mond, mit dem Mütterlichen das man nach der Geburt sieht, wie z.B. unmittelbar die Augen und Brüste der Mutter.

Umgekehrt sucht Artemis in der Kunst (zumindest seit der Moderne) oft die Ästhetik eines neugeborenen Kindes, das nüchtern betrachtet im Vergleich zu dem was man sonst als "schön" bezeichnet oft sehr hässlich ist - nicht glatt, rund, sondern faltig, verklebt mit allen Möglichem - und dennoch die Eltern in Liebe binden kann wie sonst nichts. Genau das versucht Artemis in der Kunst zu erreichen.

Golem, Roboter, Grossstädte und Prag

Artemis, die wilde naturnahe Jägerin ist aber auch Göttin der Städte, von Zeus selber bekam sie 50 Städte.

Prag gilt mystisch als die Stadt der Städte, und ja, da findet sich sehr viel mondhaftes, aber eben, es ist halt eher im Schatten als im Licht.

Der Name "Prag" steht anscheinend für "Übergang", möglicherweise für eine Fuhrt in früher Zeit, wozu es aber anscheinend keine historischen Hinweise gibt, symbolisch denkt man aber sofort an den Frühlingspunkt, den Übergang zwischen Tod und Leben.

Im Bild "La Plume"* vom tschechischen Jugendstil Maler Alfons Mucha, hat Mucha als Kunstgriff den Sternkreis versteckt auf 14 Zeichen erweitert, zwischen Fischen und Widder, versteckt im Hals der Schönen, hat er zwei neue Sternzeichen hingetan, symbolisch also auch für den Übergang zwischen Tod und Wiedergeburt wie bei den alten Ägyptern.

* La Plume: http://static.curiator.com/art/x_0751dd5238ae78c9a86c003558a4c38b.jpg

Es waren in Ägypten Heqet und Khnum die am Oberlauf des Nils neues Leben schufen aus Lehm, so wie in der Sage in Prag der Golem am Ufer der Moldau aus Lehm geschaffen wurde. Auch Roboter sind wenn so will ein Versuch künstlich Lebewesen zu schaffen, und das Wort "Roboter" kommt aus einem Theaterstück von Karel Capek (das Wort ist die Erfindung von seinem Bruder Josef).

Es hat sehr viel Kunst in Prag, das meiste aber unsichtbar für all die Touristen.

Schlaf, Traum, Rausch

Künstler oder vielleicht die "Bohème" (Prag liegt in Böhmen) schaffen ihre Kunst oft nicht analytisch bewusst und linear, sondern suchen halt oft die Kreise, in Träumen und auch im Rausch, eben auch um den Geheimnis des Mondes so nahe zu kommen.

Das "automatische Schreiben" der Surrealisten kommt einem da in den Sinn.

Theater

Auch wenn Artemis 50 Städte hat, ist sie selbst sicher keine "Bürgerin", sie lebt eher im Grosstadtdschungel, vielleicht in Abbruchhäusern die sie sich wieder einrichtet.

Aber im Theater da kommen die zwei Welten wie schwarz-weiss im Mond nahe zusammen. Das Publikum im Halbdunkel, die Bühne im Licht. Die Bourgeoisie im Publikum, die Bohème auf der Bühne. Und da spiegeln die Künstler auf der Bühne alles was in der "bürgerlichen" Welt so abläuft auf ganz dichte, mondhafte Weise. Und die Bürger applaudieren dann noch dazu. Das dient wohl (ich sollte das ev. noch weiter begründen, aber kein Platz mehr) dazu, dass die Bourgeoisie unbewusst in Wallung gerät, ihr Handeln irgendwie unbewusst erkennt und danach unmerklich etwas ändert.

Aber Zeit um zum Versprochenen zu kommen:

Der Mond und die Astrologie

In der Astrologie bestimmt sich das Schicksal aus dem Moment der Geburt, also genau aus dem Punkt wo die Artemis ist, der Punkt worum ihr Interesse an der Welt kreist.

Und das Schicksal entfaltet sich nicht linear sondern in Kreisen, nämlich in den Kreisen die die Planeten im Himmel machen (geozentrisch, mit all den Kristallsphären und Epizyklen).

Das war's schon, wie so oft eben mit dem Mond am Ende fast leer und irgendwie banal und doch die Ganze Welt darin enthalten.

(weiter in Teil 2)
Titel: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) -Teil 3
Datum: Fr 26. Dezember 2014 10:27 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #2)
Der Mond und die Welt (oder Prag und Sedna)

Seit der Entdeckung des Uranus wurden die Abschnitte in der Geschichte bis zur nächsten Entdeckung mit dem Planeten in Verbindung gebracht. Wie Aufklärung, Revolutionen und Eisenbahn mit dem Uranus, Photographie und Öl/Automobil mit dem Neptun, Atombomben und mehr mit dem Pluto.

Nun ist seit Sommer 2004 am astronomischen Weltkongress in Prag (!) Pluto offiziell-astronomisch kein Planet mehr (was rein astromonisch-wissenschaftlich gesehen unvermeidbar war). Damit endete wohl die Periode mit Pluto.

Also was dann?

Nun, ich behaupte genauso wie Pluto als erstes Objekt in seiner Entfernung prägend war, ist es heute das erste entdeckte Objekt einer Sphäre in weiterer Ferne, nämlich Sedna, welche im Herbst 2003 entdeckt wurde.

Wenn man Planetenherrschaften erweitert, so bekam Uranus ein Sternzeichen vom Saturn, Neptun vom Jupiter, Pluto vom Mars. Also würde Sedna ein Sternzeichen von der Venus bekommen, ich vermute dass Venus eher das weibliche Zeichen Stier behalten würde und Sedna also die Waage bekäme (ganz oder teilweise oder wie immer man das sehen will).

Und Sedna ist im Moment im letzten Dekan des Stiers (und das für eine Weile, da sehr weit weg und daher langsam, auch wenn im Moment der Sonne relativ nahe).

Das suggeriert dass in den heutigen Zeiten Geld sehr wichtig sein würde, stärker als ob man Atombomben hat oder nicht. Das würde für mich gut passen. Auch dass (wie Sedna in der Inuit Mythologie) man irgendwie keine Hände hat mit denen man etwas bewirken kann in der Gesellschaft, dass man der ganzen etwas sturen und doch oft auch wohlwollenden Fürsorge irgendwie halt passiv sich fügen muss in gewissen Bereichen.

Ich sehe das eben auch aus Sicht der Artemis oder von Prag aus: All das Leid dass Pluto mit dem 2. Weltkrieg und Holocaust und danach dem kalten Krieg nicht zuletzt in Prag gebracht hatte, "wollte" Prag/Artemis ändern durch die Schaffung einer mehr und mehr matriarchalischen Welt, wo passive Macht stärker ist.

Es liegt ja in der Natur der Sache, dass auch wenn ich richtig läge mit meiner "Sedna Epoche der Weltgeschichte", das eventuell mondhaft halt im Verborgenen bliebe.

Weiterhin schöne Festtage und guten Rutsch!

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Sa 27. Dezember 2014 06:11 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #4)
Danke auch

Übrigens, wenn ich darf: da ich oben von runden und zyklischen Dingen sprach: Aristoteles schrieb in "Über den Himmel" dass die vier "normalen" Elemente sich geradlinig bewegen, aber das 5. Element sich in Kreisen bewegt und besonders oft im Himmel vorkommt, und anscheinend waren als Folgerung die Kristallsphären wo sich die Planeten darauf bewegten daher aus dem 5. Element.

Alain
Titel: Re: Udo Jürgens gestorben
Datum: Sa 27. Dezember 2014 12:56 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419182234 (Antwort #36)
Einen wirklichen Bezug zu Udo Jürgens habe ich erst seit einem Erlebnis letzten Samstag, vielleicht kann das etwas beitragen. Erst das Erlebnis:

Letzten Samstag (Korrektur: Sonntag) war ich am Nachmittag schwimmen in Zürich-Leimbach und verliess das Wasser um 15:45 (das Bad schloss um 16:00) und ging dann noch kurz spazieren, obwohl ich das sonst in dem Moment nicht so tue. Es muss um 16:10 +/- 5 Minuten gewesen sein wo ich beim Vorbeigehen ein Plakat mit kommenden Konzerten sah, 3 x 3 kleine "Plakate" auf einem normal grossen Plakat, und mir fiel nur eins davon auf, das mit einem Konzert von Udo Jürgens am 8.3.2015 im Hallenstadion Zürich und da ging mir ein Gedanke durch den Kopf "ich glaube der lebt nicht mehr lange", und wie ich am Abend erfuhr muss das so ca. 15 min vor seinem offiziellen Todeszeitpunkt gewesen sein.

Solche Dinge hatte ich schon mehrfach, allerdings eher als Kind, schon relativ lange nicht mehr so deutlich und zu Udo Jürgens hatte ich keinen besonderen Draht, weder zur Musik noch zur Person. Vielleicht etwas im Umfeld, ein guter Freund wo ich auch Pate von einem seiner Kinder bin, war am einem Konzert diesen Sommer und war sehr begeistert wie er mir aber erst letzten Sonntag (Nachtrag: abends) sagte, bezeichnete es als eines der oder das beste Konzert seines Lebens. Dieser Freund hat n.Jupiter etwas weiter gegen Ende Löwe als der Todeszeitpunkt und ist auch ein sehr hagerer, drahtiger Typ, sehr gut in Form.

Das mit Jupiter sehe ich. Allerdings ist das vielleicht, da Jupiter (je nachdem wie man Astrologie sieht) ein persönlicher Planet ist und kein kollektiver, eher Zeugnis von Udos persönlichen "Glück" von einem raschen schmerz- und leidensfreien Tod als von einem vielleicht mehr kollektiven "Grund" von seinem Tod zu dem Zeitpunkt?

Ich weiss es nicht, mir sind nur zwei Dinge zusätzlich aufgefallen:

Der Todeszeitpunkt war nahe dem Neumond, mit dem (Komposit-)Mittelpunkt von Mond und Sonne nahe dem galaktischen Zentrum, welches ja astronomisch fast sicher ein grosses Schwarzes Loch im Zentrum unserer Galaxie/Milchstrasse ist, was durchaus zu "Tod" passen würde, und dieses Punkt liegt ja bei Udo Jürgens im 8. Haus ("Tod").

Nur weil ich gerade gestern über Sedna schrieb: Sedna lief letzten Samstag (Korrekt: Sonntag) bis auf eine Bogenminute genau (wobei da sehr viel am exakten Geburtszeitpunkt hängt) rückwärts über den Geburts-Aszendenten. Allerdings tat sie das wenn ich das richtig nachgeschaut habe, 2013+14 schon dreimal (2x vorwärts, 1x rückwärts).

Angehängt noch die drei Horoskope für Geburt / Moment wo ich das Plakat abschaute und Tod, mit beiden Mondknoten, Lilith und galaktischem Zentrum.

Für mich alles am Ende doch nicht so offensichtlich. Allerdings, es hat definitiv etwas weihnachtliches für mich.

Alain



Titel: Re: Udo Jürgens gestorben
Datum: Sa 27. Dezember 2014 13:03 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419182234 (Antwort #37)
Sorry, das mittlere Horoskop oben war falsch, war auch am letzten Sonntag (nicht Freitag, nicht Samstag), 15 min vor dem Tod.

Alain



Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) -Te
Datum: Sa 27. Dezember 2014 17:49 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #6)
Zitat von Moonman23 (Sa 27. Dezember 2014 13:20 MEZ):
Das mit Artemis hat mir gut gefallen, ist doch der Abendmond (zunehmend) ein Werwolf - siehe dein Avatar.


Das sollte eigentlich nominell ein Fuchs sein, das Logo meiner Website exactphilosophy.net, da muss ich wohl noch zeichnen üben .

Enstanden in Anlehnung an die erste "Antwort" die ich je von einem I Ging Orakel bekam:

64 WE DSI

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oben Li, das Haftende, das Feuer
unten Kan, das Abgründige, das Wasser

Es ist in dem Zeichen die Zeit angedeutet, da der Übergang aus der Unordnung zur Ordnung noch nicht vollendet ist. Der Umschwung ist zwar schon vorbereitet, indem alle Striche des oberen Trigramms zu denen des unteren in Beziehung stehen. Aber sie sind noch nicht auf ihrem Platz. Während das vorige Zeichen dem Herbst gleicht, der den Übergang vom Sommer zum Winter bildet, ist dieses Zeichen wie der Frühling, der aus der Stockungszeit des Winters in die fruchtbare Zeit des Sommers führt. Mit diesem hoffnungsvollen Ausblick schließt das Buch der Wandlungen ab.

Das Urteil

Vor der Vollendung. Gelingen.
Wenn aber der kleine Fuchs,
wenn er beinahe den Übergang vollendet hat,
mit dem Schwanz ins Wasser kommt,
dann ist nichts, das fördernd wäre.

Die Verhältnisse sind schwierig. Die Aufgabe ist groß und verantwortungsvoll. Es handelt sich um nichts Geringeres, als die Welt aus der Verwirrung in die Ordnung zurückzuführen. Dennoch ist es eine Aufgabe, die Erfolg verheißt, da ein Ziel vorhanden ist, das die auseinanderstrebenden Kräfte zu vereinigen vermag Nur muß man zunächst noch leise und behutsam vorgehen. Man muß vorgehen wie ein alter Fuchs, der übers Eis geht. In China ist die Vorsicht des Fuchses, wenn er über Eis geht, sprichwörtlich. Er horcht stets auf das Krachen und sucht sich sorgfältig und umsichtig die sichersten Stellen aus. Ein junger Fuchs, der diese Vorsicht noch nicht kennt, geht kühnlich drauflos, und da es vorkommen, daß er hineinfällt, wenn er beinahe schon über das Wasser ist, und seinen Schwanz naß macht. Dann war natürlich die ganze Mühe vergeblich. Dementsprechend ist in Zeiten vor der Vollendung Überlegung und Vorsicht die Grundbedingung des Erfolges.

(Übersetzung von Richard Wilhelm, Hervorhebungen von mir)

Meine Frage damals war "What about Prague?" (also ca. "Was ist mit Prag?") auch wenn ich da noch etwas ganz konkretes im Hinterkopf hatte. (Das türkisfarbene über dem Fuchs ist erst im Sommer 2010 hinzugekommen, aber das ist eine andere Geschichte.)

Ich bringe den Fuchs auch mit meinem Saturn am Ende der Fische in Verbindung (wegen dem Übergang von Winter zu Frühling), und eben natürlich wie ursprünglich geschrieben den Frühlingspunkt auch mit dem Mond...

Und hätte doch Kafka auch gewusst wie man zum Schloss findet (auch wenn man das Schloss in der Geschichte sicher nicht ganz mit dem Hradschin in Prag identifizieren kann) :

So ging er wieder vorwärts, aber es war ein langer Weg. Die Straße nämlich, die Hauptstraße des Dorfes, führte nicht zum Schloßberg, sie führte nur nahe heran, dann aber, wie absichtlich, bog sie ab, und wenn sie sich auch vom Schloß nicht entfernte, so kam sie ihm doch auch nicht näher.


Mehr gibt's nicht, wünsche allerseits ein schönes 2015!

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: So 28. Dezember 2014 23:31 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #8)
Danke für die Antwort
Und perfektes Timing, wenn ich das richtig sehe war da (06:27 UT) der Mond fast genau am Ende der Fische!

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Di 30. Dezember 2014 10:39 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #10)
Ich will mal nicht so sein und noch eine kleine letzte "Zugabe" geben...

Der "Trick" ist halt wirklich nicht zu weit zu suchen, nicht zu kompliziert und weit zu denken. Die Banalität suchen, wenn man es so sagen will.

Kleines weiteres Beispiel: Oft wird die Besteigung des Mont Ventoux durch Petrarca 1336 als der Beginn der Renaissance betrachtet. Kleiner Ausschnitt aus seiner Reisebeschreibung:

Mein Bruder strebte auf einem abschüssigen Pfad mitten über die Joche des Berges zur Höhe empor; ich, als weicherer Steiger, wandte mich mehr den Schluchten zu. Da er mir nun zurief und den Weg richtiger bezeichnete, erwiderte ich ihm, im hoffe, von der andern Seite leichter emporzukommen, und scheue mich nicht vor dem Umweg, wenn er mich ebener führe. Dieser Vorwand sollte die Entschuldigung meiner Trägheit sein; aber während die andern schon hoch auf der Höhe stunden, irrte ich noch durch die Täler, ohne daß irgendwo ein sanfterer Aufweg sich auftat; nur mein Weg ward verlängert und die unnötige Arbeit erschwert. Indessen, da ich mißmutig mich meines Irrtums ärgerte, beschloß ich, geradewegs die Höhe zu erstreben, erreichte auch wirklich müd und mit zitternden Knien meinen Bruder, der sich mit langem Ausruhen erquickt hatte.

Da sind wieder die Elemente: (Wieder-)geburt (Renaissance), im Kreis gehen (um den Berg herum), Spiegelung (zwei Brüder, plus sie hatten noch je einen Diener dabei).

@novali: Wenn Du so willst, kannst Du das auch gerne als Anregung dazu, wie man sich den Anfang leichter oder wenigstens "runder" machen könnte, nehmen, aber ich will das auch nicht suggerieren, nur als Möglichkeit erwähnen da es mir gerade auffiel.

Ich habe vor in den nächsten Jahren ein Buch zu schreiben und zu illustrieren, wo ich die Dinge die ich ganz oben schrieb, so banal wie irgendmöglich zeigen möchte, plus noch wohl einen Katalog von besonders mondhaften Dingen für Interessierte zum Erforschen, und noch etwas weiteres, das ich aber noch nicht sagen kann. (Zentriert um den Mond, Artemis/Hekate, nicht die Astrologie.)

Die Punkte ganz oben sind auch noch nicht vollständig beschrieben, ich werde z.B. auch recht direkt sagen können wie das mit der "Quintessenz" oder dem "Stein der Weisen" ist oder auch mit dem "Heiligen Gral".

Aber man sollte dann wohl auch daraus nicht zu viel Aufhebens darum machen, ist halt dann am Ende sehr banal und leer und andererseits sind das einfach die "Hobbies" der Artemis/Hekate ("kennt ja jeder" würde sie wohl sagen), und sie mag definitiv nicht zu viel Licht dort.

Wieder umgekehrt hat z.B. Pipilotti Rist (die berühmte Schweizer Videokünstlerin) in ihrem Film "Pepperminta" schon ganz genau erklärt wie das mit dem heilgen Gral so ist.

Film Online in 8 Teilen: https://www.youtube.com/watch?v=Cf4eTNqKtf0

Klar gibt es einen Teil in mir der jetzt gerne noch eine Million Dinge schreiben würde, aber ich weiss halt auch schon wo das hinführt und dahin gehe ich nicht mehr, vielleicht in einem anderen Leben.

Aber es stört mich überhaupt nicht wenn hier noch weiter darüber diskutiert wird, lese es gerne...

Zu einem anderem Thema im astro.com Forum vielleicht hin und wieder etwas schreiben, vielleicht, kann es aber nicht versprechen...

Mit meinem Saturn am Ende der Fische, der erst noch fast stationär wehmütig(?) zurück in die Fische schaut, ist wohl alles Ende schwer, aber dann doch vielleicht am Ende sehr, sehr rund...

@novali: Und danke für das Bild!

Guten Rutsch (wann immer)!

Alain

"Politics too calls for a balance between reason and emotion. Even in the most heated political situation we must be observant and plan how to go about things and what we can count on. We must be as precise as mathematicians. We must not allow our feelings to err in their observations and appraisals. The aim, the ideal, is established by feelings as much as reason. And while the means are dictated by reason, we can change the situation to suit our aim, introducing new elements, elements of our own. Such is creation; such is the poetry of life." TGM



Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Do 01. Januar 2015 19:06 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #18)
Zitat von fünftes Element (Mi 31. Dezember 2014 05:57 MEZ):


Hallo Alain ,
klar darfst du assoziieren , ich habe das 5.te Element eigentlich nur genommen weil ich den 5zack Stern mag und es mein Lieblingssymbol ist....und die Zahl 5 meine Liebelingszahl ist und auch numerologisch meiner lebenszahl 32/5 entspricht......hat erstmal gar nichts mit 5te Element zu tun....aber ich wollte mich jetzt auch nicht Pentagramm oder so nennen ...wobei es viell. passender wäre ....
Interessant dazu fand ich ebenfalls diese Kepler Graphik zu Erde und D welches (glaub nach 8Jahren) einen 5zack Stern simuliert....
https://www.youtube.com/watch?v=Kb4nBRnn8UM#t=102

sehe gerad das du abgemeldet bist ....hmm Schade !


War keine Absicht, hatte die vier in meinem Profil gespeicherten Horoskopzeichnungen gelöscht, danach war das ganze Benutzerprofil weg, vermutlich ein Fehler in der Software, konnte wieder ein "neues" Profil machen mit der gleichen Email und Namen, aber musste dann anscheinend 24h warten bis ich jetzt was schreiben kann (vermutlich Schutz dagegen, dass jemand nur kurz sich registriert, was schreibt im Forum und dann wieder geht oder etwas in der Art... )

Passt auch irgendwie zu heute Nachmittag, wo ich kurz spazieren war, da sah ich auf dem Gehweg vor mir eine Amsel (oder was ähnliches, sehr dunkles aber leicht bräunliches Gefieder, Schnabel glaube ich auch anders also sonst bei Amseln nicht gelb sondern dunkler aber ev. nur etwas verschmutzt), die unter Blättern was zum Essen suchte, ich war da eigentlich schon viel näher als die Fluchtdistanz, so 2-3m, da habe ich dann einfach ein paar Minuten gewartet und die Amsel hat ruhig weitergesucht den Gehweg entlang.

Tja, so ist das halt in der Welt der Artemis, war von mir her gesehen einfach eins von ihren wilden Geschöpfen oder "Augen" und "Armen", wenn man so will, mit einer Nachricht, die wohl so ähnlich wie "relax!" lautete. Wenn sie will, dann ist das "Schloss" (in dem Fall das Forum) plötzlich wieder ganz weit weg. Immer wieder erstaunlich mit welcher Leichtigkeit "Artemis" scheinbar Unmögliches schafft

Also unfreiwillig "wiedergeboren"...

Schreibe vermutlich etwas später noch was zu 5 und so (meine Lieblingszahlen sind wohl 5, 2, 9 oder so...)

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Fr 02. Januar 2015 00:23 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #20)
Mond und 5. Element und Verwandlung

So 100% genau weiss ich es auch nicht wie das mit dem 5. Element und dem Mond ist, Aristoteles hat einfach behauptet dass es sich in Kreisen bewegt, aber dass es das tut erschliesst sich für mich nicht unmittelbar aus der Natur des Mondes. Als Traum/Illusion von einer Quintessenz mit der man z.B. aus Blei Gold machen kann, ist es sicher wieder mondhaft, aber allgemein bin ich nicht so sicher, daher im Folgenden eher ein paar Indizien, hoffe wird nicht zu kompliziert.

Auf meiner Webseite postuliere ich, dass das 5. Element einfach das ist, was die Verwandlung der Elemente ineinander bewirkt. An anderer Stelle dort assoziiere ich auch dass die 8 Trigramme vom I Ging "Buch der Wandlungen" mit den 4 Elementen je paarweise zugeordnet werden können, z.B. Himmel zu "männlicher Luft" und Wind/Holz zu "weiblicher Luft", und wieso genau jetzt zu erklären würde es noch komplexer machen. Auch kann man sich die 4 Elemente im Kreis vorstellen (Aristoteles hat schon so einen Kreis definiert), dann hat man 2 x 4 mögliche Übergänge zwischen den Elementen (in beide Richungen rundherum), was man vielleicht auch irgendwie als die 8 Trigramme interpretieren könnte. Richard Wilhelm schreibt in seinem Buch mit der Übersetzung des I Ging auch dass die Trigramme in China eher eine "Wandlung" beschreiben als einen "Zustand".

Da sind schon mal die Zahlen 5 und 8, als zwei Arten wie man wohl Wandel von Elementen oder auch eine Dualität (Mond) ausdrücken kann?

Das mit der Venus kannte ich aus dem (englischen) Artikel von Nick Kollerstrom, "Venus, the Rose & the Heart"  Und im Fünfeck findet man den Goldenen Schnitt und so weiter, aber wirklich zusammensetzen kann ich das nicht im Moment.

Eigentlich wollte ich mich ja ursprünglich beschränken auf das:

   Wie ich zu zeigen hoffe, ist der Mond mit dem Wesen der Astrologie viel tiefer und direkter verwoben als bisher wahrgenommen wird.  

Beneide schon Alois (Treindl) um sein Talent Dinge so zu präsentieren, dass sie jedem zugänglich werden (all das auf astro.com), umgekehrt "beschränkt" er sich wohl auch oft eher auf wie der Name sagt eine Dienstleistung und "schafft" unmittelbar nicht neue Elemente in der "Theorie der Astrologie", also eher "angewandte Wissenschaft"? Vielleicht sehe ich da ja auch wieder zu viel mondhaftes - Spiegelung (zwei Physiker, die mit Astrologie zu tun haben, und glaube der Mond ist jetzt gerade schon in den Zwillingen), egal...

Vielleicht wirklich besser wenn ich mich einfach auf den Mond "beschränke" und dann das ganz gut und zugänglich mache, denn obwohl wenig bekannt sind die Gedankengänge da so simpel dass auch ich das hinkriegen sollte?

Aber wenn jemand eine Idee hat wie man das 5. Element banal mit dem Mond in Verbindung bringen kann? Oder umgekehrt wieso eben nicht?

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Fr 02. Januar 2015 10:08 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #24)
Das mit "Geist" hat definitiv was: Für mich ist "Geist" nicht nur das rationale, logische, abstrakte ("Luft") sondern irgendwie schon die Kombination von allem. Da fällt mir die 5. Aufgabe von Herkules ein, da kommen auf eine Weise alle 5 Elemente vor:

Der Stall des Augias soll bis Tagesende ausgemistet werden, was von der Menge des Mists her mit einfach schaufeln nie zu machen ist, selbst für Herkules nicht. Da hat er eine Idee, zusammen mit seinem Helfer öffnen sie das vordere Tor vom Stall und auch hinten ein Tor, vielleicht müssen sie dort die Wand aufbrechen, weiss ich nicht mehr sicher, und dann leiten sie zwei Flüsse um und zusammen in einen grösseren Fluss, den sie durch den Stall leiten (hinten rein, vorne raus), so dass sie sehr schnell all den Mist wegschwemmen können.

Die Elemente darin sähe ich vielleicht am Ehesten so:

1 Feuer: Die Idee wie den Stall ausmisten (ein "Licht" aufgegangen)
2 Luft: Planen wie umsetzen, die zwei Tore (ein Loch in der Wand ist "Luft"), Herkules und sein Helfer ("Zwillinge")
3 Wasser: Aus zwei Flüssen einen machen (also von oben gesehen ein Y mit drei Beinen)
4 Erde: Der Mist, die Realität, "etwas mit Hand und Fuss" (2 Hände + 2 Füsse = 4)

Also in Kombination der 4 Elemente durch "Geist" wird es das 5. Element?

Das Gedicht hat mir auch sehr gut gefallen, auch der Teil in der Mitte davon der vielleicht sagt man solle nicht immer so wie Prometheus ("Vorgedanke") sein, der immer bei allem schon alle Konsequenzen in der Zukunft sieht, sondern auch mehr einfach erleben und geniessen, wie Epimetheus ("Nachgedanke") auch wenn dann der Fortschritt (aus Pandora's "Box") am Ende auch nicht alles besser macht...

Hmn, vielleicht mache ich dann einfach noch einen Versuch in einem separaten Beitrag über all die Dinge die ich zu den Elementen und ihren Wandlungen schon gedacht habe...

Und ja, Alois ist ursprünglich Physiker (kein Geheimnis, steht auch auch astro.com), wie ich auch, und auch ich arbeite vorwiegend als Informatiker, und wenn ich mich recht erinnere, hatte es früher auch Links oder sogar Bilder von seiner Frau auf astro.com, die Künstlerin ist, wenn ich mich da richtig erinnere, jedenfalls wäre sicher ein irgend ein Bezug zum Mond nicht unerwartet, egal in welcher Weise...

Alain

PS: gerade erst die erste Antwort gesehen, danke Und "unfreiwillig wiedergeboren", da ich ja einfach mein Profil behalten wollte und nicht löschen, jetzt habe ich zwar wieder ein praktisch identisches, aber die Anzahl Beiträge fing wieder mit 0 an, in dem Sinn "wiedergeboren". Kommt davon wenn man Prags oder Artemis/Hekates Geheimnisse "ausplaudert", dann spielt "sie" schon mit einem

Und so Diskussionsforen sind durchaus oft auch problematisch, ich habe den Eindruck dass viele Leute (mich sicher auch früher nicht ausgenommen) zu sehr nur die Leute sehen die auch was schreiben, dabei Lesen wohl viel mehr, denen sollte man eigentlich etwas interessantes bieten und wohl eher "anregen" als "belasten" oder so in der Art? Ich war viele Jahre im Usenet auf englisch, da ist es hier sehr "zivil" im Vergleich; wenn ich mich recht erinnere ist doch das Forum hier am Frühlingsanfang so 2009 oder 2010 gegründet worden, also dass die Leute sich wie Widder zwar vielleicht schnell mal etwas aufregen aber das auch schnell wieder vergessen wird?

PPS: war schon am 21. März 2007
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Fr 02. Januar 2015 10:54 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #25)
Zitat von novali (Fr 02. Januar 2015 06:35 MEZ):
---also mal ganz banal: die vier gewöhnlichen Elemente sind irdischer Natur - das fünfte Element ist nicht irdisch. Was ist es dann?
himmlischer Natur - ätherischer Natur - ergo: unsterblicher Natur. Regen, der aus dem Mond kommt - Saft der Mondpflanze - Trank der Unsterblichkeit...in der Vedischen Religion direkt der Mond.

Rigveda: "Wir haben den Soma getrunken
Wir sind unsterblich geworden
Wir sind zum Licht gedrungen
Und haben die Götter gefunden."


Ah danke, jetzt sehe ich das Offensichtliche wieder:

Das 5. Element wäre nicht irdisch sondern (vorwiegend) im Himmel, und im Himmel bewegen sich die Dinge ja sichtlich viel mehr in Kreisen und zyklisch und da der Mond im Himmel das am direktesten Runde und Zyklische ist, kommt die Assoziation von 5. Element zum Mond.

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Fr 02. Januar 2015 12:01 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #28)
Zitat von fünftes Element (Fr 02. Januar 2015 11:06 MEZ):
Kann man da wieder bzgl. Himmel Uranos miteinbeziehen ?


Weiss ich nicht so genau... Uranus heisst glaube ich direkt übersetzt "Himmel". Ohne technische Hilfsmittel ist ja Uranus im Himmel nicht sichtbar, wurde erst Ende vom 18. Jahrhundert entdeckt, obwohl man anscheinend ihn mit sehr guten Augen unter idealen Verhältnissen sogar von blossem Auge knapp erkennen könnte. Allerdings trifft das auf Artemis nicht unbedingt zu, denn "sie" hat die ganze Tierwelt zu ihrer Verfügung, und z.B. ein Adler oder sonstiger Raubvogel kann, würde ich sagen, sicher Uranus im Himmel sehen, Neptun vielleicht wirklich nicht mehr, Pluto würde ich mal behaupten sicher nicht.

Das im Bezug zur NSA auch: Die USA mit ihrem Mond im Wassermann haben ja unterschwellig ihre technologischen Augen und Ohren überall, neben der NSA gibt es z.B. auch eine weniger bekannte staatliche Organisation auch mit sehr grossem Milliardenbudget die Satellitenbilder macht und auswertet; kürzlich sah ich eine Dokumentation über George Washington, in den Befreiungskriegen waren solche geheimen Informationen anscheinend ausschlaggebend.

Und doch ist all die Technologie wieder "Artemis selbst" praktisch schutzlos ausgeliefert: Es brauchte nur einen kleinen "Underdog", einen Systemadminstrator wie Edward Snowden der einfach noch tiefer unter war als die NSA mit all ihrer Subversion und einen grossen Teil ihrer Geheimnisse einfach so mitnahm... Aber ja, die Überwachung und insbesondere, dass die USA sich einfach das Recht nehmen so praktisch alles davon restlos zu speichern, ohne jede Kontrolle darüber, ist definitiv nicht was ich mir wünsche für die Zukunft...

Noch etwas kleines zu 5: Der Kalender bei den alten Ägyptern war mal 12 Monate mit je genau 30 Tagen, plus 5 zusätzlichen Tagen am Ende vom Jahr, welche verschiedenen Göttern und Göttinnen geweiht waren. Das ist auch wieder sehr mondhaft, wie auch mit den 12 oder 13 Tellern mit Goldrand ("Sonne") im Märchen. Auch wenn bei den alten Ägyptern das Jahr im Sommer begann, kommt es mir oft so vor wie wenn die paar Tage zwischen Weihnachten und Neujahr irgendwie nicht Teil des üblichen Flusses sind, eine Oase der Ruhe im Jahr...

Muss es jetzt auch ein wenig lassen, bin zu schnell verleitet zu viel zu schreiben...

Nochmals ein schönes 2015

Alain
Titel: Die Elemente im Sternkreis und ihre Wandlungen
Datum: Fr 02. Januar 2015 14:41 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1420206078 (Eröffnet #0)
Verschiedene Ideen dazu, die ich seit etwa 2001 gehabt habe, alles nicht mehr so zentral wie das mit dem Mond und der Astrologie, aber immerhin - und da die meisten Leute im Moment noch frei haben, vielleicht doch jetzt schon kein schlechter Zeitpunkt dafür...

Die Elemente und die Sternzeichen

Die Idee hier ist, dass es zu jedem der 3 Sternzeichen pro Element ein ganz einfaches Bild und eine Wandlung gibt.

Wichtig: Zum diesem Abschnitt das Bild das am Ende angehängt ist anschauen...

Feuer- und Wasserzeichen

Ein Feuer besteht am Anfang v.a. aus Holz ("Erde") und verwandelt sich durch das Feuer langsam in Rauch ("Luft") der aufsteigt. In dem Bild wäre der Widder noch viel Materie und wenig Denken, der Schütze hingegen schon mit viel Einsicht und Überblick (aus der Höhe), im Löwen stände das Feuer selbst im Zentrum. Also eine Wandlung Erde-Feuer-Luft.

Ein Fluss beginnt oft in den Bergen aus einem Gletscher (Eis, "Erde"), fliesst dann als Fluss ("Wasser") weiter und wächst, bis er ins Meer kommt und dann verdampft ("Luft). Also ähnlich wie bei Feuer ein Übergang von Erde zu Luft, auch von Sterblichkeit (Körper/Erde) zu Unsterblichkeit (Denken/Einsicht/Luft), nur diesmal mittels des Wassers. Der Krebs mit seiner harten Schale ("Erde"/Eis), der langsam sich aufweicht und sich vereint mit vielen Einflüssen (bei einem Fluss direkt so), und so an Macht gewinnt, aber auch an Fokus verliert bis im Meer sich das Wasser von allen Kulturen und Meinungen etc. vermischt und die Einsicht über die Relativität der Dinge wächst.

Umgekehrt ist z.B. beim Widder auch die wenige Luft wichtig damit das Feuer überhaupt entsteht und so lange es noch schwach ist wächst ohne auszugehen.

Und noch eine Million Dinge die man sich da drum denken kann, aber gehe weiter...

Luft- und Erdzeichen

Eine Wolke ("Luft") kann Regen ("Wasser") und Blitze ("Feuer") ausstossen. Ein junges Gewitter, Zwillinge, beginnt mit viel Donner und Blitzen ("Feuer"), sehr schnell und chaotisch, wird dann aber langsam ruhiger bis am Ende, Wassermann, nur noch ein stetiger Regen ("Wasser") gleichmässig auf alle Menschen unten fällt. Bei der Waage, halten sich die beiden Dinge, das sehen/lernen vom Feuer und das verteilen/lehren des Regens die Waage.

Ein Baum ("Erde") braucht Wurzeln ("Wasser") und Sonnenlicht ("Feuer") zum Leben. Der Stier ist der sonnige Frühling wo der Baum oben seine Blüten und dann Früchte zeigt und dann durch die Kraft der Sonne ("Feuer") wächst, der Steinbock hingegen, ist ein Baum im Winter ohne oberflächliche Schönheit oben, der v.a. durch die Wurzeln sich ernährt, wodurch Wasser und Nährstoffe kommen. Die Jungfrau ist dazwischen, wie Persephone als sie Blumen pflücken wollte und nach unten schaute, also übertragen betrachtet begann sich für die tieferen Gründe der Welt zu interessieren, als sich die Erde öffnete und Pluto sie in die Unterwelt entführte.

Und wieder eine Million Dinge die man sich von da aus noch denken könnte.

Eine Definition der Elemente durch innen/aussen und ruhen/bewegen

Wenn man die Augen (metaphorisch) zum ersten Mal öffnet (so wie erstmals Kant zu Beginn der "Kritik der Reinen Vernunft"), so nimmt man etwas wahr - es gibt also ein "ich/innen" und ein "draussen". Und die Dinge bewegen sich, innen und aussen, es gibt also ein "bewegen" und ein "ruhen". Daraus definiere ich 4 "Elemente":

  emo := moves outside
  ero := rests outside
  emi := moves inside
  eri := rests inside

Nun der Clou: Wenn man sich z.B. einen Baum anschaut, dann kann man das lange tun und es wird sich nicht viel ändern beim Baum, schliesst man aber die Augen und stellt sich den Baum vor, dann wird es nicht lange gehen und das Bild ändert sich: neue Bilder tauchen auf, der Baum verändert sich, usw. Das würde heissen, im Äussern braucht es Kraft um sich zu bewegen, im Innern um zu ruhen.

In der Aussenwelt etwas verändern ist zudem schwieriger als in Gedanken, wo man einen Baum z.B. einfach schweben lassen kann wenn man will. Das würde heissen, aussen wären die Dinge auch "härter" als innen.

Also für die 4 definierten Elemente:

  emo = moves outside, aktiv, hart = Feuer
  ero = rests outside, passiv, hart = Erde
  emi = moves inside, passiv, weich = Wasser
  eri = rests inside, aktiv, weich = Luft

Wobei die Identifikation mit den alten griechischen Elementen davon kommt, dass Aristoteles (teilweise) und nachher deutlich die Stoiker die 4 Elemente genau auch so mit aktiv/passiv und weich/hart charakterisierten.

Wie man vielleicht erkennt, ist das ein Hauptthema meiner Website, exactphilosophy.net, auch wenn die Ideen erstaunlicherweise erst später als der Name entstanden sind. Hoffe das war jetzt nicht allzudicht beschrieben.

   e5 := was die 4 Elemente ineinander verwandelt (5. Element)



Titel: Re: Die Elemente im Sternkreis und ihre Wandlungen
Datum: Fr 02. Januar 2015 14:42 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1420206078 (Antwort #1)
Die Elemente und das I Ging

Im Chinesischen I Ging hat es 8 Trigramme, für Vater und Mutter und je 3 Söhne und Töchter, wobei die 4 griechischen Elemente paarweise vorzukommen scheinen:

Himmel (Vater) = Luft, ruht
Wind/Holz (1. Tochter) = Luft, bewegt sich (auch Holz "wächst")

Donner (1. Sohn) = Feuer, bewegt sich ("Blitz")
Feuer (2. Tochter) = Feuer, ruht ("ruhende" Flamme)

Berg (3. Sohn) = Erde, ruht
Erde (Mutter) = Erde, bewegt sich (passive Nachgiebigkeit", wachsende Pflanzen)

Wasser (2. Sohn) = Wasser, bewegt sich ("Fluss")
See (3. Tochter) = Wasser, ruht

Kann jetzt sein, dass das etwas konstruiert erscheint, andererseits ist es schon erstaunlich, dass wenn man die männlichen Trigramme nimmt (also Vater plus die 3 Söhne) man genau die Elemente so bekommt wie bei den Griechen, also Erde die ruht, Feuer das sich bewegt, usw. Aber die weibliche Perspektive auf die 4 Elemente, ist schon eine Bereicherung, wie die Flamme die in der Dunkelheit Hoffnung gibt und stur an etwas festhält, die passive, empfängliche, kreative Erde aus der vieles Wächst was die Leute erfreut und ernährt, usw.

Elemente Nummerieren

Ich nummeriere die Elemente oft gerne wie folgt:

1 Feuer (eine Sonne, Idee, Licht, verschmelzen im Feuer)
2 Luft (abstrakte 2 Gegensätze der Logik, wahr/falsch)
3 Wasser (weibliche Logik "1+1=3", Mann+Frau=>Kind, 3 Mondphasen, Mädchen/Frau/Greisin)
4 Erde (z.B. Realität erfährt man mit 2 Händen + 2 Füssen, 4 Himmelsrichtungen, Würfel kantig)

Kann man sich sicher streiten wie zwingend die Zuordnung ist (bin da auch nicht absolut festgelegt), aber in der Form hat es damit noch eine recht interessante und unerwartete Bewandtnis, wie folgt.

In China gibt es einige kulturelle Dinge die in einer Matrix vorkommen, neben dem schon erwähnten I Ging mit seinen 64 = 8 x 8 Hexagrammen. Es gibt die 36 = 6 x 6 Stratageme des Krieges und das Tao Te Ging hat 81 Teile, also 9 x 9.

Bei 7 habe ich lange gesucht, ev. hat es etwas mit dem "Chi" oder "Qi" zu tun, der "Lebensenergie", aber direkter mit dem Chinesischen Fest Qixi das jeweils am 7. Tag des 7. Monats des Chinesischen Mondkalenders gefeiert wird (danke an die Finderin davon):

   http://de.wikipedia.org/wiki/Qixi

Es ist das Fest der Liebenden, wo Elstern den getrennten Liebenden eine Brücke bauen. (Übrigens sind Elstern Vögel die (mir bekannt seit 2010), sehr mondhaft sind mit ihrem schwarz/weiss Kontrast, und den schönen glänzend blauen Federn (3) die man nur im Flug sieht, und die Intelligenz, erkennen sich im Spiegel, neugierig, interessierte Sammlerinnen von "Kunst", oft an recht speziell schönen Orten anzutreffen, oft als Paare unterwegs.)

Nun, wenn man die Wandlung der Elemente in dem Modell ganz oben anschaut kommt man auf folgende Zahlen:

Wandlung der Luft = Feuer via Luft zu Wasser = 1 + 2 + 3 = 6 <=> 36 Stratageme des Krieges ("Kriegslogik")
Wandlung des Feuers = Erde via Feuer zu Luft = 4 + 1 + 2 = 7 <=> Qixi / ev. Chi ("Lebens-/Liebesenergie")
Wandlung der Erde = Feuer via Erde zu Wasser => 1 + 4 + 3 = 8 <=> I Ging ("Wandlung der Realität")
Wandlung des Wassers = Erde via Wasser zu Luft = 4 + 3 + 2 = 9 <=> Tao Te Ging ("Relativität des Seins")

Auch interessant wie man nach 4 und 5 gleich zu 6 bis 9 kommt, also die 5 die die Wandlung "an sich" wäre zu konkret den Wandlungen der 4 Elemente.

Das war's schon, und wie gesagt, je weiter ich mich vom Anfang entfernt habe desto weniger sicher bin auch ich mir wie "richtig" oder "wertvoll" es war, aber hoffe doch alles neu und interessant.

Übrigens, da es die NSA ja auch schon weiss: * 7. August 1966 in Zürich um 04:12 morgens, das war ein Sonntag (bzw. am Ende einer langen Samstags-Partynacht in einem "Summer of Love" in den 60ern), und Chinesisch ein Feuerpferd, was anscheinend etwas berüchtigt ist, da sich da anscheinend die sonst guten Eigenschaften des Pferdes verstärkt werden (anscheinend gab es in dem Jahr in China weniger statistisch gemeldete Geburten, da die Eltern lieber ein anderes Geburtsjahr angaben).

Hoffe war nicht alles zu kompliziert / zu verwirrend / zu viel... Man möge vielleicht meinem Mond im Widder am MC sein Ungestüm verzeihen...

Alain



Titel: Re: Die Elemente im Sternkreis und ihre Wandlungen
Datum: Sa 03. Januar 2015 00:03 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1420206078 (Antwort #3)
Zitat von *Claudia* (Fr 02. Januar 2015 20:23 MEZ):
Ganz nah, für unseren Kulturkreis ...
Die Alchemie - Das Geheimnis der Verwandlung oder die 4 Elementenlehre


Habe ich da schon wieder alle abgehängt, oder vielleicht verstehe ich Deinen Beitrag ja auch nicht so richtig?

Jedenfalls waren sicher so 80% oder mehr von dem was ich geschrieben hatte in der Tradition und noch mehr im Einklang mit den 4 Elementen, so wie von den Griechen her gesehen und dann, wie so vieles, via Römer und Moslems/Kreuzzüge Teil der Kultur in Europa geworden, und speziell das mit den Sternzeichen ganz klar voll im Einklang mit den Sternzeichen in der westlichen, tropischen Astrologie.

Und war auch nicht umbedingt rein "kulturell" gemeint. Wenn denn die 4 Elemente etwas mit der Natur zu tun hätten und nicht "nur" ein rein kulturelles Erzeugnis wären, dann müsste man doch das Gleiche irgendwie bei verschiedenen Kulturen finden, und da passten, wie ich ein bisschen zu zeigen hoffte, einige Dinge aus dem alten China potentiell doch viel harmonischer dazu als vermutlich bisher allgemein angenommen.

Aber sich sehe schon, bleibe besser nahe beim Mond, das oben lässt sich halt nun wirklich nicht "vermarkten", da bräuchte ich wohl 50 Leben

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Sa 03. Januar 2015 00:10 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #29)
Zitat von fünftes Element (Fr 02. Januar 2015 07:54 MEZ):
schönes Erlebnis mit der Amsel (bist du viell. auf eine weibliche Amsel getroffen-glaub die sind eher bräunlich die Schnäbel inkl. Gefieder - die männlichen eher schwarz und orangener Schnabel)...ich liebe den Gesang der Amsel http://youtu.be/EAtsYwl-wYg
..hat mich als Kind immer meditaiv in den Schlaf gesungen..ich komme vom Dorf (jetzt Stadt) ...ich habe noch ein Bild im Kopf von dem harten Winter 2010 ...hatte ein Vogelhaus auch auf meinem Balkon und ein bissel futter für die vögel gekauft....ich musste manchmal so lachen was auf meinem balkon los war...wie frech der kleine Zaunkönig sich unter den Amselnb und Kohlmeisen behauptete ... ...ja ,oder auch so manches Mal im Wald bin ich auf ein Reh beim Spaziergang gestossen- welches nicht weit entfernt stehen blieb und mich anschaute und ich das Reh...ja musste da gerad so dran denken bei deinen Zeilen....


Danke nochmals für das, hat mir sehr gut gefallen. Von 2010 habe ich auch recht viele Erinnerungen mit Tieren, zum Beispiel (auch weil es wegen dem harten Winter dann wenig Raubvögel hatte) hatte ich mehrmals Mäuse draussen getroffen, im Wald am Boden oder einmal am Rinnstein einer Strasse, und noch viel mehr andere solche Dinge. Zum Beispiel sassen oder lagen 2010 regelmässig voll exponiert auf einer Kurve auf dem Gehweg mehrere Katzen in der Nähe wo ich wohne, trotz Autos jede Minute oder so und Fussgängern, völlig surreal.

Ich glaube das Jahr 2010 und damit auch ein bisschen das Jahrzehnt sind recht mondhaft, weil bei Neujahr Vollmond im Krebs war und also auch der Mond nahe dem MC und weil 2010 der Uranus den Übergang von Fischen in den Widder machte. Hat sich dann auch so ab 2011 bis 2013/14 recht viel in der Kunst und so manifestiert davon, aber hat wohl sonst kaum jemand so direkt mitbekommen.

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Sa 03. Januar 2015 09:24 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #31)
Zitat von novali (Sa 03. Januar 2015 04:27 MEZ):
Zitat Alain: "Für mich ist "Geist" nicht nur das rationale, logisch abstrakte ("Luft"), sondern irgendwie schon die Kombination von allem."

Ja, da kann ich wieder zustimmen. Und wenn wirs astrologisch präzisieren , so differenzieren wir zwischen Merkur = Ratio, Intellekt
Luftzeichen Zwillinge, Venus Urania (Tochter des Uranus) Luftzeichen Waage und Uranus daselbst = Geist, der durchaus irrational
in Erscheinung tritt und über die Intuition wahrgenommen werden kann, fünftes Element, Äther Wassermann.

Über deine Reflektionen zur 5. Aufgabe des Herkules ein herzliches
Darauf muss Mann erstmal kommen!
L.G.


Cooler Input, da ist mir doch zu den Luftzeichen via "Venus Urania" einiges Interessantes aufgefallen, und der Mond und auch Sedna passen da auch wieder dazu...

Uranus wurde ja entmannt von Kronos/Saturn und das mit einer Sichel, also etwas sehr mondhaftem und daraus entstand dann die Venus / Liebe.

Somit ist das phallische bei Waage/Venus und Wassermann/Uranus klar da, aber auch bei Zwillinge/Merkur über Merkur's griechisches Äquivalent, Hermes:

Hermes heisst übersetzt "Säule" und der griechische Gott war anscheinend ursprünglich auch nicht der schlanke Jüngling sondern eher ein stämmiger bärtiger Mann der anscheinend (laut Kerenyi) auch oft als Wegweiser-Skulptur den Reisenden den Weg wies, und dies eben genau nicht mit dem Arm sondern eben mit der "Säule"...

War mir oft suspekt diese so strikt rationale Sicht auf die Welt der Luftzeichen (habe selber keine Planeten in Luftzeichen) und passt auch dazu wie schöne Frauen ("Venus") oft vordergründig alles sexuelle Interesse verneinen, jetzt ist klar, dass es halt irgendwie doch auch darum sich dreht.

Und Sedna wäre ja in meiner Hypothese neue (Co?-)Herrscherin der Waage:

Im auch sehr schweren und tragischen Mythos der Sedna hat es sehr viele phallische Bezüge und es wird auch etwas phallisches abgeschnitten, nämlich ihre Finger, woraus dann Meerestiere wie Robben usw. entstanden, was natürlich auch direkt die Nahrungsgrundlage der Inuit ist. Und das Boot des Vaters oder die Vögel sind auch phallisch geformt. Und das mit ihrem Mann der sich in einen Vogel verwandelt (je nach Version des Mythos) sehe ich auch recht direkt tragisch, vermutlich war Sedna eher erst 12 oder so als sie an ihren Mann verheiratet wurde und dann erschrocken am ersten Abend in seinem Iglu dass der Mann einen "Schnabel" hatte und was er damit tun wollte.

Mit der ganzen passiven Ausgelieferheit der Sedna und noch dazu mit dem Schicksal am Ende im Wasser (figurativ dem Umbewussten) zu versinken sicher sehr mondhaft (und passt finde ich auch recht gut zusammen mit Venus und Luftzeichen, wenn auch auf eine etwas andere Art als bisher gesehen). Interessant, passt doch besser zusammen mit Sedna und Waage als ich gedacht hätte, bin aber auch noch nicht ganz überzeugt, denke wohl noch nicht einfach genug?

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Sa 03. Januar 2015 13:23 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #33)
Zitat von Moonman23 (Sa 03. Januar 2015 10:30 MEZ):
Quote:
denke wohl noch nicht einfach genug?


Nein.

Sedna als Herrscherin der Waage geht nicht. Sie ist ja weiblich, und schön ist sie wahrscheinlich auch nicht, mit abgeschnittenen Fingern und Mutter der Robben. Und Waage und passives Ausgeliefertsein, das geht sowieso nicht.

MM


Hallo MM

Vielleicht ja doch.

Dass Sedna weiblich ist kann logisch kein Gegenargument sein: Venus ist ja auch weiblich oder umgekehrt Mars oder Pluto männlich als Herrscher vom weiblichen (da Wasser) Sternzeichen Skorpion oder Jupiter oder Neptun von den Fischen, aber das ist (für mich wenigstens) auch nicht so wesentlich. (Oder hast Du vielleicht ein ganz anderes System von Herrschern der Sternzeichen?)

Sedna nicht schön? Habe keinen Gesamtüberblick über die Mythen zu Sedna, aber z.B. bei Wikipedia steht das bei Sedna:

"Die Sage berichtet, dass Sedna ein wunderschönes, aber eitles Mädchen war, die alle ihre Bewerber abwies."

Das mit dem Ausgeliefersein ist sicher vertrackter. Ich sähe das vielleicht im Gegensatz zum Widder der, wie der Name impliziert, Widerstand leistet und auch gegen Widerstand anrennt. Die Waage als gegenüberliegendes Sternzeichen hantiert eher damit verschiedene Kräfte auszubalancieren, da ist es dann etwas Anschichtssache ob die Waage das kontrolliert oder davon kontrolliert wird. Ich würde sagen, am ehesten wäre dann die Waage der symmetrischen, ausbalancierten Harmonie ("Venus") untertan, mit Venus als Herrscherin. Mit Sedna ist der Teil wohl schon schwerer zu begründen, sehe das wenigstens nicht direkt. Aber wie gesagt, ich vermute ich denke da eventuell noch zu wenig einfach, oder ist es halt dann wirklich nicht so

Noch etwas zu Waage und Mond: Die beiden Waagschalen sind sicher auch mondhaft (Sicheln) und historisch ist ja die Waage aus den Scheren des Skorpions entstanden, der früher ein grösseres Sternzeichen war. Da wäre wieder die Symbolik mit Sexualität (Skorpion, beim menschlichen Körper üblicherweise den Genitalien zugeordnet) und Abschneiden von etwas (in dem Fall die Scheren, die schon eher "Fingern" gleichen wie bei Sedna) und dass die Scheren natürlich auch wieder mondhaft sind.

Hmn, für mich passt halt doch noch viel zusammen hier

Alain
Titel: Re: Die Elemente im Sternkreis und ihre Wandlungen
Datum: Sa 03. Januar 2015 14:44 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1420206078 (Antwort #5)
Zitat von *Claudia* (Sa 03. Januar 2015 14:22 MEZ):
Es gibt nichts Neues unter der Sonne, Alain
Du hast alles wunderbar, allumfassend, in seiner Kompelxität und diverse Bezüge
herstellend dargestellt und ich gehe davon aus, dass dies hier viele nachvollziehen
können. Es war schlicht ein subtiler Hinweis, auf reduktive Einfachheit. Danke für
deine interessante Arbeit.

Alles Gute
Claudia


Vielen, vielen Dank Freut mich sehr, dass es doch zugänglich war.

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) -Te
Datum: So 04. Januar 2015 13:41 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #35)
Zitat von Alain Stalder (Fr 26. Dezember 2014 10:26 MEZ):
Aber Zeit um zum Versprochenen zu kommen:

Der Mond und die Astrologie

In der Astrologie bestimmt sich das Schicksal aus dem Moment der Geburt, also genau aus dem Punkt wo die Artemis ist, der Punkt worum ihr Interesse an der Welt kreist.

Und das Schicksal entfaltet sich nicht linear sondern in Kreisen, nämlich in den Kreisen die die Planeten im Himmel machen (geozentrisch, mit all den Kristallsphären und Epizyklen).

Das war's schon, wie so oft eben mit dem Mond am Ende fast leer und irgendwie banal und doch die Ganze Welt darin enthalten.


Ein ganz einfacher Zusatz ist mir da doch noch eingefallen:

Man spricht ja vom Tierkreis (oder Zodiac = "Kreis der Lebewesen"), also von etwas Rundem das bevölkert ist mit den Kreaturen der Artemis.

Details:

Sind ja heutzutage in der westlichen Astrologie, anders als in China, nicht mehr direkt Tiere im Tierkreis, hat Menschen (z.B. Zwillinge) und mit der Waage auch etwas "künstliches" im Tierkreis. Aber ich würde sagen, aus Sicht der Artemis sind die Menschen auch "ihre Kreaturen", zoologisch-wissenschaftlich sicher auch eine Tierart, und was "ihre Menschen" schaffen an Kultur (oder eben auch Kunst oder "Künstlichem") gehört dann auch zu ihr, inklusive eine Waage.

Historisch ist anscheinend der Tierkreis gewachsen aus erst einem einzigen Himmel zu 2 oder 3 Sternzeichen, die sich im Kreis über den Himmel jagten, und dann mehr und mehr unterteilt worden. Gerade die Abspaltung der Waage erfolgte wohl im Widderzeitalter, also Achse Widder-Waage, mit einer abstrakteren Sicht auf die Gerechtigkeit, nicht mehr wie im Stier-Skorpion Zeitalter "Auge um Auge" und die auch zu einem abstrakteren Tierkreis mit 12 genau gleich grossen Sternzeichen führte, wo sich die Gegensätze systematisch ausgleichen.

Relativ neu ist auch die Unterteilung in die 360 Sabischen Symbole, die von Elsie Wheeler ("wheel" = Rad, also etwas Rundes das sich dreht) "gesehen" wurden, zusammen mit Marc Edmund Jones im Balboa Park in San Diego 1923. Hier die Geschichte (auf englisch) auf sabian.org: http://sabian.org/sabian_symbols.php. Für mich sehr mondhaft die Symbole an sich, wie gut sie zu den Graden im Sternkreis wirklich passen kann ich nicht sicher sagen.

Zum Beispiel 26 Grad Fische "A new moon that divides its influences" (Ein Neumond der seine Einflüsse verteilt), ist der Grad von meinem Cheiron.

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: So 04. Januar 2015 16:25 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #36)
Zitat von Moonman23 (So 04. Januar 2015 13:18 MEZ):
Die Sedna, als Fixstern fast, schwingt fast nicht, daher - schwierig, sie für eine Regentin zu nehmen.


Das stimmt und stimmt gleichzeitig auch nicht

Zwar ist die Umlaufzeit von Sedna schon etwa 12'000 Jahre, also im Durchschnitt 1000 Jahre pro Sternzeichen oder über 30 Jahre pro Grad, aber die Bahn von Sedna ist stark elliptisch und Sedna im Moment relativ nahe der Erde, daher sind es momentan ca. 50 Jahre pro Sternzeichen, was immer noch recht lange ist. Vielleicht sinnvoll dann meist relative kleine Orben für Transite zu verwenden? Mit z.B. 3 Grad würde ein Transit dann um die 2x3x(50/30) = 10 Jahre dauern.

Hier eine kurze Liste wann Sedna welches Sternzeichen betreten hat, wobei man mit Daten in der Vergangenheit sehr vorsichtig sein muss, da Sedna nicht so ein grosser Himmelskörper ist und von anderen unbekannten Körpern in der Vergangenheit in der Bahn hätte gestört worden sein können:

ab 22 v.Chr. Steinbock
ab 1053 n.Chr. Wassermann
ab 1634 n.Chr. Fische
ab 1866 n.Chr. Widder
ab 1966 n.Chr. Stier
ab 2024 n.Chr. Zwillinge
ab 2065 n.Chr. Krebs
ab 2106 n.Chr. Löwe
ab 2157 n.Chr. Jungfrau
ab 2234 n.Chr. Waage
ab 2395 n.Chr. Skorpion
an 2781 n.Chr. Schütze
(mit Swiss Ephemeris Testseite auf astro.com berechnet)

Zum Rest was Du geschrieben hast will ich mich nicht so reinvertiefen im Moment, nicht so mein Ding, sieht für mich soweit eher nach Gralssuche als Gralsfindung aus soweit, aber das ist eine sehr oberflächliche Einschätzung meinerseits. Alles Gute damit! PS: Emil Lips, der mich mal angefragt hatte, hat ein Buch geschrieben wo er auch Herrschaften über die Sternzeichen mit abstrakten Prinzipien herleitet. Auch nicht so mein Ding, aber vielleicht findest Du ja darin etwas Interessantes. Das mit den Domizilen ist ab 2.2 auf Seite 130: http://books.google.ch/books?id=rlvn3uOw5lsC&printsec=frontcover&hl=de&source=gbs_ge_summary_r&cad=0#v=onepage&q&f=false

Mache jetzt wirklich mal ein wenig Pause, waren jetzt sehr viele Dinge kurz nacheinander...

Alain
Titel: Re: Die Elemente im Sternkreis und ihre Wandlungen
Datum: Di 06. Januar 2015 09:01 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1420206078 (Antwort #8)
Zitat von novali (Di 06. Januar 2015 06:44 MEZ):
Bei dieser Radix hat die Fee der Kreativität wohl Pate gestanden! Und deine Texte beweisen dies ja. Du gehörst zu den eigenwilligen Suchern und Findern, die ihr eigenes Netzwerk konstruieren und deshalb ist es spannend deine Texte zu verfolgen.
Ich finde auch ihre philosophischen Bezüge sehr interessant, speziell die zu Aristoteles (und dies obwohl ich selbst doch eher Platonikerin bin).
Wie Antonia schon bemerkte, das stellium in Haus 12 fällt sofort ins Auge und da bin ich auch gespannt, was du auf ihre Frage antwortest (von wegen Zurückgezogenheit oder Abgrenzung). Wie bekommst du das alles unter einen Hut - diese persönlichen Planeten in 12, dann aber im 1. Haus die Sonne und den AC im extrovertierten Löwen und Mond in 10 im noch extrovertierteren Widder? Merkur am MC, Uranus gradgenau mit Pluto in 3 - das muss deine Umwelt ja ganz schön anmachen!
Und dann diese tolle Drachenfigur - man könnte meinen ein Künstler hat dieses Geburtsbild ausgeheckt.
Etwas problematisch, die Mondquadrate, doch ansonsten wimmelt es ja nur so von Trigonen.
Ich bin auch manchmal so mutig und mach mir meine eigenen Gedanken. Dann könnte man sich fragen, wer hat denn nun recht?
Z. B. wenn Moonman Venus als Herrscherin aus der Waage verbannt und dafür Hidalgo als Herrscher einsetzt. So hat halt jeder seine eigene Perspektive - ich finde das spannend, mit Schema f kann ich nichts anfangen, oder sagen wir mal mit rationaler Objektivität.


"Man beachte" Merkur im 12. am AC ("wie ich unmittelbar spreche/schreibe"), der in einem recht genauen Trigon zum Saturn am Ende der Fische im 9. ist, welcher das gesprochene harmonisch-schicksalshaft bindet und reduziert, und beide Planeten recht langsam rückläufig, insbesondere Merkur hatte fast 3 Wochen vor meiner Geburt Zeit sich die Dinge noch einmal durch den Kopf gehen zu lassen (meine Geburt war auch etwa 3 Wochen "zu spät", über 4 kg). Zum Beispiel Einstein hatte auch ein Trigon Merkur-Saturn, anscheinend wie jemand mal in einem Forum geschrieben hatte bei Wissenschaftlern relativ verbreitet.

Wer hat recht bzgl. Herrschaft Waage? In dem Fall ist es einfach: Auf so vielen Horoskopen wie möglich Sedna einzeichnen und schauen ob das den Effekt hat, der sich aus der Mythologie und dem was ich schrieb ergibt und sich aus den anderen (bisherigen) Planeten nicht klar genug zeigt. Bei Hidalgo weiss ich ehrlich gesagt nicht was genau dann da der Effekt sein sollte, da müsste man sich wohl die Lebensgeschichte vom historischen Hidalgo anschauen und wenn Moonman23 interessierten Testern da noch was konkreteres liefern könnte, wäre das auch hilfreich oder ggf. sogar notwendig um jemanden zu interessieren das zu testen. Seine allgemeine Theorie enthält viele frei gewählte Parameter und Behauptungen (wie dass nur ein Herrscher möglich seie oder dass Mars-Widder gegeben seie, was wenn man die traditionelle Ordnung vom Sommer mit Sonne/Mond gegen den Winter in beide Richtungen zu lansameren Objekten Merkur-Venus-Mars-Jupiter-Saturn anschaut, gar nicht so gegeben ist, je mehr freie Parameter eine Theorie hat, desto schwieriger ist etwas zu beweisen - Pauli soll glaube ich mal gesagt haben dass man mit 5 Parametern einen Elefanten fitten kann).

Zu Abgrenzung: Mir ist am wichtigsten wie sich jemand besonderes fühlt die, auch wenn sie nicht mit mir zusammenlebt, doch von Prag nach Zürich gezogen ist vor ein paar Jahren, was in meinem Leben einen so grossen Unterschied gemacht hat, dass es stärker ist als alles andere. Sie ist die "Sphinx ohne Geheimnis", würde wohl jeden Lügendetektor Test bestehen, dass sie nie etwas von mir wollte und aus völlig anderen Gründen umgezogen ist.

Zu dem Forum hier und Abgrenzung: War schön zwischen Weihnachten und Neujahr, hat sich oft sehr gut angefühlt nach dem Schicken eines Beitrages, am Sonntag hatte es zweimal kurz danach eine (männliche) Amsel vor dem Fenster bei mir (natürlich auch weil es da schneefrei war, wohne im Parterre). @Antonia: So in etwa sehe ich das mit "Abgrenzung" oder "allein"/"zusammen" oder "innen"/"aussen". Im 12. Haus ist paradoxerweise "alles" drin und durch die Assoziation mit Gefängnissen, Klöstern und Irrenhäusern trotzdem auch etwas Geschlossenes wo man gefangen ist. Daher macht auch das mit dem Türen ("vom 12. Haus", ein Haus hat ja Türen) eintreten von deinem Partner irgendwie Sinn und ändert gleichzeitig wohl am Ende doch auch nicht so viel, also wenn schon machen dann eher theatralisch ohne andere wirklich damit zu belasten, sofern denn das so war, das hätte dann eher eine hilfreiche Wirkung, würde ich denken. Würde noch Schauen ob Sonne/Mond konjunkt sind zueinander oder zum AC und falls zueinander konjunkt welcher vorne ("Anführer").

Ich ziehe die Grenze lieber dort wo sie sie zieht, bzw. wo ich das fühle oder mir einbilde, je nachdem wie man das sehen will. Und sie ist mehr als extrem zurückhaltend, was mir im Gegenzug aber auch Sicherheit gibt und etwas wo ich wirklich das Gefühl habe dass ich dazu passe und dazugehöre. Kennt jemand das tschechische Märchen von der Schwarzen Prinzessin?

Ich könnte vielleicht später mal noch etwas zur dunklen Seite des Mondes schreiben im anderen Thread, aber das würde dann wirklich dunkel - so/wann sie denn möchte...

PS: Mein Aufwand für das hier inkl. noch etwa 50 weitere nicht aufgeschriebene Gedanken seit gestern Abend: ca. 3-4 Stunden plus was weiss ich wieviel im Schlaf.

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Di 06. Januar 2015 23:24 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #38)
Sehe schon dass keine böse Absicht dabei war (von niemandem hier).

Ich bin nur unendlich enttäuscht hier und selber schuld, da ich mir eine Weile eingebildet hatte, dieses Forum hier wäre etwas anders als alle anderen Diskussionsforen.

Es hatte nach den ersten Antworten wirklich einen Moment für mich so ausgesehen wie wenn hier ein paar Leute erkannt oder gespürt hätten wie unvergleichlich phantastisch das ist was ich v.a. in den 3 ersten Beiträgen (ausser Sedna) über den Mond geschrieben hatte - es erklärt so viele fundamentale Geheimnisse über die Welt (und auch als kleinen Teilaspekt dazu die Astrologie) auf eine solch einfache Weise, dass sich das fast unmöglich noch reduzieren liesse.

Und dann schreiben alle (inkl. dann eben leider auch ich) über was weiss ich sonst noch und ich starte auch noch ein weiteres Thema mit sicher auch etwas einmaligen Dingen über die Elemente - aber eine Million mal weniger wichtig als das über den Mond - und selbst da geht es dann bald mal um mein 12. Haus und was weiss ich sonst noch.

Ich finde es in dem Fall einfach falsch das zu relativieren - was ich geschrieben hatte war nicht irgendwas und nicht irgendeine Meinung von irgendwem, sondern etwas sehr besonderes und wichtiges.

Dass so etwas keine Wirkung mehr hat ist meiner Meinung nach genau das was die Menschheit momentan immer mehr ins selbstverschuldete Verderben treibt.

Mir bleibt da am Ende nur mich auszuklinken und mein Glück im privaten zu suchen.

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mi 07. Januar 2015 09:30 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #41)
Ist gut, gebe mir auch Mühe minimal und beim Mond zu bleiben.

Würde ja sicher zum Mond passen, das Ganze nicht auf einmal "linear" zu erfassen, sondern zyklisch immer und immer wieder mal zu lesen oder dann später aus dem Kopf zu verbinden mit verschiedensten Dingen mit denen man sich gerade beschäftigt.

Wenn jemand "Lust" hat auf die "dunklere Seite", vielleicht bei einem Lesedurchgang an die Nazis denken, z.B. an die Nazi-Flagge mit dem Hakenkreuz oder, wer sich getraut, an Josef Mengele.

Einfach melden wenn Zeit und Wunsch dass ich noch etwas schreibe...

Meine Ferien sind auch vorbei diese Woche und ich habe auch nicht beliebig Zeit zum Schreiben hier. Bin halt in der Öffentlichkeit (MC) ein Widder und mit dem Mond da passt vielleicht dieses Zitat von Samuel Beckett schon recht gut: Ever tried. Ever failed. No matter. Try again. Fail again. Fail better. (Bitte - falls - nur am Rande aufgreifen und im Zusammenhang mit dem Mond oder sonst in einem anderen Thread/Faden.)

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mi 07. Januar 2015 09:38 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #42)
Zitat von Moonman23 (Mi 07. Januar 2015 09:27 MEZ):
Und, bevor ich es vergesse, es geht hier ja darum, Horoskope
zu interpretieren.


Das ist das Forum "Allgemeine und psychologische Astrologie": "In diesem Bereich können alle Themen diskutiert werden, die zur psychologischen und allgemein zur westlichen Astrologie gehören. Für persönliche Horoskope und Fragen dazu gibt es einen separaten Bereich."

Insbesondere habe ich mein Horoskop nie ins Forum "Diskussion persönlicher Horoskope" gestellt.

Ich so ziemlich anderer Meinung zu allem was du gerade geschrieben hast und werde in Zukunft kaum mehr antworten auf Dich hier und es möglicherweise auch nie mehr Lesen.
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mi 07. Januar 2015 12:57 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #45)
Gestern nachdem ich geschrieben hatte, dass ich es sein lasse, fühlte ich mich sehr gut, nach der Antwort heute an novali OK, wobei mir erst danach das "Alain (allein)" aufgefallen ist, und nach der Antwort an Moonman23 fühlte es sich wieder mal sehr schlecht an.

Ich werde das Ganze unter Rücksichtnahme auf mein Umfeld - denn ganz so alleine bin ich doch nicht - (und nebenbei auch auf das Umfeld hier) sein lassen und wie schon gesagt ein Buch schreiben und illustrieren und vielleicht auch veröffentlichen.

Ich werde heute Abend noch einen Beitrag machen mit dem Fuchslogo dabei (zum "archivieren" da es erwähnt wurde) und es dann geplant ganz sein lassen.
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mi 07. Januar 2015 18:11 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #46)
"Archivkopie" vom Fuchslogo, da im Beiträgen darauf verwiesen wird.

Vor der Vollendung. Gelingen.
Wenn aber der kleine Fuchs,
wenn er beinahe den Übergang vollendet hat,
mit dem Schwanz ins Wasser kommt,
dann ist nichts, das fördernd wäre.
*



Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt)
Datum: So 11. Januar 2015 07:40 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #51)
Zitat von novali (Sa 10. Januar 2015 07:00 MEZ):
So wäre meine erste Frage zu diesem Faden - wie ist dieser Bezug des Mondes zur Astrologie und zur Welt zu verstehen?


Hallo Antonia und novali

Eigentlich wäre es am Ehesten "Der Mond und die Welt", wobei die Astrologie ein Teil der Welt ist.

Dass ich das hier anderes formuliert hatte, war weil hier im Forum Astrologie das Hauptthema ist.

Das ist aber alles noch recht unspezifisch, ich versuche da noch etwas genauer zu werden...

In der Astrologie habe ich oft gehört, dass der beste Zugang (neben Lesen oder von anderen Astrologen lernen) einfach der ist, viele Horoskope zu studieren und mit den Menschen und Ereignissen vergleichen, und ich stimme dem durchaus sehr weit zu.

So kristallisiert sich dann immer mehr heraus wie das Ganze ist, daraus erst kann man dann selber generellere Schlüsse ziehen, bewusst oder unbewusst.

Mit dem "Mond" ist es ganz ähnlich, bzw. ich glaube noch viel mehr so.

Daher liefere ich gerne noch mehr Beispiele und helfe Bisherige nochmals durchzugehen.

Ich glaube nicht, dass "der Mond" mit "das Weibliche" gleichgesetzt werden kann, auch wenn es sicher sehr viel damit zu tun hat. Auch Männliches ist enthalten im "Mond", würde ich sagen, vielleicht doch noch etwas mehr als im "Weiblichen".* Vielleicht ist es später mit mehr Erfahrung dann einfacher, das spezifischer zu definieren und zu unterscheiden, falls jemand das dann noch für notwendig hält.

Was ich mache ist sehr, sehr einfach, im Wesentlichen assoziiere ich einfach so Dinge wie "rund", "drehen", "Spiegel", "weiss-rot-schwarz", "Kontrast" und mehr mit verschiedenen Dingen in der direkten Beobachtung und aus der Assoziation ergibt sich was mehr oder weniger zentral ist und wie die Dinge zusammenhängen.

Und die Assoziation zu diesen Dingen ("rund" etc.) ging von "Mond" aus, so wie man ihn im Himmel sieht. Beim "Mond" wäre - wie ich eben postuliere und vermute - das Zentrum, wobei das soll dann später jeder für sich beurteilen mit Erfahrung. (In meiner Erfahrung und Einschätzung wäre das Zentrum schon bei "Mond".)

Das ist wohl trotzdem für viele Leute ein neues "Paradigma".

Es gibt ein Theaterstück "Leben des Galilei" von Bert Brecht, wo Galileo Kardinäle oder so zu sich nach Hause einlädt um ihnen im Fernrohr die Jupitermonde zu zeigen, als Beispiel für etwas das nicht um die Erde kreist.

Die Kardinäle weigern sich durch das Fernrohr zu schauen, soweit ich mich erinnere weil es in ihrer Weltanschauung nicht so ist, wie heute wissenschaftlich als Paradigma, dass man über ein Fernrohr zu Erkenntnissen über die Welt kommen könnte.

Interessant und sicher auch mondhaft ist, wenn ich mich richtig erinnere, dass Galileos Haushälterin irgendwann sagt er hätte die Kardinäle erst nach dem Nachtessen fragen sollen durchs Fernrohr zu gucken, dann wären sie entspannter und weniger streitlustig gewesen.

Andererseits ist das mit Assoziieren etwas, das, zumindest in der psychologischen Astrologie, doch häufig gemacht wird, mit all der Mythologie und vergleichen mit prägenden Erlebnissen und Träumen etc.

Ich komme definitiv von dort her (Liz Greene "Star Signs for Lovers", "The Astrology of Fate" und Robert Graves "The Greek Myths"), aber habe mich jetzt schon eine Weile teilweise davon gelöst und das Ganze kondensiert auf eben "den Mond", bzw. habe ich dieses "Schloss" sozusagen "auf einen Hinweis hin gefunden" von einer "Sphinx", wie genau werde ich nie verraten, auch wenn's irgendwie sowohl banal wie auch genial war...

Das Ganze mit Mond und Himmel und der Astrologie hat sicher auch etwas mit "wie oben, so unten" zu tun, siehe nächster Beitrag mit nochmals ein paar Beispielen...

Auch der Ansatz, einfach viele Horoskope anzuschauen, oder in diesem Fall eben viel mondhafte Dinge, und es zu Vergleichen mit Menschen und Dingen und Ereignissen ist sehr nahe bei "wie oben, so unten".

Das war jetzt sicher nicht abschliessend, aber ich hoffe es hilft mal etwas weiter.

Alain

* Nochmal zu Mond und Weiblichem: Wenn man die Mondgöttin Artemis anschaut, so ist sie Hebamme, aber will explizit selbst nicht Ehemann und Kinder. Wenn alle Frauen so wären wie Artemis, dann bräuchte es keine Hebammen, also ist sie nicht universell weiblich. Ehe und Mutterschaft fehlen unmittelbar, diese kommen erst in zweiter Linie dazu, als Kontrast. Und Artemis ist Jägerin und tut auch auch sonst viele Dinge, die sonst primär Männer tun (zumindest in einer patriarchalischen Gesellschaft), also beim Mond mehr scheinbar oder wirklich männliches als allgemein bei Frauen. Aber ich würde das auch gerne noch ohne Mythologie besser begründen können...
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt)
Datum: So 11. Januar 2015 07:42 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #52)
Der Mond und die Astrologie (ergänzt um einen Satz und die Details dazu, siehe weiter oben für bisheriges um den Assoziationen folgen zu können)

In der Astrologie bestimmt sich das Schicksal aus dem Moment der Geburt, also genau aus dem Punkt wo die Artemis ist, der Punkt worum ihr Interesse an der Welt kreist.

Und das Schicksal entfaltet sich nicht linear sondern in Kreisen, nämlich in den Kreisen die die Planeten im Himmel machen (geozentrisch, mit all den Kristallsphären und Epizyklen).

Man spricht ja vom Tierkreis (oder Zodiac = "Kreis der Lebewesen"), also von etwas Rundem das bevölkert ist mit den Kreaturen der Artemis.

Im Mantra "wie oben, so unten" spiegelt sich die runde Welt im Nachthimmel in den Ereignissen unten auf der Erde.

Details zum letzten Satz:

Am Tag sieht man vorwiegend die Sonne am Himmel, plus je nach Mondphase den Mond, aber alles andere, Planeten, Sterne, Kometen, usw. ausser in besonderen Ausnahmefällen (z.B. Supernova) nur teilweise in der Dämmerung und dann überwiegend in der Nacht. Also der Nachthimmel ist mondhaft.

Die Sonne ist ja auch rund, wie erwähnt wurde und mir schon bewusst war, und zudem ist es ja zumindest im Deutschen "der Mond" (männlich) und "die Sonne" (weiblich). Aus "Logik" des Mondes ist es aber kein Problem trotzdem das "runde" als primär mondhaft zu klassieren und nicht als sonnenhaft, wie folgt.

Die Sonne ergänzt den Mond, lässt ihn in allen Kontrasten und feinen Nuancen erleuchten, die Sonne selber bleibt aber immer gleich hell. Und die Sonne überscheint praktisch alle anderen Gestirne, ist also für vieles schlicht blind. Daher ist aus Sicht der "Artemis" die Sonne unterlegen und gleichzeitig Teil vom Mond.

Am Tag lässt die Sonne, als Teil des Mondes, die Pflanzen wachsen, die die Tiere ernähren und die Menschen erleben die Welt sonnig "bewusst". In der Nacht gehen Raubtiere auf die Jagd und viele Tiere und Menschen ruhen und träumen, was vielleicht wirklich auch ihr Inneres unbewusst wieder synchronisiert mit all den Zyklen oben im Himmel und hoffentlich wieder etwas "runder" und harmonischer macht. Der Mond ist so nicht "nur" Uranus ("Himmel") sondern auch die Erde ("Gaia" / "Rhea"), und vieles mehr...

Die astronomischen Planeten sind ebenfalls rund, aber von Auge gesehen sind es praktisch nur kleine Punkte am Himmel. Erst seit es Fernrohre gibt, erkennt man sie als rund. Aber Artemis wusste das wohl schon früher, mit den viel schärferen Augen eines ihrer Tiere, zum Beispiel einem Adler, welcher wohl auch die Phasen der Venus erkennen könnte, oder einfach weil, wie Aristoteles schrieb, es im Himmel nur das 5. Element hat, welches per Definition rund ist und sich in Kreisen bewegt.


Katzen

Die Artemis liebt alle ihre Tiere, "ihre künstlerischen Kreationen". Und doch gibt es vielleicht solche, die ihrer Neugier mehr ensprechen, wie diejenigen die um die Menschen leben, wie Katzen und Hunde oder wie Vögel die in fast jedes Fenster unschuldig hineinschauen können.

Früher dachte ich naiv, dass Katzen einfach "kleine Löwen" sind, also astrologisch Löwe, Sonne.

Aber anders als Löwen sind Hauskatzen nachtaktiv und anders als fast alle Raubkatzen habe sie eine schlitzförmige Iris und keine runde.

Und natürlich hat es noch viel mondhaftes mehr um Katzen herum.

Details:

Die geschlitzte Iris einer Hauskatze kann ihre Form verändern, auf eine Art die den sich wechselnden Mondsicheln ähnelt, auch wenn die exakte geometrische Form anders ist. Eine runde Iris ist im Vergleich sonnenhafter, da sie immer wie die Sonnenscheibe rund bleibt.

Dass die Katzen eben doch mit anderen grösseren Raubkatzen verwandt sind, ist mondhaft kein Widerspruch, da das sonnenhafte bei Hauskatzen in nicht dominanter Form auch wieder sehr mondhaft ist.

Artemis selbst ist ja eine Jägerin, etwas das man sonst eher als männliche Tätigkeit anschaut und es wohl in der Urzeit auch vorwiegend war.


Nazis ("Teaser")

Die Naziflagge besteht aus den 3 Farben des Mondes, rot-weiss-schwarz. Der runde weisse Kreis und darin etwas dediziert eckiges als Kontrast, das Hakenkreuz, welches aber auch - anders als ein einfaches Kreuz - eine Rotation bedeutet. Also neben den Farben und dem Kontrast viel rundes und sich drehendes, alles mondhaft...

Josef Mengele, mit seiner abstrusen Vorliebe für Zwillinge (Spiegelung) und Augen (rund)...

Aber das vielleicht ein andermal, sicher zu "Nazis und Mond" nicht abschliessend, und zu dem Teil des Mondes, der eher auf der Seite des Todes ("Hekate") ist als auf der der Geburt ("Artemis") habe ich bisher noch wenig gesagt...

Neues und Altes

Wenn jemand einen Wunsch hat, welche Dinge ich vielleicht nochmal am Stück im Detail erklären sollte oder umgekehrt etwas besonders schön mondhaftes aufbringt für mich (und andere?) zum in dem Sinne "rund analysieren", nur zu...

Im Nachhinein hat die Pause von ein paar Tagen mir viel gebracht an Qualität und vieles vermieden das geschadet hätte (und ich musste mit neuem Benutzerprofil wieder 24h warten bis ich hier posten konnte).

Mehrmals darüber schlafen wäre auch mondhaft gesehen nicht unpassend (zyklisch, Nacht, Träumen, unbewusst und bewusst "verarbeiten").

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt)
Datum: So 11. Januar 2015 07:45 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #53)
Zitat von Christian (Mi 07. Januar 2015 19:58 MEZ):
und zu guter Letzt muss sich dann auch noch jemand finden, der das Aufgeschriebene veröffentlichen bzw. verlegen will


Den Teil kann man heute sehr einfach und billig selber machen, z.B. bei lulu.com, aber wirklich Leser für ein Sachbuch erreichen und interessieren, das ist glaube ich heutzutage eher schwieriger geworden, wo es Online so viele Möglichkeiten gibt Dinge zu lesen und anzuschauen inkl. direkt Feedback geben (wie hier), und ein Buch einfach selbst mal schreiben und selbst publizieren ist da nicht umbedingt ein guter Weg, auch wenn ich da schon noch ein paar Ideen habe. Jedenfalls kann eine Veröffentlichung über "Artemis", egal in welcher Form, sowieso nicht zu bürgerliche Wege einschlagen wenn sie denn wirklich zum Thema passen möchte...

Stay tuned

PS: "Lulu" ist auch der Titel von einem Theaterstück von Frank Wedekind, das auch eine sehr mondhafte Richtung genommen hatte: Ursprünglich unter dem Titel "Die Büchse der Pandora (Eine Monstertragödie)" geschrieben, musste er es in der Folge aufteilen in zwei Stücke und Änderungen machen um es aufführen zu können, mit vielen Kämpfen und öffentlichen Anfeindungen. Erst 1988, etwa 100 Jahre später, wurde es in der Urfassung aufgeführt und ich habe den Text als Taschenbuch dazu, aber noch nicht gelesen, mit hinten auf dem Umschlag einer Werbung für das Parfum "Loulou" von cacharel! Jedenfalls, ist einfach nur Zeit - einfach nur Zeit - oft fast das Einzige was es braucht damit etwas wirklich Neues seinen Weg in die Allgemeinheit findet.



Titel: Re: Attentat auf die Freiheit
Datum: So 11. Januar 2015 11:34 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1420660210 (Antwort #114)
Carl Gustav Jung schreibt folgendes in "Aion":

Nach der mittelalterlichen Tradition sollen die Religion der Juden in der Konjunktion von Jupiter mit Saturn, der Islam in FmD, das Christentum in FmC und der Antichrist in FmB ihren Ursprung haben.

Im Horoskop des Attentats ist der Mond lose konjunkt zum Jupiter, also gemäss oben "Antichrist", bzw. im Moment, wo wohl die meisten Leute weltweit davon erfuhren (im Mittel einige Stunden später?), war die Konjunktion noch näher.

Diese Mond-Jupiter Konjunktion hatte z.B. Hitler oder hat George W. Bush (und auch Al Gore).

Astrologisch gesehen würde ich "Antichrist" mehr oder weniger identifizieren mit dem natürlichen Ende des Fischezeitalters, welches in sehr groben Zügen ungefähr jetzt wäre, plus/minus ein paar hundert Jahre.

Also am Ende des Fischezeitalters ein Übergang zu weniger Religiosität und zu mehr Fortschritt, Wissen, Technologie.

Letzteres ist schon seit etwa nach den Kreuzzügen und der Renaissance recht schön erkennbar, ersteres (weniger Religiosität) noch weniger und erst seit relativ kurzer Zeit und da wohl am deutlichsten im heutigen Europa.

Michel Houellebecqs Roman "Soumission" ("Unterwerfung"), der am Vortag des Attentats erschien, beschäftigt sich recht konkret mit dem Thema Religion oder nicht.

In einem Interview im französischen Fernsehen vor ein paar Tagen sprach er unter Anderem davon, dass das Leben ohne Religion schmerzhafter sei, was sicher auch einen Bezug zu Cheiron momentan in der Mitte des Sternzeichens Fische hat.

Er selbst hat die Sonne in den Fischen und - wenn man den Geburtsdaten im Horoskop auf Astrotheme trauen kann - den MC ziemlich genau in der Mitte der Fische, wo eben momentan Cheiron ist (und meine Lilith im Geburtshoroskop übrigens).

Siehe auch diesen Bericht im Spiegel vom Freitag mit aktuelleren Details zu Houellebecq in dem Zusammenhang.

Alain
Titel: Re: Attentat auf die Freiheit
Datum: So 11. Januar 2015 16:13 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1420660210 (Antwort #118)
Zum Uranus-Pluto Quadrat im Zusammenhang mit dem Attentat und allgemein in der heutigen Zeit ist vielerorts schon viel geschrieben worden.

In dem Zusammenhang möchte ich ein wenig Aufmerksamkeit lenken auf einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Uranus-Zyklus und Faschismus - falls das nicht schon allgemein geläufig ist...

Dort wo der Uranus im Moment steht, ca. 12° Widder, war er das letzte Mal so um 1931.

Der zweite Weltkrieg brach 1939 aus, also etwa 8 Jahre später (übrigens auch mit einer losen Mond-Jupiter Konjunktion, siehe hier, aber das nur am Rande).

Natürlich sind noch andere Planeten im Himmel und die stehen anders als vor 80 Jahren in Bezug auf Uranus und hoffentlich wirkt auch der Horror des 2. Weltkriegs noch nach.

Trotzdem sieht man auch heutzutage Entwicklungen in Richtung Faschismus, die beunruhigen und man nicht ausser Acht lassen sollte, finde ich zumindest.

Hitler kam, soweit ich mich erinnere, mit etwa 30% Wähleranteil an die Macht. Der Front National hat im Moment glaube ich etwa 25%.

Und der Front National wurde vom Präsidenten Hollande explizit nicht eingeladen zum Gedenkmarsch für die Attentate, trotz Hollandes allgemeinem Aufruf zur Einigkeit.

Das hat meiner Ansicht nach sowohl Richtiges wie auch Falsches:

Organisationen einbeziehen die faschistisch sind, darf man nicht, siehe Hitlers Machtergreifung. (Inwieweit das konkret auf den Front National zutrifft, kann ich nicht sagen, ich vermute nur für Teile davon, da sollte man aber klar trennen.)

Das Befinden von 25% der Bevölkerung ignorieren darf man aber auch nicht, damit schürt man die Konflikte auch.

Die Mehrheit muss sich - meiner Meinung nach - etwas lösen von gewissen kopflastigen Dogmas und Idealen und auch "irrationale" Ängste einer grossen Minderheit berücksichtigen in einer neuen friedlichen, positiven "Einheit"; die grosse Minderheit muss sich dabei umgekehrt auch etwas lösen von alten Dingen, alles kann man nicht bewahren; und schliesslich dürfen diese Beiden zusammen den Extremismus von kleinen Minderheiten dann ganz klar nicht zulassen.

Jetzt mit Uranus im Widder sind die "revolutionären Feuer" noch etwas ungeordnet, selbst IS im Nahen Osten, aber mit Uranus im Stier, einem fixen Sternzeichen, könnten dann gewisse unheilvolle Kräfte kanalisiert werden und potentiell real vorwärts marschieren, Fakten zu schaffen versuchen wo kein Gegengewicht ist.

Da muss man dann vorbereitet sein oder zum Voraus schon die Wogen geglättet haben.

Ich denke da an Immanuel Kants (Sonne im Stier) "normative Kraft des Faktischen", z.B. wie Putin der einfach mal in die Krim einmarschieren liess - nur dann in ein paar Jahren mit Uranus im Stier eben potentiell in grösserem Stil, mehr so wie Hitler nach Polen.

Aber vielleicht helfen da ja andere Konstellationen auch, und ganz so schwarz sehe ich das Ganze insgesamt schon noch lange nicht

Ich glaube/hoffe doch noch, dass die Menschen seither schon genug dazugelernt haben.

Und ich glaube Michel Houellebecq macht da mit seinem Roman durchaus einen eher einen positiven Beitrag, auch wenn einiges erst verletzen könnte:

Der weise Heiler Cheiron der Mythologie, dessen Name "Hand" bedeutet, muss oft erst Schmerzen erzeugen damit die Dinge dann in einer gesunden Anordnung wieder dauerhaft heilen können (z.B. ein gebrochenes Bein "von Hand" richten und schienen).

Alain
Titel: Re: Attentat auf die Freiheit
Datum: Mo 12. Januar 2015 22:15 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1420660210 (Antwort #138)
Zitat von Alain Stalder (So 11. Januar 2015 11:34 MEZ):
Carl Gustav Jung schreibt folgendes in "Aion":

Nach der mittelalterlichen Tradition sollen die Religion der Juden in der Konjunktion von Jupiter mit Saturn, der Islam in FmD, das Christentum in FmC und der Antichrist in FmB ihren Ursprung haben.


Ich habe mir dazu noch ein paar Gedanken gemacht, im Zusammenhang mit dem Attentat und Themen, die hier ums Attentat herum aufkamen, von mir und von anderen.

Der Sturm auf die Bastille - also der Beginn der französischen Revolution bzw. die Geburt des modernen Frankreichs - am 14. Juli 1789 war, soweit ich herausfinden konnte, um 13:30.

Das Horoskop dazu ist unten angehängt, und Quellenangaben zur Uhrzeit sind auch unten vermerkt.

Was sicher niemanden erstaunt, ist Uranus am MC, für eine Revolution im Geiste der Aufklärung, nur wenige Jahre nach der Entdeckung des Uranus (1781) sicher passend.

Aber dass sich da im Stellium konjunkt auch noch Jupiter und Venus finden, also gemäss Jungs Angaben ein Bezug zum Islam, war für mich eher unerwartet.

Randbemerkung: Mein Geburtshoroskop hat viele Bezüge zum Sturm der Bastille. Da sind je Saturn und Lillith in Synastrie konjunkt in den Fischen. Da ist der Mond in Synastrie konjunkt im Widder, wobei der Mond der französischen Revolution fast genau auf meinem MC liegt und wo momentan der Uranus und südliche Mondknoten sind (und es beim Attentat natürlich auch schon waren). Und da ist bei mir auch ein Stellium mit Jupiter konjunkt Venus, aber bei mir mit Mats statt Uranus, wobei die Beiden doch schon etwas verwandt sind (z.B. Symbol für den Uranus mit Pfeil gerade nach oben). Und die Mondknotenachse liegt genau umgekehrt wie bei mir, bzw. eher wie bei meiner Mutter. War mir bisher gar nicht bewusst diese wohl "revolutionär französische" Seite von mir, in dem Sinne "Je suis Charlie"!

Dann habe ich mir auch nochmals das Horoskop der USA (Unabhängigkeitserklärung) angeschaut und auch da eine Jupiter-Venus Konjunktion.

Was auch noch auffällt ist, dass der nördliche Mondknoten im Horoskop der USA auf dem Jupiter-Venus-Uranus Stellium am MC beim Sturm der Bastille liegt, also im relativ frühen Löwen.

Nun, der nördliche Mondknoten im frühen Löwen findet sich auch bei der Hedschra, also der Geburt des Islam (aber keine Jupiter-Venus Konjunktion, zumindest nicht mit diesen Daten).

Zu den Konjunktionen, die Jung im Zitat erwähnt, kannte ich vor dem ersten Mal lesen nur die Eine, der Bezug des Judentums zu Saturn (was hier schon erwähnt wurde) und auch zur Konjunktion von Saturn und Jupiter.

Ich hatte dazu mal ein Buch (auf Englisch) ca. aus der 1980er Jahren, geschrieben von einem jüdischen Rabbi in relativ hohem Alter. Neben dem, dass das jüdische Volk mit Saturn assoziiert wird, was, glaube ich, recht allgemein so gesehen wird und überliefert ist, war die Idee bei der Saturn-Jupiter Konjunktion in etwa folgende:

Der Wille Gottes wird über den sich am langsamsten bewegenden und am weiten aussen sich befindenden Planeten (also Saturn vor der Entdeckung von Uranus etc.) weitergegeben gegen innen zur Erde und den Menschen hin, und um das zu tun, müssen sich die Planeten im Himmel treffen, also erst mal Saturn mit Jupiter, dem zweitlangsamsten Planeten, was daher eine speziell wichtige Bedeutung hat.

Insgesamt würde ich sagen, was Jung schrieb hat Potential, es könnte sehr aufschlussreich sein bei weltgeschichtlich wichtigen Daten auf diese Konjunktionen zu achten und nachzuforschen woher das geschichtlich kommt.

Nochmals kurz zurück zu Islam, Frankreich und USA im Zusammenhang mit Jupiter-Venus.

Sowohl in den USA und in Frankreich (mit Napoleon) wie auch beim Islam folgte schnell mal auf die "Geburt" eine relative kriegerische Zeit auch mit Eroberungen, die aber durchaus auch Fortschritt brachten in den eroberten Gebieten.

Auf der dunkleren Seite, wenn ich an die Enthauptungen von IS letztes Jahr denke, die anscheinend geschichtlich schon Vorgänger hatten im Islam, so kommt mir in den Sinn, dass die Zeit unmittelbar nach der französischen Revolution auch sehr blutig war, wobei das Enthaupten maschineller gemacht wurde, durch die Erfindung der Guillotine, was man als den Einfluss von Uranus zusätzlich zu Jupiter-Venus sehen könnte.

Aber das ist natürlich nur ein ganz kleiner Anfang einer möglichen weiteren Forschung bezüglich dem was Jung schrieb. Und nicht meine Baustelle

Und sorry, ich bin halt mit Uranus-Pluto konjunkt wohl auch manchmal etwas "bombastisch aufklärerisch" wenn es um kollektive Themen geht. Ich will sicher nicht in Abrede stellen was andere hier z.B. über Religion und Astrologie schrieben, nur ergänzen mit etwas das gleichzeitig wohl sehr alt und doch auch wohl doch wieder sehr neu sein kann - "Renaissance" oder "Revolution"?

Alain

Quellen zur Uhrzeit des Sturms der Bastille:
http://en.wikipedia.org/wiki/Storming_of_the_Bastille (englisch)
http://www.astrologieheute.ch/index.aspx?mySite=Artikel&ArtNr=626



Titel: Re: Attentat auf die Freiheit
Datum: Di 13. Januar 2015 06:48 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1420660210 (Antwort #141)
Hallo Manuel

Danke, sehr interessant

Ein Detail: Meintest du wirklich Napoleon Bonaparte und nicht vielleicht einen der Jakobiner oder so? (Laut Wikipedia hier war Napoleon 1789 als 19-jähriger Offizier in der französischen Armee, im Juni 1788 nach Auxonne bei Dijon versetzt.)

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mi 14. Januar 2015 08:16 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #57)
Hallo novali, freut mich auch, schreibe aber besser jetzt noch nichts, jedenfalls viele interessante Dinge in dem was du geschrieben hast und dem Bild, vom Gefühl her schon sehr nahe dran...
Alain
Titel: Re: Attentat auf die Freiheit
Datum: Mi 14. Januar 2015 08:46 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1420660210 (Antwort #146)
Hier noch zwei Horoskope, für den Neumond vor dem Attentat am 22.12. für Paris im 11. Arrondissement (wo Charlie Hebdo ist und auch die Bastille waren, nur ein paar Minuten zu Fuss voneinander entfernt) und den Neumond vor der Hedschra für Mekka.

Der Artikel "Die Jungfrau und die Zeichner" von Jörg Petersen in Meridian 3/2006 zeigt bei vielen Zeichnern eine starke Jungfrau-Betonung in ihren Horoskopen.

Die Argumentation dafür ist ganz grob die, dass, im Kontrast zu Malerei wo eher die "Fläche" im Vordergrund steht (also eher synthetisch wie Fische), es bei Zeichnern die "Linie" ist (also eher analytisch wie Jungfrau), und daher auch nahe beim Journalismus und Redefreiheit.

Auffällig beim vergangenen Neumond ist sicher, dass Sonne und Mond da fast ganz genau am Anfang des Steinbocks sind, und (siehe Zeichner-Junfrau) das Dreieck zu Lilith am Anfang der Jungfrau im 11. Haus.

Ein paar andere Dinge die mir beim ersten Blick noch aufgefallen sind:
- MC des Neumondes vor der Attentat (24 Krebs) auf Sonne+Mond im Neumond vor der Hedschra
- Uranus und Neptun in der frühen Jungfrau bei Hedschra und dem Neumond davor
- Opposition des Neptuns heute in den frühen Fischen dazu
- Lilith auf 13 Widder beim Neumond vor der Hedschra, in der Nähe von Uranus im Moment
- Beim Neumond vor dem Attentat Waage Aszendent mit n.Mondknoten konjunkt im 12. Haus
- Bezüge zwischen 9/11 und Neumond vor dem Attentat (das Neumondhoroskop vor 9/11 habe ich nie angeschaut): Waage Aszendent mit etwas dort im 12. Haus (Merkur resp. n.Mondknoten), früher Steinbock (n.Mondknoten resp. Neumond)

Und das noch - nicht so direkt astrologisch, eher sonst assoziativ:
- Das Datum vom Neumond vor der Hedschra: 14. Juli (auch wenn's im Julianischen Kalender war), also Sturm der Bastille, französischer Nationalfeiertag
- Die französische Revolution 1789 war 13 Jahre (plus 10 Tage) nach der amerikanischen (1776), wenn man bei 9/11 auch 13 Jahre hinzuzählt kommt man auch etwa auf heute (genau wäre es der 21.9.2014 gewesen)

Alain



Titel: Re: Attentat auf die Freiheit
Datum: Mi 14. Januar 2015 08:46 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1420660210 (Antwort #147)
Noch der Neumond vor der Hedschra:



Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Do 15. Januar 2015 07:26 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #59)
Hallo novali,

Ich fange mal anscheinend ganz woanders an, komme dann aber schon recht konkret auf die Dinge zurück die du geschrieben hattest, wie so um Spiegelung und unsterbliche Seele, und mehr...

Libuše

Prag wurde der Sage nach gegründet von Libuše (deutsch Libussa), deren Name wenn ich das richtig verstehe so in etwa "lieb" oder "Liebe" bedeutet, und in der Sage ist sie die Mutter aller Slawen. Aus dem Gedächtnis die Geschichte, wobei es natürlich wieder viele Variationen gibt.

Ich würde sagen Mythen und Sagen sind sehr mondhaft, da sie sehr lange nur mündlich überliefert wurden, also immer und wieder (zyklisch) repetiert und geblieben ist nur was den Leuten über Jahrhunderte wirklich gefiel und ihnen viel bedeutete.

Das Leben der Baumnymphe Niva ("Aue") ist verbunden mit dem Leben einer Eiche. Sie nahm Krok ("Krokus"?) zu ihrem Mann und dessen Aufgabe war es auch die Eiche zu bewachen. Sie hatten 3 Töchter, alle mit magischen Fähigkeiten, wobei aber die jüngste Tochter, Libuše, die überragenderen Fähigkeiten hatte, wie in die Zukunft sehen, und die weiseste und intelligenteste Tochter war.

Nachdem die Eiche von einem Blitz getroffen wird, stirbt Niva und Libuše nimmt ihren Platz ein. Unter einer Linde schlichtete sie Streit, aber eines Tages wollten die Leute (Männer?) nicht mehr dass ihr eine Frau sagt was sie tun sollen. Libuše machte sagte dann voraus wo sie einen Mann und späteren König für sie finden könnten, nämlich einen armen Bauern den sie daran erkennen könnten, dass er nur einen Schuh trägt. Und so kommt es dann auch und zusammen gründen sie Prag.

Im keltischen Baumkreis ist die Eiche am Frühlingsanfang (21.3.), wozu auch ein Krokus als Wächter passen würde, und die Linde in den letzten Tagen der Fische (11.-20.3. und auch 13.-12.9.). Auch die Füsse (von wegen einem Schuh) werden mit dem Sternbild Fische assoziiert (Widder mit dem Kopf).

Wer weiss, vielleicht dachte sich Libuše einfach, "am Besten ein Bauer als Mann, der macht nicht viel Probleme weil er nicht so viel nachdenkt (bzw. nachdenken kann) und wird wohl kräftig sein und ein guter Liebhaber", und vielleicht hatte sie ja auch jemanden im Auge dem sie dann nur noch sagen musste einen Schuh auszuziehen. Es gibt da Millionen Varianten, in jedem Fall hat sie sich keineswegs auch nur ansatzweise irgendwie Männern unterworfen.

Das mit dem einen Schuh erinnert auch ein wenig an Jason in der griechischen Mythologie, der Hera (in Gestalt einer alten Frau) über einen Fluss trug und dabei einen Schuh verlor. Prag heisst ja "Übergang" oder "Furt", also die alte Frau ("Fische") die über den Fluss zur Wiedergeburt getragen wird, wobei etwas zurückbleibt, und auch die Asymmetrie mit den Schuhen im Gegenpol von Widder zu Waage macht Sinn.

Wo es in einem Patriarchat der älteste Sohn ist, der die Nachfolge antritt, vermute ich es ist im Matriarchat stattdessen die jüngste Tochter. Das wäre ein Zeichen von Überlegenheit: Wie soll man denn wissen wenn die erste Tochter geboren wird ob das die letzte Tochter sein wird oder nicht? Es könnten ja die Eltern verunfallen oder einfach nur noch Söhne zeugen? Das wüsste Artemis aber schon im Voraus oder könnte es sogar steuern, welches davon wüsste nur sie...

...



Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Do 15. Januar 2015 07:33 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #60)
...

Der Student von Prag

Im Stummfilm von 1913 (film auf youtube) macht der Student Balduin einen Vertrag mit einem Herrn Scapinelli, 100'000 Goldgulden gegen das Recht aus der Studentenbude mitzunehmen was ihm beliebt. Scapinelli nimmt das Spiegelbild des Studenten aus einem grossen Spiegel mit, und weil dann in einem Duell wo Balduin dem Vater seiner Angebeteten versprochen hatte den Gegner zu verschonen, das Spiegelbild teilnimmt und den Kontrahenten tötet, erschiesst der Student später sein Spiegelbild, sieht sich am Ende wieder im Spiegel und erkennt dann auch eine Schusswunde in seinem Bauch und stirbt.

Der Vertrag mit Scapinelli im Film ist klar datiert auf den 13. Mai 1820, wo (siehe Horoskop unten) der nördliche Mondknoten am Beginn des Widders ist, assistiert von zwei dazumal noch nicht entdeckten Himmelsobjekten, Pluto Ende Fische und Cheiron Anfang Widder.

Das ist für mich wiederum eine Demonstration von Überlegenheit der "Artemis": Es ist unwahrscheinlich dass ein paar Künstler die recht improvisiert Avantgarde einen Film machen da noch Horoskope berechnet haben. Und trotzdem stimmen die Symbole.

Diese Präzision ist typisch für Prag, auch der Grund wieso ich in dem Zusammenhang oft auf tschechische Dinge zurückgreife.

Ich habe den Film heute am frühen Morgen zum ersten Mal geschaut, nachdem ich so um 4 aufgewacht war weil ich etwas gestern wohl nicht so gut verdaut hatte (gar nicht schlimm, nur dass ich aufgewacht bin, und auch nicht üblich dass ich dann einen Film schaue, normalerweise wäre ich ein paar Minuten danach wieder schlafen gegangen).

Im Film hat es ausser deutschen Schauspielern eine tschechische Schauspielerin, Lyda Salmonova, geboren in Prag, die darin eine Zigeunerin spielt, welche sich in Balduin verliebt und ihm den Hof macht (ganz matriarchalisch initiativ), ihm Blumen schenkt, zum Tanzen auffordert und auch neugierig und wild wie Artemis ihm nachklettert und heimlich beobachtet wie er sich mit seiner geliebten Marquise trifft usw.

Die symbolische Dichte im Film ist auch fantastisch, beinhaltet mehr oder weniger "Faust" (Seele verkaufen), "Dracula" (Vampir unsichtbar im Spiegel) und "Das Bildnis des Dorian Gray" (Asymmetrie zu (Spiegel-)bild).

Aber zurück zum Anfang, im Kreis...

Dass die Seele, da sie unsichtbar ist und ewig lebt, nicht "irdisch" ist, macht viel Sinn, daher ist sie dann auch nahe beim 5. Element im Himmel und verwandt mit Hekate.

Auch das mit "Jenseits" und Mond passt gut, oder sich spiegeln im Mond oder auch ein wenig allgemein im Himmel um Zugang zur Seele zu bekommen.

Rubedo kommt anscheinend von "rot" wie der Neumond, eine der Farben der Artemis.

Alain



Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Do 15. Januar 2015 09:12 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #61)
Etwas zur "dunklen" Seite:

Artemis schafft Kunst oft dadurch, dass sie Dinge theatralisch-künstlerisch überhöht verdichtet. Das macht sie sowohl mit hellen Dingen wie mit Dunklen. Sie enthält sich dadurch einem Urteil und übt gleichzeitig auch Kritik an den Zuständen, wie immer man das dann sehen will. Und das Helle wird noch heller, das Dunkle noch dunkler, wenn auch nur punktuell an einer exponierten Stelle anstatt generell in der Gesellschaft/Welt, die sie so spiegelt.
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Do 15. Januar 2015 22:39 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #62)
Zitat von novali (Do 15. Januar 2015 06:44 MEZ):
Möchte dein Angebot wahrnehmen, mehr über die "dunkle" Seite des Mondes, die ja laut Nasa Experten in Wirklichkeit die hellere ist und weniger Krater aufzeigt, zu erfahren.


Ich probier's mal anders, ganz banal:

   Wenn man auf etwas dunkles Licht scheint, dann ist es nicht mehr dunkel.

Wenn man jetzt mit Licht schon alles Bewusste meint, dann kann man über die dunkle Seite des Mondes nichts schreiben, zumindest sie nicht beschreiben. Spiegeln kann man sie vielleicht schon, bzw. ich würde sagen mindestens Theater kann das recht gut, auch wenn spiegeln ohne Licht etwas paradox scheint, aber das sehe ich eher als möglich an, dann ist halt die Spiegelung auch dunkel.

Noch zu "dunkler Seite" des Mondes in der astronomischen Sicht: Dunkel ist die der Erde immer abgewandte Seite des Mondes ja nicht wirklich, sie hat genau die entgegengesetzten Mondphasen wie die zugewandte Seite, was sie "dunkel" macht ist rein nur im übertragenen Sinn von "dunkel" dass sie lange für die Menschen unbekannt war.

Weiss auch nicht ganz genau was und wieso, aber der pervers-grausame Quäler und Massenmörder, insbesondere auch von vielen Kindern, passt nicht hierher (auch wenn er symbolisch vielleicht schon "passen" würde), auch aus "Sicht des Mondes" nicht, kein Podest im "Licht"... müsst ihr selber verfolgen wenn's euch wirklich interessiert.

Aber einen anderen kleinen Spiegel habe ich der vielleicht mehr über die "dunkle Seite" enthält als die abstrakten Gedanken oben. Heute morgen früh hatte ich noch nach dem Datum "13. Mai 1820" aus dem Film "Der Student von Prag" gegoogled und der erste Link dazu war:

   Prophezeiungen der Mystikerin Anna Katharina Emmerick und die Verwüstung der Kirche

Für mich ist Anna Katharina Emmericks Prophezeiung vom 13. Mai 1820 (etwa in der Mitte im Link oben) ein grotesk überhöhter Spiegel davon wie es mit der Religion im heutigen Europa aussieht, ein genaueres, dichteres Gefühl als all die Analyse vom Charlie Hebdo Attentat die ich im anderen Faden gemacht habe - aber ja, völlig abstrus und von aussen her gesehen sinnlos auf ein fiktives Datum in einem Stummfilm plus Google einen Spiegel des hier und jetzt finden zu wollen - andererseits, ist ja Astrologie da sehr ähnlich, auch dort schaut man auch in einen Spiegel ("Himmel"/Horoskope etc.) um etwas über die Welt unten zu lernen, und es gibt ja den Ausdruck vom "Okkulten", was auf "dunkel" hinweist, auf etwas das im Verborgenen ist.

Und was bei beiden Daten* gemeinsam ist, ist Lilith, der "schwarze Mond" in der frühen Jungfrau.

Hmn, jetzt hat sich doch (kam für mich ganz unerwartet der letzte Satz oben!) ein Kreis tatsächlich noch rund geschlossen - von wegen "schwarz" oder "dunkel".

Für eine ganz schöne Geschichte zum Mond und "verborgen" siehe die Kurzgeschichte "Die Blaue Chrysantheme" (Link auf die ganze Kurzgeschichte) von Karel Capek. Normale Chrysanthemen sind sonnenhaft gelb und rund, aber die blauen...

Alain

* Attentat Charlie Hebdo (bzw. auch ca. heute noch) und der 13. Mai 1820
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Fr 16. Januar 2015 08:08 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #63)
Zwei weitere Aspekte des Mondes - der eine eher eher "hell", der andere eher "dunkel" im übertragenen Sinne aber im direkten Sinne auch ganz extrem beides.

Ich weiss schon, nochmals viel Text in kurzer Abfolge...

Aber in ein paar Tagen läuft ja Merkur rückwärts, vielleicht eine gute Zeit um sich dann einiges nochmals durchzulesen?

Der Merkur ist fast ganz genau einen Fünftel (1/5) der Zeit rückläufig, daher - via 5. Element - auch mondhaft, zumindest wenn rückläufig und dann ja dabei sich alte Dinge nochmals anzuschauen (also zyklisch), wenn auch vielleicht oft nur um sie dann ganz sein zu lassen - aber vielleicht ja auch nur einen Fünftel davon?

Und was anderes ist denn Denken als sich Dinge die man draussen sieht oder an die man sich erinnern kann innerlich nochmals wiederholt zyklisch vor Augen zu führen?

Artemis und Apollon

Artemis und Apollon sind Zwillinge.

Aber sie sind nicht identische Zwillinge, sondern sogar Frau und Mann.

Beide tun sich im Leben eher schwer mit Partnerschaft und Sexualität. Artemis will explizit keinen Mann und hängt lieber mit ihren Nymphen herum. Apollon wird oft verschmäht.

Ich glaube das liegt daran, dass die beiden schon im Mutterbauch erlebten was eine wirkliche Vereinigung von Mann und Frau bedeutet. An diese unbewusste Intensität kommen Partner im wirklichen Leben nie heran.

Zudem haben wohl gerade dadurch beide Eigenschaften des anderen Geschlechts übernommen. Artemis die wilde Jägerin die vor nichts Angst hat und Apollon der musizierende Mann der Gedichte schreibt und das Orakel in Delphi bewacht ("Delphi" bedeutet anscheinend unmittelbar übersetzt das weibliche Geschlechtsorgan, passend auch zur Erdspalte über der in Delphi die Orakel von der Pythia gesprochen wurden).

Dass die zwei innerlich immer noch tief verbunden sind, auch wenn sie äusserlich getrennte Wege gehen, sieht man in der Mythologie auch daran, wie eifersüchtig Apollon reagiert als sich Artemis einmal wirklich verliebt.

Apollon bringt Artemis dann mit einem Trick dazu mit dem Bogen auf den Kopf von ihren Geliebten beim Schwimmen zu schiessen, weil Apollon ihre Fähigkeit herausfordert ein weit entferntes Ziel zu treffen. Darin zeigt sich auch die tiefe Vertrautheit, Apollon weiss ganz genau wie Artemis reagiert, und umgekehrt natürlich auch.

Abstrakt gesehen eine "asymmetrische Symmetrie", mit Zwillingen die einerseits in vielem gleich sind und gleichzeitig gegensätzlich, aber eben "symmetrisch rund gegensätzlich", oder wie würde man das am Besten ausdrücken?

Jedenfalls sehr mondhaft...

...
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Fr 16. Januar 2015 08:13 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #64)
Salamander

Mythologisch ist der Salamander ein Tier das im Feuer leben und überleben kann.

Und tatsächlich, das Thema tritt im Zusammenhang mit dem Mond häufig auf - und leider sind Menschen keine Salamander.

1968 verbrannte sich der Student Jan Palach in Prag, auf dem Platz vor dem Nationalmuseum gleich oberhalb des Wenzelsplatzes, aus Protest gegen den Einmarsch der Soviets und die Niederschlagung des Prager Frühlings mit seiner Utopie eines "Kommunismus mit menschlichem Antlitz".

Ein Kommunismus der die Menschen nicht geknechtet hätte, wohl eher ein mondhaft kollaboratives Kollektiv wo jeder noch sein dürfte wie er oder sie will und wo nicht alles maschinell gleichgeschaltet sein müsste. Wenn man in Prag in einer warmen Jahreszeit in einen Park geht, findet man oft Menschen in kleinen Gruppen von ein paar Leuten in kleinen Kreisen sitzend.

Das mit der Zeit voraus sein und dann deshalb vorerst vernichtet werden hat "Tradition". Jan Hus, der frühe tschechische Reformator, wurde 1415 in Konstanz beim Konzil auf dem Scheiterhaufen verbrannt*.

Die Band "Die Einstürzenden Neubauten" (entstanden am 1. April 1980 im Moon-Club in Berlin**) sind sehr mondhaft. Zwei Videos:

   Salamandrina - https://www.youtube.com/watch?v=BH05DllWKSs
   Seele brennt - https://www.youtube.com/watch?v=Ou6kN-XUh_U

Eine Textstelle aus Salamandrina lautet:

   IN GIRUM IMUS NOCTE
   ET CONSUMIMUR IGNI
   Wir irren des Nachts im Kreis umher
   und werden vom Feuer verzehrt

Im lateinischen ist das ein Palindrom, also von hinten gelesen die gleiche Buchstabenfolge. Erwähnt werden auch Motten, auch weil sie des Nachts ins Feuer fliegen und verbrennen.

Was mir erst seit ein paar Tagen bewusst ist: Das Wort "Holocaust" bedeutet anscheinend "vollständig verbrannt".***

Ich kann nicht genau sagen wieso das Thema mit dem im Feuer verbrennen so mondhaft ist, aber es scheint so zu sein.

Wahrscheinlich denke ich wieder mal nicht einfach genug?

Jedenfalls, dass sich Jan Palach 1968 verbrannte kann man noch irgendwie verstehen, aber dass andere das in Prag auch z.B. 2003 wieder taten, also im "freien Europa", sollte wohl schon mehr als nachdenklich stimmen, oder vielleicht auch nicht?

Alain

* Wikipedia: Jan Hus wurde am Nachmittag des 6. Juli 1415 auf dem Brühl, zwischen Stadtmauer und Graben, zusammen mit seinen Schriften verbrannt.

** Wikipedia: Gegründet am 1. April 1980 sind die Einstürzenden Neubauten als Zufallsprodukt entstanden. Blixa Bargeld wurde gefragt, ob er nicht im Berliner Moon-Club spielen wolle, worauf er nach eigener Aussage „einfach ein paar Freunde anrief“.

*** Wikipedia: Holocaust [ˈhoːlokaʊ̯st, holoˈkaʊ̯st] (griechisch ὁλόκαυστον holókauston ‚vollständig verbrannt‘) oder Schoah (auch Schoa, Shoah oder Shoa; hebräisch ‏הַשּׁוֹאָה‎ ha'Schoah „die Katastrophe“, „das große Unglück / Unheil“)]
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Fr 16. Januar 2015 21:22 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #67)
Zitat von novali (Do 15. Januar 2015 06:44 MEZ):
"Wir blicken zurück von der Erde auf eine vorhergehende Verkörperung derselben, die wir den alten Mond nennen; wir blicken weiter zurück auf eine noch frühere Verkörperung der Erde, auf die alte Sonne, und noch weiter zurück auf den alten Saturn...
unter Auslassung
erst in einer späteren Zeit trennte sich das, was heute in der Sonne lebt, von der Erde ab. Es blieb zuerst die Erde zurück mit dem heutigen Monde. In einer späteren Zeit spaltete sich der Mond von der Erde ab, und die Erde blieb zwischen der Sonne und dem Monde zurück. Diese drei Körper also waren zuerst eins...unter Auslassung
Woher kommt die Fähigkeit, dass wir irgendetwas Äusserliches wahrnehmen, irgendetwas schauen oder sehen, dass der Mensch zum Schauen angeregt wird? Sie müssen sich sagen: Von dem, was physisch oder geistig in der Sonne vorhanden ist. Fragen Sie aber: Woher kommen die Gründe des inneren Erlebens, die Gründe des Denkens, die Gründe des Fühlens, die Gründe zum Beispiel für das Gewissen und so weiter? Dann müssen sie dankbar hinaufblicken zum Mond und sich sagen: Dank den Wesenheiten, die hinweggenommen haben seine Substanzen aus der Erdensubstanz. Die Mondensubstanzen in der Erde hätten die innere Regsamkeit des Seelenlebens verhindert...·

Was sagt der Physiker dazu?


Gefällt mir noch, vor allen gegen den Schluss, aber erst nach etwa dem 3. Mal lesen

Rein physikalisch sind wohl Sonne, Mond und Erde aus der gleichen Wolke mit viel Wasserstoff und ein bisschen anderen Elementen entstanden. Die Sonne nicht aus der Erde, aber der Mond eventuell aus der Kollision der Erde (inklusive "Mond" darin) mit einem etwa marsgrossen Planeten in der Frühzeit des Sonnensystems, aber so sicher ist das nicht, so wissenschaftliche Theorien ändern sich auch mit den Jahrzehnten, manchmal auch zyklisch...

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Fr 16. Januar 2015 22:08 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #68)
Zitat von humblebee (Fr 16. Januar 2015 11:38 MEZ):
Hoffe ich habe jetzt mal ganz banal und einfach gespiegelt


Hallo humblebee,

Mir hat's gefallen

Zitat von humblebee (Fr 16. Januar 2015 11:38 MEZ):
Wiederholung findet dann statt, wenn nichts verstanden wurde.


Aus dem Kontext gelöst (in dem es auch für mich sehr weit gestimmt hat!) könnte man das vielleicht ganz banal so sagen:

   Wenn man etwas nicht bewusst ("Licht"/"Sonne") versteht, dann wiederholt es sich ("Mond").

Es gibt ja viele wiederkehrende Tätigkeiten die Sinn machen, die "gut" sind, wie putzen oder Staub saugen, oder Mail Inbox checken...

Und ich meine das gar nicht zynisch...

In dem Sinne, sollte irgendein Macho mal sagen, dass Frauen es mögen zu putzen, weil sie nicht imstande seien irgendetwas komplizierteres zu verstehen, einfach sagen, "Ja, der Sinn davon erschliesst sich eben nicht wenn man zu viel darüber nachdenkt, das ist ein gut gehütetes Geheimnis das nicht einfach zu erreichen ist, der Heilige Gral - hier, probier mal."

Früher war es ja üblich, dass man Texte laut las, und eher rhythmisch in Reimen schrieb. Das stumme lesen für sich alleine ist neueren Datums. War natürlich auch weil frühe Texte oft nur religiöser Natur waren, aber was ist da Ursache und was Wirkung wenn sich etwas im Kreis bewegt

Hier ist was etymonline.com (auf Englisch) über den Ursprung des Wortes "Religion" schreibt:

According to Cicero derived from relegere "go through again" (in reading or in thought), from re- "again" (see re-) + legere "read" (see lecture (n.)). However, popular etymology among the later ancients (Servius, Lactantius, Augustine) and the interpretation of many modern writers connects it with religare "to bind fast" (see rely), via notion of "place an obligation on," or "bond between humans and gods." In that case, the re- would be intensive. Another possible origin is religiens "careful," opposite of negligens.

Also laut Cicero (und aus heutiger Sicht etymologisch eher nicht ganz richtig) von "nochmal durchdenken/-lesen"...

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Fr 16. Januar 2015 22:19 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #69)
Zitat von fünftes Element (Fr 16. Januar 2015 17:10 MEZ):
Hallo Alain,

schön das du wieder ins Forum gefunden hast.

Wow , ich sah gerad den Ausschnitt bzgl. Anna Katharina Emmerich ...meine Oma hat die Bücher von ihr damals verschlungen.Jetzt stehen die Bücher bei mir schon seit jahren im Regal und ich hab noch nicht einmal reingeschaut.Sie hatte damals Visionen soweit ich weiss "Über das Leben und Leiden Jesus" (wenn ich mich recht erinnere an die Aussagen meiner Oma) ...Nur ist es wohl die gleiche Frau-auf den Büchern steht Emmerich nicht Emmerick ?

Ja ich kann mir das auch gut vorstellen wie Humblebee sagt bzgl. das verstehen von Religion.Wie engstirnig wirds in vielen Religionen interpretiert und weitergegeben ....
Das Orakel von Delphi muss ich mir auch noch mal anschauen diesbzgl. ...bzw. nachlesen....

bzgl. keltisches Baumhorsokop - ich finds recht witzig , da sind doch schon einige Parallelen bzgl. der Sternzeichen Dekaden...Hab selbst auch ein Buch darüber,hab aber nie weiter geforscht...Fand es nur zum Einstieg ganz amüsant aber auch recht zutreffend hier und da....


LG Antonia


Hallo Antonia

Wusste nicht, dass Anna Katharina Emmerick (auch "Emmerich" geschrieben) so bekannt ist. Mir war sie gänzlich unbekannt und sicher auch weit von "meiner Welt" sonst, dachte ich wenigstens! Gerade deshalb hatte mich die Verbindung via das Datum aus dem Stummfilm so erstaunt, zusammen natürlich damit wie genau es symbolisch passte. Aber so ist Prag, immer fehlerfrei in den Symbolen und doch immer unbeweisbar weil die Symbole so dicht und reduziert sind, dass man viel zu wenig hat für einen "wissenschaftlichen Beweis".

PS: Ich hatte übrigens früher mal (so 2001/02) ein Astrologieprogramm für PalmOS Handhelds geschrieben, das "Delphi" hiess (unter dem Pseudonym "Delphi Twentine"):

   http://www.freewarepalm.com/astrology/delphi.shtml

Alain



Titel: Re: Mars in den Fischen
Datum: Sa 17. Januar 2015 09:34 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1421245861 (Antwort #6)
Hallo Manuel,

Zu Zeitaltern habe ich mir schon ein paar eigene Gedanken gemacht und kenne ein paar Dinge die vielleicht "im deutschen Sprachraum" nicht so bekannt sind, da nur auf englisch verfügbar.

Grundsätzlich finde ich auch, dass die Zeichen für Wassermann schon ein paar Jahrhunderte sehr stark sind, auch wenn ich nicht ganz sicher bin wann genau es "angefangen" hat oder "anfangen" wird...

Aber vielleicht ergibt sich hier ja sogar eine überzeugendere Erkenntnis dazu...

Alrisha (α Pisces)

Das war im Fluss der Präzession der erste Stern des Sternzeichens Fische, der den Frühlingspunkt überschritt, und zwar etwa um 100 vor Christus (wenn ich mich in der Vergangenheit nicht verrechnet hatte 103 v.Chr).

Alrisha bedeutet "Knoten", es ist der Punkt der die zwei Fische im Sternbild Fische verbindet.

Astrologisch-psychologisch und mythologisch wären die zwei Fische Mutter und Sohn.

Mutter und Sohn sind ja bei Geburt verbunden mit einer Nabelschnur und der Geburtszeitpunkt ist nahe verbunden damit die Nabelschnur zu durchtrennen. (Ich meine von wegen "Knoten" - wo ein Knoten ist, da müsste doch auch eine Schnur oder so sein?)

Zudem ist der Stern ja auch am Übergang zwischen den Sternbildern Fische und Widder.

Also vielleicht der natürlichste Punkt um ein "Platonisches Jahr" von etwa 26000 Jahren zu Beginnen?

Wenn man stattdessen den letzten Stern des Sternzeichen Widders nehmen würde, wäre das - jetzt gerade ganz grob gerechnet - schon etwa 345 Jahre früher gewesen, also so ca. 448 v. Chr.

Mit einer Einteilung in 12 gleich grosse "Platonische Monate/Sternzeichen/Zeitalter" wäre der Beginn des Wassermann Zeitalters etwa im Jahr

   2044

... wiederum wenn ich mich mit 2001/02 nicht verrechnet hatte, und ich gab mir damals schon Mühe damit (Saturn-Pluto Opposition damals).

Mit dem letzten Stern des Widders als Anfang, wäre es schon entsprechend früher gewesen, so um 1699.

Dekane und Sterntransite

Wenn man diesen Zeitraum in 3 Dekane einteilt kommt man auf folgende Daten:

612 - nahe Hedschra (622)
1328 - nahe der Besteigung des Mont Ventoux durch Petrarca (1336), also Beginn der Renaissance, und Reformation (Jan Hus 1415 verbrannt)

Mit dem letzten Stern des Widders als Anfang:
272 - nahe Geburt von Konstantin I, erstes Konzil 325 ?
992 - ???

Robert Hand, der ja Geschichte studiert hat, hat auch mal untersucht wie sich Transite von einzelnen Sternen in geschichtlichen Ereignissen spiegeln, inspiriert von Jung's "Aion", und zwar nicht nur in Transiten zum Frühlingspunkt (AC) sondern auch zum MC.

   Zum Fischezeitalter (AC): Robert Hand, "Essays on Astrology", Schiffer Publishing (1982)
   Zum MC, auch im Fischezeitalter: http://www.stariq.com/Main/Articles/P0001861.HTM

Jedenfalls, beim Fischezeitalter war es erst der vertikale Fisch (bis ca. 450 n.Chr. glaube ich) - der "Sohn" - und seither der horizontale Fisch - die "Mutter".

Und die ersten Sterne des Wassermanns haben ihre Transite über den Frühlingspunkt, wenn ich mich recht erinnere, erst in ein paar hundert Jahren.

Die Achsen in den Zeitaltern

Eine eher informelle Hypothese von mir ist noch, dass sich in Zeitaltern beide Achsen zeigen, also Widder+Waage, Fische+Jungfrau, Wassermann+Löwe, und das entgegengesetzte Sternzeichen ausgesprochener in der zweiten Hälfte des Zeitalters:

- Waage im Widderzeitalter: Philosophie, Mathematik, usw., Einteilung des Sternkreises in gleiche Abschnitte und Achsen (Balance der Gegensätze im Sternkreis), abstraktere Sicht von Gerechtigkeit als das "Auge um Auge" des Stierzeitalters?
- Jungfrau im Fischezeitalter: Analytische Wissenschaft und detailliertes Buch führen darüber, aus dem Orient via Kreuzzüge nach Europa zur Renaissance mit Buchdruck usw., Erkenntnis basierend neu auf der Erfahrung (Experiment) statt auf Glauben?
- Löwe im Wassermannzeitalter: Egoismus/Individualiät, aber auch Liebe zur Freiheit, gegen mechanische Strukturen die überwachen und gleich machen wollen?

Am Besten ein paar hundert Jahre schlafen und sich dann das Ganze nochmal aus der Distanz anschauen?

Rabbi Joel Dobin

Das Buch das ich schon mal erwähnte bei Jupiter-Saturn und Judentum ist von Rabbi Joel Dobin, "Kabbalistic Astrology", und in meiner Erinnerung berechnet er auch den Anfang des Wassermann Zeitalters indem er Jupiter-Saturn Zyklen von einem gewissen Startpunkt her zählt - es gibt ja ca. alle 15 Jahre eine Saturn-Jupiter Konjunktion und ich glaube auch eine Beziehung zu 72, einem "Grad" im Platonischen Jahr.  

Damit berechnet er den Anfang des Wassermann Zeitalters auf die Jupiter-Saturn Konjunktion Anfangs der 80er Jahre, wenn ich mich recht erinnere.

Alain

PS: Ich glaube in "Mundane Astrology: An Introduction to the Astrology of Nations and Groups" von Michael Baigent hat es am Schluss eine sehr lange Liste mit möglichen Daten wann das Wassermann Zeitalter angefangen haben könnte, und vielleicht war es ja am Donnerstag...

PPS: Sorry, bin ja off-topic hier, hatte mich verschaut, hatte gedacht dass Manuel den Beitrag gestartet hätte und deshalb gedacht es wäre OK dann noch etwas zu Zeitaltern zu sagen... Immerhin auch viel zu Fischezeitalter
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Sa 17. Januar 2015 10:19 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #70)
Zitat von Alain Stalder (Fr 16. Januar 2015 22:08 MEZ):
Zitat von humblebee (Fr 16. Januar 2015 11:38 MEZ):
Wiederholung findet dann statt, wenn nichts verstanden wurde.


Aus dem Kontext gelöst (in dem es auch für mich sehr weit gestimmt hat!) könnte man das vielleicht ganz banal so sagen:

Wenn man etwas nicht bewusst ("Licht"/"Sonne") versteht, dann wiederholt es sich ("Mond").

Es gibt ja viele wiederkehrende Tätigkeiten die Sinn machen, die "gut" sind, wie putzen oder Staub saugen, oder Mail Inbox checken...

Und ich meine das gar nicht zynisch...


Seit diesen morgen geht bei mir zu Hause die WC Spülung nicht mehr - zum Glück noch vorzeitig gemerkt. So von wegen was man wiederholen soll oder nicht... Hat schon ihren eigenen Humor die "Artemis"...   Also erst mal reparieren... und wohl doch schon "weniger schreiben, mehr putzen und so"...

Das ist ja die Krux mit der Redefreiheit, heutzutage kann ja jeder online (formal) öffentlich sagen was ihn oder sie gerade bedrückt, aber wer liest das alles? Und ist ja nicht so dass es auf die "Mächtigen" einen Einfluss hat, ausser dass sie sich via alles aufzeichnen und auswerten erhoffen auch daraus nur die Rosinen rauszupicken die ihnen Nutzen (Geld) bringen...

Also, Zeit lassen damit jeder lesen kann was ich so schreibe... ? Andererseits liebt ja Artemis auch das Wilde, das nicht konform sein, halt je nachdem, je nachdem was zyklisch gerade mehr Sinn macht...?

Alain

14:42: Ach vielleicht doch ein sehr schöner Moment um es für eine Weile hier ruhen zu lassen, war jetzt sehr vieles und (zumindest für mich) sehr viel schönes und interessantes dabei, braucht doch sicher auch die Ruhe im Sinne vom "Dunkeln" um es mondhaft wirken zu lassen... Ohne genau festzulegen wie oft ich jetzt noch lesen werde (neugierig bin schon sehr), danke an alle und I'll be back writing... Vielleicht ja auch schon mit ein paar Illustrationen zum Mond, wer weiss, verspreche es nicht, entscheide es am Ende ja auch nicht selber, sondern "Artemis"... Alles gute bisweilen
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: So 18. Januar 2015 09:57 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #72)
mein kleines fazit

Was ist zum Mond während diesem Faden an Einsichten hinzugekommen?

Nicht alles war bewusst, nicht alles was gedacht und gefühlt wurde, wurde gesagt, und natürlich sehe ich da auch nur einen ("meinen") Teil, trotzdem eine kleine Liste von mir her (und daraus auch schon wieder mit neuen Ideen, kann das "Mausen" einfach nicht lassen):

Seele

Unsterblich - wie Hekate.
Kann sie nicht sehen oder messen - wie das 5. Element im Himmel. (Laut Aristoteles sind die 4 ("irdischen") Elemente das was man ertasten kann, ausdrücklich deswegen definiert er sie mit warm/kalt, trocken/feucht, hart/weich, usw.)
Ist sie einfach die Spiegelung im Mond? Oder nimmt man sie nur so wahr?

Vielleicht auch in dem Zusammenhang "Geist" als nicht "nur" Luft, sondern als Kombination der 4 Elemente (Herkules 5. Aufgabe), also 5. Element?

Jenseits (und Diesseits)

Siehe die jüdische Sage (E. bin Gorion)

Passt auch zu Prag (bedeutet ja "Übergang") und dem Übergang Fische/Widder ("Wiedergeburt"), wobei man wohl (siehe "La Plume" von Mucha) in Prag dort durch das Jenseits dazwischen "watet".

Dass die jüdische Kultur sehr mondhaft ist, war mir schon bewusst, zum Beispiel war es traditionell so dass ein Kind automatisch jüdisch wurde wenn die Mutter jüdisch war, aber nicht automatisch so wenn nur der Vater es war. (Siehe auch was ich bei Libuše ähnliches sagte.)

Prag

***
"Aber so ist Prag, immer fehlerfrei in den Symbolen [das war mir schon zuvor bewusst] und doch immer unbeweisbar weil die Symbole so dicht und reduziert sind, dass man viel zu wenig hat für einen "wissenschaftlichen Beweis" [das war mir glaube ich neu]."
***

Kunst verdichtet, überhöht, das kann auch verbrennen.

Bzgl. Nazis/Holocaust/Mengele bin ich ausgewichen, aber zusätzlich dazu dass ich viele Dinge die ich schon gedacht hatte nicht sagte, kam bei mir am letzten Donnerstag noch eine Phase hinzu wo die "Erkenntnis" zu dicht wurde um sie zu erfassen.

Das ähnelte auf eine Weise (wenn auch am Donnerstag "dunkler") dem was mir als ich das erste Mal in Prag war "passierte": Wenn ich abends zu Bett gehe und die Augen schliesse, sehe ich oft erst mal ein paar Bilder, insbesondere fast immer wenn ich an einem fremden Ort bin (wobei ich mich in Prag als einzigem fremden Ort bisher nie fremd fühlte, sondern wie zuhause). In Prag sah ich eine futuristische Stadt, ein wenig wie in den Filmen "Metropolis" oder "Das Fünfte Element", aber auch so dicht neuartig dass ich es nicht erfassen konnte


Mond und Astrologie

Tierkreis - Tiere sind die Geschöpfe der Artemis, ein Kreis ist rund und dreht sich
Wie oben so unten - Leben auf der Erde spiegelt sich Himmel
Himmel - besteht aus dem 5. Element, welches auf der Erde fast nicht vorkommt
Uranus - bedeutet "Himmel"
Mythologie - Ursprünglich durch mündliche Überlieferung über Generationen hinweg wiederholt ("zyklisch")
(neu) Ist Astrologie nicht zuletzt deshalb schwer wissenschaftlich zu beweisen (siehe Prag oben), da mondhaft?

Astrologie sonst, Verschiedenes

Luftzeichen sind phallisch, zumindest phallischer als ich erwartet hätte, also "unter" dem rationalen, logischen Bewussten, doch noch recht stark instinktiv, sexuell getrieben:

- Zwillinge - Merkur - Hermes ("Säule"), Wegweiser in der Antike
- Waage - Venus - entstanden aus Glied des Uranus
- Wassermann - Uranus - verlor sein Glied (passend auch für das älteste Luftzeichen)

In dem Forum hier sind viele Themen verstärkt wieder aufgetreten, die ich schon früher im Kontakt mit astro.com (und Alois Treindl) verstärkt sah. Das ist jetzt keine Kritik an astro.com oder seinem Gründer, was ich am Ende damit sagen will ist einfach nur: Das war jetzt nicht "der ganze Mond", nur eine teilweise Färbung davon, gefärbt natürlich auch von mir, allen anderen hier, und den heutigen Zeiten.  

Insbesondere das Letzte dabei, die heutige Zeit, macht es schon sinnvoll, wieder etwas zu warten, aber wohin es mich dann auch treibt... hat mir ja wie gesagt die meiste Zeit viel Spass gemacht...

Es hatte sicher noch viel mehr Dinge (auch von meiner Seite wenn ich noch warten würde), aber die sind nicht verloren (sind "unsterblich" wie die Seele, oft warten sie einfach im "Jenseits").

Für mich selber das Beste war der erste Satz oben zu Prag, in dem (wenn auch kurzen) Beitrag wo ich das schrieb fiel es mir auch viel leichter zu schreiben wie sonst (danke Antonia oder "Fünftes Element" oder "Prag" oder "Sphinx ohne Geheimnis" oder "Artemis").

Wenn aber der kleine Fuchs... - dieses ewige verbleiben in "Prag", an der Furt die der Übergang ist, dieses ewige immer und nie beenden und neu schaffen. Ist auch meines.*

Was habe ich vergessen, was war wem noch wichtig?

Alain

* Da passt auch was humblebee gestern im Beitrag #170 von "Attentat auf die Freiheit" zum Mond schrieb - der Mond "männlich" als "Sohn" von der "Mutter" Erde abgespalten und kann ihr weder entfliehen noch zu ihr zurück? Am Ende nur ein Spass? Oder nur Fische?
"Prag läßt nicht los. Uns beide nicht. Dieses Mütterchen hat Krallen. Da muß man sich fügen oder -. An zwei Seiten müßten wir es anzünden, am Vyšehrad und am Hradschin, dann wäre es möglich, daß wir loskommen. Vielleicht überlegst Du es Dir bis zum Karneval." (Kafka in einem Brief an Oskar Pollak, Poststempel vom 20.12.1920*)
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: So 18. Januar 2015 13:39 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #73)
mein kleines fazit (nachtrag)

(Achtung: Bitte vielleicht nicht lesen wenn jemandem der Holocaust und vieles drumherum noch nahe gehen könnte, oder rechtzeitig aufhören während dem Lesen.)

Beim folgenden wollte ich eigentlich nicht landen, aber die vorherigen Assoziationen führen direkt hierher:

   Beim Verbrennen verbrennt alles Irdische (4 Elemente, (4-)eckig), übrig bleibt nur das 5. Element, die unsterbliche, runde Seele, die dadurch dann in den Himmel passt (wo sich alles dreht und rund ist) und somit aufsteigen darf.

Zum Beispiel im christlichen Fegefeuer wo die nicht so schweren Sünder ja nach vielen Jahren im Feuer schliesslich geläutert doch noch aufsteigen können in den Himmel.

Wenn man das nun aber auf die erwähnten Beispiele anwendet, dann wird es dunkel.

Es gibt ja heutzutage noch einige Menschen die beim Holocaust direkt beteiligt waren, und, da das ein so grosses Ereignis war, kann jedes unbedarfte Wort selbst Nachkommen noch tief treffen. Ich tue im folgenden mein Bestes und hoffe darauf, dass auch Fehler von mir von andern ausgeglichen werden, wenn notwendig. Ich bin auch nur ein Mensch.

Mengele entkam ja der "irdischen Gerichtsbarkeit", anders als viele andere Naziärzte der KZs wurde er zu Lebzeiten nie gefasst und vor ein Gericht gestellt. (Er starb beim Schwimmen im Meer im Exil in Südamerika, schwer zu sagen in solchen dunklen Fällen ob ein Unfall oder vielleicht doch etwas anderes, jedenfalls war es nicht die "bewusst-öffentliche" offizielle Justiz).

Was er tat war noch viel schlimmer als was die anderen Naziärzte taten - welches schon vieles sprengte - wo die Experimente der anderen Ärzte irgendwo noch einen (praktisch nur vorangestellten) wissenschaftlichen Zweck hatten (z.B: Resistenz gegen Kälte und Wärme), so machten die abstrusen Experimente Mengeles gar keinen Sinn mehr: Kinder-Zwillingspaare aussortieren und dann so Dinge tun wie Farbe in die Augen injizieren???

War es seine "Rundheit", seine extrem dunkle Natur die ihn vor der irdischen Justiz bewahrte? Wurde er doch noch gerichtet irgendwie, oder umgekehrt sogar belohnt???

Da verschwimmt dann mal alles, selbst bei mir wo das nicht so leicht passiert, eigentlich sonst nie bei mir.

Ich würde sagen, es ist eben dann nicht mehr etwas irdisches, es ist etwas das sich dem menschlichen Urteil schlicht nicht mehr erschliesst. Man kann das jetzt als Ausweichen ansehen, aber ich sehe da keinen anderen Weg.

Bei Jan Palach war es ja ein Guter der verbrannte, sicher besser als die Nazis die die Schlechten waren, so deutlich die Schlechten wie kaum in der Geschichte. Und alle Leute (sehr viele Juden und auch andere Menschen) die im Holocaust (="vollständig verbrannt") ermordet wurden, also "verbrannten", sollen die jetzt auch noch dankbar sein dafür (von wegen von irdischen Leiden erlöst)??? Oder war der SS Anführer von Prag Heydrich der 1942 durch eine Panzergranate bei einem tschechischen Attentat starb dann ein Guter weil er im "Feuer" starb???

Nein, da kann man so nicht mehr argumentieren. Man muss sich auf die irdischen Dinge beschränken. Der Holocaust wurde von Menschen an Menschen verübt - die sind Schuld, die muss man packen. Und einen zukünftigen Mengele kann man vielleicht doch aufspüren, wenn man es vielleicht schafft auch genügend rund zu denken. Vielleicht kann man ja in Zukunft sogar einen Computer so "rund" programmieren dass er das kann (und vielleicht ja die NSA am Besten?). Ich behaupte jedefalls ja, das kann man besser machen.

Wie gesagt, da wollte ich eigentlich nicht landen, und Sorry wenn es jemanden verletzt hat.

Vor etwa 10 Jahren verkaufte Migros, die schweizer Supermarktkette, WC-Papier mit den Sternzeichen darauf. Astrologen haben sich da nicht beschwert, aber Moslems, da das astrologische Symbol für Jungfrau (cf. Neptun bei der Hedschra und auch Sonne der Schweiz) ähnlich aussieht wie "Allah" auf arabisch geschrieben. Die Migros nahm das darauf aus dem Sortiment. "Frankreich" sollte sich schon auch überlegen ob sie Charlie Hebdo mit - soweit ich gesehen hatte - einer in den letzten Jahren schon sehr oft recht leeren Polemik, die nicht mehr viel macht ausser verletzen, vielleicht doch aus dem "Sortiment" hätten nehmen sollen nach dem Anschlag, also etwas kreativer damit umgehen in Charlie Hebdo, durchaus noch ein wenig sticheln, aber schon mit mehr Sinn darin, oder nicht...?

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mo 19. Januar 2015 09:05 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #74)
Zitat von Alain Stalder (So 18. Januar 2015 09:57 MEZ):
* Da passt auch was humblebee gestern im Beitrag #170 von "Attentat auf die Freiheit" zum Mond schrieb - der Mond "männlich" als "Sohn" von der "Mutter" Erde abgespalten und kann ihr weder entfliehen noch zu ihr zurück?


Ich hatte da übersehen, dass das dort wohl spezifisch in Bezug auf den Mond im Horoskop von Charb, einem der Zeichner von Charlie Hebdo gemeint gewesen war.

Anyway, trotzdem liegt da vermutlich die "Lösung" bzgl. Mengele:

Im deutschen ist es "der Mond", also ein männlicher Mond, eher ein "aktiver Tätermond" als ein weiblicher Mond ("la lune" auf französisch, "Artemis" und die römische "Diana" sind Frauen).

Ganz genau wäre der Titel für mein Buch

   "Artemis - Die geheime, surreale Welt des Mondes".

(Und nicht "Der Mond".)

Also wie in Prag, selten "Täter" und falls ja, dann nur symbolisch aus Protest wie beim Heydrichattentat oder mit den eigenen "Söhnen" wie bei Jan Palach als Opfer, und sonst eben mit Kunst und Theater etc. die Ereignisse eher "passiv" kommentieren, bzw. das Böse einfach gar nicht als "Gegner" akzeptieren, wie z.B. beim Einmarsch der russischen Soviets 1968 Strassenschilder verdrehen um die Panzer im Kreis fahren zu lassen, und sich sonst vorwiegend ins Private zurückziehen.

Die Konzentrationslager wurden von deutschen Nazis gebaut (bzw. wohl andere dazu gezwungen) und betrieben, und in dem Umfeld ist wohl auch der "Täter" zu suchen wenn man den Grund sucht, wieso Mengele nie geschnappt wurde.

Unten ist noch das Horoskop vom ersten Beitrag in diesem Forumsbereich (also "Deutschsprachiger Bereich" => "Allgemeine und psychologische Astrologie").

Jedenfalls hätte ich vielleicht besser noch etwas gewartet, und auf die Zeichen von "Artemis" / "Prag" gehört? (bei meiner drahtlosen Tastatur waren die Batterien leer) Damit ich dann später von Anfang an etwas runderes geschrieben hätte zu Nazis und Mengele?

Oder war das mehr wegen Uranus ("Elektrizität" - Tastatur) konjunkt n. Mondknoten im 7. Haus, der sich gegen die Erkenntnis wehrte? Und das mit "Wiedergeburt" ist sicher auch ein Fischethema (Dionysos).

Mein n. Mondknoten auf 21 Stier passt wohl schon zum MC, und auch Sedna ist da, und der Mond im 2015 ist nur etwa 2 Grad weiter davor.

Jedenfalls habe ich wieder Lust dann mal noch mehr Dinge (vorwiegend schöne, runde Dinge) zum Mond zu erzählen, hat da noch ganz Vieles.

Alain



Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mo 19. Januar 2015 23:24 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #75)
(Wenn was ich schreibe im Moment etwas sehr heavy daher kommt, ist das wohl nicht zuletzt weil die Mutter meines besten Freundes sich auf diesen Donnerstag bei der Sterbehilfe Exit (www.exit.ch) angemeldet hat, der Termin wurde bereits einmal um 2 Wochen verschoben auf den Wunsch ihres Sohnes (also meines besten Freundes), aber sie ist soweit strikt dabei geblieben, trotz (aus meiner Sicht) nicht wirklich einem so schweren Leiden, ich hoffe noch ein bisschen auf Merkur rückläufig ab Mittwoch spätnachmittags, aber wohl kaum mehr was zu machen, wenn sie's will... Definitiv nicht mehr so christliche Zeiten mit vielen Heiligen und Engeln, aber ich greife etwas vor...)

Artemis und Mengele - eine Satire (heavy und sehr dunkel, aber auch Licht am Ende)

Im Buch "Ani svatí, ani andělé" ("Keine Heilgen, keine Engel")* von Ivan Klima ist die Hauptfigur eine etwa 45-jährige Frau, Zahnärztin, geschieden, eine Teenager-Tochter.

Geboren ist sie (fiktiv) am 5. März 1953, am Todestag von Josef Stalin. Das wird einerseits eben deswegen erwähnt im Buch, andererseits auch weil sie dann im Buch auch einen viel jüngeren Freund hat, der sich auch mit Astrologie beschäftigt und als Beamter ehemalige Kommunisten jagt (das Buch spielt 1999).

Es gibt eine Erinnerung von ihr an ein Erlebnis das sie als Kind hatte und sie fast verbrannte (oder so ähnlich, jedenfalls mit Feuer und es ging um Leben und Tod). Ihr junger Freund sagt im Buch mal dass Fische als Wasserzeichen natürlicherweise Angst vor Feuer hätten. Scheint mit relevant, ausser der Begründung.

Aber zum Wesentlichen. Das Buch wird weitgehend aus der Perspektive der Frau erzählt, die sehr passiv ist, aber auch diejenige ist die dann entscheidet. Daneben wird auch aus der Perspektive der anderen erzählt und die anderen sind sich alle einig, dass sie ihren Ex-Mann, der todkrank ist, immer noch liebt.

In ihren Gedanken tritt das nie auf, viel mehr im Gegenteil. Erst als er fast am Ende des Buches gestorben ist, gibt sie es sich selbst gegenüber zu. Sie steht irgendwo in einer verlassenen Kirche oder so, mit nur zwei Vasen oder so, "Keine Heiligen, Keine Engel", und findet dort ihren Frieden. Die Symmetrie mit den Vasen (abstrakt leere Gefässe) erinnert an die Waage, wo momentan der nördliche Mondknoten steht, also hier das instrumentelle, abstrakte Urteil der Waage, das Parisurteil.

Artemis hat Josef Mengele tatsächlich geliebt, seinen theatralisch wahnwitzig überhöhten Umgang mit dem Tod - Jupiter (Theater/Übertreibung) auf dem s.Mondknoten (Tod) im Skorpion (Tod).**

Und er starb wie ihr geliebter Orion in einer Variante des Mythos, durch einen Pfeil in den Kopf beim Schwimmen im Meer, bei Mengele war es ein Schlaganfall (Kopf) am 7. Februar 1979 in Bertioga (Brasilien), auch beim Schwimmen im Meer.

Das englische "audacity" (so in etwa "Wagemut" aber noch intensiver) ist eine Eigenschaft der Artemis und sie liebte das wohl auch bei ihm, "endlich ein Mensch der wie ich ohne Angst und das übliche Pathos mit dem Tod umgeht".

Allerdings wird auch überliefert, auch wenn das mit menschlichem Verstand kaum mehr zu begreifen ist,*** dass sie ihm erst im Jenseits viel länger und genüsslich den Garaus machen wollte, und ihm seither immer und immer wieder spiegelnd antut, was er zu Lebzeiten anderen angetan hatte, wenn er denn schon ein so rundes Leben hatte, dann sollte es nicht zu Lebzeiten noch von einem menschlichen Strafprozess eckig gemacht werden, so bleibt auch der Holocaust den Menschen als Mahnung länger in Erinnerung.

Ja, so macht das endlich Sinn, sie liebte ihn, tötete ihn, verwandelte sein Leben und seinen Tod in ein eindrücklicheres Mahnmal an die Menschheit, damit sie so etwas für möglichst lange Zeit nicht mehr tun.

In anderen Worten, sie machte Mengele zu einem Kunstwerk, zu einer Skulptur, einem Mahnmal für die Ewigkeit das sich jedem, der auch nur einmal davon hört zu Lebzeiten in den Kopf "einbrennt", darin lag der Sinn, auch wenn sie ihn insgeheim wohl doch auch liebte, wie alle ihre Kunstwerke.

Alain

--

* Das Buch gibt es in Übersetzung soweit ich weiss nicht auf deutsch, aber auf englisch: "No Saints or Angels"

** Geboren am 16. März 1911 um 11:45 in Günzburg (Astrodatabank)
Den Arzt (Fische-Sonne am MC und Neptun im 1. Haus am AC) sieht man natürlich auch, und der Mond eben in der Waage ist auch auffällig, erinnert an die Szenen mit Mengele am Bahnhof, der Ankömmlinge nach links oder nach rechts aussortierte (eine Seite für seine Experimente, die andere für den sonstigen Tod im KZ). Und natürlich sicher noch mehr, und wohl auch im Todeshoroskop (liegt bei), auch wenn ich selbst da nichts so deutlich sehe. Der Link oben bei Astrodatabank nennt 12 Uhr mittags als Todeszeitpunkt, aber ohne Quellen.

*** Ungefähres Zitat aus Franz Kafka's Kurzgeschichte "Das Schweigen der Sirenen", wo die Geschichte um Odysseus und die Sirenen etwas anders erzählt wird, und dem dunklen Zentrum aber sehr nahe kommt.



Titel: Re: Attentat auf die Freiheit
Datum: Mo 19. Januar 2015 23:37 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1420660210 (Antwort #180)
Zitat von pamina51 (Mo 19. Januar 2015 18:00 MEZ):
die muslime hatten keine aufklärung, das ist das problem.
daher gibt es kein mittel, an die verunft und an die humanitäre verpflichtung
jedes einzelnen einzig aus dem grunde seines menschseins zu appellieren, was sogar
gemässigte und gebildete muslime nicht! tun.

auch sie argumentieren mit dem koran.
es gibt keine distanz zum glauben und keine argumentation ausserhalb des glaubens,
an sich kein denksystem außerhalb von glauben, auch nicht bei friedlichen muslimen.
daher gibt es auch keine denkmöglichkeit, provokationen, die ihren glauben betreffen zuzulassen
oder zu tolerieren, dafür gibt es kein gedankliches gerüst.

das muss man sich schon mal auf der zunge zergehen lassen,
H-ische kraft im positiven sinne fehlanzeige, würde ich sagen.
das finde ich schon befremdlich als kind des abendlandes muss ich sagen.

ich schätze, man darf kaum hoffen, dass das nach dem ausgestandenen
JH-o alles grossartig anders wird, denn hitler
kam bei JH an die macht, aber ausgestanden war danach gar nichts,
es fing erst an.
nach JH in f fing auch erst der deutsche raf-terror an, da war auch nichts
ausgestanden...

abgesehen von dieser islam-und terrorhysterie gibt es viel gefährlichere
konflikte, den in der ukraine zum beispiel.

wo das alles hinführt, wird sich vllt erst beim nächsten JG-spannungsaspekt zeigen...?


lg pamina


Hallo Pamina,

Ich glaube(!) mich zu erinneren einmal gehört oder gelesen zu haben dass es im Islam sogar vor ein paar Hundert Jahren eher so etwas wie eine "umgekehrte Aufklärung" gab, wo es quasi verboten wurde sich Erkenntnis aus anderen Quellen als aus dem Koran (plus wohl noch religiösen Texten drumherum) zu holen.

Damit hätte dann all der kulturelle und wissenschaftliche Vorsprung, den der Islam noch im Mittelalter hatte, sein Ende gefunden.

Kann sein dass ich das in einem Fernsehinterview mit Hans Küng oder Peter Scholl-Latour gehört hatte, aber weiss es nicht mehr.

Aber falls das so ist (und werde noch suchen), dann wäre natürlich ein Datum interessant wann das passiert ist.

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Di 20. Januar 2015 22:27 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #81)
Jetzt nach ein paar Stunden finde ich alle 4 Beiträge (ab #76) irgendwie passend zu Artemis und dem Mond, den 5. (#80) weiss ich noch nicht

Theatralisch-wild passt schon, sicher so zwischendurch.

Ich habe es sicher etwas übertrieben mit Beiträgen, bin auch erschöpft davon. Und dennoch, wenn man Artemis im Übergang von Fischen zu Widder platziert, dann sind das eben schon nicht gerade die vernünftigsten, ausgeglichensten und massvollsten zwei Sternzeichen, und der Mond ist wechselhaft, instinktiv, mit sowohl ruhigen wie auch intensiven Phasen.

@Pamina: Nur im Fall, was ich präsentiere ist überhaupt nicht so philosophisch komplex wie es vielleicht scheinen mag, ich wende nur eine kleine Handvoll von Assoziationen immer und immer wieder an - jede die ein Horoskop lesen und interpretieren kann, kann dem folgen (sonst wäre ich schuld weil ich es unverständlich präsentiere).

Wem gehört die (sexuelle) Energie der Männer?

Klar wollen Frauen sie haben, sie nutzen, und zum Teil sicher auch verdient.

Nun ist es aber im Tierreich so, dass sehr viele Tierarten ihre Paarungszeit nur einmal im Jahr haben. Dass das bei Menschen anders ist, wäre demgemäss ein "Geschenk" der Artemis: sexuelle Energie das ganze Jahr durch.

Sigmund Freud hat ja Kultur (und damit auch die Kunst) definiert als das Resultat von sexueller Energie die umgeleitet wurde, und Artemis mag ja die Kunst und auch sonstige Erfindungen, und wegen obigem "Geschenk" steht ihr dann wohl auch ein Teil davon zu. Dann ist aber die Frage ob nicht alle Frauen ein Teil der Artemis sind, also so auch wieder doch noch mehr Anrecht darauf haben, usw. im Kreis...

Jedenfalls, würde ich sagen, ist solche Energie mit so etwas wie hier schreiben fast immer besser investiert als in stundenlang in Computerspielen rumballern oder sogar in echt auf Menschen ballern, wie es doch viele Menschen täglich tun. Aber ja, eine Freundin wäre schon schön, keine Frage.

Und wie novali u.A. aufbracht hat, was Menschen so mit Menschen tun, und auch mit Tieren, ist schon "einzigartig" im Tierreich. Gerade da hat Artemis wohl schon mit Mengele auch ein Exempel statuiert, er hat Menschen noch deutlicher industriell wie Tiere behandelt als praktisch alle anderen zuvor, was umgekehrt auch einen tiefen Schatten darauf wirft wie sich Menschen milliardenfach jeden Tag gegenüber Tieren verhalten.

Na ja, neuer Mond, neues Glück würde ich sagen, Neumond ganz früh im Wassermann war ja heute nachmittag...

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Di 20. Januar 2015 22:47 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #82)
Zitat von novali (Di 20. Januar 2015 19:07 MEZ):
[an Moonman23] Nun nimms nicht krumm, wenn ich dich nun belehren muss, was mir nicht leicht fällt, da AC Waage
Ist dir denn noch nicht aufgefallen, dass hier das 5. Element die grosse Rolle spielt im Mondfaden? Dass sich im Äther spiegelt, was auf Erden geschieht und dass es Artemis ist, die über ihre Tiere wacht und sie verfolgt wohin auch immer?

Du hast übersehen, dass die Tierre der Artemis vom 5. Element durchdrungen sind und mit unseren irdischen Elementen so gar nichts gemein haben - denn letztere fressen sich ja gegenseitig auf - hat man je gehört dass diese Göttin den Kanibalismus fördert? Ihre Tiere befinden sich an den Himmel geheftet - une wenn Artemis durch das Himmelsmeer fliegt, so trifft sie mit ihrem goldenen Strahl vielleicht auf das Einhorn, oder den Pegasus, sicher auch auf den Drachen, die uralte Schlange, die noch Flügel besass...
l.g.


Danke vielmals, besonders das mit "die Tiere der Artemis vom 5. Element durchdrungen und mit unseren irdischen Elementen so gar nichts gemein haben" - wieder (für mich) ein neuer Impuls zu Artemis/Mond. Vielleicht auch allgemein "Leben" als 5. Element? To be ruminated...

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mi 21. Januar 2015 07:04 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #84)
Gratuliere deiner Nachbarin zur Geburt, alles Gute!

Die Wasserspülung geht wieder, wobei ein Bauteil dann noch ersetzt werden muss, und notfalls geht das Spülen auch auf verschiedene Weisen manueller.

Der Termin bei Exit ist erst morgen, Donnerstag. (Ursprünglich wäre er am 8.1. gewesen, also am Tag wo das Attentat auf Charlie Hebdo war. Vermutlich nicht besonders hilfreich um einem Leben das schon aufgegeben wurde, nochmal Sinn zu geben, und ich meine das nicht nur wegen dem Attentat, auch wegen den Reaktionen der Welt, aber das ist soweit reine Spekulation meinerseits. Ich hoffe ja noch insgeheim das was ich hier so im Geheimen 12. Haus-mässig tue einen guten Effekt hat, egal wie das Resultat dann konkret sein wird, also mindestens etwas versöhnliches mit der Welt.)

Zu Leben und Mond bzw. 5. Element: Wenn man Leben bei einem Menschen definiert als den Unterschied zwischen einem toten Menschen und einem Lebendigen, dann wäre der Unterschied ja das was man mindestens in der (christlichen?) Religion als die Seele bezeichnet, das was unsterblich ist und in den Himmel kommt nach dem Tod, wenn denn das Leben "rund" war.

Soweit ich weiss wird ja in der christlichen Religion den Tieren die Seele abgesprochen, mit vielen Konsequenzen für die Tiere. Aber Tiere leben genauso und haben auch Gefühle und Schmerzen usw. Natürlich schon bei einfacher gebauten Tieren weiter weg von unserem Empfinden und Tiere töten und essen sich auch gegenseitig oder auch Pflanzen (die ja auch leben), nur meist nicht in der gleichen Tierart und bis auf "intelligentere" Tiere wie z.B. Delphine töten sie nicht aus "Spass", sondern meistens um zu überleben.

Eine Sache noch im Moment: Uranus ist ja in diesem Forum konjunkt dem nördlichen Mondknoten auf ca. 16° Fischen (Anfang Frühling 2007, siehe z.B. Horoskop bei #74). Momentan sind Uranus und der südliche Mondknoten konjunkt auf etwa 12° Widder. Wenn man davon im Komposit die Position des Uranus berechnet, ist das nahe am Übergang zwischen Fischen und Widder (so um 29° Fische), und natürlich äussert sich Uranus auch revolutionär durch die zwei "Tore" bei den Mondknoten.

Leben

Artemis/Hekate ist am Punkt so sich Tod und (Wieder-)geburt treffen, dort wo Leben entsteht und es wieder vergeht.

Daher ist auch "künstlich" Leben schaffen, wie beim Golem (oder Lilith) oder mit Robotern ein "Hobby" der Artemis, denn so bewusst versteht auch sie das Geheimnis des Lebens auch nicht.

(Zitat aus Beitrag #2)
"Es waren in Ägypten Heqet und Khnum die am Oberlauf des Nils neues Leben schufen aus Lehm, so wie in der Sage in Prag der Golem am Ufer der Moldau aus Lehm geschaffen wurde. Auch Roboter sind wenn so will ein Versuch künstlich Lebewesen zu schaffen, und das Wort "Roboter" kommt aus einem Theaterstück von Karel Capek (das Wort ist die Erfindung von seinem Bruder Josef)."

Leben ist was die tote Materie von der lebendigen unterscheidet, daher besteht Leben aus dem 5. Element.

Daher haben auch Tiere und Pflanzen, selbst Einzeller eine Seele.

Menschen haben mehr Freiheit als andere Tiere Leben zu schaffen (Sexualität das ganze Jahr über) und zu zerstören. Das kann entweder neues Leben und Kultur schaffen, oder umgekehrt.

Merkur

Merkur läuft fast genau einen Fünftel der Zeit rückwärts, dann ist er mondhafter.

William James Sidis (*1. April 1898 in Brookline (MA)) schrieb 1916 ein Buch "The Animate and the Inanimate" ("Das Belebte und das Unbelebte"), welches wissenschaftlich schon nicht so ganz stimmt, aber mindestens ein schönes Bild in dem Zusammenhang enthält:

Zwei Tropfen Quecksilber (englisch "Mercury", also Merkur) werden auf eine Metalloberfläche geträufelt, fliessen zusammen in einen Tropfen der dann vom Metall aufgenommen wird und darin verschwindet ("amalgamisiert" wird).

Wenn man die Zeit umkehrt, wie wenn man einen Film rückwärts laufen lässt (analog zu den Zeiten im Jahr wo der Merkur mondhaft rückwärts läuft), dann sieht man wie anscheinend aus dem Metall hinaus etwas wächst, "eine Zelle", die sich dann "teilt", also der ganze Vorgang sieht lebendig aus.

(Wissenschaftlich beruht Leben auf offenen Systemen. Nur durch konstanten Export von Entropie ("Unordnung") in der Form von Wärme in die Umgebung kann man Struktur und Bewegung erhalten. Die Erde ist von der Temperatur her grob im Gleichgewicht, aber da die Energie von einem Punkt (der Sonne) kommt und in alle Richtungen wieder abgestrahlt wird, kann die Erde Unordnung konstant exportieren ins All und so das Leben auf der Erde erhalten. Das war William James Sidis offenbar nicht bewusst.)

Alain

PS: Ich habe noch das Horoskop für diesen Faden angehängt, so quasi als Geburt des "Mikroforums" zu dem Thema. Als Ort habe ich Zürich genommen, wo Astrodienst ist und auch fast wo ich lebe.

PPS: Hey, die Artemis-Cheiron Konjunktion (auch recht nahe dem n.Mondkoten des Forums) war mir gar nicht bewusst!



Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mi 21. Januar 2015 08:00 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #86)
Zitat von novali (Mi 21. Januar 2015 05:36 MEZ):
Du fragst ob Leben und das 5. Element vielleicht identisch sind.

Ich meine Leben bewegt sich auf dem Scenarium der Elemente, der vier irdischen und auch dem 5. Ätherelement, wenn es um traszendentes Leben geht...z.B. Traumleben, Tranceleben oder Leben nach dem körperlichen Tod.


Dem wollte ich jetzt mit dem was ich gerade geschrieben hatte nicht widersprechen. Eine Definition des 5. Elements von mir (siehe Faden "Die Elemente im Sternkreis und ihre Wandlungen") ist, dass es das ist was die 4 Elemente ineinander verwandelt (wie auch in der Alchemie?), also in der Definition doch auch die 4 Elemente symbolisch noch enthalten würde. Aber ja, real "erlebtes" Leben ist schon nicht nur das 5. Element. Das war jetzt vielleicht wirklich zu philosophisch abgehoben Leben und Seele so 1:1 zu identifizieren, oder? Hätte ich besser die Energie anders eingesetzt und erst später geschrieben?

Zu träumen und Artemis hätte ich noch ein paar ganz interessante Dinge, vielleicht am Wochenende oder so...

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mi 21. Januar 2015 18:27 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #93)
Jagen geht sie ja schon, die Artemis, in den Wäldern und Wüsten und Gewässern des Tierkreises, man sieht ja im Himmel ihren Bogen (die Mondsichel) wo sie sich gerade durchbewegt, manchmal schiesst sie nach Westen, manchmal nach Osten, und manchmal auch eher gegen unten, und manchmal versteckt sie sich kurz ganz.*

Auch wenn ihr der ganze Himmel irgendwie gehört, so gibt es doch eine Stelle (bzw. zwei, je nachdem wie man das dann zählt) wo sie ganz besonders gut hinpasst, und die ist eher nicht in den ("deutschen"?) Wäldern sondern in den ("schweizer"?österreicher"?) ...

Die Auflösung folgt in wenigen Tagen, mit noch ein paar interessanten Dingen dazu, so denn Retro-Merkur will...**

Alain

* Randbemerkung 1: Der arabisch-islamische Monat (wie auch die Hedschra) beginnen ja kurz nach Neumond, sobald die zunehmende Sichel wieder sichtbar wird, daher auch die Mondsichel in den Flaggen von vielen muslimischen Staaten...

** Randbemerkung 2: Wenn man einen Vertrag abschliessen will, wo dann alles unverändert geradlinig wie gedacht und geschrieben laufen soll, dann wohl besser nicht mit rückläufigem Merkur. Wenn man aber eher eine "Revolution" will (also eine "Drehung im Kreis"***, etwas das sich rund dreht und sich weiterentwickeln und anpassen kann), wie auch z.B. einen Staat wie die unahängige USA oder ein modernes Frankreich gründen, dann ist - wie man in den Horoskopen der erwähnten Länder sieht - ein rückläufiger Merkur durchaus passend...

*** Wikipedia zur Begriffsherkunft von "Revolution": In Nicolaus Copernicus’ De revolutionibus orbium coelestium bezeichnet revolutio eine gleichbleibende, gesetzmäßig und kreisförmig verlaufende Bewegung der Himmelskörper. Er wurde also im Sinne von „wiederkehrend“ und nicht wie später im Sinne von „einen neuen Anfang machen“ verwendet. Auch im England des 17. Jahrhunderts wurde der Begriff, nun im gesellschaftlichen Kontext, in Bezug auf die Glorious Revolution im Jahr 1688 im Sinne von „zurück-wälzen“ als Wiederherstellung des alten legitimen Zustandes verwendet.
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mi 21. Januar 2015 23:40 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #94)
Zitat von Alain Stalder (Mi 21. Januar 2015 18:27 MEZ):
Jagen geht sie ja schon, die Artemis, in den Wäldern und Wüsten und Gewässern des Tierkreises, man sieht ja im Himmel ihren Bogen (die Mondsichel) wo sie sich gerade durchbewegt, manchmal schiesst sie nach Westen, manchmal nach Osten, und manchmal auch eher gegen unten, und manchmal versteckt sie sich kurz ganz.*


Nicht nur jagen, sie ist auch einfach neugierig auf alle Sternzeichen und was sie so tun, bringt auch viele Dinge, lässt sich dort gerne passiv spiegeln, und noch so vieles mehr.

Zitat von Alain Stalder (Mi 21. Januar 2015 18:27 MEZ):
Auch wenn ihr der ganze Himmel irgendwie gehört, so gibt es doch eine Stelle (bzw. zwei, je nachdem wie man das dann zählt) wo sie ganz besonders gut hinpasst, und die ist eher nicht in den ("deutschen"?) Wäldern sondern in den ("schweizer"?österreicher"?) ...


Dass es im Sternkreis der Krebs ist worüber der Mond "herrscht" hat sicher auch eine Berechtigung, aber dass man dann daher die zwei identifizieren kann, ich weiss nicht. Der Mond ist nicht nur Wasser, nicht nur kardinal, nicht nur eine Teenagerin in der Pubertät, nicht nur die Mythen und Assoziationen um den Krebs, sondern vielmehr alle und all die runden, mondhaften Grundprinzipien der Astrologie.

Würde jemand sagen, die Astrologie selber ist Krebs?

Aber Krebs ist doch auch passend zum Mond, das dunkelste, unscheinbarste Sternzeichen (physikalisch am Himmel), die weiblich passive, eruptive Kreativität aus dem Unbewussten.

Zitat von pamina51 (Mi 21. Januar 2015 10:20 MEZ):
nee, ganz normal, einfach mal ne frau, und mit der ein ständiger alltagskontakt.
grosse wirkungen durch normalität im alltag....G-ische prozesse halt.


Mir kommt da in dem Bezug und bei dem was ich oben schrieb folgendes Zitat von Leonard Cohen in den Sinn:

   Wegen ein paar Liedern, in denen ich von ihrem Geheimnis sprach,
   waren Frauen immer ausserordentlich nett zu mir, bis in mein hohes Alter.
   Sie schaffen sich einen geheimen Ort in ihrem vollgepackten Leben und
   nehmen mich dorthin mit.


Für mich faszinierend wie Frauen ein Leben aus so vielen sich durchdringenden Zyklen schaffen können. So wie ich den Mond oder "Artemis" sehe, füllt sie ihr Leben auch mit ihren "Hobbies", Hebamme und das Gegenteil, Jagd, Kunst, Forschung, usw. Und Denken kann sie definitiv, wohl klarer und sicherer als sonst jemand, gerade weil sie so direkt und unmittelbar simpel denkt und handelt, natürlich auch rund geschliffen durch Wiederholung über Äonen.

Wobei mit "simpel" meine ich ohne die Filter die die aktuellen Konstellationen den Menschen meist auferlegen, sie kann ganz einfach bei ihren Dingen bleiben, von denen sie weiss dass sie ewig sind und rund bleiben.


In der MTV Fernsehserie "Aeon Flux" ("Fluss der Äonen/Zeitalter", Clip) aus den 1990er Jahren ist die Heldin sehr stark eine Artemis, und sie wird dort auch wiedergeboren wenn sie stirbt. Zwei Zitate aus der Serie:

   That's the funny thing about memories, we are only what we remember of ourselves.
   (Das ist das Lustig-Seltsam-Interessante über Erinnerungen, wir sind nur das woran wir uns von uns erinnern.)

   We are not what we remember of ourselves. We can undo only what others have already forgotten. Learn from your mistakes, so that one day you can repeat them precisely.
   (Wir sind nicht das woran wir uns von uns erinneren. Wir können nur ungeschehen machen was andere bereits vergessen haben. Lerne von deinen Fehlern, so dass du sie eines Tages präzise wiederholen kannst.)

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Do 22. Januar 2015 08:25 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #98)
Zitat von pamina51 (Do 22. Januar 2015 00:03 MEZ):
na eben.

dann nimm dir das mal zu herzen, was dir eine d-frau mit Am diana/artemis
sagt:
nicht so viel denken und quatschen, junger mann.
mehr knutschen, kochen, essen und l(i)eben. und vllt noch mehr rausgehen, am besten in den wald,
da vereinfacht sich das denken schnell....

lg pamina


(antwort 1 - viel quatschen)

willst du bestimmen wie ich leben soll, ohne beteiligt zu sein?
"les absents on toujours tort"
oder war das jetzt ein konkretes angebot?
etwa 70 beiträge sind etwa schon zu viel?
darf es denn nicht nach meinem rythmus gehen, nur nach deinem?
so von wegen "höherer kastration"?
da bin ich selbst dann auch zu wild dafür, wenn mich eine will, dann muss sie das schon annehmen und lieben

aber schon interessant wie der krebs da mit drinhängt, und ich habe ja die venus ("liebe") im krebs und auch den mars ("lover") immer schon dort dabei und vor ihnen als schutz noch den jupiter.
ich glaube immer noch, dass alle sternzeichen sehr mondhaft sind, und doch hat es sehr viel dabei beim krebs
vielleicht fällt's mir ja schon noch ein wenn ich weniger "quatsche"?
oder vielleicht ja jemand anderem gerade weil ich hier davon quatsche?
mit der venus und so im 12. haus, glaube ich zu spüren was andere fühlen und denken, so allgemein und auch konkret dazu wenn ich etwas schreibe
stehle ich es ihnen dann, wie der rückläufige merkur?
oder hat die art (englisch "kunst"?) wie ich es dann wieder einbinde doch einen sinn?

am ende ist das was mich stört, pamina, dass was ich tue für dich keinen wert zu haben scheint
wenn ich etwas von dir annehme, dann bleibst du stur bei allem was du willst
das ist ein zeichen dafür, dass ich das richtige schreibe
in einen spiegel zu schauen ist immer schwer, für jeden ohne ausnahme**

soll ich wirklich aufhören mich und alles zu spiegeln, mit anderen mich auszutauschen, dinge zu vermitteln und selber zu lernen, soll ich wirklich schon aufhören zu leben?

Alain

* http://www.expressions-francaises.fr/13-l/324-les-absents-ont-toujours-tort.html

** falsch, in der österreichischen "vampirkomödie" "der vampir auf der couch" https://www.youtube.com/watch?v=QDYXIIDbAQM schickt "drakula" seine frau zu sigmund freud zur analyse, da sie psychische probleme hat weil sie sich nicht im spiegel sehen kann (wie sich schminken, wie schauen ob das kleid passt, usw.)

(antwort 2 - wenig quatschen)

https://www.youtube.com/watch?v=QDYXIIDbAQM

(antwort 3 - artemis)



(antwort 4 -  vernunft)

in der woche "nach neumond", wenn meine unerreichbare (übrigens auch eine pa...ina, nur etwas andere buchstaben zwischendrin) dann selber nicht weiss was richtig ist und was falsch, da weiss ich dann nicht was schreiben und suche etwas input anderswo... alles nicht so persönlich gemeint, spiegelt nur die bedürfnisse... und natürlich auch den mond in einer seiner phasen...

ich würde jetzt gerne noch weiterschreiben, aber gehe schwimmen und dann noch arbeiten und dann am abend chinesische tuschemalerei, nicht der wald, aber mein wald, und geniesse es dort auch unter den leuten... aber all das "selber verteidigen" in foren macht so etwas wie keinen sinn, besser was neues, schönes schaffen (wohl mein n.mondknoten im stier, und auf dem mc von diesem forum)

trotzdem ein bild von mir... (antwort 5 ?)



Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Do 22. Januar 2015 08:50 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #99)
Zitat von novali (Do 22. Januar 2015 04:55 MEZ):
Moonman Zitat: Es gibt kein 5. Element. Was soll das sein?

Aither (od. Äther): Aditi, Akasha, die Synthese aller Elemente, auch 5. Element gen., Quintessenz aller Energie, Schwingungen nicht messbarer Frequenz...
(Kulturvergleichendes Lexikon, G. von Frankenberg)

Auch die Elektrizität hat es schon gegeben, bevor sie entdeckt worden ist...und Troya wurde auch ausgebuddelt, obwohl man es für einen Mythos hielt...

Darwins Evolutionslehre ist selbstverständlich stichhaltig - abgesehen vom missing link...
dieses hat A. Sitchin ja wohl inzwischen aufgefunden, s. Am Anfang war der Fortschritt und Der zwölfte Planet
l.g.


Für ein (damals) kleines Kind das ich mal kannte waren anfangs alle nicht zu grossen und laufenden Tiere "Hunde". In der Sprache steckt auch viel Kultur, ist nicht nur ein Spiegel von dem was es gibt. Wenn man einen Wissenschaftler heute fragt, so gibt es etwa 100 Elemente, nicht 4 oder 5 oder so.  

Milan Kundera beschreibt in einem Roman auch etwas das er "poetisches Gedächtnis" nennt. Für jeden Menschen ist unterschiedlich unter welchen Umständen er oder sie ein Wort oder einen Begriff zum ersten Mal hört oder erfährt. So sind dann die Menschen sehr unterschiedlich, selbst wenn sie vom "selben" (Wort) sprechen... Ist natürlich auch nahe an der Astrologie bzw. beim Mond, da die Geburt eines Wortes in jedem Menschen dessen Bedeutung so stark prägt...

Jetzt bin ich aber spät dran zum Schwimmen, und lenke mich wohl auch nur ab vor dem unvermeidlichen heute, ich Krebs Stellium ich, ich pamina ich... der Spiegel ist schon die furchtbarste Waffe der Menschheit...
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Do 22. Januar 2015 09:05 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #100)
"Riddle me this":

   Wieso vertauscht ein Spiegel wenn man vor ihm steht nur links und rechts aber nicht oben und unten?

(Zum Beispiel wenn man am linken Handgelenk eine Uhr trägt, so trägt sie das Gegenüber im Spiegel am rechten Handgelenk, aber der Kopf bleibt oben und die Füsse bleiben unten.)

Die Antwort (falls nötig) ebenfalls später mal... Und hat sicher auch viel mit dem Mond zu tun...

PS: Artemis mag es auch - wie den Golem und manchmal ihre Tiere - Männer "fernzusteuern", und wie geht das mit einem Mann der den Mond im Widder am MC hat? Indem man ihm sagt, er solle es bleiben lassen! Das ist so in etwa mein "Problem" mit Frauen - dass ich schon gerne auch tue was sie wollen, aber nicht ohne es doch öfter als die meisten zu merken was abläuft. schicksal.
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Do 22. Januar 2015 21:12 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #108)
Zitat von Alain Stalder (Mo 19. Januar 2015 23:24 MEZ):
(Wenn was ich schreibe im Moment etwas sehr heavy daher kommt, ist das wohl nicht zuletzt weil die Mutter meines besten Freundes sich auf diesen Donnerstag bei der Sterbehilfe Exit (www.exit.ch) angemeldet hat, [...]


Zitat von Alain Stalder (Mi 21. Januar 2015 07:04 MEZ):
Der Termin bei Exit ist erst morgen, Donnerstag.


Zitat von pamina51 (Do 22. Januar 2015 09:57 MEZ):
wo ordne ich das jetzt astrologisch ein?? weißichauchnicht, bisschen viel I vielleicht, in zeiten
von I in l.


Geburtdatum war am Sommeranfang 1932, I auf 5° f, wie auch die Hedschra und n I im Moment.

pamina: astrologisch gesamtheitlich hervorragend, soziale kompetenz in internet foren war leider in dem fall nicht so berühmt... (auf schulter klopfend)

ich bin nicht so wichtig, aber das was ich hier über den mond schreibe ist es schon...

wahrscheinlich hast du das ja im beitrag #78 gar nicht so gemeint wie ich es aufgefasst hatte?

nicht allgemein über den inhalt des fadens, sondern nur gerade zum moment dort? - in dem falle würde ich mich entschuldigen, falls doch so gemeint, schade halt, kann ich nichts machen...
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Do 22. Januar 2015 21:51 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #111)
Zitat von Moonman23 (Do 22. Januar 2015 10:47 MEZ):
Quote:
der Spiegel ist schon die furchtbarste Waffe der Menschheit...


... und das Märchen vom Schneewittchen das Schönste ....


Ich mag Schneewittchen auch (gar nicht ironisch gemeint). Mit der weissen Haut, den tiefschwarzen Haaren und den roten Lippen und dem Apfel, den Farben der Artemis.

Schneewittchen: Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?
Spiegel: Schneewitchen, ihr seid die Schönste hier, aber Vera Linhartova ist tausendmal schöner als ihr...

Erinnert ihr euch des Prinzen, der, nachdem er viele gute Taten vollbracht hat, von bösen Menschen verfolgt wird und zu seiner Verteidigung lediglich eine Bürste, einen Kamm und einen Spiegel hat? Und so flieht er denn [...] Da erinnert er sich der Bürste, die er geschenkt bekommen hat, wirft sie hinter sich, und schon wächst in seinem Rücken ein dichter Wald empor [...] Da besinnt er sich auf den geschenken Kamm, wirft ihn hinter sich und sieht, wie aus dem Boden ein aus Bajonetten starrendes Heer emporwächst, das sich den Verfolgern zum Kampfe stellt [...] Als ihn schliesslich ein Aufblitzen in der Ferne an den geschenkten Spiegel erinnert, bleibt ihm gerade nur soviel Platz, dass er den Spiegel hinter sich werfen kann. Und in der nämlichen Sekunde bildet sich ein tiefes, glattes und stilles Meer, so ausgedehnt, dass man es nicht mit Ruderbiooten überqueren, und so windstill, dass es auch nicht mit Segelschiffen befahren werden kann. Und so spiegelglatt ist dieses Meer, dass die Verfolger, als sie herangekommen sind, sich selbst darin gespiegelt sehen und glauben, ein neues Heer stelle sich ihnen entgegen; doch als sie mit den Gegnern den Kampf aufnehmen wollen, stürzen sie in die Fluten und kimmen darin um.
- Vera Linharova in "Requiem für W. A. Mozart"

Als nächstes dann wieder vermehrt spezifisch minimal zum Mond und Artemis/Hekate, in der einfachen Sicht mit rund, sich drehen, usw., wie in Beitrag #1+2 begonnen...

Ist schon angemessener so... und mit ein wenig mehr vorbereitung...

Alain

Wer aber wollte behaupten, dass durch die Aufdeckung der Ursache ein Zeichen aufhört, ein Zeichen zu sein. - Vera Linhartova (über den Mond? )

PS: Das Spiegelrätsel ("links"/"rechts") wurde noch nicht gelöst
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Do 22. Januar 2015 22:02 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #112)
Zitat von pamina51 (Do 22. Januar 2015 21:36 MEZ):
Zitat von Alain Stalder (Do 22. Januar 2015 21:12 MEZ):


wahrscheinlich hast du das ja im beitrag #78 gar nicht so gemeint wie ich es aufgefasst hatte?

nicht allgemein über den inhalt des fadens, sondern nur gerade zum moment dort? - in dem falle würde ich mich entschuldigen, falls doch so gemeint, schade halt, kann ich nichts machen...


ich weiß nicht, wie du es auffasst, aber ich habs so gemeint, dass die fülle
der beiträge doch langsam darauf hindeutet, dass da eine menge
energie in deinem kopf gelandet ist.
es ist nicht der inhalt, es ist der umfang...
wie du das bewertest, ob du das als angriff siehst, ist dein ding, ich meinte es als anstupser.

lg pamina


das mit dem umfang kommt von mir her gesehen schon vom feedback von all den lesern her
wenn ich zuhause alleine über so etwas nachdenke oder schreibe, ist das viel ruhiger
es sind eben auch nach dem anfang echt neue gesichtspunkte aufgekommen
und ich bin da als forscher dann ganz weg, so neugierig darauf wohin das führt
ich hoffe es ergibt sich ein weg wo neues entsteht und doch noch der umfang fassbar bleibt
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Do 22. Januar 2015 22:16 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #113)
Zitat von Alain Stalder (Do 22. Januar 2015 22:02 MEZ):
Zitat von pamina51 (Do 22. Januar 2015 21:36 MEZ):
Zitat von Alain Stalder (Do 22. Januar 2015 21:12 MEZ):


wahrscheinlich hast du das ja im beitrag #78 gar nicht so gemeint wie ich es aufgefasst hatte?

nicht allgemein über den inhalt des fadens, sondern nur gerade zum moment dort? - in dem falle würde ich mich entschuldigen, falls doch so gemeint, schade halt, kann ich nichts machen...


ich weiß nicht, wie du es auffasst, aber ich habs so gemeint, dass die fülle
der beiträge doch langsam darauf hindeutet, dass da eine menge
energie in deinem kopf gelandet ist.
es ist nicht der inhalt, es ist der umfang...
wie du das bewertest, ob du das als angriff siehst, ist dein ding, ich meinte es als anstupser.

lg pamina


das mit dem umfang kommt von mir her gesehen schon vom feedback von all den lesern her
wenn ich zuhause alleine über so etwas nachdenke oder schreibe, ist das viel ruhiger
es sind eben auch nach dem anfang echt neue gesichtspunkte aufgekommen
und ich bin da als forscher dann ganz weg, so neugierig darauf wohin das führt
ich hoffe es ergibt sich ein weg wo neues entsteht und doch noch der umfang fassbar bleibt


so einfach: in dem fall muss ich einfach mehr zuhause denken und schreiben und weniger oft hier schreiben
probiere ich es doch mal einfach eine weile mit nur am wochenende hier schreiben?
(ab dem sabath, am freitag abend bei sonnenuntergang?)
danke
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Fr 23. Januar 2015 13:25 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #118)
(mein Beitrag für diese Wochenende, etwas verfrüht da ich danach wenig Zeit habe dieses Wochenende)

Der Mond und die Astrologie

In der Astrologie bestimmt sich das Schicksal aus dem Moment der Geburt, also genau aus dem Punkt wo die Artemis ist, der Punkt worum ihr Interesse an der Welt kreist. #0

Und das Schicksal entfaltet sich nicht linear sondern in Kreisen, nämlich in den Kreisen die die Planeten im Himmel machen (geozentrisch, mit all den Kristallsphären und Epizyklen).

Im Mantra "wie oben, so unten" spiegelt sich die runde Welt im Nachthimmel in den Ereignissen unten auf der Erde. #52

Man spricht ja vom Tierkreis (oder Zodiac = "Kreis der Lebewesen"), also von etwas Rundem das bevölkert ist mit den Kreaturen der Artemis. #35

Der Tierkreis und der ganze Himmel drehen sich um die Erdachse, im Himmel um den Polarstern (und auf der Südhalbkugel um den gegenüberliegenden Punkt im Himmel), dort ist Artemis/Hekate besonders zu Hause.

Ausführungen zu den ersten 4 Sätzen wurden bereits präsentiert, siehe Links oben.
Ausführungen zum 5. Satz folgen in den nächsten drei Beiträgen...
Alternativ kann jeder und jede auch versuchen einfach nur das oben wirken zu lassen...

Alain

Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Fr 23. Januar 2015 13:26 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #119)
(Ausführungen/Beispiele/Anwendungen "zu Satz 5" - Teil 1/3)

Artemis und die Bärin

Die Herkunft des Wortes "Artemis" ist ungeklärt, aber eine Möglichkeit wäre das griechische "árktos", der Bär.

In der griechischen Mythologie verbannt Artemis die Callisto, als sie entdeckt dass Callisto, von Zeus verführt, schwanger ist.

Sie verwandelt Callisto in eine Bärin und verbannt sie zudem in den Himmel, um weit weg vom Tierkreis nahe um den Polarstern zu kreisen, als das Sternbild "Grosser Bär" (lat. Ursa Major, "Grosse Bärin"), auch als "Grosser Wagen" bekannt.

An den Polen der Erde ist es ja sehr kalt und im Winter den ganzen Tag dunkel. So könnte man vielleicht sagen, dass der Tierkreis näher bei der Artemis ist ("Geburt", Hebamme) und die Pole näher bei Hekate ("Tod")?

Ja und nein, würde ich sagen.

Artemis wünschte sich ja als kleines Mädchen von Zeus 50 Städte, was punktuell fokussierte Ansammlungen von Menschen sind ("Pole"), das Gegenteil der freien Natur, und doch auch "Grossstadtdschungel".

Unter ihren besonders mondhaften Städten befinden sich auch Berlin (="Bärin") und die schweizer Hauptstadt Bern.

Es gibt in der Mythologie da noch sehr viele Bezüge, zum Beispiel auch zu Artemis geliebtem Orion:

Eine weitere Legende gibt Orion als Sohn einer der Artemis zugehörigen Nymphen aus, die als Begleiterinnen der jungfräulichen Göttin der Jagd ebenfalls jungfräulich zu bleiben hatten. Das geht aber nicht, wenn Göttervater Zeus ein Auge auf ein weibliches Wesen geworfen hat. Als die Schwangerschaft offensichtlich wurde, verwandelte die Göttin der Jagd ihre Nymphe in eine Bärin. Sie gebar den Orion in Menschengestalt, der in einer Familie von Hirten aufgezogen wurde. Orion wuchs zu einem großen Jäger heran. Einstmals sei ihm bei der Jagd eine Bärin über den Weg gelaufen, ohne dass er seine Mutter erkannt habe. Die Bärin richtete sich auf den Hintertatzen auf und breitete ihre Vordertatzen aus, um ihren Sohn zu umarmen. Der verstand das als Angriff und erschoss die Bärin. Wegen dieser Mutter-Sohn-Tragödie wurden sowohl der Große Bär wie auch Orion an den Himmel gehoben. - Wikipedia

Übrigens, der Name "Alain" kommt via den Stamm der Alaniten (aus Ungarn nach Frankreich) wohl ursprünglich von den gleichen Wurzeln wie "Aries" (Widder), "Iran", "arisch" oder eben auch "Orion".

Platons Spindel der Notwendigkeit

In Platons "Der Staat" erscheint am Ende die "Spindel der Notwendigkeit". Ein Ausschnitt:

[...] wie die äußersten Enden der Himmelsbänder am Himmel angebracht seien; denn nichts anderes als jener Lichtstreif sei das Land des Himmelsgewölbes, wie etwa die verbindenden Querbänke an den Dreiruderern, und halte so den ganzen Himmelskreis zusammen; an jenen Enden aber sei die Spindel der Notwendigkeit angebracht, durch welche Spindel alle möglichen Sphären bewegt würden; [...] Gedreht aber werde die Spindel zwischen den Knieen der Notwendigkeit. Auf ihren Kreisen aber säßen oben auf jeglichem eine sich mit umschwingende Sirene, welche eine Stimme, jedesmal einen zum Ganzen verhältnismäßigen Ton, hören läßt: aus allen acht insgesamt aber erschalle eine Harmonie. Rings aber säßen drei andere Gestalten in gleicher Entfernung von einander, eine jede auf einem Throne, nämlich die Töchter der Notwendigkeit, die Parzen, in weißen Gewändern und mit Kränzen auf dem Haupte: Lachesis, Klotho und Atropos, und sängen zu der Harmonie der Sirenen; Lachesis besänge die Vergangenheit, Klotho die Gegenwart, Atropos die Zukunft. Und Klotho berühre von Zeit zu Zeit mit ihrer rechten Hand den äußeren Umkreis der Spindel und drehe sie mit, Atropos ebenso die inneren Umkreise mit der linken, Lachesis aber berühre abwechselnd die inneren und äußeren mit beiden Händen.

Es ist bei Platon auch dort wo die Spindel der Notwendigkeit ist, wo die Menschen wiedergeboren werden und ein neues Leben bekommen - passend zum früher erwähnten Mondthema von Tod und Wiedergeburt (u.A. Übergang Fische-Widder, Hekate-Artemis).

Odysseus (wohl der modernste und freieste Held der Geschichte) freut sich sehr über sein Los im nächsten Leben als Privatmann ohne öffentliche Verpflichtungen:

Aus Zufall sei die Seele des Odysseus die letzte bei der Losung gewesen und wäre nun auch herangetreten, um zu wählen: im Andenken an die früheren Mühen und Gefahren sei sie von allem Ehrgeize ledig gewesen, sei lange herumgegangen und habe nach dem Leben eines von Staatsgeschäften entfernten Privatmannes gesucht; mit Mühe habe sie es endlich gefunden, wo es von allen übrigen verachtet gelegen habe, und sie habe bei dessen Anblick gesagt, daß sie ebenso bei ihrer Wahl verfahren wäre, wenn sie auch als erste zu losen gehabt hätte, und habe es darauf mit großer Freude zu sich genommen.




Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Fr 23. Januar 2015 13:27 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #120)
(Ausführungen/Beispiele/Anwendungen "zu Satz 5" - Teil 2/3)

Saturn

Im Gegenzug zur wilden Freiheit und dem freien Wachstum der Tiere und der Pflanzen am Tierkreis (Äquator), ist es an den Polen, wie schon gesagt, kalt und im Winter monatelang dunkel, und auch sehr fokussiert auf einen Punkt (bzw. eine Achse).

Daher hat Artemis auch etwas sehr saturnisches, liebt den Minimalismus, regt sich über zu viel Wachstum auf.

Auch die Tiere und die Menschen im Tierkreis sollen sich ihrer Nature entsprechend verhalten, aber sie mag es trotz ihrer eigenen Wildheit nicht nur, wenn sie aus ihren "Gehegen" ausbrechen, auch das, der geordnete Zeitliche Ablauf der Sternzeichen und die mathematische Präzision aller Bewegung im Himmel sind saturnisch.

Sowohl die Juden als auch die Deutschen sind stark mit Saturn assoziiert. Die Juden ganz offen so (siehe Faden "Attentat auf die Freiheit"), die Deutschen durchs Band durch ihre Gründungsdaten im Steinbock oder Wassermann (beide traditionell von Saturn beherrscht und beide im Winter wo es kalt ist), von der Krönung Karls des Grossen an Weihnachten 800 durch den Papst in Rom bis zum 3. Reich.

Juden, nicht zuletzt da die Religion im Widderzeitalter gegründet wurde, sind recht "wild" (siehe z.B. wie Israel laufend sein Gebiet vergrössert mit Eroberungen und Siedlungen) und haben ja für einen relativ kleinen Teil der Weltbevölkerung einen absolut umwerfend fantastischen Beitrag zur Kultur auf der Welt geschaffen: Kunst, Wissenschaft usw.

Da fragt man sich schon, ob der Holocaust ("totale Verbrennung") vielleicht doch auch ein bisschen daher kam, weil sich die "Artemis" über sich selber aufregte, es ihr zu viel wurde mit all den neuen Entdeckungen und Ideen und den Escapaden der modernen Kunst seit dem Anfang des 20. Jahrhunderts - wie wenn man eine Katze zu sehr streichelt bis sie wild wird und (wenn man es nicht vorher erkennt und sie dann besänftigt oder sie lässt) dann beisst und kratzt?

Das Schloss (Franz Kafka und Milena Jesenská)

Milena Jesenská (* 10. August 1896 in Prag) war in ihrer Jugend anscheinend stadtbekannt weil sie mal mit zwei Freundinnen in Kleidern die Moldau durchschwamm, also die "Furt" bzw. den "Übergang" welcher das Wort Prag bedeutet, bzw. symbolisch eine Wiedergeburt (siehe erster Beitrag hier ).

Der Roman "Das Schloss" dreht sich ganz offensichtlich um die (vorwiegend briefliche) "Beziehung" die die zwei hatten. Wenn man "Das Schloss" liest, erkennt man darin die Briefe die Kafka an sie schrieb (ihre Briefe an Kafka sind verloren, sie tauschte sie mit Max Brod gegen die von Kafka ein) und wenn man dann sieht was sie schrieb (sie war ja u.A. Journalistin), dann erkennt man die Artemis.

Zum Beispiel in "Der Teufel am Herd", wo sie ganz simpel und knapp fordert statt sich bei der Heirat ewige Liebe zu versprechen, man sich besser etwas versprechen sollte was man auch einhalten kann und doch der Beziehung hilft, wie dass man immer gepflegt am Frühstückstisch erscheinen würde. (Dass sie selber mit Ernst Pollak verheiratet war, der sie ständig betrog, passt da als mondhafter Kontrast und Widersprüchlichkeit auch sehr gut dazu.)

Das Schloss verhält sich der Hauptperson K., dem "Landvermesser", gegenüber sehr minimal (wie die Spindel der Notwendigkeit), äussert sich nur ganz wenige Male wie zufällig unbeteiligt und dann auch nur indirekt über "niedere" Vermittler im Dorf unter dem Schlossberg.

Die Geschichte zu schreiben begonnen hat Kafka im Februar 1922 im Riesengebirge in der Ortschaft Spindlermühle (also "Spindel" und auch eine sich drehende Mühle, also sehr mondhaft).

K. in der Geschichte gibt sich als Landvermesser aus, wie es anscheinend im 19. Jahrhundert einige Leute taten in kleinen Ortschaften um kleine Leute dort durch die Vermessung um Landeigentum zu betrügen.

Seine Gehilfen, von denen er vorgibt, dass sie am nächsten Tage mit den Instrumenten nachkommen würden, gibt es nicht, und das Schloss stellt ihm stattdessen zwei "Gehilfen", welche zwar nicht genau gleich aussehen aber K. doch nicht unterscheiden kann ("Zwillinge" und doch asymmetrisch, wieder sehr mondhaft). Und die Gehilfen sind sehr neugierig, zum Beispiel beobachten sie ihn als er mit Frieda unter der Theke im Ausschank rummacht, sie sind also die "Augen" der Artemis bzw. des Schlosses.

Und doch sind die Aussagen von K. im Roman widersprüchlich, zeugen von einer doch grossen Vertrautheit mit dem Schloss, wie Odysseus mit der Schicksalsgöttin in der schon erwähnten Kurzgeschichte "Das Schweigen der Sirenen".

Laut Max Brod wollte Kafka im vollendeten Roman K. am Ende sterben lassen, also an der Spindel der Notwendigkeit sein Leben beenden (um dann wiedergeboren werden zu können?).
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Fr 23. Januar 2015 13:30 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #121)
(Ausführungen/Beispiele/Anwendungen "zu Satz 5" - Teil 3/3)

Delphi

Jean Richer veröffentlichte 1966 das Buch "Géographie sacrée du monde grec", worin er in Griechenland Darstellungen auf Schildern und anderen Kulturgegenständen der Antike korreliert mit den 12 Sternzeichen, inspiriert, wenn ich mich recht erinnere, von Beschreibungen Platons in "Der Staat".

Er findet dabei Hinweise, dass es in Griechenland so war, dass sich der Himmel tatsächlich in den Gegenden Griechenlands gespiegelt hatte, also Widder gegen Westen, Steinbock gegen Norden, Waage gegen Osten und Krebs gegen Süden.

Also konkret z.B. ein Widder auf einem Schild eher im Westen, ein Löwe auf einer Vase eher im Südosten, usw.

Also "wie oben, so unten" für einmal ganz unmittelbar.

Er identifiziert mehrere Zentren, aber am prominentesten Delphi, was auch in der Mythologie in der Mitte der Welt liegt: Zeus liess zwei Adler von entgegengesetzten Enden der Welt losfliegen und sie trafen sich in der Mitte in Delphi.

Die Mythologie der Griechen ist meist zeitlos, aber wo sich die Dinge abspielen wird meistens sehr genau vermerkt. Daher kann man griechische Mythen wohl auch einfach so den Sternzeichen zuordnen, also wenn z.B. ein Mythos in Athen spielt, dann Jungfrau, usw. (siehe Zeichnung unten, Athen ist am Anfang des Jungfrau Sektors).

Die Schweiz ähnelt Delphi ein wenig.

Eine Nabe in den Bergen in der Mitte von (Mittel-)Europa. Im Norden Deutschland (Steinbock/Wassermann), im Westen Frankreich, im Osten Österreich, im Süden Italien.

Viele Dinge in der Welt laufen durch die Schweiz hindurch. Daneben gibt es oft auch rein lokale Dinge.

Zum Beispiel in der Astrologie, da gibt es in Zürich Astrodata ("astrodata.ch"), von Claude Weiss gegründet (?), mit auch der Zeitschrift "Astrologie Heute". Sicher eine gute Sache, Claude Weiss hat auch einige astrologische Bücher geschrieben.

Daneben gibt es aber auch noch Astrodienst ("astro.com") in Zürich, gegründet von Alois Treindl, eine globale mehrsprachige Website mit einem sehr zentralen Namen (eben "astro.com" was z.B. vom Namen her auch für Astronomie eine zentraler Name im Web hätte sein können, wenn denn nicht "Artemis" wieder einmal die Erste gewesen wäre!), mit Computer-generierten Horoskop-Analysen, die von einem "Zweigespann" (daher mondhaft) von einem Physiker (A.T.) und einer Astrologin (Liz Greene) gemeinsam geschaffen wurden, usw.

Ähnlich ist es mit vielen Dingen in der Schweiz.

Daher auch liegt der EU soviel daran, dass es der Schweiz gefallen würde, was die EU tut, und umgekehrt ist daher die Schweiz auch nicht bereit weltweit fast einzigartige Freiheiten wie die direkte Demokratie* fallen zu lassen für einen EU Beitritt.

* Direkte Demokratie gibt es u.A. auch in Kalifornien in den USA. Der Staat Kalifornien wie auch die moderne Schweiz sind ja astrologisch Jungfrau, was schon zu Athen passen würde wo die direkte Demokratie ja entstand.

Wenn es einem Jugendlichen in der Schweiz nicht passt wie etwas läuft, kann er mit ein paar Kollegen (plus dann deren Kollegen usw.) beginnen für eine Volksinitiative Stimmen zu sammeln, und es dann zur Abstimmung bringen. Wenn das angenommen wird, wird es Gesetz, wenn nicht wurde zumindest Aufmerksamkeit bei fast allen Einwohnern geschaffen, ohne dass man mit Waffen irgendjemanden hätte töten müssen.

Natürlich gibt es noch andere Zentren in der selben Art, wohl auch pro Land und pro Stadt - z.B. vielleicht in Berlin um Mitte herum? Welcher Stadtteil, welcher Kiez passt zu wem am Besten?

Die Zauberperle

Ausschnitt aus den Schriften des chinesischen Philosophen Zhuangzi (auch Dschuang Dsi und weitere Schreibweisen), welche im englischen oft einfach unter seinem Namen bekannt sind, im deutschen (in der Übersetzung von Richard Wilhelm) als "Das wahre Buch vom südlichen Blütenland":

4. DIE ZAUBERPERLE

Der Herr der gelben Erde wandelte jenseits der Grenzen der Welt. Da kam er auf einen sehr hohen Berg und schaute den Kreislauf der Wiederkehr. Da verlor er seine Zauberperle. Er sandte Erkenntnis aus, sie zu suchen, und bekam sie nicht wieder. Er sandte Scharfblick aus, sie zu suchen, und bekam sie nicht wieder. Er sandte Denken aus, sie zu suchen, und bekam sie nicht wieder. Da sandte er Selbstvergessen aus. Selbstvergessen fand sie. Der Herr der gelben Erde sprach: »Seltsam fürwahr, daß gerade Selbstvergessen fähig war, sie zu finden!«

Der hohe Berg ist die Spindel der Notwendigkeit, der Nordpol im Himmel, wo er den Kreislauf der Wiederkehr sieht. Sein Bewusstsein muss erst "sterben" um "wiedergeboren" die "Perle" wiederzufinden, also etwas besonders schönes, rundes, also sehr mondhaftes.

Ich mache das durchaus oft, mich einfach fallen lassen, es ist oft der einzige Weg um (als Mann?) den Mond wieder verstehen zu können.

Alain




Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Fr 23. Januar 2015 13:32 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #122)
Zitat von novali (Fr 23. Januar 2015 03:44 MEZ):
Spiegelrätsel:

Weiss nicht, ob das jetzt hinhaut...also, ich stehe vor einem Spiegel. Was ich da sehe ist mein Gegenüber - ich stehe mir selbst gegenüber. Um mir selbst gegenüber zu stehen bedarf es einer Drehung um 180 Grad. Ob ich nun vor dem Spiegel stehe, sitze, oder liege, oder meinetwegen auch auf dem Kopf stehe, das ist egal - es wird immer mein Gegenüber sein, in der gleichen Position aber seitenverkehrt. Von oben nach unten, das ist keine Seitenverkehrtheit, da würde ich ja meine Position ändern, die ändet sich aber nicht...


Kommt der Lösung schon nahe (wie auch ein paar Dinge die andere schrieben vielleicht), aber noch nicht ganz.

Die Auflösung, falls dann noch nötig am Sonntagabend...

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Fr 23. Januar 2015 20:08 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #125)
da hat mich doch gerade jemand gespiegelt (ausserhalb von astro.com) in dem was ich gerade so weitläufig in grau zu pol und wald (tierkreis) geschrieben hatte, und das noch vor meinem beitrag dazu heute nachmittag. und so einfach, so direkt gespiegelt in ein paar photos, wie immer unschlagbar. habe dem nichts mehr hinzuzufügen.

she rules.

alain

(Ach ja, das Spiegelrätsel, ganz kurz noch: "Wieso vertauscht ein Spiegel wenn man vor ihm steht nur links und rechts aber nicht oben und unten? (Zum Beispiel wenn man am linken Handgelenk eine Uhr trägt, so trägt sie das Gegenüber im Spiegel am rechten Handgelenk, aber der Kopf bleibt oben und die Füsse bleiben unten.)" - Da ist schon der erste Satz falsch, ein Spiegel vertauscht gar nicht links und rechts (und auch nicht oben und unten): Wenn ich vor dem Spiegel stehe mit der Uhr am linken Handgelenk, dann ist die Uhr links neben meinem Körper, in echt und genauso ist die Uhr die ich im Spiegel sehe von mir aus gesehen links vom Körper den ich im Spiegel sehe. Weil nun Menschen links-rechts symmetrisch sind (aber nicht oben-unten symmetrisch) und wenn man sich mit dem was man im Spiegel sieht indentifizieren kann oder es zumindest als Menschen klassifizieren kann, erst dann kommt es im Geist zur Drehung um 180° und dann so heraus das das virtuelle Gegenüber oder gespiegelte Selbst im Spiegel die Uhr rechts von "ihm" aus gesehen trägt, also rechts, das "Bühnenlinks"!)

* https://scontent-b.xx.fbcdn.net/hphotos-xpf1/v/t1.0-9/10928853_384881255025385_1614828106181529754_n.jpg?oh=82eefbb07e470c399c197a4dae723839&oe=5556C696

aus einem set von 12 photos
nachtlichter (kleine schwach leuchtende monde für kinder)
tier im "wald" (tierkreis)
zentriert, achse/spindel der notwendigkeit senkrecht zum betrachter (wie im spiegel)
alte plastikblumen, ursprünglich als haltbare blumen für gräber gedacht, industriell produziert, individuell verarbeitet (meist unikate)
invertiertes pferd "herr nielson" aus pippi langstrumpf (artemis), blau wie die nacht mit weissen punkten wie planeten oder sterne

** Wieso vertauscht die Südhalbkugel die Sternzeichen, bzw. falls in der Erfahrung doch nicht (?) wieso würde es erklären dass es auf der Südhalbkugel schwieriger ist als Bauer in Einklang mit der Natur zu leben und vielleicht auch daher die grosse (materielle) Armut des Südens herrührt?
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Sa 24. Januar 2015 14:58 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #131)
(kanns einfach nicht lassen im moment, und jetzt mehr oder wenig absichtlich (Merkur retro) "ungeordnet")

Zitat von novali (Sa 24. Januar 2015 06:45 MEZ):
Alain - da weiss ich nicht, wie die Silbe AL sich in die Silbe AR von Arier verwandeln könnte (?)- Alaniden ja - sind von Ungarn gekommen - Zigeunerblut, schwarzes Haar und dunkle Augen?
 

Kann sein, die Alanen sind historisch jedenfalls (soweit ich weiss ohne Zweifel) vom Iran aus weggewandert (bis nach Spanien und Nordafrika), siehe die Karte hier in der englischen Wikipedia, wobei vielleicht sind sie ja eher von dort geflüchtet?

Das mit Allah war mir nicht mehr bewusst - machte die Assoziation mal als mein Vater einmal gegenüber einem Araber den Namen seines Sohnes (also meinen) sagte, und der Mann antwortete "wie ich" - er hiess Aladin...

Was mir allerdings bewusst war (und ich nur zu schreiben vergessen hatte), war die Verwandschaft von Iran/Arisch zu Uranus oder auch Uran.

Die Amerikaner und Israelis (vermutlich) haben ja das iranische Nuklearprogramm um 2010 sabotiert indem sie die Messanzeigen der Zentrifugen zum Isolieren von Uran manipulierten und die Zentrifugen so zerstörten durch Überhitzung - also Uranus (Uran und Iran), drehen, daher sehr mondhaft. Und ein grosser Teil dieser Software ("Stuxnet") war in der Programmiersprache "Lua" geschrieben, portugiesisch für Mond, entwickelt an der "Päpstlich Katholischen Universität" von Rio de Janeiro, eine sehr tief unten angelegte Scriptsprache (knapp über C Code) aber dafür schon sehr mächtig, und die ich mag.

Iraner sind übrigens keine Araber (die meisten wenigstens), kein arabischer Mondkalender, sondern das Jahr beginnt iranisch mit dem Frühlingsanfang, wie in der Astrologie.

Alan Shepard war der erste Mensch* im All und der 5. (!) Mann auf dem Mond.

* Sorry, der erste Atlanter (oder heisst es Atlantide or Minoer?) ... äh Amerikaner ... obwohl das erste Lebewesen im All war ja Laika, eine von Artemis geliebten (Jagd-)Hündinnen...

Zitat von novali (Sa 24. Januar 2015 06:45 MEZ):
Odysseus als Privatmann, das vergessene Los, das übriggebliebene - weisst du, dass er am 10. März seinen Namenstag hat?


wusste ich nicht, geht mir jetzt näher als erwartet, aber danke

PS: Ich habe braune Haare und blau-grüne Augen, gross, schön, scheu, eher rundliches Gesicht, lieb... eben nicht was "erfolgreich" ist bei frauen

Auch vom Wikipedia Link:

  The fourth-century Roman historian Ammianus Marcellinus wrote that the Alans were tall, blond and light-eyed:
   Nearly all the Alani are men of great stature and beauty; their hair is somewhat yellow, their eyes are terribly fierce.

Also schon vom Aussehen her Hitler's Arier...

Dass hier in dem Forum mit Uranus konjunkt dem n.Mondknoten all die Nazi Themen und verwandte so stark auftauchen gibt wohl sowohl mir wie auch dem Mond hier insgesamt eine stärker uranische Note als es wohl allgemein ist - zumindest ich finde nicht dass davon viel im normalen Leben zu mir passt, eher im Gegenteil mit der Sonne im Löwen, solche Themen kommen sonst um mich herum kaum auf, nur zu gewissen Zeiten mal, und ich hatte nie die geringsten Ambitionen in einer Gruppe in irgendeine Richtung "mitzumarschieren".

Aber, was so an Erkenntnissen hervorkommt ist schon interessant.

Soll ich vielleicht doch mal Nietzsche lesen oder den Steppenwolf...? Alles (wie auch der Koran oder die Bibel oder Der Kampf oder das Kommunistische Manifest) bisher an mir vorbeigegangen...

Wenn schon, dann am Ehesten den Steppenwolf, der ist mondhafter, der gelehrte "Held" der in seinem Leben nur die komplizierten Dinge gelernt hat und die einfachen nicht, und matriarchalisch fürchterlich schön ist es schon, auf runde Art und Weise...

Glosse (bzw. etwas wilder jetzt mal...)

AL oder AR? A-Links oder A-Rechts? Orion und Osiris, oder vielleicht auch Orpheus? Oder kombiniert eine ALRaune?

Der Selbstvergesser, steht er nicht einfach auf dem Venushügel und findet sie dort, die Perle? Oder ist es wie die Spindel der Notwendigkeit, die Säule des Hermes, welche nun männlich oder weiblich ist? Oder die Säule die Jung in einem Traum in einer Höhle unter der Erde fand? Oder das geheime Heiligtum nahe dem "schwarzen Würfel" in Mekka, das anscheinend anatomisch wieder ziemlich explizit weiblich ist? Back to Isis and Osiris?

Es ist die mittlere der Parzen (engl. "Fates" ("Fate" = "Schicksal", von "fatum" = "spoken")) die die Säule in beide Richtungen drehen kann (vgl. Zitat bei #119 aus Platons "Der Staat"), Cheiron heisst ja Hand und Chiralität, "Händigkeit" kann rechts- oder linksdrehend sein. Also auch da passt wohl t.Cheiron im Moment auf dem Uranus und dem n.Mondknoten von diesem Forum - die Mondknotenachse auch als Spindel der Notwendigkeit?

Krebs wo der Mond herrscht oder 3° Stier wo er erhöht ("guter Gast") ist? Klingt ägyptisch für mich.

Tout ça pour brouiller les idées...

Im Moment keine Lust das für die meisten anderen zu ordnen... Selber googeln und denken, ihr Sauger* ihr!

Brauche glaube ich wieder mal ein Bier oder so, um all das wieder zu vergessen

Und wieder mal nur Geburten und (?) Todesfälle, aber keine "Heiraten" für mich...

Aber zu Mond und dem alten Ägypten vielleicht mal ein bisschen mehr wenn ich wieder will... Ja, das würde passen im Moment. Bei Morigan! (richtiger Film!)

Alain

* Siehe Beilage...



Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Sa 24. Januar 2015 17:44 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #136)
Zitat von Moonman23 (Sa 24. Januar 2015 15:00 MEZ):
Die Frage ist, woher die Eigenrotation überhaupt kommt. Angeblich hat sich die Erde 5x schneller gedreht, früher, aber durch das Wasser, Ebbe und Flut, die sich bis zu 50 Meter aufgetürmt haben, ist dann der Planet langsamer geworden.

Ein riesiger Exoplanet, der entdeckt wurde, rotiert in 5 Stunden um die eigene Achse. Was aber tatsächlich unglaublich ist: Der Mond rotiert auch, und ganz genau so schnell oder langsam, dass er immer die gleiche Seite uns herzeigt. Als ob er mit einer Schnur an der Erde angebunden ist.

Das Rund - ist ein Hund.



Mit Argusaugen immer auf die Erde gerichtet , wie Odysseus Hund Argus der ihn als einziger wiedererkannte als er als Better verkleidet zurück an den Hof von Ithaca kam.

Interessant auch dass in der Odyssee Odysseus beim 13. Gesang, also in der Hälfte des Buches (24 Gesänge total), schon wieder zuhause in Ithaca ist, und er erkennt es erst gar nicht. Also mondhaft mit zwei Teilen und die 13 ist es auch (vgl. 13 Teller mit Goldrand ("Sonne") bei Dornröschen, 12 Sonnenmonate, 13 Mondmonate).

Und gerade in Bezug zu Merkur rückläufig und dem Mond: Ich habe gelesen, dass die Odyssee die erste Erzählung überhaupt sei, in der innerhalb der Geschichte eine Geschichte erzählt wird, nämlich viele Abenteuer im Meer auf den verschiedenen Inseln erzählt Odysseus in Rückblende, ich glaube auf einem Königshof unterwegs auf einer der Inseln... (auch etwas das ich nie ganz gelesen habe)

Hier noch ein Requiem Musikvideo für Laika aus dem Jahre 2010 (ein sehr mondhaftes Jahr, aber dazu vielleicht ein andermal mehr): Trentemøller: Moan

Auch die 50 ist mondhaft, laut Robert Graves der 4 Jahreszyklus (=50 Monate) nach dem der König, der in matriarchalischen Zeiten nur symbolische Bedeutung hatte, geopfert wurde, und dann ein anderer eingesetzt wurde. (In späteren, schon weniger matriarchalischen Zeiten wurde anscheinend stattdessen ein Stellvertreter, der "Tanist" geopfert, so dass der König weiterregieren konnte.) Ich erzähle das, um aufzuzeigen, dass es in allen Sternzeichen viel mondhaftes hat, hier Tod+Wiedergeburt vom König ("Löwe") oder von mir hier 2x als Benutzerkonto (Sonne im "Löwen"), oder z.B. auch Aslan ("Löwe") in den Chroniken von Narnia, oder einfach der Ausspruch "Der König ist tot, lang lebe der König."

)o+

(das oben ist ein Smiley für Merkur )

Nachtrag (um 21:40)

Zitat von Alain Stalder (Sa 24. Januar 2015 14:58 MEZ):
Brauche glaube ich wieder mal ein Bier oder so, um all das wieder zu vergessen


Das folgende Photo von heute nacht anderswo (und erst nach meinen Beiträgen heute gesehen!) passt da genial dazu, so äussert sich "Das Schloss" zu so etwas (in der Kryptologie heisst das "plausible deniability", nicht nachweisbar auf was sich das bezieht und ob überhaupt...):  

   Link auf Photo mit Bierdose

(nicht meine Dose, nicht mein Photo, nicht mein gar nichts)

Die Spindel/Säule der Notwendigkeit, lange/hohe Säule und doch rund, in den Farben rot/weiss/schwarz, und mit dem Wort "B: DARK" darauf ("sei dunkel"), und es ist (tschechisches!) Bier, ein sehr mondhaftes Gebräu - der weibliche Hopfen darf keinen männlichen Hopfen in weiter Umgebung "riechen", sonst verändert sich der weibliche Hopfen und wird unbrauchbar zur Bierherstellung, siehe der arme Tropf der mal Artemis und ihre Nymphen beim Baden überraschte in der Mythologie...
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: So 25. Januar 2015 17:25 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #140)
es war dann einen tag später soweit, am freitag.

der termin war schon zwei wochen vorher um einen tag verschoben worden, nur wussten es da nicht alle und ich somit bis heute sonntag gar nicht.

trotzdem ging ich am freitag morgen, weil ich mich plötzlich schlecht fühlte wie vor einer grippe, vor dem mittag von der arbeit nach hause, schrieb dann plötzlich doch mit viel energie noch sehr viel für das forum hier (all das graue zu "satz 5", gepostet so um 13:25) und war um 4 wieder bei der arbeit (aus verschiedenen praktischen gründen, aber egal) - jedenfalls war es dann anscheinend so um 12.45 oder etwas später dann der fall.

das ganze ist insgesamt so harmonisch und rund verlaufen wie irgendmöglich unter den umständen, und ich glaube schon, dass auch was ich hier während der zeit "im jenseits" (vgl. jüdische sage bei #54), "versteckt" schrieb da auch etwas beitrug.

ich könnte ganz sicher noch zu all dem sehr viel mehr assoziieren, "bis die kühe nach hause kommen", aber alles hat seine zeit (das stoppsignal aus prag kam in der nacht auf den samstag, bzw. eben das photo mit der plastikblume um 12:26 freitag mittags schon (also nur wenige minuten vor dem fall), danke pav., auch wenn du sicher bewusst gar nichts von all dem wusstest).

danke allen. und moonman, der das schloss in prag so einfach fand, hat sicher noch mehr recht mit mond und krebs und wald als es hier erschien, auch wenn ich (noch?) nicht so genau weiss wie.

die geburt war ja am sommeranfang, ich denke da auch an shakespeares "a midsummer night's dream", der in der nähe von athen in einem wald spielt, und wo auch verschachtelt im stück ein weiteres stück vorkommt, das so modern ist, dass dürrenmatt und selbst beckett nur davon träumen können.

alain

--

Hier ist was ich im Mai 2012 zu "Artemis" aufschrieb (der vollständige(!) Text):

artemis
Die geheime Welt des Mondes.
• runde dinge, im kreis
• frühlingspunkt, fische-widder, artemis/hekate, geburt/tod
• schatten, stille, spiegel
• statuen, gefährten, knoten für wellen des lebens
• 5. element im kreis, stein der weisen, gral, geheimnis der schönheit
• leben schaffen, künstliche intelligenz, golem, roboter
• weiss-rot-schwarz
• kontrast generiert neues, mann endlos im kreis, sie ruht im zentrum
• grossstädte, prag hauptstadt der artemis, kafka
• theater, kunst, schönheit eines neugeborenen
• elster, schach
• verwandlung, tiere, natur, vögel, augen, fernsteuern
• hera, heraklit, herkules
• astrologie, übersinnliches, geister, telepathie, usw.
• träume, rausch, besondere bewusstseinszustände
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mi 28. Januar 2015 21:40 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #148)
Hallo novali

Danke auch nochmals von mir.
Auf die Bezüge zu Uranus und Venus und zu "Seele" wäre ich wohl ohne dich und (zum Teil) Antonia weniger gekommen, plus noch andere "kleinere" Dinge rundherum.
Am Ende waren es ja noch 5 Schreiber, die man vielleicht auch sehen könnte als Spindel der Notwendigkeit (ich und du auf Nord- bzw. Südhalbkugel, "Antipoden-Achse") plus 3 (für einmal männliche) Parzen die an der Spindel drehten oder es wenigstens versuchten oder glaubten, oder sogar das "Dreigestirn" des Kölner Karnevals? Danke allerseits

Zu Zeitaltern schrieb ich noch etwas (eher versehentlich) im Faden "Mars in den Fischen" (auch mit Bezug zum Mond, auch potentiell recht zentral) und auch was ich verstreut im Faden "Attentat auf die Freiheit" schrieb zu Religionen und Politik/Geschichte hat etwas Bezug zu den Zeitaltern (siehe Beiträge #114 #118 #138 #141 #146 #147 #180 dort), wenn auch natürlich noch lange nicht alles gesagt ist zu dem Thema.

Alles Gute
Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mi 28. Januar 2015 21:47 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #149)
Nochmals eine kurze Zusammenfassung meinerseits mit Fokus auf "Mond und Astrologie":

Was ich hier zum Mond sagen werde, kann man natürlich direkt anwenden auf den Mond im Horoskop (oder auch in üblicher Weise teilweise auf Krebs oder 4./10. Haus, usw.) - aber es geht auch noch deutlich weiter:  

   Wie ich zu zeigen hoffe, ist der Mond mit dem Wesen der Astrologie viel tiefer und direkter verwoben als bisher wahrgenommen wird.  

Bevor ich das kann, muss ich aber erst die Dinge etwas entfalten...


Zu "die Dinge etwas entfalten" siehe v.a. die ersten paar Beiträge (auch von anderen!)...

Am Ende lief es dann in #118 auf kondensiert folgende 5 Sätze hinaus

Der Mond und die Astrologie  

In der Astrologie bestimmt sich das Schicksal aus dem Moment der Geburt, also genau aus dem Punkt wo die Artemis ist, der Punkt worum ihr Interesse an der Welt kreist. #0
   
Und das Schicksal entfaltet sich nicht linear sondern in Kreisen, nämlich in den Kreisen die die Planeten im Himmel machen (geozentrisch, mit all den Kristallsphären und Epizyklen).  

Im Mantra "wie oben, so unten" spiegelt sich die runde Welt im Nachthimmel in den Ereignissen unten auf der Erde. #52

Man spricht ja vom Tierkreis (oder Zodiac = "Kreis der Lebewesen"), also von etwas Rundem das bevölkert ist mit den Kreaturen der Artemis. #35  

Der Tierkreis und der ganze Himmel drehen sich um die Erdachse, im Himmel um den Polarstern (und auf der Südhalbkugel um den gegenüberliegenden Punkt im Himmel), dort ist Artemis/Hekate besonders zu Hause. #119 #120 #121


Siehe die oben referenzierten Beiträge für jeweils Details dazu.

Im Grunde geht es darum dass das Runde im Himmel (das runde 5. Element) sich spiegelt (teilweise eher "eckig") auf der Erde (v.a. die 4 Elemente die man anfassen kann).

Zwischen den runden, meist sehr genau vorhersagbaren Bahnen im Himmel und den eher eckigen, weniger genau vorhersagbaren Ereignissen auf der Erde liegt dann wohl auch der Unterschied zwischen Schicksal und freiem Willen, zwischen der exakten Vorgabe des Endknotens des Lebens, der "Heakate" (Tod) und dem wilden unabhängigen, kreativen Impuls des Anfangsknotens des Lebens, der "Artemis" (Geburt).

Und insgesamt ist es von mir her gesehen schon so, dass die Astrologie ein Hobby der Artemis/Hekate ist und sie alle ihre Hobbies liebt und auslebt, aber Astrologie auch nicht mehr als eins von mehreren Hobbies ist.

Kann mich natürlich überall täuschen, glaube es aber weniger.

Die Zukunft wird es zeigen...

Alain

PS: Angehängt ist noch das Horoskop für diesen Faden, mit den Asteroiden Artemis und Diana (der römischen Variante der Artemis). t.Artemis konjunkt Cheiron (und meiner n.Lilith und jemandes n.Sonne) und konjunkt dem nördlichen Mondknoten dieses Forums; t.Diana auf 3° Stier, genau dem Grad wo laut Ptolemäus der Mond im Stier erhöht ist ("guter Gast") - nicht schlecht die Häufung von mondhaftem mit Mondknoten, erhöhtem Mond, schwarzem Mond auf 3° Jungfrau im Dreieck zu Diana und dem Mond selber auch noch auf 3° Fischen in Bezug dazu... Mir selbst war selbstverständlich das wenigste davon bewusst als ich den Faden startete...



Titel: Re: Merkur's Rückläufigkeit
Datum: Mi 28. Januar 2015 21:51 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1221637301 (Antwort #1401)
Zitat von fünftes Element (Di 27. Januar 2015 05:48 MEZ):
Hallo Zusammen,

kann mir zufällig jemand sagen oder einen link nennen wo man die rückläufigkeit bzgl. der Häuser im eigenen Radix bei Rückläufigkeit Merkur nachlesen kann...bei mir scheint der Transit Merkur in den letzten Graden von Haus 10 rückläufig...wüsste gern was das so bedeuten kann...hab eben einen vertrag unterschrieben für ein einmaliges musikalisches visuelles projekt-was mal echt eine Chance ist die nicht jedem passiert und schon gar nicht ich hab mit sowas gerechnet.... hat jedenfalls alles hingehauen-in nur 4 Tagen alles mit einem Team aus Kanada geregelt-mitm Geld ebenfalls schnell hingehauen-...bis auf Paypal ...da gabs etwas Probleme.Aber sonst nüschts...

lg


Hallo Antonia

Merkur läuft fast ganz genau einen Fünftel (1/5) der Zeit rückläufig, also ideal für einen Vertrag für etwas künstlerisches, nahe bei dem 5. Element und dem Mond, wie die Kunst, visuell und auch Musik. Das 10. Haus wäre ja Bezug zu Karriere, bzw. "Lebensziel" oder psychologischer gesehen der Wunsch der Mutter (meistens) und/oder des Vaters oder ein bisschen von beiden. Insgesamt würde ich sagen, passt sehr gut

Alles Gute
Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt)
Datum: Fr 30. Januar 2015 10:12 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #166)
Ich finde was hier entstanden ist (und noch entsteht) ist sehr gut und wertvoll, es war die Mühe wert.

"Alles Gute dem Publikum, im Namen des Ensembles"

Ich lasse mein Benutzerprofil (in der "5. Inkarnation") mal stehen, aber denkt nicht dass ich hier im Leben noch jemals irgendetwas öffentlich schreiben werde.

Alain

wenn aber der kleine fuchs...



Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mi 04. Februar 2015 07:35 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #173)
Zitat von novali (Mi 04. Februar 2015 07:15 MEZ):
...bin wieder zurück von der Tour in die Anden, Artemis hat mich reich beschenkt, nachts im spiegelglatten Bergsee schwimmen wie du auf die Welt gekommen bist, über dir das Kreuz des Südens, Orion, Sirius, der fast schon volle Mond...

...und im Moment der Mond in Konj. zu Jupiter, beide in 17 Grad Löwe, das passt zu meiner 17 Grad Schütze Sonne und zu deinem 17 Grad Widder Mond - Alain, was freu ich mich, dass du nicht auf nimmerwiederkehr verschwunden bist!

Allerdings hab ich umsonst nach deinem von dir eingestellten Radix Horoskop gesucht
, hab ichs doch übersehen trotz zweifacher Durchsicht, oder hast du es wieder rausgenommen? Da war doch noch eine 17 im Spiel?
Ich hätte mirs gern nochmal angeschaut - ist ja eine Einheit: der Betrachter und die Betrachtung.

Natürlich kann ichs verstehen, wenn auch nicht billigen, wenn du hier nichts mehr schreiben willst - immerhin ist es nicht leicht zu verdauen, wenn hier "ungutes" vermutet wird. Was soll das denn sein, Maria? ungut=nicht gut=schlecht? gar böse?

Wenn mir sowas unterstellt würde, nur weil ich sensibel bin, dann würde ich wohl zu dem Schluss kommen: hier ist Hopfen und Malz verloren. Wer verschwendet schon gern seine Energie?

Ich aber möchte noch weitereintauchen in dieses Mysterium der Doppelgöttin Artemis-Hekate, denn vieles wurde hier angesprochen und ist nicht gelöst. Die dunkle Seite des Mondes - wer wagt sich da schon dran...das ist wahrlich eine grosse Herausforderung für die allzumenschliche Moral

...jetzt werde ich mich aber erstmal entspannen...


Hallo novali,

Ich hatte mir gerade überlegt ob doch wieder etwas schreiben

Ich behaupte ich spüre ziemlich 1:1 was die meisten Leser empfinden und sich wünschen wenn ich öffentlich etwas schreibe. Und es war eben schon so, dass das was Maria schrieb mit "ungut" doch in meinem Gefühl auch empfunden wurde von einigen Lesern (und somit für mich auch schwer zu sagen in welchem Grad auch von mir selber). Ich glaube da ist sicher etwas dran, da es eine Weile recht stark in Richtung Nazis und Mengele und so ging, aber wie ich schon sagte, ich glaube nicht, dass das generell zum "ganzen Mond" passt, wenn auch die Nazis und eben Mengele doch recht starke mondhafte Elemente hatten und Artemis eben schon sehr wild ist: Was Tiere mit Tieren tun und was Menschen mit Tieren tun ist ja alltäglich omnipräsent sehr krass wenn man es sich mal ohne die üblichen Filter vor Augen führt, da kann man auch verstehen wenn für "Artemis" ihr "Kommentar zum Holocaust" mit Mengele einfach auch die Enttäuschung darüber ausdrückte, dass Menschen sich selber zu Tieren reduziert hatten. (Wie man ja in den Nachrichten kürzlich gehört hatte, nehmen die Besucher bei den alten KZs ab und die letzten Überlebenden wird es in 10 Jahren wohl nicht mehr geben, aber das Bild von Mengele wird da hoffentlich die abschreckende Wirkung des Holocaust noch etwas verlängern.)

Aber ich gehe schon wieder in die Richtung. Lieber dann etwas anderes, versuche auch wie schon ein paarmal gesagt, das etwas zu fokussieren auf die Wochenenden mit Pausen dazwischen, aus Rücksicht auf das Publikum und auch auf mich und mein Umfeld, damit das nicht zu viel meiner Freizeit auffrisst...

Mein Horoskop ist im Faden Die Elemente im Sternkreis und ihre Wandlungen.

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mi 04. Februar 2015 07:42 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #174)
Zitat von novali (Mi 04. Februar 2015 07:15 MEZ):
...und im Moment der Mond in Konj. zu Jupiter, beide in 17 Grad Löwe


Hmn, du hast schon gelesen was ich im Faden "Attentat auf die Freiheit" geschrieben hatte (Zitat aus Jungs Aion, siehe meine Liste mit Links vor ein paar Tagen) zu einer Mond-Jupiter Konjunktion wie sie Hitler oder George W. Bush (und Al Gore) im Horoskop haben? Also egal wie man's dreht und wendet, es sieht doch so aus im Moment wie wenn du zumindest auch "der Messenger" bist der solche "unguten" Themen mit reinbringt.

Wenn schon möchte ich dem doch auch noch eine eher andere Richtung geben, sonst wird dann doch nichts daraus.

Alain

Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mi 04. Februar 2015 08:02 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #175)
Die neue Planetendefinition von 2006 die Momo im Faden 2 neuentdeckte Planeten in unserem Sonnensystem!? aufbrachte ist auch eine sehr mondhafte, bzw. passt zum runden 5. Element im Himmel und anderen schon erwähnten Assoziationen.

Zitat aus Wikipedia:

Ein Planet ist ein Himmelskörper, (a) der sich auf einer Umlaufbahn um die Sonne bewegt, (b) dessen Masse groß genug ist, dass sich das Objekt im hydrostatischen Gleichgewicht befindet – und somit eine näherungsweise kugelähnliche Gestalt besitzt – und (c) der das dominierende Objekt seiner Umlaufbahn ist, das heißt, diese über die Zeit durch sein Gravitationsfeld von weiteren Objekten „geräumt“ hat.

(a) ist rund, die Umlaufbahn und muss um die Sonne sein (sonst wäre es ein Mond), selber rund sein (b) gehört auch dazu (das war das wesentliche neue Element in der Definition!) und (c) bedeutet so etwas wie dass die Rundheit der Bahn nicht gross durch andere ähnlich grosse Objekte gestört werden darf, also auch ein recht ästhetisches Kriterium (5. Element und Schönheit/Harmonie).

Analog sollte man wohl auch bei anderen Objekten ein Auge darauf werfen ob sie rund sind oder nicht. Die Monde des Mars sind es z.B. nicht, also wenn man analog so weit ginge dass man einen "richtigen Mond" definieren würde als rund sein und seine Bahn "reinigen", dann gäbe es nur wenige Planeten mit einem "richtigen Mond".

Wenn ich's richtig nachgeschaut habe, wäre es etwa so:


Aber natürlich ist auch das Eckige durch Kontrast wieder nahe am Runden, also auch mondhaft.

Wie glaube ich schon mal gesagt, der Astronomische Weltkongress im Sommer 2006 wo diese Definition entstand und verabschiedet wurde, war in Prag, der supponierten Hauptstadt der Artemis/Hekate...

Suche noch das Datum raus...

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mi 04. Februar 2015 08:32 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #176)
Zitat von Alain Stalder (Mi 04. Februar 2015 08:02 MEZ):
Wie glaube ich schon mal gesagt, der Astronomische Weltkongress im Sommer 2006 wo diese Definition entstand und verabschiedet wurde, war in Prag, der supponierten Hauptstadt der Artemis/Hekate...

Suche noch das Datum raus...


Das war am 24. August 2006.

Ich hatte damals live mitgehört im Webcast zur Diskussion/Konferenz am Nachmittag des Tages. Der Setup dabei war schon aus meiner Sicht recht "matriarchalisch". Den Vorsitz hatte eine Frau, Jocelyn Bell Burnell, geboren am 15. Juli 1943 in Belfast (Nordirland - Irland ist auch etwas sehr mondhaftes, dazu fast sicher ein andermal mehr), die Entdeckerin der Pulsare im Weltraum. Jeder der (vorwiegend männlichen) Sprecher bekam gleich viel Zeit um seine Meinung zu verteidigen, etwa soviel Zeit wie eine Fahrt in einem Lift - das war jedenfalls die Analogie die Jocelyn Bell Burnell damals verwendete.

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mi 04. Februar 2015 22:54 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #183)
Freut und erleichtert mich sehr dass hier einiges geht auch ohne mich

@Elisabeth: Ich würde gerne am Wochenende auf den letzten Teil von deinem letzten Beitrag (#179) genau antworten, und dabei vielleicht nochmals probieren den "roten Faden" zu zeigen und ich kann glaube ich auch "analytisch-assoziativ" nahe bringen wieso der Merkur durchaus auch in "meiner" Art zu denken sehr nahe beim Mond ist. Mein Horoskop ist übrigens beim Faden "Die Elemente im Sternkreis und ihre Wandlungen": Neben Mond am MC im Widder und der Sonne (1.) und Merkur (12./AC) im Löwen sind alle Planeten in weiblichen Zeichen, die meisten in Wasserzeichen, es hat schon auch sehr viel "mütterliches" in meinem Umgang mit meinen "Ideen" zur Astrologie und zur Welt, wie dass ich sie schütze damit sie schön wachsen können und vielleicht als "Mutter" ihnen auch einfach alles Gute zutraue.

@humblebee: Cool die theatralisch-künstlerische Dichte (und die Präzision), sicher im Sinne der "Artemis"

Nochmals, freut mich

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Sa 07. Februar 2015 10:11 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #186)
Zitat von Sabeth (Mi 04. Februar 2015 18:01 MEZ):

Hallo Novali!
[...]
Der Anfang in Alains Eingangspost lautete:
Quote:
Was ich hier zum Mond sagen werde, kann man natürlich direkt anwenden auf den Mond im Horoskop (oder auch in üblicher Weise
teilweise auf Krebs oder 4./10. Haus, usw.) - aber es geht auch noch deutlich weiter:

Wie ich zu zeigen hoffe, ist der Mond mit dem Wesen der Astrologie viel tiefer und direkter verwoben als bisher wahrgenommen wird.

Der Haken ist, ich finde keinen Beitrag, der sich gezielt dieser These widmet, die erklärt, woran Alain es festmacht, dass der Mond
viel tiefer und direkter mit der Astrologie verwoben ist, als dies bisher wahrgenommen wird ...

Der Mond steht ja für alle Bedürfnisse und Gefühle der Menschen, aber er weist auch auf alle Arten Assoziationen/Symbolbilder hin,
die man in der Astrologie verwendet. Aber Merkur lässt sich da - meiner Ansicht nach - genau so wenig wegdenken, weil er eben
die Interpretationen für die Symbolbilder liefert und auf Verbindungen hinweisen kann zu ähnlichen Themen ...
[...]


Zitat von Alain Stalder (Mi 04. Februar 2015 22:54 MEZ):
@Elisabeth: Ich würde gerne am Wochenende auf den letzten Teil von deinem letzten Beitrag (#179) genau antworten, und dabei vielleicht nochmals probieren den "roten Faden" zu zeigen und ich kann glaube ich auch "analytisch-assoziativ" nahe bringen wieso der Merkur durchaus auch in "meiner" Art zu denken sehr nahe beim Mond ist.[...]


Wie versprochen, ich hoffe es ist anders formuliert verständlicher...

Astrologie und der Mond sind beide nahe mit dem Nachthimmel verbunden, wo man die Sterne und Planeten sieht und wo man den Mond meistens oder am Auffälligsten sieht.

Vor Urzeiten, für die ersten Menschen, die ein Bewusstsein entwickelten, könnte das in etwa so gewesen sein:

Dass man den Himmel oben sehen kann und darauf punktförmige Sterne ist wohl das Einzige was erstmal auffiel, plus eben das grosse runde Ding, der Mond, das manchmal relativ hell voll ist, dann zur Sichel wird, ein wenige Tage ganz verschwindet und dann wieder erscheint.

Zu der Zeit, als es noch kein Feuer gab oder sonstige Lichter in der Nacht (und vielleicht Menschen sogar in der Nacht oder der Dämmerung jagten wenn viele Tiere aus ihren Verstecken kommen?), war der Mond wichtig als einzige Lichtquelle in der Nacht und es war vielleicht auch gut zu wissen wie hell es in den folgenden Nächten sein würde.

Dieses "Vorhersagen können wie es in Zukunft sein wird", erinnert natürlich auch schon an die Astrologie, wo man ja die Planetenstellungen praktisch beliebig in die Zukunft berechnen kann.

Was dann wohl am Nachthimmel, als die Menschen begannen genauer hinzuschauen, als Nächstes auffiel, war wohl dass es gewisse wiedererkennnare Gruppen von Sternbildern gibt, wie den grossen Bären oder den Orion (als vielleicht zwei von den offensichtlichsten Sternbildern im Himmel in der griechischen Mythologie nahe mit dem Mond verbunden), und dass sich diese Sternbilder drehen um einen Punkt ganz oben im Himmel und auch im Jahresverlauf.

Und wohl auch recht auffällig war, dass es einen Stern gab, der oft hell leuchtend am frühen Abend oder gegen Morgen sichtbar war, die Venus als Abend- oder Morgenstern. Damit wurde dann wohl den Menschen irgendwann auch klar, dass es ein paar Sterne am Himmel gibt, die "wandern" (was "Planet" ja so in etwa heisst) gegenüber den anderen (Fix-)sternen.

Die Planeten bewegen sich alle in der gleichen Ebene wie der Mond und die Sonne, dort wo eben der Tierkreis dann projeziert wurde, also die Tiere der Erde auf die Ebene um die sich der Himmel dreht.

Jedenfalls waren wohl geschichtlich in der Wahrnehmung der Menschen die Planeten Merkur-Saturn und damit auch die Astrologie "Kinder des Mondes", da die Menschen fast sicher erst den Mond wahrnahmen und erst dann die Planeten, die immer um den Mond herum sind (in der gleichen Ebene).

Seit irgendwann in der Geschichte weiss die Menschheit natürlich, dass die Sterne und Planeten auch da sind wenn die Sonne scheint, aber sehen tut man die Planeten und Sterne fast nie wenn die Sonne scheint, daher sind sie assoziativ näher beim Mond und beim Nachthimmel.

Auch kann man die Sonne nicht betrachten/anschauen wie den Mond und die Sterne, man kann nur kurz mal eine Sekunde hinblinzeln, ausser es ist gerade so neblig dass auch die Sonne wie eine Mondscheibe erscheint, aber dann ist man auch wieder an den Mond erinnert als etwas Vertrautes, die Scheiben sind ja fast genau gleich gross.

Als die Menschen begannen Landwirtschaft zu betreiben, wurde es dann natürlich noch wichtiger die Jahreszeit vorherzusehen, und die sieht man eben nicht am Tag, die Sonne heizt zwar manchmal mehr und manchmal weniger, aber das erlaubt nur sehr ungenau die Jahreszeit zu berechnen, dazu musste man stattdessen in der Nacht in den Nachthimmel schauen.

(weiter im nächsten Beitrag...)
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Sa 07. Februar 2015 10:20 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #187)
Was ich im vorherigen Beitrag gemacht hatte, war einfach assoziativ von dem was man im Himmel sieht und auf der Erde erlebt argumentieren.

Somit hat der Mond schon die Attribute "rund" und "zyklisch" und "veränderlich" oder "periodisch" und es ist auch, wie in der Astrologie, sehr wichtig was "zuerst" kam.

Was der Mond, wie man ihn im Himmel sieht, auch unmittelbar hat, sind die 3 Farben "schwarz", "weiss" (bzw. auch Grautöne zwischen den beiden) und "rot" (um Neumond herum) und andere Attribute.

Siehe nochmal Beitrag #149 mit allen seinen Verweisen - ich hoffe dass es jetzt vielleicht möglich ist vielen von meinen Assoziationen dort eher zu folgen, bzw. auch sie kritisch einschätzen zu können.

--

Hier möchte ich jetzt aber lieber wie versprochen noch ein wenig zur Beziehung zum Merkur sagen, auch assoziativ.

Die Sprache, mit der man so Dinge wie "rund" oder "rot" benennt bzw. erst so überhaupt Kategorien schafft, ist ja astrologisch nahe beim Merkur.

In der griechischen Mythologie spiegelt sich das in etwa so:

[Hermes] half den drei Schicksalsgöttinnen in der Zusammenstellung des Alphabets, erfand die Astronomie, [...] (Robert Graves, Griechische Mythologie, 17h.)

Die drei Schicksalsgöttinnen waren ja selber ganz nahe bei der Spindel der Notwendigkeit bei Platon, siehe Beitrag #119, also selber sehr nahe beim Mond, wie sie ja sowieso typischerweise interpretiert werden.

Ganz nahe mit der Sprache verwoben ist die Assoziation.

Wenn zwei Dinge oder Konzepte ein Attribut wie "rund" teilen, sind sie dadurch assoziativ verbunden.

Vera Linhartova schreibt z.B. folgendes ("Geschichten ohne Zusammenhang", Suhrkamp, 1965):

Was wir aussagen können, geht in Worte ein. Die Worte stellen sich zwischen uns und unsere Vorstellung, die uns bisher umgeben hat, wie ein neues und unabhängiges Element, wie ein dritter Partner im Spiel.

Seit C.G. Jung und dann Liz Greene (und anderen) - macht man in der Astrologie oft starke Assoziationen zwischen den Themen der Sternzeichen und der (oft griechischen) Mythologie.

Mythologie ist vom Sinn des Wortes her einfach "Geschichten" (also etwas Sprachliches), welche erst viele Generationen lang mündlich überliefert wurden (zyklisch wieder und wieder wiederholt), und erst dann aufgeschrieben wurden, also sie kondensieren was den Menschen wichtig genug erschien zu bewahren.

Liz Greene schreibt in "Schicksal und Astrologie" (engl. "The Astrology of Fate") am Anfang von Kapitel 7 "Schicksal und Mythos":

Das griechische Wort mythos umfasst zwei Bedeutungsnuancen. Ein Sinn des Wortes ist Geschichte, Erzählung; im tieferen Sinn ist jedoch auch "Plan" gemeint. [...] Ein Tierkreiszeichen ist etwas viel tiefgründigeres als eine Anhäufung von Eigenschaften und Verhaltensmerkmalen. Es ist ein Mythos, ein Plan, in die Bilder einer Geschichte gefasst [...] Selbst einzelne Gestalten wie Artemis, die Mondgöttin oder Hermes, der Trickster-Gott, können nicht aus den Erzählungen herausgerissen werden, deren Teil sie sind.

Als Konsequenz davon, kann man z.B. wenn Herkules im Sumpf die Hydra bekämpft - ein Mythos den Liz Greene mit dem Krebs assoziiert - dann nicht nur den Helden Herkules mit dem Krebs identifizieren, sondern auch die Hydra, den Sumpf, die Hera (Herakles = Ruhm der Hera), die Krabbe die ihn in den Fuss zwickt, und auch die ganze Moral der Geschichte.

Nochmals ganz kurz zusammengefasst:

Nahe verbunden mit mondhafter Assoziation ist die Sprache, die dem Ganzen Begriffe gibt und so die Assoziation etwas formalisiert, daher ist Merkur nahe beim Mond.

Aber in dem Umfeld sicher noch viel zu entdecken, sagen, überdenken, usw.

--

Noch ein wenig wildere Assoziationen zu "rotem Faden":

Der Ariadnefaden bringt einen (roten?) Faden vielleicht in die Nähe auch vom Stier (Minotaurus Mythos) - im Stier ist ja der Mond erhöht, vielleicht ja auch weil die Mondsichel manchmal wie die Hörner eines Stiers aussehen?

Im Islam im Fastenmonat Ramadan wird das Fasten tagsüber Pflicht sobald man einen weissen und einen schwarzen Faden wieder unterscheiden kann (also die zwei anderen Mondfarben der drei schwarz-rot-weiss):

[...] und esst und trinkt, bis ihr in der Morgendämmerung einen weißen von einem schwarzen Faden unterscheiden könnt! (Koran: Sure 2, Vers 187)

Ich hoffe das war jetzt weitgehend alles so, dass es relativ breit zugänglich wurde, unabhängig mal davon ob in jedem einzelnen Schritt ganz einverstanden?

Alain
Titel: Re: Das Schwein
Datum: Sa 07. Februar 2015 13:14 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1423224859 (Antwort #5)
Eine der 12 Aufgaben des Herkules war es den riesigen, wilden erymanthischen Eber zu erlegen, der nach dem Berg Erymanthos in Griechenland auf dem Pelopones benannt ist.

Wenn ich nun den Himmel, wie es Jean Richer vorschlug (siehe Beitrag #121 von "Der Mond und die Astrologie (und die Welt)") spiegele im alten Griechenland um ein Zentrum in Delphi, dann wäre der Berg Erymanthos im Stier-Sektor, also der Eber und vielleicht damit auch das Hausschwein tatsächlich, wie mehrfach vorgeschlagen wurde, mit Stier assoziiert?

Im beiliegenden Bild habe ich den Berg Erymanthos eingezeichnet damit klar ist was ich meine...

Sicher so mit nur dem einen Beispiel nicht allgemein überzeugend, Sternzeichen auf diese Weise zuzuordnen, und ich selber habe bisher noch kaum probiert die griechischen Mythen nach Orten zu "sortieren", aber irgendwann wird das vielleicht jemand systematisch tun, bin gespannt...

Und um es im 5. Satz rund auf den Punkt zu bringen, der runde "Stecker" mit den zwei Nasenlöchern bei Hausschweinen ist schon etwas sehr mondhaftes, also vielleicht - da das mit dem Eber die 4. Aufgabe des Herkules war, also den wilden Eber töten und so symbolisch das zahme, intelligente Hausschwein züchten? - vielleicht sogar auch mehr von Krebs (4. Sternzeichen) statt Stier beim Hausschwein, da es ja "häuslich" ist und eine so schöne, mondhaft runde Nase hat...?

Alain



Titel: Re: Das Schwein
Datum: Sa 07. Februar 2015 13:23 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1423224859 (Antwort #6)
Zitat von Alain Stalder (Sa 07. Februar 2015 13:14 MEZ):
Und um es im 5. Satz rund auf den Punkt zu bringen, der runde "Stecker" mit den zwei Nasenlöchern bei Hausschweinen ist schon etwas sehr mondhaftes, also vielleicht - da das mit dem Eber die 4. Aufgabe des Herkules war, also den wilden Eber töten und so symbolisch das zahme, intelligente Hausschwein züchten? - vielleicht sogar auch mehr von Krebs (4. Sternzeichen) statt Stier beim Hausschwein, da es ja "häuslich" ist und eine so schöne, mondhaft runde Nase hat...?


Vielleicht ja "nur" Haustiere generell Krebs, da "Haus" wie Schale des Krebs usw....
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Sa 07. Februar 2015 19:37 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #189)
Super, vielen Dank!

Alain
Titel: Re: Das Schwein
Datum: So 08. Februar 2015 11:02 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1423224859 (Antwort #12)
Ich bin erst mal auch bei ähnlichen Assoziationen gelandet.

Das mit "Schwein gehabt" ist anscheinend ungeklärt woher genau es kommt, aber eine Möglichkeit wäre weil das As im Kartenspiel früher "Sau" hiess. Also die Karte über dem König, was stark an Jupiter erinnert, wie auch dass Jupiter generell mit Glück assoziiert wurde.

Es hatten aber auch viel Assoziationen bisher mit Essen und Geld zu tun, wie Trüffel, das Geld im Sparschwein, oder eine andere mögliche Erklärung für "Schwein gehabt" wo jemand bei einer Überschwemmung sein Schwein mit auf ein Floss gerettet hatte - also insgesamt eher materielles Glück, wie auch beim Kartenspiel, also doch mehr Venus als Jupiter?

Das englische Märchen mit den drei kleinen Schweinchen und dem Wolf hat etwas sehr häusliches und auch praktisches. Der Wolf, der erst das Strohaus des ersten Schweinchens wegbläst, dann nach der Flucht des ersten Schweinches, das zweite Haus aus Holz mit beiden drin und erst am dritten Haus aus Stein scheitert.

Walt Disney Video - Die 3 kleinen Schweinchen (1933)

Weiss am Ende auch nicht, aber vielleicht doch am meisten Assoziationen zu Stier? ?

Je intelligenter die Tiere werden, desto eher dort im Tierkreis einordnen wo man den Menschen einordnen würde, also bei der Waage?

Alain
Titel: Re: Das Schwein
Datum: So 08. Februar 2015 14:40 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1423224859 (Antwort #19)
Aus Homer's Odyssee, Zehnter Gesang (Übersetzung von J.H.Voss):

230
Jene [Kirke] kam, und öffnete schnell die strahlende Pforte,
Nötigte sie; und alle, die Unbesonnenen, folgten.
Nur Eurylochos blieb, denn er vermutete Böses.
Und sie setzte die Männer auf prächtige Sessel und Throne,
Mengte geriebenen Käse mit Mehl und gelblichem Honig
235
Unter pramnischen Wein, und mischte betörende Säfte
In das Gericht, damit sie der Heimat gänzlich vergäßen.
Als sie dieses empfangen und ausgeleeret, da rührte
Kirke sie mit der Rute, und sperrte sie dann in die Köfen.
Denn sie hatten von
Schweinen die Köpfe, Stimmen und Leiber,
240
Auch die Borsten; allein ihr Verstand blieb völlig, wie vormals.
Weinend ließen sie sich einsperren; da schüttete Kirke
Ihnen Eicheln und Buchenmast, und rote Kornellen
Vor, das gewöhnliche Futter der erdaufwühlenden Schweine.

Sollte Angie vielleicht Putin und andere so bezirzen*?
Bei Circe und Odysseus hielt das dann ein Jahr lang, bei Julija Tymoschenko und Putin damals wohl auch in etwa so lange?

* Der Ausdruck "bezirzen" kommt von eben dieser Kirke / Circe

Weiss nicht... wenn man das Schwein so schwer einordnen kann, wieso dann nicht beim Sternzeichen wo sich alles vermischt, also bei den Fischen? Oder eben gar nicht? Putin wäre Waage...

Im Horoskop des Treffens ist der MC (siehe erster Beitrag hier) Ende Stier, etwa wo Sylvester 2015 in Europa ("Stier") und Russland der Mond war (um 23° Stier für MEZ wenn ich mir recht entsinne).

Ich weiss schon, das vermischt jetzt wohl mehr als es analysiert, aber mit Venus, Mars, Neptun und Cheiron ist ja auch momentan einiges in den Fischen, die eher syntetisch sind (wie kochen und essen), als analytisch wie eine Jungfrau...

Also doch Fische? Wer weiss...

Alain
Titel: Re: Das Schwein
Datum: So 08. Februar 2015 16:37 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1423224859 (Antwort #21)
Zitat von *Momo* (So 08. Februar 2015 16:17 MEZ):
...oder wir nehmen die einfachste Lösung
für das Hausschwein -die Zuordnung - Zuchttier
dann kommen wir zur D- Stier.. ( erh. B)
der Koch, die Gaumenfreuden etc.

http://www.astro.com/mtp/mtp13_e.htm?lang=g


OK

In dem Fall schaue ich dann doch noch mal in welchen der 12 "Sektoren Griechenlands" die anderen 11 Aufgaben des Herkules stattfanden, da es hier wohl gestimmt hatte mit Eber und Stier-Sektor...

Putin (wenn man seinen Horoskopdaten trauen kann) hätte 5 Planeten in Zeichen, die von Venus beherrscht sind, also gemäss Link oben für Zuchttiere inkl. Schweine zuständig: Jupiter im Stier und Sonne, Merkur, Saturn und Neptun in der Waage: http://www.astro.com/astro-databank/Putin,_Vladimir
Titel: Re: Das Schwein
Datum: So 08. Februar 2015 19:04 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1423224859 (Antwort #25)
Jetzt habe ich es wahrscheinlich verstanden - der Uranus in den Fischen am n.Mondknoten in diesem Forum hat schon die Tendenz zu manchmal blutigen Erkenntnissen - also nur weiterlesen wenn in der entsprechenden Stimmung...

Nutztiere, insbesondere Schweine und Rinder, werden oft kastriert*, auch weil bei Schweinen wenn nicht kastriert anscheinend das Fleisch anders schmecken würde. In der Vergangenheit, gab es den Beruf des Sauschneiders*, wo Leute umherreisten von Hof zu Hof um Schweine und andere Nutztiere zu kastrieren (und teilweise auch Ärzte für Tiere und Menschen waren). Anscheinend ist es selbst heutzutage oft noch erlaubt Kastrationen an Tieren ohne Betäubung zu tun(!).

Venus/Aphrodite entstand in der Mythologie aus der Kastration des Uranus.

Die Sexualorgane (Skorpion) werden abgeschnitten (Mondsichel), dadurch auch werden die Nutztiere gezähmt. (Daneben natürlich auch über Generationen der Züchtung zahmere Tiere gezüchtet.)

Also ja, Schweine und Sternbild Stier.

Und die EU (Europa/Stier) insbesondere - um auch die politische Seite vom ersten Beitrag zu berücksichtigen - ist auch so etwas wie ein "Allesfresser", hätte Putin nicht die Krim besetzt und mehr oder weniger direkt die östlichen Teile der Ukraine verteidigt, dann wäre das vielleicht jetzt schon faktisch Teil der EU geworden? Kastriert die EU vielleicht auch Länder wie Griechenland und andere südliche Länder zu sehr? Wäre es nicht ev. besser sich mehr zu beschränken und dass dann aber gut zu tun?

Na ja, jetzt vielleicht alles faktisch recht gut getroffen, aber vom Mond aus gesehen wäre es wohl runder und sinnvoller, und vielleicht auch mit Einsichten wie am Besten damit umgehen - das probiere ich dann vielleicht ein andermal...

Alain
Titel: Re: Das Schwein
Datum: So 08. Februar 2015 23:12 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1423224859 (Antwort #27)
Ich habe noch geschaut wo das chinesische Schwein im Himmel ist, und es scheint beim Pegasus (also sideral Fische) zu sein, muss aber anmerken dass ich mich im Umfeld der chinesischen Astrologie und Astronomie nicht sehr gut auskenne.

Siehe diese Links:

Danach war der chinesische Sternkreis ursprünglich lunar, mit 28 Sternzeichen aufgeteilt in 4 Gruppen mit je 7 Konstellationen. Die Gruppen sind:
Es hat zwei Sternzeichen die zu Schwein passen, am Ende des Winters, Haus/Schwein mit alpha+beta Pegasus, und Wand/Schweinchen mit gamma Pegasus und alpha Andromeda, siehe beiliegendes Bild.

Also, Fische, Jupiter und wieder "häuslich" und die Wand erinnert an Orwell's "Farm der Tiere" wo die Gesetze auf die Wand geschrieben waren, wie "Alle Tiere sind gleich." und in der Nacht heimlich modifiziert wurden zu "Alle Tiere sind gleich, aber einige Tiere sind gleicher als andere."

Ich übertreib's wieder (oder "widder") mal...



Titel: Re: Das Schwein
Datum: Mo 09. Februar 2015 00:02 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1423224859 (Antwort #29)
Zitat von Moonman23 (So 08. Februar 2015 23:18 MEZ):
Zitat von Alain Stalder (So 08. Februar 2015 19:04 MEZ):


Und die EU (Europa/Stier) insbesondere - um auch die politische Seite vom ersten Beitrag zu berücksichtigen - ist auch so etwas wie ein "Allesfresser", hätte Putin nicht die Krim besetzt und mehr oder weniger direkt die östlichen Teile der Ukraine verteidigt, dann wäre das vielleicht jetzt schon faktisch Teil der EU geworden? Kastriert die EU vielleicht auch Länder wie Griechenland und andere südliche Länder zu sehr? Wäre es nicht ev. besser sich mehr zu beschränken und dass dann aber gut zu tun?

Alain


Vielleicht kann ich dich daran erinnern, Alain, dass die EU eine Vereinigung von Ländern und Staaten ist, die sich freiwillig zusammengeschlossen haben, und jeder, der dabei sein will, einen Antrag stellen muss und dann warten, ob diesem Antrag auch zugestimmt wird.

Die EU hat noch niemanden gefressen in dem Sinne, Länder gewaltsam einzunehmen und zu unterwerfen.

Russland verteidigt also die östlichen Teile der Ukraine vor der EU? Das ist deine politische Meinung?


Nein, du ewiger (aber gutmütiger, oder?) "Strohmann-Trugschluss-Generator", was Russland dort tut ist eine Tatsache, eine Meinung dazu habe ich nicht geäussert.

Die EU mag ich nicht besonders, aber sicher noch mehr als Russland oder China und teils-teils mehr als die USA.  

Anders als diesen drei Grossmächten liegt mir als Schweizer auch wenig an einer schwächeren EU, auch wenn die EU manchmal mühsam stur sein kann.

Ganz so freiwillig sind ja viele Staaten der EU nicht beigetreten, es waren oft starke wirtschaftliche Gründe und nicht überall gab es Volksabstimmungen dazu. Sicher kein Vergleich mit totalitären Systemen wie in China oder Russland und auch in den USA hat man oft nur die "Wahl" zwischen zwei gleich kommerziellen Kandidaten, aber im Vergleich zur Schweiz hat die EU noch sehr viel Rückstand.

Und ich verstehe auch die Angst vor einem neuen Krieg in Europa als starke Kraft hinter der EU. Entstanden ist sie ja aus der Kohle-Stahl Union von Frankreich und Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg, also damit die zwei Länder nie mehr gegeneinander Krieg führen würden, da was man für Waffen braucht (Kohle um aus Eisen Stahl zu machen) gemeinsam war.

Stier ist schon friedlich (meine Eltern sind Stier), aber auch stur und wie alle Sternzeichen einseitig. Und wie hiess der Stier mit dem rechteckigen Schnauz nochmal...

Fertig "Politik", bin froh damit nichts zu tun zu haben ausser als Schweizer Stimmbürger.

Alain
Titel: Re: Das Schwein
Datum: Mo 09. Februar 2015 23:05 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1423224859 (Antwort #46)
Siehe beiliegende "Karrikatur"...

In Worten (das ist aber schon ein bisschen wie wenn man einen Witz erklärt...):

Schweine im Weltall* (Das Schwein astrologisch "auf den Himmel projiziert")

Am häufigsten aufgetreten ist (in meiner Wahrnehmung) in diesem Faden als astrologische Assoziation vom Schwein die zu Stier/Venus, gefolgt vielleicht am Ehesten von Skorpion/Mars und dann aber sehr schnell oder sogar gleich stark auch von Fischen/Jupiter und Krebs/Mond?

(Mir bewusst, dass ich gewisse Assoziationen unterschlagen habe die nur vereinzelter erwähnt wurden, wie Jungfrau oder Feuerzeichen, Waage und wohl noch andere...)

Das würde eine Drachenfigur ergeben, mit dem Kopf beim Stier und der Venus.

Das "oral fixierte" Schwein (Rachen etc. dem Stier zugeordnet), das immer mit der Nase voraus zu schnüffeln scheint und dann oft gleich zu essen, das Tier das immer auf das unmittelbare sinnliche Erlebnis aus zu sein scheint (Stier/Venus).

Und das als Gelegenheiten ("Sextile") die Masslosikeit und den Überfluss von Fischen/Jupiter kennt, sowie auch das Häusliche, Verborgene des Krebses/Mondes. (Kann mich kaum erinneren je ein Schwein in echt gesehen zu haben, ganz anders als Kühe, Ziegen, Schafe, Hühner, usw.)

Und als Gegenpol den Skorpion/Mars, das wilde Tier das da doch oft noch erkennbar ist und je nach Situation zum Ausbruch kommt und vermutlich mehr noch bei Wildschweinen.

Die 3 Schweinchen und der Wolf, ein englisches Märchen. Der Wolf für den Skorpion, das erste Schweinchen mit einem luftigen Haus aus Stroh der Jupiter/Fische, das zweite Schweinchen mit einem Haus aus dem schon solideren, aus natürlich gewachsenem Holz gefertigten Haus für Stier/Venus, und schliesslich das dritte Schweinchen mit dem soliden, harten Steinhaus, für Krebs/Mond?

Passt insgesamt nicht so schlecht im grossen Ganzen?

* Schweine im Weltall war eine Serie innerhalb der Muppet Show. (Die drei Schweine aus der Muppet Show sind die obere Dreiergruppe in der Mitte vom Horoskop.)



Titel: Re: Das Schwein
Datum: Di 10. Februar 2015 10:38 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1423224859 (Antwort #51)
Etwas kleines Schweinisches habe ich noch (der Mond ist jetzt im Skorpion, also Vollmond zu einer Sonne im Stier... )

In der japanischen Zeichentrickserie "Dragonball" geht es darum die 7 Dragonballs (Drachenkugeln) zu finden - also astrologisch wohl die 7 Planeten - schafft man es, dann gewährt einem der Drache im Himmel einen beliebigen Wunsch, die Dragonballs steigen in den Himmel und werden dann wieder auf der Erde an verschiedenen Orten versteckt.

Es ist definitiv eine Zeichentrickserie für Kinder, bzw. wohl mehr für junge Teenager und alle männlichen Gestalten darin verhalten sich sehr kindlich-schweinisch gegenüber Mädchen und Frauen.

Andererseits kommen da auch ziemlich direkt Gestalten vor, die zum Chinesischen Tierkreis passen, wie der alte Meister der einen Schildkrötenpanzer trägt und eben auch ein Schwein, Oolong - also ich vermute kein schlechter paralleler Einstieg zu den chinesischen Sternzeichen neben der üblichen sonstigen Literatur und so...

Aber zum Schwein, Oolong, bei Dragonball.

Oolong kann sich in eine beliebige Gestalt verwandeln, am Anfang terrorisiert er ein ganzes Dorf als rotes Riesenschwein im Anzug, sonst ist er aber ganz klein, trägt erst eine chinesisch-kommunistische Uniform und ist dann später mehr wie stereotyp ein Bauer gekleidet mit Hosenträgern und weissem Unterleibchen ohne Ärmel.

Als sich ein Bösewicht vom Drachen die Weltherrschaft wünschen will ("ich wünsche mir die Welt..."), prescht Oolong hervor und wünscht sich "... die weltweit bequemste Unterwäsche" und dann erscheint am Himmel ein Komet und ein Stern schwebt vom Himmel runter, ein Slip, den Oolong fortan als Kopfbedeckung trägt(!):

https://www.youtube.com/watch?v=8C4OMVJFzSE&t=7m07s

Es gibt noch mehr schweinische Szenen mit Oolong, mit ähnlichen Themen...

Over and out here...

Alain

https://www.youtube.com/watch?v=gzBLAezkNew



Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Di 10. Februar 2015 12:15 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #190)
Inseln und Verwandlung (Teaser)

Der Mond wandelt sich periodisch im Verlauf eines Monats.

Aber Artemis/Hekate, die Unsterbliche, hat schon Tiere dauerhaft verwandelt durch Evolution, wie Dinosaurier in Vögel, Wölfe zu Hunden, Affen zu Menschen, und sich so auch ihre fast unsterblichen, sich immer wieder erneuernden Skulpturen/Begleiter geschaffen.

Übernächstes Wochenende vermutlich mehr dazu, nachdem ich auch ein paarmal darüber schlafen konnte...

Noch ein paar Teaser: Circe in der Odyssee, Apuleius "Der Goldene Esel", Die Insel des Dr. Moroe, Evolution und geographische Isolation (Inseln), aber vielleicht kommt ja dann alles ganz verwandelt anders mit der Sonne in den Fischen...

Merkur fast stationär...

Alain
Titel: Re: Das Schwein
Datum: Di 10. Februar 2015 13:05 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1423224859 (Antwort #53)
Zitat von novali (Di 10. Februar 2015 04:38 MEZ):
zum Quiiiieken - Alain - der Zauberer zieht aus seinem Hut um Hut um Hut um Hut hervor...


Bezüglich chinesischer Astrologie und Mond bin ich definitiv noch neugierig...
Titel: Re: Das Schwein
Datum: Di 10. Februar 2015 22:02 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1423224859 (Antwort #56)
Zitat von novali (Mo 09. Februar 2015 02:37 MEZ):
In der Entsprechung zum chinesischen Horoskop ist Schwein oder Eber eindeutig Skorpion - käme auch mit Mars hin...

Widder= Drachen
Stier= Schlange
Zwillinge=Pferd
Krebs=Schaf oder Ziege
Löwe= Affe
Jungfrau =Hahn
Waage= Hund
Skorpion =Schwein oder Eber
Schütze=Ratte
Steinbock=Büffel
Wassermann=Tiger
Fische= Hase


Ich habe nochmal nachgeschaut in den in Antwort #27 genannten Listen mit den 28 mondhaften chinesischen Konstellationen/"Sternzeichen":
Wenn ich mir dann die assoziierten Tiere rausschreibe und die Sterne der chinesischen Konstellationen den sideralen westlichen Sternzeichen auf der Ekliptik zuordne, dann gibt das folgende Liste:

Widder= Drachen                     => Jungfrau
Stier=Schlange                        => Jungfrau/Löwe (Crater)
Zwillinge=Pferd                        => Löwe (Hydra)
Krebs=Schaf oder Ziege           => Krebs
Löwe=Affe                               => Stier/(Zwillinge) (Orion)
Jungfrau=Hahn                        => Stier
Waage=Hund                           => Widder
Skorpion=Schwein oder Eber    => Fische (Pegasus)
Schütze=Ratte                         => Wassermann
Steinbock=Büffel                      => Steinbock
Wassermann=Tiger                  => Skorpion
Fische=Hase                            => Skorpion

Dass der Tierkreis so im Wassermann anfangen würde wie typ. das chinesische Neujahr (die Ratte ist das erste chinesische Sternzeichzeichen, danach kommt der Büffel) erstaunt mich nicht, aber wieso es hier rückwärts durch die westlichen Sternzeichen ginge ... ein Rätsel - Merkur ist immer noch rückläufig !&ç%!!!

Alain

PS: Das in Antwort #27 mit "Wand/Schweinchen" war falsch, hätte "Wand/Stachelschwein" sein sollen (englisch "porcupine").
Titel: Re: Das Schwein
Datum: Di 10. Februar 2015 22:18 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1423224859 (Antwort #57)
Zitat von Alain Stalder (Di 10. Februar 2015 22:02 MEZ):
Dass der Tierkreis so im Wassermann anfangen würde wie typ. das chinesische Neujahr (die Ratte ist das erste chinesische Sternzeichzeichen, danach kommt der Büffel) erstaunt mich nicht, aber wieso es hier rückwärts durch die westlichen Sternzeichen ginge ... ein Rätsel - Merkur ist immer noch rückläufig !&ç%!!!


Wobei, wieso müsste es denn vorwärts laufen? Vielleicht ist die Assoziation mit dem Jupiter gar nicht wahr, oder nicht der ursprüngliche Grund, mehr nur "Zufall" da der Jupiterzyklus ca. 12 Jahre ist (und 2 Jupiter-Saturn Zyklen ca. 60 Jahre, also 5 x 12, jedes Element pro Sternzeichen)?

Also vielleicht doch irgendwas mit dem Mond, irgendwas das sich dann rückwärts (also entgegen den Planeten) durch die Ekliptik bewegt?

Aber wie/was genau???

Oder wo liegt vielleicht sonst der Fehler?

Alain
Titel: Re: Das Schwein
Datum: Di 10. Februar 2015 22:33 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1423224859 (Antwort #58)
Zitat von ravennao (Di 10. Februar 2015 21:07 MEZ):
moin!
also die entsprechungen in antwort 30 sind die jupiterentsprechungen,also wo der jupiter in dem jahr steht.....[...]


Stimmt das nicht nur mehr oder weniger für einen gewissen Zeitraum? In meinem Geburtsjahr (1966) stimmte das (Feuerpferd und Jupiter war in den Zwillingen (und im Krebs)) und auch zurück 1906, 1846 ... aber 1786 war Jupiter nur im Widder und im Stier, nie in den Zwillingen... Wie alt ist denn die chinesische Astrologie in der Form? Oder gibt es "Schaltjahre" wo man ein Extrazeichen mal einfügt? Oder...?

Alain
Titel: Re: Das Schwein
Datum: Mi 11. Februar 2015 07:26 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1423224859 (Antwort #61)
... sieht bisher alles nach vieeeel arbeit aus um das mit den chinesischen sternzeichen (und dem schwein) genauer zu verstehen...

da müsste mir jemand vieeeel geld zahlen damit ich davon leben könnte um das genauer anzuschauen, und selbst dann würde ich vielleicht nein sagen...

noch ein paar links/hints:

wenn ich nach "chinese astrology" suche, finde ich bisher praktisch nur die üblichen 12 tiere und 5 elemente und so, aber mit "chinese astronomy" gibt es mehr infos, allerdings dann nur zu konstellationen und kein bezug bisher zu den 12 tieren, ausser in dem einen link weiter oben die assoziierten tiere zu den 28 konstellationen...

wikipedia (englisch) zu chinesischen konstellationen:

    http://en.wikipedia.org/wiki/Chinese_constellations

dort steht auch dass die 28 "mansions" ("herrenhäuser"?) - mit einer konstellation pro tag in einem 28 tage monat - sehr ähnlich aber nicht ganz gleich sind wie die indischen nakshatras:

   http://en.wikipedia.org/wiki/Nakshatra

ich weiss aber nicht ob dort auch schweine vorkommen.

und es hat links die jede chinesische konstellation verbinden mit den westlichen sternen, z.B. für "haus" oder "lager" wo ja anscheinend das schwein zugeordnet ist hier:

   http://en.wikipedia.org/wiki/Encampment_(Chinese_constellation)

dort wird auch im detail aufgeführt wofür jeder stern steht, riecht bei haus/lager stark nach militär, politik, macht.

und hier noch die karte mit dem allen konstellationen in voller auflösung, allerdings alles in chinesisch angeschrieben:

   http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/3c/星象图.svg

vielleicht ist ja insgesamt wirklich das schwein schon so nahe beim menschen, dass sich die dinge so breit verwischen, dass man auf die frage welches sternzeichen das schwein ist, antworten müsste:  


          ja, wann ist es denn geboren?


oder welches schweinderl hätten's denn gerne?

vor dem ersten beitrag von mir hier sagte mir so etwas wie eine innere stimme, dass ich lassen sollte, die hatte wohl eher recht, viel aufwand und viel verwirrung und fast eine Sauerei jedenfalls, aber auch schön...

wobei, beim drachen und seinem kopf bei stier/venus bleibe ich schon, das passt schon recht schön, wenn auch irgendwie noch nicht ganz "da" in meinem gefühl...

peace

alain
Titel: Re: Das Schwein
Datum: Mi 11. Februar 2015 23:10 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1423224859 (Antwort #72)
Eine Vermutung wieso rückwärts (vgl. #56):

Gegen Neumond zu verschwindet die Mondsichel, bzw. schon etwas früher sind die Sterne nicht mehr sichtbar da dann, weil eben der Mond dann nahe an der Sonne ist gegen Neumond zu. Ich vermute das ist so grob 30° oder 2.5 Tage vor dem Neumond. Umgekehrt taucht die Mondsichel "in Begleitung der Sterne" erst etwa 30° oder 2.5 Tage nach dem nächsten Neumond wieder auf, welcher selber etwa 30° weiter vorne wie der vorherige Neumond war, da die Sonne sich in einem Monat etwa soweit weiterbewegt hat. Damit tauchte der Mond an einer Stelle bei den Sternen auf und tauchte etwa 30° (30+30-30) vor dem Auftauchpunkt wieder ab (nach etwa 24 Tagen von etwa 29 zwischen Neumonden). Das wäre etwas das in etwa 1/12 vom ganzen Tierkreis "rückwärts laufen" würde.

Wäre also insgesamt ein recht anderes Konzept als mit dem westlichen Tierkreis: Die chinesischen Konstellationen sind selber nicht die Tiere im Himmel sondern es gibt 28 Konstellationen (soweit wie sich der Mond in einer Nacht bewegt) die je einem Tier zugeordnet sind (z.B. Haus oder Lager und das Schwein), und 12 der 28 Tiere wurden ausgewählt rückwärts von einem Punkt im Wassermann aus (wieso genau dort, weiss ich nicht, ev. mit Präzession zu erklären?*) in Schritten von etwa 30°, so wie die Mondsicheln auf- und abtauchen relativ zu den Fixsternen.

Sicher viel Spekulation und Halbwissen, aber (mit Saturn im Schützen?) doch nicht so leichtfertig und Google/Wikipedia/Bücher bieten auf Anhieb wenig konretes... Erklärt auch nicht wieso dann diese 12 Tiere den Jahren zugeordnet werden, aber schliesst auch nichts aus diesbezüglich.

Sorry falls dem jetzt schwer zu folgen war, wollte es einfach mal formuliert haben...

Vielleicht interessanter als allgemeine Einsicht wäre, dass wenn der Mond weniger als 30° von der Sonne entfernt ist (also der Mond um den Neumond herum), er der Sonne so nahe ist wie der Merkur, also sich dann die beiden ähneln, daher auch nicht so erstaunlich wenn dann der "Mond" auch mal "rückwärts" laufen kann

Die Geschichte mit der Katze und der Ratte die sich versprachen sich gegenseitig zu wecken wenn der Ochse/Büffel morgens aufwacht um als erste anzukommen wenn die Tiere verteilt werden für den Tierkreis, ist bekannt? Die Ratte weckte die Katze nicht und sprang bei der Ankunft vom Ochsen/Büffel und so wurde die Ratte das erste Tier, die Katze aber blieb mondhaft verborgen im chinesischen Himmel, ist nicht im Tierkreis und nicht mal in den 28 mansions, ausser eben direkt als Mond selber... Wer hat hier also am Ende wen reingelegt?

Alain

* Ev. die Wintersonnenwende vor etwa 3000 Jahren? Könnte zumindest sein...
Titel: Re: Das Schwein
Datum: Do 12. Februar 2015 08:15 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1423224859 (Antwort #73)
Zitat von Alain Stalder (Mi 11. Februar 2015 23:10 MEZ):
Wäre also insgesamt ein recht anderes Konzept als mit dem westlichen Tierkreis: Die chinesischen Konstellationen sind selber nicht die Tiere im Himmel sondern es gibt 28 Konstellationen (soweit wie sich der Mond in einer Nacht bewegt) die je einem Tier zugeordnet sind (z.B. Haus oder Lager und das Schwein), und 12 der 28 Tiere wurden ausgewählt rückwärts von einem Punkt im Wassermann aus (wieso genau dort, weiss ich nicht, ev. mit Präzession zu erklären?*) in Schritten von etwa 30°, so wie die Mondsicheln auf- und abtauchen relativ zu den Fixsternen.
[...]
* Ev. die Wintersonnenwende vor etwa 3000 Jahren? Könnte zumindest sein...


Zitat aus Wikipedia zur chinesischen Astrologie (Hervorhebungen von mir):

Die chinesische Astrologie (chinesisch 占星術 / 占星朮, Pinyin zhānxīngshù ‚Kunst des Sternenwahrsagens‘) kennt keine Berechnung der Positionen von Sonne, Mond und Planeten zum Zeitpunkt der Geburt. Sie ist deshalb keine Astrologie im europäischen Sinne. Sie hat einen Kalender zur Rechengrundlage, dem eine Deutung unterlegt worden ist. Dazu gehören die chinesische Philosophie und verschiedene „Einzeldisziplinen“, die einander bedingen und durchdringen. Dazu gehören die Fünf-Elemente-Lehre, Yin und Yang und die Astronomie mit fünf Planeten und den zehn Himmelsstämmen (Himmelszeichen), den zwölf Erdzweigen, sowie der chinesische Kalender, ein Lunisolarkalender mit der Zeitrechnung nach Jahr, Monat, Tag und Doppelstunde.

Die überlieferte Legende nennt als Erfinder der chinesischen Astrologie (Kalenderdeutung) den „Gelben Kaiser“ Huangdi (2698 bis 2599 v. Chr.). Historisch konnte die Legende bis heute von Archäologen und von Astronomiehistorikern weder belegt noch widerlegt werden. Es fehlen maßgebliche Anhaltspunkte. Eine bestimmte, datierbare Himmelskonstellation gibt es nicht, da sie von Anfang an nicht zur Voraussetzung der Kalenderdeutung gehörte. Direkte Belege (wie die babylonischen Tontafeln) wurden bisher in China nicht gefunden. Ein Grund, warum die „chinesische Astrologie“ bis in die Gegenwart überliefert ist, kann wohl auch der chinesische Kalender sein. Im Laufe der Jahrtausende ist er, wie die Schriftzeichen, ein untrennbarer Bestandteil der chinesischen Kultur geworden und noch heute Bestandteil des chinesischen Alltags.


Die Konstellation die dem ersten Tier des chinesischen Tierkreises, also der Ratte, zugeordnet ist, ist die "Leere" (emptiness) mit Haupstern beta Aquarius (Quelle). Die 28 Mansions beginnen mit der Konstellation Horn mit Hauptstern Spica (alpha Virgo).

Laut constellationsofwords.com waren diese Sterne im Jahr 2000 auf folgenden Positionen (tropische Positionen, nicht die wirklichen Sternzeichen am Himmel):

Spica (alpha Virgo): 23°50' Waage
beta Aquarius: 23° 24' Wassermann

Wenn man das zurückrechnet auf den Zeitpunkt wo der gelbe Kaiser gelebt haben sollte käme man auf:

Spica (alpha Virgo): 20° Schütze
beta Aquarius: 20° Löwe

Passt noch nicht ganz, aber wenn man es etwas später ansetzt, etwa 1900 v.Chr. zur Zeit der ersten belegten Dynastie in China, der Xia Dynastie (2200-1600 v.Chr.) dann hätte man folgendes:

Spica (alpha Virgo): 0° Steinbock
beta Aquarius: 0° Jungfrau

Da würde dann viel passen, wie dass die Ratte bei den Erdzweigen dem Norden und Mitternacht zugeordnet ist (Quelle). Aber das mit dem gelben Kaiser hat auch symbolisch eine Berechtigung, es ist die Farbe des chinesischen Elements Erde die typ. in der Mitte gezeichnet wird (die Farben der anderen Elemente sind auch die Himmelsrichtungen).

Jedenfalls ist wohl der Ursprung von Allem im Mond und den Sternen, so wie sie in der Vergangenheit standen, und ist dann eher zu einem Kalender geworden. Die Tage im Mondkalender sind dann auch den 28 Mansions zugeordnet (Quelle) und die Uhrzeit auch wieder, also dass man aus dem Geburtsjahr, -monat und -tag 3 Bedeutungen hätte, aber ich weiss nicht ob das wirklich genauso praktiziert wird, aber könnte sein.

Das mit einem Tier pro Jahr passt vielleicht auch zu einem Ursprung beim westlichen Wassermann (beta Aquarius), es schafft Kontinuität und Gleichheit unter allen Menschen die in einem bestimmten Jahr geboren sind.

Insgesamt als erster Schritt etwas zu verstehen, das anscheinend noch bewusst/öffentlich noch ganz unbekannt ist (die Wurzeln der Chinesischen Astrologie), nicht schlecht?

Nochmals die Zuordnungen von den 12 chinesischen Tieren zu sideralen westlichen Konstellationen. Ich weiss jetzt nicht ob man da noch Präzession reinnehmen sollte oder nicht, ich würde sagen eher nicht, aber... Und die Konstellationen sind ja nicht gleich, also typ. eine Mischung zwischen mindestens 2 westlichen Konstellationen...

Ratte => Wassermann  
Büffel => Steinbock  
Tiger  => Skorpion  
Hase => Skorpion Drache => Jungfrau  
Schlange => Jungfrau/Löwe (Crater)  
Pferd => Löwe (Hydra)  
Schaf/Ziege => Krebs  
Affe => Stier/(Zwillinge) (Orion)  
Hahn => Stier  
Hund  => Widder  
Schwein/Eber => Fische (Pegasus)  

Würde das in etwa stimmen mit der Erfahrung? Bei mir (Feuerpferd und Löwe Sonne+AC) etwas schwer zu beurteilen, da sowieso schon viel Löwe und Feuer...

Alain
Titel: Re: Das Schwein
Datum: Do 12. Februar 2015 08:21 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1423224859 (Antwort #74)
Zitat von Alain Stalder (Do 12. Februar 2015 08:15 MEZ):
Würde das in etwa stimmen mit der Erfahrung?


Wobei, da das ja ganz anders angewandt wird, vielleicht gar nicht notwendig, dass es sich so direkt entsprechen würde?

Würde mich trotzdem interessieren wie die Bezüge ev. sind...

Alain

PS: Gerade ist mir aufgefallen, dass die Sonne momentan auf 23°14' Wassermann ist, also ganz nahe bei beta Aquarius der ja der erste Stern zur Ratte dem ersten Tier wäre, so ca. auf 23°30' Wassermann.

PPS: Ich fasse das alles vielleicht dann mal noch zusammen , wohl im "Mondfaden", auch mit ein paar Illustrationen damit es einfacher zugänglich wird...
Titel: Re: Das Schwein
Datum: Do 12. Februar 2015 09:37 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1423224859 (Antwort #75)
Ich Trottel, das Ganze mit der Mondsichel braucht es ja gar nicht, es ist viel einfacher, es ist einfach die Uhr im Himmel. In einer Nacht gehen die Konstellationen rückwärts auf. Ob ich den Anfang 1900 v. Chr. richtig getroffen habe ist möglich, aber vielleicht war es auch etwas anders in der Art. Case closed. Das Schwein ist um 22 Uhr, anscheinend nach einem Lied oder Reim "wann die Schweine süss schlafen".

Alain

PS: Stimmt glaube ich doch nicht gehen dann auch vorwärts(?), Sorry für das hin und her.
Titel: Re: Das Schwein
Datum: Do 12. Februar 2015 21:12 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1423224859 (Antwort #77)
Zitat von *Momo* (Do 12. Februar 2015 16:52 MEZ):
Die Katze wird auch nicht in der Symbolik- Liste aufgeführt!

Symbolik der Tiere:
das Schwein -für Manneskraft
der Drache – Macht , Kraft etc.

http://de.wikipedia.org/wiki/Chinesische_Symbole


Die Chinesen haben trotz der Einführung des gregorianischen Kalenders,
die Zeit ihrer traditionellen Feste beibehalten ,
und richten sie weiterhin nach den Lunisolaren Kalendersystem aus,
der ja sehr ausgetüftelt und kompliziert ist !
( eine Kombination von 24 Sonnenetappen
verknüpft mit den 12 Monden/ Monat im Jahr)

wie z. B.das Frühlingsfest - ( Neujahr),
das Mondfest im Herbst etc.


Wir denken an das Mondgesicht,
oder den Mann im B,



…...die Chinesen
an den Mondhasen!







Und rückwärts geht es auch!

http://factsanddetails.com/japan/cat18/sub114/item608.html


Cool

"In der chinesischen Folklore erscheint der Mondhase (chinesisch 月兔, Pinyin yuètù) bzw. Jadehase (chinesisch 玉兔, Pinyin yùtù) häufig als Begleiter der Mondgöttin Chang'e, für die er mit seinem Gerät das Lebenselixier stampft."
http://de.wikipedia.org/wiki/Hase_im_Mond
Titel: Re: Das Schwein
Datum: Do 12. Februar 2015 21:13 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1423224859 (Antwort #78)
Ich versteh's immer noch nicht so ganz einfach wieso rückwärts.

Ein weiterer Versuch:

Nehmen wir jemanden der am Frühlingsanfang bei Sonnenaufgang geboren ist. Die Sonne wird dann Anfang Widder am AC sein, also am Anfang des ersten Hauses, das zweite Haus ca. im Stier usw. Dann geht die Sonne auf und wandert (zusammen mit dem Sternzeichen Widder) ins 12. Haus, dann ins 11. Haus, weiter ins 10. Haus bis am Mittag am MC und so weiter, also "rückwärts" durch die Häuser.

Mit anderen Worten, obwohl die Häuser auf einem Horoskop in der gleichen Richtung nummeriert sind wie die Sternzeichen, bewegen sich im Tagesverlauf die Sterne und Planeten rückwärts durch die Häuser.

Nun sind die 28 "mansions" also vom englischen übersetzt "Herrenhäuser" oder "Villen" vielleicht einfach etwas ähnliches wie die Häuser (auch Felder genannt) in der westlichen Astrologie und gehen daher rückwärts, und die 12 Tiere wären dann einfach die Einteilung des Tages in 12x zwei Stunden?

Nur so als Idee, irgendwie denke ich vielleicht immer noch nicht einfach genug?

Alain

Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: So 15. Februar 2015 23:59 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #192)
Hallo novali

Ich schreibe erst nächstes Wochenende wieder wirklich, vorerst nur eine kleine Antwort auf "Mondenergie (allein)".

So wie ich es sehe, "moduliert der Mond die Energie und strukturierende Wirkung der Sonne", "Artemis" greift nur selten aktiv ein, nur punktuell und wo es sich praktisch nicht nachweisen lässt.

Die Sonne liefert wie jeder weiss Energie in Form von Licht, was die Erde warmhält und z.B. Photosynthese erlaubt, was dann Tiere ernährt usw.

Was aber nur wenigen bewusst ist, ist dass die Sonne fast ebenso wichtig auch eine Quelle von Ordnung ist. Das Licht der Sonne kommt von einer spezifischen Richtung (eben von der Sonne) und die Erde strahlt Wärme in alle Richtungen ab.

Würde man stattdessen die Erde isolieren vom Weltraum und weder Energie rein noch rauslassen, würde zwar die Temperatur der Erde ebenfalls gleich bleiben, die Unordnung (Entropie) würde aber zunehmen und das Leben würde rasch verschwinden.

Dass die Erde ein thermodynamisch offenes System ist, macht Leben erst möglich, bzw. Leben geht nur in offenen Systemen. Die Erde exportiert konstant Unordnung ins Weltall.

Im Moment sind viele Fragmente in meinem Kopf, weiss noch nicht so genau wie die sich zusammensetzen werden...

Geht um den Mond und Unbewusstes, Träume, Psyche, "okkulte Dinge" wie Telepathie, Synchronizitäten, usw. und natürlich auch die Astrologie, inbesondere auch die "psychologische Astrologie" die ja nahe bei einigen der erwähnten Dinge ist, bzw. wenigstens so entstanden ist.

Ich würde mich jetzt schon soweit hinauslehnen (da mir doch viele Gedanken da nicht neu sind), dass sich da insgesamt ein recht rundes Bild ergibt, das vieles erklärt in dem Umfeld.

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Di 17. Februar 2015 07:27 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #194)
Zitat von novali (So 15. Februar 2015 18:16 MEZ):
@Alain - dauerhafte Verwandlung, gibt es die? Weiter unten sagst du ja "fast unsterblich..."

zur Evolution der Tiere - ist es wirklich die Mondenergie (allein), die Dinosaurier in Vögel, Wölfe in Hunde und Affen in Menschen
dauerhaft verwandelt. Wieso dauerhaft - die Evolution geht doch immer weiter?

Und wieso Affen in Menschen? Ist der Mensch ein Tier?
l.g.


Zitat von Alain Stalder (So 15. Februar 2015 23:59 MEZ):
So wie ich es sehe, "moduliert der Mond die Energie und strukturierende Wirkung der Sonne", "Artemis" greift nur selten aktiv ein, nur punktuell und wo es sich praktisch nicht nachweisen lässt.


Man könnte es auch so sehen, dass deine Fragen die sonnenhafte, gerichtete Energie modulieren, damit so etwas Neues wächst.

Unten ist das Horoskop für den Neumond auf 29°59'49" Wassermann am Donnerstag (Zürich/MEZ) nicht lange nach Mitternacht, mit Sonne und Mond am IC, und (wenn man Cheiron berücksichtigt) mit einem Yod von Hekate/Pluto und Cheiron zum Jupiter im Löwen.

Artemis seit kurzem im Widder.

    Trevor Goodchild: You're skating the edge.
    Æon Flux: I am the edge.
    -- Æon Flux (1991)


Also fange ich mal an...

Mond-/Schicksalsfäden

Wärme ist physikalisch nichts anderes als ungerichtete Bewegung von Molekülen, alle durcheinander in alle Richtungen und mit verschiedenen Geschwindigkeiten. Die Temperatur ist direkt proportional zur Durchschnittsgeschwindigkeit der Moleküle.

Das ist der Tod, der Wärmetod, die Unordnung, auch daher natürlich im Kontrast zur Sonne mondhaft.

Aber auch das Leben ist es, die ordnende, gerichtete Sonnenenergie gestalten, die Kunst der Artemis.

Wenn ein Blatt wächst, so ist das entstehende Struktur, das Wachstum ist nur in gewisse Richtungen.

Wenn ein Tier sich bewegt, und man das aufzeichnet, alle paar Sekunden eine Aufnahme und überlagert, so entstehen "Fäden".

Das sind die Fäden des Schicksals, welche die Parzen/Schicksalsgöttinnen spinnen, weben+abmessen und dann auch abschneiden.

Man könnte sie natürlich auch "Mondfäden" nennen.

Man kann die Fäden auch in längeren Zeiträumen erkennen, Menschen die sich treffen, paaren, und dann aus den Frauen neue Fäden "wachsen".

Oder bei ganzen Tierarten, die wachsen und sich verändern durch Darwins Mutationen und Auslese über Generationen und gar nicht so selten dann recht lange konstant bleiben von einem gewissen Punkt an. (Aber zu dem "Faden" etwas später.)

Träume

Der Film "The Edge of Dreaming" (2009) von Amie Hardie ist stark autobiographisch - eigentlich formal genau nur das - zentriert um ihr Leben mit allen Kindern, Verwandten, Haus usw.

Eines Nachts träumt sie, dass ihr Pferd stirbt, wacht auf, geht aus dem Haus hinaus und findet ihr Pferd tatsächlich tot.

Etwas später dann träumt sie auch noch, dass sie innerhalb von einem Jahr selbst sterben wird.

Darum geht es dann weitgehend im Film und (Spoiler) die Lösung kommt dann aus folgender Erkenntnis (habe ich nicht überprüft ob wissenschaftlich wirklich so, aber vermutlich hat sie das schon):

Bei Träumen ist die Gehirnaktivität intensiver als sonst bei Tag und Nacht, daher "brennen" sich dann Strukturen ins Gehirn ein, die man sonst nicht mehr einfach so ändern kann.

Was sie dann tut im Film, ist zu einem indianischen Schamanen gehen, der die "Konditionierung", dass sie innerhalb von einem Jahr sterben würde, quasi "löscht".

Träume wären in dem Sinne auch Schicksalsfäden, sie schaffen die Bahnen in denen die Gedanken fliessen.

Und da Träume in unbewusstem Zustand in der Nacht geschehen, sind sie auch assoziativ mondhaft.

Ich vermute, dass Träume ein wichtiger Teil davon sind, wie "Artemis" Tiere und Menschen "lenkt", bzw. webt.

Artemis

Wenn man einen strikt darwinistischen Wissenschaftler fragt, gibt es in der Evolution der Lebewesen keine belegbaren Absichten, keinen erkennbaren Plan, nur zufällige Mutationen und dann eine Auswahl, basierend auf den veränderten Eigenschaften und natürlich auch von der Umwelt an der Zeit und dem Ort.

Ich würde sagen, das stimmt nur zum Teil.

Artemis operiert oft wie ein Geheimdienst. Wenn ein Geheimdienst z.B. einen Maulwurf direkt beim Feind hat oder wie im 2. Weltkrieg die Alliierten die Enigma entschlüsseln konnte, so darf das dann nur sehr bedingt ausgenutzt werden, konkret eigentlich nur wenn es dem Feind plausibel erscheint, dass man die Informationen auch auf andere Weise hätte beschaffen können.

Von mir aus gesehen umfasst "Artemis" oder der Mond alles Leben auf der Erde (ich lasse mögliches ausserirdisches Leben mal weg im Moment), sie hat ein Bewusstsein und es ist komplexer und intelligenter als wir Menschen und auch als die Menschheit.

Aber sie verrät das nicht, hält sich quasi immer an die Naturgesetze und bricht sie nur punktuell oder auf so komplexe Weise, dass wir nicht mehr fähig sind die Strukturen wissenschaftlich nachzuweisen.

Konkret bezüglich der Evolution der Lebewesen ist mein Eindruck der, dass Artemis an gewissen Tierarten hängt und sie dann in fast unveränderter Form über viele Millionen Jahre gleich bleiben lässt, wie Krokodile, Libellen, und viele mehr.

Interessant ist sicher auch der Skorpion, dessen Vorfahren vor Urzeiten im Meer lebten, bis zu ca. einem Meter lang wurden, dann eine Weile ähnlich wie die Krebse nahe am Ufer lebten und so die Fähigkeit entwickelten an Land zu atmen, und heute in Wüsten vorkommen.

(mehr folgt...



Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Di 17. Februar 2015 08:27 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #195)
Artemis (continued)

In dem Sinne wäre "Bewusstein" oder zumindest Gefühle, Ängste, Absichten, Wünsche, Aggressione, usw. auf verschiedenen Ebenen vorhanden: Im Leben insgesamt (Artemis/Mond), in einzelnen Tierarten, in Ländern, in Firmen, Vereinen, in Familien, mit je all den Dingen auch über Generationen hinweg.

Auch die Götter der verschiedenen Religionen könnte man sich in der Hinsicht als geschaffen von dem jeweiligen Teil der Lebewesen vorstellen.

Die Astrologie hilft sicher zumindest bei Menschen das Chaos zu verhindern, hilft Leben zu weben:

Würden alle Menschen sich zufällig verhalten, wäre das wie der Wärmetod.

Aber durch die Astrologie gibt es verschiedene strukturierte "Pläne" (vgl. Schicksal bei Liz Greene), so dass viele verschiedene sinnvolle Wege ausprobiert werden und dann schon durch Auslese die unter den Umständen erfolgreichen sich durchsetzen.

Ich stelle mir das so vor wie Ameisen, die auf einer Strasse laufen obwohl sie sie nicht als Ganzes erkennen können, was man sieht wenn man beoachtet wie ungeordnet sich die einzelnen Ameisen dann dort oft bewegen.

Wenn Menschen vor einem neuen Problem stehen, können sie die beste Lösung auch nicht erkennen, gefunden wird sie indem verschiedene Leute oder Gruppen es verschieden probieren und dann eine Weise erfolgreich ist.

So sind in der Astrologie Ordnung und Leben und Schicksal verwoben und das erklärt natürlich auch wieso z.B. dann die Mythologie (welche ja laut Liz Greene auch die Idee von einem "Plan", von "Schicksal" umfasst) und Träume da eine wichtige Rolle spielen.

Wenn ich gerade bei Liz Greene bin:

3 und 4 und die runde Zahl π (und der heilige Gral)

Die Zahl π = 3.14159..., die das Verhältnis zwischen dem Durchmesser und dem Umfang eines Kreises beschreibt ist daher natürlich mondhaft (wegen "rund").

Mindestens in einem Seminar über Trigone (also 3) hat Liz Greene Trigone mal als harmonisch und schicksalhaft aber auch etwas unvollständig beschrieben.

Genau, die 3 ist nahe an 3.141..., aber noch nicht ganz da, es fehlt da ungefähr noch ein Siebtel (1/7).

In der Mythologie liefert Liz Greene auch Beispiele, wo z.B. ein König 3 Söhne hat, die ersten zwei sind wie der Vater und versagen an gewissen Aufgaben, nur der 3. Sohn, der oft recht trottelig ist dann, schafft es oft eben genau weil er anders ist.

Vater plus die zwei Söhne wäre 1+2 = 3, der letzte Sohn wäre dann die 4, zu 1/7 noch verbunden mit dem Schicksal der Familie, aber zu 6/7 auch frei etwas anderes zu tun.

In richtigen Familien ist es in meiner Erfahrung leicht anders, da man dort die Mutter auch mitzählen muss.

Das erste Kind, also Nummer 3 nach Vater und Mutter bleibt oft näher bei den Eltern, oft natürlich auch weil oft beim ersten Kind der Wunsch der Eltern gross ist, sich selbst zu erhalten mit ihren Eigenschaften im Kind.

Das zweite Kind, also Nummer 4, lebt oft weiter weg und hat oft auch ein weitgehend eigenes Leben mit anderem Umfeld und so. Das muss nicht heissen, dass zweite Kinder dann Streit mit den Eltern haben, oft ist das Anderssein auch nicht so offensichtlich und gerade zur Mutter scheint da oft eine stärkere Beziehung zu bestehen (weil die Mutter beim zweiten Kind freier war, mit weniger Druck von den beiden Familien auf wie das Kind denn sein sollte).

Beispiel Liz Greene, die ja einen älteren Bruder hat, bzw. hatte, Richard Leigh, der anders als sie im Familienschicksal mehr gefangen zu sein schien.

Richard Leigh war Schriftsteller, u.A. bekannt in England durch ein Buch "The Holy Blood and the Holy Grail" (1982, "Das heilige Blut und der heilige Gral") wo er Co-Autor war, worin die Hypothese wohl das erste Mal aufkam, dass der heilige Gral statt für "saint graal" für "sang réal" (königliches Blut) stehen könnte, für eine maternelle Blutlinie von Jesus/Maria bis heute.

Wie bekannt hat ja Dan Brown das Thema aufgenommen und noch viel mehr Geld damit verdient. Relativ kurz vor seinem Tod (2007) hatte Richard Leigh noch gegen Dan Brown geklagt und verloren. Und ich kann mich auch noch an seine Website als Autor erinnern, wo es um die Zeit herum einen Kommentar von ihm darauf hatte der übersetzt in etwa lautete: Der Autor möchte sagen, dass es der Wunsch seines Verlegers war eine Website zu machen und dass es ihn (Richard Leigh) bedrücke dass es die Website gibt und dass er sich wünsche dass sie (die Website) weg gehen würde.

Liz Greene, die sich laut "The Astrology of Fate" in den späteren sechziger Jahren nicht sicher war was zu tun im Leben, ob Bühnenbildnerin fürs Theater zu werden, und die in den 70ern einige Versuche als Autorin machte, z.B. im historischen Roman "The Puppet Master" oder auch in einem astrologischen Kinderbuch, das ja hier z.T. online ist auf astro.com, fand erst mit "Star Signs for Lovers" 1980 und dann "The Astrology of Fate" 1984 ihren Weg.

Die Idee vom heiligen Gral als Blutlinie, als "Mondfaden" wenn man von allen abstammenden Menschenkörpern einen Linie durch die Jahrhunderte ziehen würde, und Theater und Romane und so, das ist wohl das mondhaftere Schicksal der Familie Leigh, aber nur teilweise das der Liz Greene.

Die 7 von 1/7 hängt auch mit dem 7. Planeten Saturn zusammen: Oft hat das 2. Kind (4) eine besondere Rolle wenn es bei den anderen der Familie um den Tod, ums Sterben geht (das Ende des Kreises, 21/22), wo das anders sein hilft die Sache harmonisch rund zu beenden, soweit das da überhaupt möglich ist.

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Di 17. Februar 2015 09:09 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #196)
Zitat von Alain Stalder (Di 17. Februar 2015 07:27 MEZ):
Artemis operiert oft wie ein Geheimdienst. Wenn ein Geheimdienst z.B. einen Maulwurf direkt beim Feind hat oder wie im 2. Weltkrieg die Alliierten die Enigma entschlüsseln konnte, so darf das dann nur sehr bedingt ausgenutzt werden, konkret eigentlich nur wenn es dem Feind plausibel erscheint, dass man die Informationen auch auf andere Weise hätte beschaffen können.

Von mir aus gesehen umfasst "Artemis" oder der Mond alles Leben auf der Erde (ich lasse mögliches ausserirdisches Leben mal weg im Moment), sie hat ein Bewusstsein und es ist komplexer und intelligenter als wir Menschen und auch als die Menschheit.

Aber sie verrät das nicht, hält sich quasi immer an die Naturgesetze und bricht sie nur punktuell oder auf so komplexe Weise, dass wir nicht mehr fähig sind die Strukturen wissenschaftlich nachzuweisen.


Das Okkulte

In der Wissenschaft fragt man die Natur einfach wie sie ist. Nun ist dabei aber ursprünglich die Annahme dahinter, dass die Natur relativ einfach gebaut ist, dass sie auf die gleiche Frage immer die gleiche Antwort gibt, egal wer wann fragt und auch dass die Natur sich nicht "bedrängt fühlt" durch die Fragen und etwa deswegen andere Antworten gibt als dass es wirklich ist.

Etwas abstrakter könnte man auch spekulieren, dass es Dinge gibt im Unbewussten die man sich gar nicht bewusst zugänglich machen könnte, egal was man versucht. "Was die meisten Leute über das Unbewusste vergessen wenn sie davon sprechen ist, dass es unbewusst ist" (weiss nicht von wem, auf dem Gedächtnis zitiert).

Somit "gibt es" das was sich so nachweisen lässt. Und einige Leute die sich zwar wissenschaftlich nennen, es aber nicht sind, schliessen dann daraus auch, dass alles was nicht bewiesen ist auch nicht existiert.

Das sind so Dinge wie Telepathie, Präkognition, Astrologie, Absichten in der Evolution, usw.

In einer Weise haben sie wohl recht, diese Dinge sind wohl vor dem Zugriff der Wissenschaft mehr oder weniger geschützt, sie sind eben "okkult" (dunkel).

Ich hatte als ich Kind war einmal vor dem Skitag geträumt, dass sich mein damals bester Freund verletzen würde (im Traum war er auf dem Skilift vor mir, aber die Bügel schwebten wie Sessellife hoch oben wie wenn keine Leute darauf sitzen und fiel runter, und später sah ich ihn auf einer Bahre) und er brach sich das Bein, wovon ich aber erst bei der Rückfahrt im Bus erfuhr.

Wenn man es sich von der Artemis her anschaut oder einem Teil von ihr, als komplexeres Lebewesen als einzelnen Menschen und diese als Teil davon, ist die Sache gar nicht so erstaunlich, wie folgt.

Wenn man sich in Analogie vorstellt dass man eine einzelne Hirnzelle ist im Bereich wo visuelle Eindrücke verarbeitet werden und der Mensch betätigt im Dunkeln einen Lichtschalter. Dann kann es sein, dass man sich den Raum schon mit Licht vorstellt, also die Hirnzelle dann schon vorher Licht sehen würde.

Oder eine Hirnzelle die beteiligt ist daran die Hände zu bewegen wenn der Mensch erkennt, dass er am Hinfallen ist und die Hand noch ausstrecken will um den Fall abzudämpfen.

Ganz analog kann so ein Traum ev. eine Absicht ausdrücken oder auch etwas das unvermeidlich geworden ist, wie wenn man schon gestoplert ist.

Ob es darüber hinaus noch eine echte Verbindung in die Zukunft gibt, das bleibt das Geheimnis der Artemis, ich vermute durchaus auch, aber es wird wohl seltener ersichtlich.

Jedenfalls glaube ich, dass es so ähnlich ist bei all diesen Dingen.

Bei Verschwörungstheorien bleibt ja auch oft vieles Dunkel. Das könnte eben daran gelegen sein, dass die Verschwörung nur etwas kollektiv unbewusstes war und nichts bewusstes. Welches genau ist dann sehr schwer zu unterscheiden. Zum Beispiel 9/11: Politisch könnte man ja schon sagen, dass ein Anschlag einer gewissen Grösse für die Politiker damals "erwünscht" hätte sein können, aber ob es eine aktive, bewusste Planung gab (eher weniger würde ich sagen, aber nicht ausgeschlossen), eine bewusste Duldung (gut möglich) oder "nur" eine unbewusste, wer weiss? Das Ausmass, nämlich dass die 2 Türme ganz kollabierten, hätte wohl gar niemand bewusst erwartet.

Ist der Mensch nun ein Tier? Ich weiss es nicht sicher, aber soweit sieht es schon so aus wie wenn der Mensch das komplexeste Tier bisher wäre, die bisher komplexeste Lebensform, gewachsen aus demselben Grund des Lebens.

Wo bei mir im Moment das wissenschaftliche Weltbild nicht aufgehen scheint (auf der rational beweisbaren Ebene) ist dass es obwohl unser Planet Erde nichts besonderes zu sein scheint und wohl praktisch alle Sonnen Planeten haben, wir bisher noch nie auf ausserirdisches Leben gestossen sind. Auch auf die postulierte "dunkle Materie" und "dunkle Energie" im Weltraum kann ich mir keinen guten Reim machen. Ist vielleicht ein Weltbild doch zentriert um den Menschen wie bis vor ein paar hundert Jahren und wie natürlich in der (typ. geozentrischen) Astrologie doch nicht so falsch, also der Mensch ev. doch eher besonders?

Oder ist vielleicht das ausserirdische Leben wie die Artemis, es zeigt sich tatsächlich nicht? Wer weiss, ich hatte es bis heute nicht so betrachtet und vieles darum herum eher als lokale Fantasie abgetan, und tendiere immer noch eher dazu, zumindest was die rational-bewusste Ebene angeht?

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Di 17. Februar 2015 09:28 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #197)
Die Sphinx ohne Geheimnis

Das ist das Ideal der Artemis gegenüber auch Fragen zu ihr:

Sie träumt davon völlig eigenschaftslos zu sein, wenn man sie drängt, dann wird sie schon antworten, aber einfach nur das was der fragende - der sich eben schon dadurch schuldig gemacht hat - verdient hat zu hören, ohne jede Absicht irgendetwas zu enthüllen, auch weil es nichts und alles gleichzeitig gibt.

Adam Turing, der britische Wissenschaftler der die Enigma geknackt hatte (siehe akueller Film) war wie Oscar Wilde (der "Die Sphinx ohne Geheimnis" schrieb) schwul und hat unter anderem auch folgendes interessantes, mondhaftes Gedankenexperiment geschaffen, den Turingtest.

Man sitzt vor einem Computerterminal und kann Dinge eintippen und die Gegenseite kann Antworten liefern. Turing definiert die Gegenseite als intelligent wenn ein Mensch nicht mehr feststellen kann, dass es eine Maschine ist auf der Gegenseite.

Sicher eine etwas naive, männliche Vorstellung, aber auch natürlich in der "geheimnislosen, abstrakten Reinheit" sehr interessant.

Eines der frühesten Programme der "künstlichen Intelligenz", ELIZA, war einfach ein mondhafter Spiegel. Wenn man tippte "Ich bin heute müde", antwortete ELIZA in etwa "Wieso fühlst du dich denn heute müde?". Viele Menschen empfanden ELIZA daraufhin als mitfühlend.

Wie schon gesagt, Artemis ist am Ende und am Anfang des Kreises, wo das was sie ausmacht eben so alle Eigenschaften umfasst, dass keine mehr vermehrt vorkommt und es gleich wird wie das Nichts, und dann eben doch durch den Punkt wieder doch ein paar Eigenschaften doch passen, wie in diesem Faden vielfach ausgeführt...

Im Moment sind ja Venus und Mars und gegen Ende Woche auch der Mond unterwegs zum Ende des Tierkreises und zur Wiedergeburt... (Fische/Widder)

Alain
Titel: Re: Mars/Uranus im Widder
Datum: Di 17. Februar 2015 20:45 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1424194619 (Antwort #3)
Der s.Mondknoten - der ja in traditioneller Sicht Unglück verhiess - bewegt sich ja rückwärts weg vom Uranus, von dem her könnte ich mir gut vorstellen, dass der Effekt vielleicht sogar insgesamt positiv ist, dass Dinge wie gerade bei Griechenland nicht mehr so "in der Waage" (n.Mondknoten in der Waage) hängen bleiben dann und eher eine positive Bewegung (auch Quadrat zu Pluto) in die Sache kommt, wo neuartige Wege und Ideen etwas Gutes schaffen? Der Widder ist ja nicht nur Mars/kriegerisch, sondern auch sehr ritterlich und idealistisch...
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mi 18. Februar 2015 07:31 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #198)
Unten schon mal das Horoskop für den übernächsten Neumond (Zürich/Astrodienst), gleich um die (weiter nördlich) totale Sonnenfinsternis herum. Einige der "üblichen Verdächtigen" um den Mond herum sind dann an passenden Stellen. Der Mond (und die Sonne) selber um das Ende des Sternkreises herum, Asteroid Artemis und Uranus konjunkt und Venus auf 3°xy Stier, was ja das Grad im Stier ist wo laut Ptolemäus der Mond im Stier erhöht ist.

(Und natürlich auch der Glückspunkt am AC, aber dort ist er immer bei Neumond, da findet man dann wohl wenn man dem Regenbogen im Himmel folgt bis zum Horizont - eben AC - etwas...? )

Aus der Sicht dass die Fäden des Schicksals (und der Träume und der Mythologie usw.) aus Sonnenenergie entstehen die vom Mond moduliert würden (was auch immer das ganz genau bedeuten würde), wäre ja ein Neumond ideal (eben weil dann Mond und Sonne am gleichen Ort sind). Ich denke da auch immer wieder an das Sabische Symbol von 26 Fischen - "A new moon that divides its influences. Keyword: Finesse" - also ein Neumond der seine Einflüsse (Flüsse sind ja auch wie Fäden, daher auch Wasserzeichen, besonders Skorpion/Pluto, mit Schicksal assoziiert)  neu verteilt. Schlüsselwort "Finesse". Das passt schon und bedeutet natürlich auch dass die Zeit um Neumond oft auch sehr empfindlich/sensitiv ist.

Noch eine kleine Anekdote zu Mensch und Tier. Dass Sexualität ausserhalb einer Paarungszeit immer da ist, gibt es anscheinend nicht so oft im Tierreich ausser bei Menschen. Hausschweine (aber nicht Wildschweine) sind sich da ähnlich und bei Menschenaffen sind wohl Bonobos (eine Schimpansenart) am extremsten, anstatt sich wie die Menschen die Hand schütteln haben sie so kurz schnell ein paar Sekunden Sex. Aber die Anekdote: Bei Forschern die eine Gruppe Bonobos beobachteten, stellten die relativ vielen weiblichen Forscherinnen fest, dass sich ihre Menstruations-Perioden mit den der Bonobos synchronisierten. Von dem her gesehen, sind doch in vieler Hinsicht schon die Unterschiede zwischen Menschen und Tieren sehr fliessend.

Eine totale Sonnenfinsternis ist übrigens, falls das jemand noch nie gesehen hat, schon etwas sehr spezielles. Solange noch nicht total merkt man kaum was, aber in der Minute oder so wo es ist und dann die Natur still wird wie in der Nacht ist schon ein ganz unerwarteter "Kick". Astronomisch/wissenschaftlich nur zum Teil nachvollziehbar wieso genau das so stark sein kann... Astrologisch auch nicht so unmittelbar zu verstehen, die Mondknoten sind sowieso in der Nähe auch wenn die Finsternis nicht total ist.

Im August 1999 als die Finsternis in Süddeutschland total war (und ich auch dabei war) gab es übrigens nach der Finsternis dann sehr schwere Gewitter, ich vermute weil in der Mitte des Tages schon die Sonnenstrahlung abnahm bei feuchter heisser Luft und sich dann die Gewitterwolken schon am Tag bilden konnten statt sonst erst gegen Abend. Aber symbolisch sicher auch interessant.

Alain



Titel: Re: Das Schwein
Datum: Mi 18. Februar 2015 21:37 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1423224859 (Antwort #84)
Zitat von Moonman23 (Mi 18. Februar 2015 09:50 MEZ):
Quote:
Arisch – sanskrit heißt Schwein „varahi“. Die Silbe „va“ findet sich im englischen „fearh“, im althochdeutschen „fark“, im mittelhochdeutschen „verchel“ und im neuhochdeutschen „Ferkel“ wieder.


Was bedeutet, dass die Arier Schweine sind. [...]


Aber nicht doch, "varahi" (und nicht "arisch") heisst anscheinend Schwein und die indische Göttin mit Namen "Varahi" hatte einen Schweinskopf.

Hier der Link zur Quelle für die Zitate oben (oder?): http://www.symbolonline.de/index.php?title=Schwein

Und hier ein Link zur englischen Wikipedia zu Varahi, mit Bild der Göttin: http://en.wikipedia.org/wiki/Varahi

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mi 18. Februar 2015 22:36 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #200)
Zitat von Reisblüte (Mi 18. Februar 2015 08:25 MEZ):
Jede Frauengruppe synchronisiert den Zyklus, wenn nur EIN männliches Wesen der Gruppe angehört.

So IMMER gewesen bei uns zuhause...Mutter und zwei Töchter hatten den gleichen Rhythmus im gemeinsamen Zusammenleben mit dem alleinigen Mann in der Familie, Vater und Ehemann. Vielleicht müssen deshalb auch pubertierende Jünglinge irgendwann aus der Sippe rausgeworfen werden.


Danke vielmal, sehr interessant.

Das ist für mich ganz neu, dass es mindestens einen Mann dazu braucht.

Bei einer Gruppe Männern macht es ja sicher auch einen Unterschied ob eine Frau dazu kommt, aber so tief geht das sicher lange nicht...

Jetzt verstehe ich auch wieso z.B. getrennte Schulklassen durchaus für Mädchen einen recht grossen Unterschied machen könnten.

In der Mythologie reagiert ja Artemis mehr als einmal recht extrem wenn ein Mann sie und ihre Nymphen stört.

Das hatte für mich bisher nie so ganz zusammengepasst, die furchtlose Jägerin und dann anscheinend doch jungfräulich verletzlich wenn beim Baden beobachtet oder so, sich bedroht fühlen durch einen Mann?

Das ist dann wohl eher anders, einfach nur die wütende Reaktion darauf, dass etwas das unter den Frauen am entstehen war gestört wurde, verdorben wurde?

Auch wenn ich es immer noch nicht so ganz verstehe bzw. das wohl gar nicht wirklich nachfühlen kann als Mann...

Erinnert mich auch wieder an die schon mal erwähnte Sache mit dem Bier, was für mich ein sehr mondhaftes Gebräu ist: Bier wird gewonnen (mich korrigieren wenn es nicht genau stimmt) aus ausschliesslich weiblichem Hopfen und man muss männlichen Hopfen weit getrennt halten, sonst fliegen Pollen zum weiblichen Hopfen, der dann Samen bildet und für Bier anscheinend dann nicht mehr zu gebrauchen ist.

Jedenfalls wohl eher ein Grund mich mehr fallen zu lassen in einem Faden zum Mond, mehr aufnehmen und spiegeln damit es nicht alles stört......

Hier ein Ausschnitt aus Lucius Apuleius "Der Goldene Esel" (2. Jh. n. Chr., Bibliothek der Antike, dtv|Artemis, übersetzt von Carl Fischer, Diana ist das römische Äquivalent zur griechischen Artemis):

Mitten im Saal prangte eine Diana aus parischem Marmor, ein Meisterwerk; mit wehendem Gewand rasch dahineilend fiel sie den Eintretenden durch ihre erhabene, überirdische Majestät gleich ins Auge. Hunde umsprangen auf allen Seiten die Göttin, natürlich gleichfalls aus Stein; sie blickten drohend um sich, die Ohren aufgestellt, die Nasen witternd in der Luft und mit wütend gefletschten Zähnen; und hätte man ein Bellen gehört, so hätte man es ohne Zweifel aus ihren marmornen Rachen zu vernehmen gemeint; und für Könnerschaft und Geschick jenes ausgezeichneten Meisters sprach ganz besonders, dass die im Sprung aufgerichteten Hunde, Brust und Vorderläufe erhoben, nur auf den Hinterfüssen standen. Im Rücken der Göttin stieg eine felsige Grotte empor mit Moos, Kraut, Laubwerk und Zweigen, hier von Weinranken und dort von blühendem Gebüscht bedeckt, alles nur aus Stein und bis ins Innerste schimmernd vom Glanz des Marmors. Um den Eingang der Grotte zogen sich Ranken mit Äpfeln und Trauben, meisterlich gearbeitet, so dass Kunst und Natur kaum noch zu unterscheiden waren. Hätte der mostreiche Herbst sie mit den Farben der Reife überhaucht, hätte man lüstern die Hände ausgestreckt um sie zu pflücken. Und bückte man sich als Beschauer über die Quelle, die zu Füssen der Göttin entsprang, so meinte man es ermangele den Früchten neben jenen anderen natürlichen Merkmalen auch nicht der lebendigen Bewegung. Verborgen unter dem steinernen Laub entdeckte man Aktäon, der mit neugierigem Blick die Bewegungen der Göttin verfolgte, sich schon in einen Hirsch verwandelnd und halb schon ein Tier und lauernd, dass die marmorne Diana im Quell bade.

Und unten ein Bild der Skulptur "le chien" (der Hund, 1951) von Alberto Giacometti. Wie im Kunsthaus Zürich bei der Skulptur steht, hatte er eine Skulptur von einem Hund schon lange im Sinn, aber eines Abends auf dem Heimweg in Paris sah er plötzlich die Strasse aus Sicht des Hundes, von weiter unten und roch und hörte alles wie ein Hund. Da bekam er eine Riesenangst und von da an ging es sehr zügig mit der Skulptur und bald gab es sie.

Alain



Titel: Re: Totale Sonnenfinsternis 20.März 2015
Datum: Do 19. Februar 2015 06:46 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1418838563 (Antwort #6)
Für mich gibt es eine gewisse Verwandschaft zwischen den Mondknoten und Uranus/Neptun und den Zahlen 8/9 und daher auch einen Bezug zu Erdbeben und Tsunamis:

Vor der Entdeckung von Uranus, Neptun, usw. gab es 7 Planeten: Sonne, Mond, Venus, Mars, Merkur, Jupiter, Saturn.

Saturn wurde auch identifiziert mit dem Ende (als der langsamste Planet), mit dem Tod.

Da die Mondknoten auch früh schon verwendet wurden und mit Wiedergeburt assoziiert werden (also etwas "weiter aussen" als der Tod/Saturn/7), könnte man sie mit den darauffolgenden Zahlen assoziieren, also am ehesten den n.Mondknoten mit der 8 und den s.Mondknoten mit der 9 - wobei mir keine Quellen bekannt sind wo so etwas erwähnt wird (ich habe aber bisher auch nicht gross danach gesucht).

Uranus und Neptun als neuentdeckte wirkliche Planeten hätten dann auch 1781 bzw. 1846 die Nummern 8 und 9 "bekommen", also am Ehesten Uranus die 8 und Neptun die 9.

Allerdings wurde Neptun schon früher "entdeckt" als Uranus, schon 1612/13(!) notierte sich Galileo einen Punkt in seinem Journal als er die Jupitermonde beobachtete. Wikipedia:

Schon Galileo Galilei hatte Neptun am 28. Dezember 1612 und nochmals am 27. Januar 1613 gesehen. Aus seinen Aufzeichnungen vom Januar 1613 geht eine Beobachtung der Konjunktion mit dem Jupiter hervor, bei der Galilei den Neptun jedoch für einen Jupitermond oder einen Fixstern gehalten hatte. Zum Zeitpunkt seiner ersten Beobachtung im Dezember 1612 war der Planet stationär, da er gerade an diesem Tag begann, sich rückwärts zu bewegen. Dies war der Beginn des jährlichen Zyklus der retrograden Bewegung. Die Bewegung Neptuns war viel zu gering, um sie mit Galileos kleinem Teleskop feststellen zu können.[58] Hätte er Neptun nur wenige Tage früher beobachtet, wäre seine Bewegung am Himmel viel deutlicher gewesen.

Ich sehe die Mondknoten zum Teil auch einfach als Tore durch die Dinge fliessen können, und damit auch als Trigger wo sich astrologische Spannungen ganz Allgemein entladen können und sich so Dinge manifestieren auf der Erde.

Um Finsternisse herum sind ja Sonne und Mond immer in der Nähe der Mondknoten, daher dort eher Erdbeben (welche in der Antike Poseidon/Neptun zugeordnet wurden) bzw. Seebeben und Tsunamis.

Für Thomas Ring waren die Mondknoten der Einstieg oder Ausstieg aus dem Unbewussten. Zitat aus dem Seminar 1974 in Kopenhagen das hier auf astro.com ist:

Diese Mondknoten werden gewöhnlich nicht beachtet. Aber die sind sehr bedeutsam, wenn wir einmal aus unserer Epoche herausdenken und uns klar sind darüber. - Wir haben überwiegend seit einigen Jahrtausenden eine männlich bestimmte Gesellschaft. Das Taghelle, das rational Erklärbare usw. gilt .. überhaupt also in unserer Leistungsgesellschaft. - Es gibt außerdem aber .. und das ist der Vorzug der Frauen - ein unbewußtes, vegetatives Leben. - Wenn wir mit Frauen zu tun haben, sind wir dauernd überrascht, nicht? .. dann denken wir, das stimmt nicht in unsere logische Welt hinein. Und .. das ist aber - nicht?, da wir ja alle ambivalent sind - etwas was wir auch alle haben.

Der aufsteigende Mondknoten ist sozusagen der Einstieg in dieses unbewußte, vegetative Leben - und der absteigende Mondknoten der Ausstieg.

Das passt auch zu der Interpretation von Uranus und Neptun als kollektivem Bewusstsein bzw. Unbewusstem und auch dazu dass es ambivalent ist welches genau jetzt 8/9 oder bewusst/unbewusst ist, es ist wohl auch alles da beides.

Im Faden Die Elemente im Sternkreis und ihre Wandlungen assoziierte ich die Element mit chinesischen Dingen wie folgt (Details dort):

Wandlung der Luft = Feuer via Luft zu Wasser = 1 + 2 + 3 = 6 <=> 6x6 = 36 Stratageme des Krieges ("Kriegslogik")  
Wandlung des Feuers = Erde via Feuer zu Luft = 4 + 1 + 2 = 7 <=> Qixi / ev. Chi ("Lebens-/Liebesenergie")  
Wandlung der Erde = Feuer via Erde zu Wasser => 1 + 4 + 3 = 8 <=> I Ging ("Wandlung der Realität") mit 8x8 = 64 Hexagrammen
Wandlung des Wassers = Erde via Wasser zu Luft = 4 + 3 + 2 = 9 <=> Tao Te Ging ("Relativität des Seins") in 9x9 = 81 Teilen

Nun gab es im alten China eine Felderwirtschaft wo je ein quadratisches Gebiet in 3x3 Felder eingeteilt wurde. Die äusseren 8 Felder gehörten je einer Familie, aber das innere Feld in der Mitte war kollektiv und dort befand sich auch der Brunnen.

Also 8 und Transformation der Erde (Erdbeben, Landwirtschaft wo Nahrung aus der Erde wächst (welche dann die Menschen "verwandelt"), Bewusst/Individuell) und 9 und Transformation des Wassers (Tsunamis, ideller Nutzen und das Wasser das es braucht für die Landwirtschaft und für den Menschen (trinken), Unbewusstes/Kollektives).

Finsternisse gibt es immer paarweise als Sonnen- und Mondfinsternis und das je 2x im Jahr, also ob und was dann genau passiert, das hängt dann wohl von den anderen Planeten ab, plus fast sicher ist eine totale Sonnenfinsternis das stärkere Ereignis als eine teilweise oder ringförmige. Ich hoffe es passiert nichts zu schlimmes diesmal.

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Do 19. Februar 2015 23:55 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #201)
Theatralische Dichte

Das (die theatralische Dichte) ist ein wesentliches Element zu Mond und Artemis/Hekate, und im Moment habe ich gar keine Lust das gross analytisch zu erklären (falls nicht schon gemacht), es war ja Neumond heute morgen ganz früh und jetzt Sonne und Mond in den Fischen.

Bei der Arbeit sind diese und nächste Woche Entwickler aus Weissrussland - sogenanntes Nearshoring - bauen mit Entwicklern in Zürich zusammen (inkl. ...snif... auch mir) eine bestimmte Software...

Sind sicher nett, höflich, etc., kennen die Technologie gut, und am Abend - sogenanntes Socializing - mit ihnen kurz in eine Bar, und da war es mir mit der Zeit (war ja nach der Arbeit) dann zu technlogisch superflat... Ich schaute auf dem Handy was so läuft am Abend und entschied mich für Theater im Schauspielhaus, "Frühstück bei Tiffany" (Truman Capote), dachte so um 8 im Pfauen. War dann aber im Schiffbau um 8.15, aber hatte noch genug Zeit um gerade noch hinzukommen und ein Kägi Fret zu kaufen und zu essen.

Das Theater war dann gut, sehr viefältig, sage selten dass etwas wirklich gut war, so alle Schaltjahre, aber das war es, auch weil es am Anfang auch irgendwie zu seicht und aufgesetzt war, aber genau das macht den Mond und Theater aus, der Kontrast um so die Dichte zu verstärken, inkl. auch das Vorspiel bei und nach der Arbeit...

Auf der Bühne - dies hier ist Paragraph 5 - hatte es das Dach von einem Karussel, rund aus 14 dreieckigen Segmenten gebaut, abwechselnd rot und weiss, aber mit einigen Lücken wo das Tuch praktisch in ganzen Segmenten fehlte, und der Rand drumherum gelb und grün, unten angehängt 3 Metallstühle an je 4 Ketten. Dachte mir die Drei stimmt ja, wie die 3 Parzen um die Spindel der Notwendigkeit, aber die Farben sind nicht ganz kanonisch, es fehlt schwarz und gelb+grün sind zu viel. Dann aber wurde das Karusseldach das erst auf der einen Seite am Boden war angehoben, also dann wagerecht und später setzten sich 2 Holly Golightlies und ein "Fred" je darauf und drehten sich... da änderte auch das Licht das grün/gelb verschwand im Dunkel und mit schwarzem Hintergrund sah man durch die Löcher nun die 3. Mondphasenfarbe, schwarz, neben rot und weiss - das war etwa in der Hälfte vom Stück.

Nach dem Stück ging ich zur Garderobe und holte meine Jacke, dann hörte ich aber noch Musik vom Club "Moods", und ging näher um zu schauen was es sein könnte, sah kein Plakat, ausser dann hinter dem Türsteher, ging noch näher und schaute über seine Schulter - Candy Dulfer - wollte schon fragen ob man noch Eintritte kaufen kann, da sagte er mir, dass es die Zugabe seie und ich ruhig reinkönne. Das war dann auch 15 min sehr gut, hatte schon früher Konzerte von ihr gesehen wo sie einfach zu präzis spielte, keine Überraschung wann der Beat kommt, daher doch nicht so funky, aber heute schon und eine sehr einfache computergenerierte Graphik dahinter mir Kreisen und Sechsecken, aber wirklich auch gut, nicht so dicht wie Theater, aber schon...

Hier noch etwas wo es mit 3 Frauen und einem Mann durchaus harmonisch ging (oder?), Dave Stewart (Skorpion Sonne glaube ich) und Candy Dulfer (Sax), Orianthi (Gitarre von Dave Stewart) und Ann Marie Calhoun (Violine). Er ist schon etwas bossy zuvor und zum Schluss hin (mehr als ich es wohl wäre), aber lässt sie dazwischen frei spielen (oder?):

  Dave Stewart Jam Session - Hollywood and Vine
  https://www.youtube.com/watch?v=bIsC_eFCkoc

Alain



Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Fr 20. Februar 2015 22:04 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #203)
Zitat von novali (Fr 20. Februar 2015 06:00 MEZ):
...Hekate 14 Grad Steinbock, Pluto ebenfalls und mein Geburtsmond auch - deshalb reagiere ich wohl so sensibel, wenn Männer über Artemis rätseln, z.B. du - Alain: "In der Mythologie reagiert ja Artemis mehr als einmal recht extrem, wenn ein Mann sie und ihre Nymphen stört" - hmmmm, wie äussert sich denn dieses recht extrem ? Angst ist es sicher nicht, was sie da empfindet, wenn so ein Barbar sich anschleicht um ihre Nacktheit zu begaffen oder um eine ihrer Nymphen zu entführen...in diesem Zusammenhang wundert mich weshalb männertolle Frauen Nymphomaninnen genannt werden(?). Es ist wohl schon eher so, dass die Plumpheit einer solchen Annäherung sie zornig macht...

Artemis und ihre Nymphen kann ich mir nur ätherisch vorstellen, so wären sie also des fünten Elementes mächtig, das ein irdischer Affenraubmann natürlich nicht grapschen kann, da er nur die vier irdischen Elemente kennt. Doch diese 2,5% nicht tierischer Natur lassen ihn in Träumen oder Trance einen Einblick in die Ätherspähren erlangen - bedauerlicherweise fällt ihm aber nichts anderes ein, als diese Erfahrung auf sein irdisch tierhaftes Niveau zu projizieren und so kommt es denn, dass aus einer Göttin, die den Lauf ihrer "Tiere" (Sternbilder) reguliert, eine brutale Jägerin wird... der Hundstern Sirius, ein kläffender Hund? Weshalb sollte Artemis als Jägerin auf Beutefang gehen? Frisst sie etwa ihre Geschöpfe???


Hallo Novali,

Eine Antwort folgt sogleich...

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Fr 20. Februar 2015 22:07 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #204)
Ich erhöhe die Dichte noch einmal...

Im dem Theaterstück "Krapp's Last Tape" spielt der alte Mann Krapp auf der Bühne alleine Tonbandaufnahmen ab die er selber von sich gemacht hatte, so hat es dann insgesamt 3 Krapps auf der Bühne, einen Jungen, einen im mittleren Alter und einen Alten.

Ausschnitt:

Hardly a soul, just a few regulars, nursemaids, infants, old men, dogs. I got to know them quite well--oh by appearance of course I mean! One dark young beauty I recall particularly, all white and starch, incomparable bosom, with a big black hooded perambulator, most funereal thing. Whenever I looked in her direction she had her eyes on me. And yet when I was bold enough to speak to her--not having been introduced--she threatened to call a policeman. As if I had designs on her virtue! (Laugh. Pause.) The face she had! The eyes! Like . . . (hesitates) . . . chrysolite! (Pause.) Ah well . . .

Übersetzung (von mir inkl. Hervorhebung):

Kaum eine Seele, nur ein paar Regelmässige, Kindermädchen, Kinder, alte Männer, Hunde. Ich lernte sie ganz gut kennen--Oh, vom Aussehen her natürlich meine ich! An eine dunkle junge Schönheit erinnere ich mich besonders, ganz weiss und Stärke, unvergleichlicher Busen, mit einem grossen schwarzen überdachten Kinderwagen, äusserst beerdigungsmässiges Ding. Wann immer ich in ihre Richtung schaute, hatte sie ihre Augen auf mir. Und doch als ich kühn genug war sie anzusprechen--ohne ihr vorgestellt worden zu sein--drohte sie mir einen Polizisten zu rufen. Wie wenn ich Pläne zu ihrer Keuschheit hätte! (Lachen. Pause.) Das Gesicht das sie hatte! Die Augen! Wie . . . (zögert) . . . Chrysolit! (Pause.) Ah well . . .

Etwas Kontext: Das Stück hat auch direkte autobiographische Bezüge, als Becketts Mutter (die Krankenschwester war) im Spital am Sterben war, ging Beckett oft dort herum spazieren beim Warten, daraus die Szene oben. Und wohl auch klar dass die Reaktion der Frau, wenn man die ganze Situation wahrnimmt (wie eine Fischefrau z.B.), ganz berechtigt war.

Andere Szene, aus ca. 2012 bei mir, keine Trance, aber eine Art "Vision" damals beim Spazieren... In einer Grotte unter der Erde, aber wohnlich angenehm, leicht surreal, nicht ganz wie bei Barbarella. Etwas abgestuft der Boden, wohl schwarz der Stein mit so einer Art Tropfsteinen, aber runder und voller runder Wölbungen, und eine Flüssigkeit, viele leuchtende Farben in so Linien und Kreisen und die sie mit einem Stab oder auch ohne sanft rund manchmal mischte. Zeit der Periode, nicht so verbunden mit all den Dingen des Alltags, der Politik, usw., aber doch zentral schon mit dem Schicksal der Welt verbunden, aber ganz rund in der Mitte wo es entsteht. Und ich durfte einfach so dabei sein, da hatte ich schon sehr viel gelernt seit 2010, wie man rund ist und wie man so alles einigermassen wahrnehmen kann. Kleine Faux-pas verzeiht sie sowieso, bin ja ein Mann, kann es höchstens "nicht schlecht... für einen Mann".

Ein andermal machte sie in der Luft senkrecht Kreise und so mit der Hand glaube ich, ganz leicht und sanft, rund. Ich stelle mir das so vor, dass das Ende und der Anfang unten und oben verbunden sind. Ein Fisch der ganz unten in einem Loch verschwindet erscheint ganz oben im Zenith durch ein Loch als Vogel wieder. Venus und Mars knapp im Widder schon, der Mond folgt ganz bald...

Einmal 2010 eine ganz krasse Reaktion gespürt, das war nicht nur wütend, das war nicht mal mehr wie ein Tier, es war etwas noch ganz anderes, noch urtümlicheres. Im Roman "Solaris" von Stanislaw Lem, der übrigens in der Urkaine geboren war, erscheinen den Bewohnern der Raumstation die um den Planeten Solaris kreist Gestalten in Menschenform aus ihrer Vergangenheit, Spiegelungen aus ihrer Vergangenheit, Verdrängtes aus dem Unterbewusstsein. Der Planet ist mit einer Art "Ozean" bedeckt, aber nicht aus Wasser sondern aus etwas eher organischem, und bildet komplexe Strukturen die die Menschen zwar zu begreifen versuchen, aber daran scheitern. Und einmal betrachtet der "Held" Kris Kelvin seine Spiegelung seiner Frau Harey die Selbstmord verübt hatte unter einem Supermikroskop, aber anstatt dass er Atome und Elektronen sehen würde beim hineinzoomen, bleibt es am Ende einfach grau und flach.

Harey erträgt keine Trennung, wenn er die Türe zumacht, entwickelt sie Riesenkräfte und produziert Geräusche die nicht mehr menschlich sind und würde die Türe zerstören können. Und mehr.

In der Geschichte "In dichtestem Grau" von Vera Linhartova, macht die Heldin darin einen Schritt aus dem Grau hinaus, wie wenn sie nach einem Schmetterling greifen will um zu überleben, wie ich es 2010 tat (in dem Jahr war ja Uranus am Anfang des Widders und auch der Jupiter kam da vorbei). Danach lebt sie erst in einer Welt wo die Leute ihre Umgebung bei sich haben, wenn man sie trifft, ist die Umgebung dabei, z.B. eine Bücherei, usw. Kommt mir sehr vertraut vor, seit immer schon.

Chrysolit erinnert auch etwas an Chrysalis, die Verpuppung der Insekten, eine sehr empflindliche Phase, wie auch im Herbst 2011, ein grosser Wechsel, ein weiter Umzug, dazu brauchte es einfach auch Ruhe...

Natürlich könnte ich jetzt noch mehr analytische Dinge dazu sagen, aber im jetzigen Moment wäre das eher unpassend, und genau darauf kommt es an, auf das wann, das wie, wie in der Astrologie, auf die Zyklen Rücksicht nehmen...

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Fr 20. Februar 2015 23:09 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #205)
Augen

Wieder mal ganz simpel ausgehend von mondhaften Attributen wie rund und Symmetrie...

Augen sind sehr rund, sie sind Kugeln und haben je zwei konzentrische Kreise darauf, Iris und Pupille. Und es hat zwei Augen, also Symmetrie.

Aber genau im Zusammenhang mit dem Mond, kommt als Kontrast auch Asymmetrie vor, damit es wirklich typisch mondhaft wird, wie der frühe Widder, die Avantgarde Artemis im Kontrast zur perfekt ausgeglichen symmetrischen Waage.

In der irischen Mythologie hat die (~Todes-)Göttin Morrigan explizit einen Fleck in ihrem linken Auge...

In der Schlacht wurde die Morrigan gerufen mit Schlachthörnern die Krähen imitierten, da die Morrigan auch in Gestalt einer Krähe erschien. Robert Graves zitiert ihre Erscheinung in "The White Goddess" ("Die Weisse Göttin. Sprache des Mythos") wie folgt:

   "big-mouthed, swarthy, swift, sooty, lame, with a cast in her left eye."

Also in etwa "grossmäulig, dunkel(-häutig), verrusst, lahm, mit einem Fleck in ihrem linken Auge".

Im alten Ägypten war (zumindest beim Falkengott Horus) das rechte Auge der Sonne und das Linke dem Mond zugeordnet. Zitat aus Wikipedia:

Das älteste Wesen des Gottes Horus war jedoch das eines Himmelsgottes. Die beiden Himmelskörper Sonne und Mond galten als die Augen des Gottes, wobei das rechte Auge das sogenannte Sonnenauge und das linke das Mondauge ist.

Ich nehme an in die Richtung gäbe es noch einiges zu sagen...

Habe jetzt schon so viel geschrieben in letzter Zeit....... Asymmetrie (Widder Mond am MC plus t.Uranus dort rum)

Das erwähnte Buch von Robert Graves ist sicher sehr mondhaft, leider habe ich es bisher noch nicht gelesen und es gibt es auch in deutscher Übersetung, allerdings wurde da "a cast in her left eye" übersetzt mit "schielte auf dem linken Auge": http://www.amazon.de/rowohlts-enzyklopädie-Göttin-Sprache-Mythos/dp/349955416X

Vielleicht kann ich ja dann auch mal etwas zu den ungleich gleichen Saudek Zwillingen und Künstlern sagen, oder zu etwas anderem...

Alain

PS: Unten noch etwas was ich 2011 geschaffen hatte. Symbolisch der Übergang von Morrígan (Geisterkönigin) zu Mórrígan mit zwei Akzenten (Grosse Königin) durch auffliegen der Akzente als Vögel und sich anderswo wieder niederlassen, so wie es tatsächlich passiert war.



Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: So 22. Februar 2015 09:59 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #206)
Zitat von novali (Fr 20. Februar 2015 06:00 MEZ):
...Hekate 14 Grad Steinbock, Pluto ebenfalls und mein Geburtsmond auch - deshalb reagiere ich wohl so sensibel, wenn Männer über Artemis rätseln, z.B. du - Alain: "In der Mythologie reagiert ja Artemis mehr als einmal recht extrem, wenn ein Mann sie und ihre Nymphen stört" - hmmmm, wie äussert sich denn dieses recht extrem ? Angst ist es sicher nicht, was sie da empfindet, wenn so ein Barbar sich anschleicht um ihre Nacktheit zu begaffen oder um eine ihrer Nymphen zu entführen...in diesem Zusammenhang wundert mich weshalb männertolle Frauen Nymphomaninnen genannt werden(?). Es ist wohl schon eher so, dass die Plumpheit einer solchen Annäherung sie zornig macht...

Artemis und ihre Nymphen kann ich mir nur ätherisch vorstellen, so wären sie also des fünten Elementes mächtig, das ein irdischer Affenraubmann natürlich nicht grapschen kann, da er nur die vier irdischen Elemente kennt. Doch diese 2,5% nicht tierischer Natur lassen ihn in Träumen oder Trance einen Einblick in die Ätherspähren erlangen - bedauerlicherweise fällt ihm aber nichts anderes ein, als diese Erfahrung auf sein irdisch tierhaftes Niveau zu projizieren und so kommt es denn, dass aus einer Göttin, die den Lauf ihrer "Tiere" (Sternbilder) reguliert, eine brutale Jägerin wird... der Hundstern Sirius, ein kläffender Hund? Weshalb sollte Artemis als Jägerin auf Beutefang gehen? Frisst sie etwa ihre Geschöpfe???


Wieso sie jagt, weiss ich eigentlich auch nicht wirklich, bzw. nicht mal ob sie jagt und falls ja, was und was sie dann mit einer Beute tun würde.

In Robert Graves "Griechische Mythologie" bin ich gerade auf folgenden Satz gestossen (81.9):

    Artemis konnte irtümlicherweise leicht für Thetis gehalten werden, da ihr Fische geweiht waren.

Zeus hätte Thetis gerne geheiratet, aber die Schicksalsgöttinnen warnten ihn in einer Prophezeiung (81.j): "Jeder Sohn der Thetis würde mächtiger sein als sein Vater". Daher wählte er den sterblichen Peleus (auf Rat von Themis - mit "m", nicht Thetis). Zitat (81.k):

Nun aber sah Cheiron voraus, dass die unsterbliche Thetis zunächst mit ihrer Heirat unzufrieden sein würde. Er riet Peleus, sich hinter einem Myrthenstrauch an der Küste einer thessalischen Insel zu verstecken. Hierher kam Thetis nackt auf einem gezäumten Delphin geritten, um ihren Mittagsschlaf in einer Höhle, die von jenem Strauch halb verdeckt war, zu geniessen. Sobald sie die Höhle betreten hatte und eingeschlafen war, stürzte sich Peleus auf sie. Der Kampf war lautlos und heftig. Thetis verwandelte sich abwechselnd in Feuer, Wasser, einen Löwen und eine Schlange. Doch Peleus war gewarnt worden. Selbst als sie sich in einen riesigen, schlüfrigen Tintenfisch verwandelte und ihn mit Tinte bespritzte [...], liess er nicht von ihr ab. Verbrannt, geschlagen, gestochen und mit klebriger Sepiatinte bespritzt, bezwang er sie schliesslich. Sie ergab sich ihm in leidenschaftlicher Umarmung.

Dieses "Hollywood-Ende" war aber laut Robert Graves ursprünglich nicht so (leider finde ich dazu die Stelle im Buch gerade nicht): Stattdessen war es in früheren Versionen von solchen "Jagdmythen" (vor dem Widderzeitalter?) eine weibliche Göttin, die einen Mann jagte und am Ende (wenn ich mich recht erinnere) auch verspies (ass). Wie schon gesagt war es laut Robert Graves früher üblich dass der männliche König alle 50 Monate (4 Jahre) von den Frauen getötet wurde, er beschreibt das oft auch sehr wild, so in der Art von "in Stücke reissen" und so. (Etwas später in der Geschichte, schon patriarchalischer, liess der König das mit einem Stellvertreter ("Tanist") von sich machen und blieb selber am Leben und König.)

Klingt schon auch sehr nach Fischen astrologisch, aber auch schon am Übergang zum Widder, grenzenlos und doch sehr wild (Mars).

Man könnte daher auch sagen dass die "wirkliche Gestalt" der Thetis/Artemis der Tintenfisch ist, bwz. ein bisschen allgemeiner die Gattung der "Kopffüssler", also wo Füsse (Fische) und Kopf (Widder) zusammenkommen und der Rest des Tierkreises quasi fehlt, damit also sehr nahe bei Artemis/Hekate, beim Mond.

Im Umfeld von Tintenfischen und so ist die Evolution in meinem Gefühl und meiner Wahrnehmung weniger eingeschränkt und kontrolliert. Es gibt zum Beispiel Tintenfische die in Echtzeit ihre Farbe an die Umgebung anpassen können (wie Chamäleone, nur viel schneller), die Anzahl Arme ist durchaus nicht nur 8, sondern verschieden, die Intelligenz ist sicher erstaunlich oft, und es gibt wie unlängst entdeckt sogar eine Art die ihre Erbinformationen (in der RNA, nicht DNA) zu einem grossen Teil ändern kann und so je nach Umgebung andere Eiweisse produzieren. Es gibt z.B. auf Youtube viele Videos zu speziellen Fähigkeiten und Eigenschaften von Tintenfischen und so, z.B. nach "squid" oder "octopus" suchen.

Die "normalen" Tiere sind für mich auf dem Tierkreis, sogar eher der Mensch (bei der Waage), die "sollen" laut dem Willen der Artemis sich da ihrer "Art" gemäss verhalten, fast wie in einem Zoo in ihren Gehegen/Sternzeichen bleiben. In ihrer Nähe ist es wilder und unbeschränkter.

Alain

PS @novali: Ich bin von mir her gesehen nicht gross am rätseln seit ein paar Jahren, mehr am Erzählen, aus verschieden Richtungen, damit es zugänglich wird für möglichst viele Leser, but feel free...
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: So 22. Februar 2015 11:01 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #207)
Hier ist ein Bild davon wie ein Entwurf für die neue tschechische Nationalbibliothek war, in Form eines gelb-violetten "Tintenfisches". Es wurde nicht gebaut, aber trifft schon den zynisch-surrealen Humor der Artemis:



Da Wort "zynisch" kommt unmittelbar von "Hund", also dem Begleiter der Artemis, dem fast sicher ersten Tier das von Menschen "domestiziert" wurde (oder?).

Ich bin nicht sicher ob das so absolut ist, aber im Allgemeinen wird der Unterschied zwischen Sarkasmus und Zynismus glaube ich so beschrieben, dass man bei Sarkasmus noch ein gewisse Hoffnung hat, dass es doch noch gut kommt, bei Zynismus nicht mehr, was dann gut zu einer Hekate passen würde.

Hier ein kleiner Blick in eine Gedankenwelt einer Artemis, aus der Kurzgeschichte "Une barbare captive" (eine gefangene Barbarin, in "Portraits carnivores", Le Nyctalope, 1982, sehr kleine Auflage, deutsch "Zehrbilder", Edition Hohweg, 1986) von Vera Linhartova, geboren am 22.03.1938 (also kurz nach Frühlingsbeginn, mir ist keine Geburtszeit bekannt, Horoskop unten). Man kann die Kurzgeschichte sicher auch autobiographisch sehen mit ihrem Exil seit ca. 1968 von Prag nach Paris.

"Nein, du wirst mich nicht am Träumen hindern."

"Du musst wissen, dass ich ständig mit dir spreche, wenn ich auch in deiner Gegenwart meine Worte nicht finde."

"Verliere den Kopf nicht, ich werde dir nicht zur Last fallen. Du wirst kaum wissen, wer ich bin, woher diese Stimme zu dir dringt."

"Ich habe sogar herausgefunden wem du gleichst: Der Statue einer lebendigen Gottheit, wie das Land, das wir beide lieben, sie kennt."

"Man hat dich zu meinem Erzieher ernannt, ohne dich um meine Meinung zu fragen, und du hast eingewilligt, ohne dich zuvor mit mir zu beraten, ohne dir je die Frage zu stellen, ob ich dich in dieser Eigenschaft wollte oder nicht, ob ich überhaupt jemanden wollte, der mein Schritte in was für einem Gebiet auch immer lenkt."

"Du bist am Besten platziert, um zu wissen, dass ich von niemandem etwas zu lernen habe, am allerwenigsten auf dem Gebiet der Belanglosigkeiten, mit denen man dich beauftragt hat, mir den Kopf vollzustopfen."

"Hier ist alles so ruhig. Niemand schreit, säuft sich zu Tode, stürzt aus dem Fenster."

"Gestern bist du nicht gekommen, um mir die gewohnte Lektion zu erteilen. Du hast mir nicht gefehlt. Ich habe mir die Zeit vertrieben mit Träumen von Schlachten, in denen ich meinen früheren Gefährten folgte, festgeklammert an die Mähnen ihrer Pferde."

"Warum willst du, dass ich von nun an in Deckung gehe, warum soll ich mich mit unbequemen Kleidern ausstaffieren, ungeeignet für einen Feldzug, der sich bis zum nächsten Sommer hinziehen könnte?"

"Wenn dein Mittelmass sich nicht auf einer Nadelspitze befindet, hast du mich belogen, oder aber kein einziges Wort dessen, was du mir beibringen solltest, verstanden.

"Wessen Schatten suchst du? Ist es meine Silhouette, die dich in deinen Nächten fiebriger Schlaflosigkeit verfolgt?"

"Zur Mittagsstunde haben wir keinen Schatten."

So ist das auch mit dem Zynismus/Humor der Artemis, es ist immer gleichzeitig gar nichts ernst und doch alles todernst, nie wirklich entspannt nur lustig. Das kann sie nicht. Es muss sich immer alles nur um ihre Themen drehen, und doch soll sie dabei eigenschaftslos sein, sie nichts treffen. Die üblichen Widersprüche - daher macht es dann auch manchmal einfach nur "Tilt" wenn man ihr selbst einen Spiegel vorhält. Aber ich improvisiere...

Als "Mittelmass", nur ein Gedanke: Am Mittag hat es keine Schatten, da ist die Sonne oben (also Kontrast zu Mond, keine Spiegelung) - ausser natürlich bei einer totalen Sonnenfinsternis, auch daher vielleicht besonders mondhaft?

Artemis und ihr Zwillingsbruder Apollon, die je voneinander Eigenschaften des anderen Geschlechts absorbiert hatten, wenn die sich treffen, dann wird wohl Apollon vielleicht viel vortragen, neue Gedichte, Musikstücke und sie wird nur zynische Kommentare machen, die bürgerlich-sonnenhafte Welt spiegeln durch Überhöhen oder starken Kontrast oder Vulgarität, usw. kennt man ja alles...

Und doch ist das beides zusammen doch was besser passt als nur die "eine Seite", so auch bei der neuen Idee von mir letzte Woche, mit den Mondfäden die gesponnen werden aus "Sonnenenergie", das Erzeugen und dann rund Umbiegen fürs flechten des Schicksals und des Lebens und so, das braucht männliches und weibliches, aber das hat ja Artemis beides.

Alain

PS: Das mit den "Schicksalsfäden" sollte ich vielleicht nochmal genauer beschreiben und illustrieren. Es ist nämlich vielleicht zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit mögliche einheitliche Beschreibung von Leben, Schicksal, Seele, und mehr. Sicher noch nicht 100% "genagelt", aber doch vielversprechend, wenn man vergleicht wie schwer sich die heutige Wissenschaft mit solchen Begriffen tut.

War es überhaupt ansatzweise nachvollziehbar (falls es jemand überhaupt gelesen hatte)?



Titel: Aspektfigur Mystisches Rechteck
Datum: So 22. Februar 2015 11:52 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1424602324 (Eröffnet #0)
Ich würde gerne mal fragen was andere für Erfahrungen, Erkenntnisse und Einsichten haben zur Aspektfigur "Mystisches Rechteck", die anscheinend in der "Huber-Schule" auch "Rechtschaffenheitsrechteck" heisst?

Technisch ist es ein Rechteck aus zwei Sextilen und zwei Trigonen, daher sind auch die beteiligten Planeten meist in rein männlichen oder rein weiblichen Planeten, also vielleicht sind die zwei Fälle sogar sehr unterschiedlich?

Unten noch eine Bild damit zweifellos ist welche Figur ich meine.

Eine Assoziation von mir ist die von einem "Sternentor", da es wenn es steht wie eine Tür oder ein Tor aussieht und wenn es liegt wie ein Bett, was so alles aufspannt von Wiege bis Bahre und im Schlaf symbolisch auch ein Tor ins Unbewusste ist?

Aber viel mehr weiss ich nicht, in meiner limitierten Erfahrung scheinen sowohl "mystisch" wie "rechtschaffen" doch schon auch mindestens  ein bisschen zu passen?

Kleine Idee: Wäre dann der/die Betroffene eher selber ein "mystisches Sternentor" oder vielleicht eher wie der "Hausmeister" davon, "rechtschaffen" aber selber kaum mystisch und sich selbst nichts vom "Sternentor" gewahr?

Alain



Titel: Re: Aspektfigur Mystisches Rechteck
Datum: So 22. Februar 2015 16:57 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1424602324 (Antwort #3)
Hallo ihr beiden,

Da hatte ich doch tatsächlich schon von Anfang an die Oppositionen verdrängt, das allein sagt schon viel über die Figur!

Verdrängen könnte man auch als verbergen vor sich selbst bezeichnen, als vor sich selber ein Geheimnis haben. Von Geheimnis via geheimnisvoll zu mystisch?

Wikipedia zu Mysterium:

Gemeint ist ein Sachverhalt, welcher sich der eindeutigen Aussagbarkeit und Erklärbarkeit prinzipiell entzieht – nicht einfach eine nur schwer mittelbare oder zufällig verschwiegene Information.

Könnte es vorkommen, dass es manchmal nicht einmal dem Träger des mystischen Rechtecks möglich ist gewisse Dinge in ihm oder in ihr bewusst wahrzunehmen? Nicht nur schwierig sondern wirklich unmöglich, egal wie sehr er oder sie sich auch bemühen möchte?

Auch ein Briefumschlag trägt ja ein Geheimnis: Was ist drin und manchmal auch von wem ist er? Und zumindest früher könnte ein Brief auch von geheinmisvollen (auch da damals unbekannten) weit entfernten Orten gekommen sein? (Auch die Idee mit  dem "Sternentor", einer Verbindung über grosse Distanz klingt an, würde ich sagen.)

Wenn jemand Rechtschaffenheit betont, wirkt das auf mich oft etwas unecht, mindestens nicht 100% beherzt so. Also vielleicht zum Teil ein Betonen dessen was nicht verdrängt wird?

Oder umgekehrt, wenn Oppositionen projiziert werden in die Aussenwelt, entsteht dann vielleicht daraus auch ein Schutzbedürfnis vor der Aussenwelt, das dann in Konventionen und dem Gesetz und so gefunden wird, also so in etwa im Bürgerlichen, auch daher rechtschaffen?

Übrigens, die Hubers lebten zumindest früher in der gleichen Ortschaft in der Nähe von Zürich wie ich, ich hatte aber nie Kontakt. Die Beschreibung finde ich wirklich auch sehr stimmig.

@humble:
Quote:
Das hat mich immer wieder zu Abbrüchen von unnützen Tätigkeiten gebracht.

Darum wäre ich ehrlich gesagt manchmal froh, und vielleicht noch viele andere...

Alain
Titel: Re: Aspektfigur Mystisches Rechteck
Datum: So 22. Februar 2015 23:33 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1424602324 (Antwort #7)
Zitat von humblebee (So 22. Februar 2015 12:15 MEZ):
Interessantenweise habe ich ein solches Rechteck und auch noch in den Zeichen, die du hier als Bspl. anzeigst.

F/N zu AC/b p SO/f sextil I/h p F/N. Ob ich mir nun gewahr bin, hhmm manchmal oder oft. Zumindest auch in Bezug auf deine Erzählungen hier.
Es eine tiefe innere Ahnung von dem was ich soll/darf. Das hat mich immer wieder zu Abbrüchen von unnützen Tätigkeiten gebracht.

Auch wenn man dadurch immer ein Stück vom (Ego)Status Quo aufzugeben hatte. Es ist ein innerer Antrieb, der vieles steuert.

HG
humble


Vielleicht ist es ja wirklich oft eine gute Sache, die Gegensätze gar nicht so "auszukämpfen" sondern wenn man die Gelegenheit hat wie eben mit einem mystischen Rechteck, sie elegant zu umgehen (Sextil+Trigon) und ihnen so am Ende doch noch indirekt Rechnung tragen? Also nicht versuchen das mystische Geheimnis gross selber zu lösen, sondern es eher bewahren und sogar harmonisch/initiativ bei Laune halten? Freud hätte da vielleicht keine Freude, aber vielleicht wirklich oft besser/gesünder mit der Aspektfigur?

Alain
Titel: Re: Aspektfigur Mystisches Rechteck
Datum: So 22. Februar 2015 23:53 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1424602324 (Antwort #8)
Hier noch eine Idee, passt wohl nur zum Teil: Als Aspektfigur ergäbe sich so etwas wie ein "geöffneter Briefumschlag" wenn ein Planet im Sextil zu einem der Trigone steht so wie im Bild unten.

Zum Beispiel mit dem Mond ergäbe sich so zweimal im Monat die Gelegenheit den Briefumschlag zu öffnen.

Aber ich weiss nicht, ob das so empfunden wird.

Ist ein mystisches Rechteck vielleicht besonders sensitiv gegenüber Transiten?

In den Bild unten ist es sehr harmonisch, aber (im Fall vom Mond) 2.5 Tage vor oder zurück je ein T-Quadrat (plus für kürzere Zeit noch Quincunx und Semisextil), nochmal 2.5 Tage vor und zurück und der Mond ist Teil des mystischen Rechtecks, ergibt dann eine andere Mischung von harmonisch und Oppositionen.

Alain



Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mo 23. Februar 2015 07:59 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #209)
Zu Sarkasmus/Zynismus steht folgendes in Wikipedia, was es vielleicht besser trifft (zumindest in meinem Gefühl):

    Zynismus ist – im Gegensatz zu Sarkasmus – kein bitterer Spott, sondern eine Haltung, die zentrale Normen und Moralvorstellungen verwirft und für lächerlich hält.

Wäre also eher "Bohemien" (direkt übersetzt "Böhme", also inkl. wo Prag ist) als "Bourgeois" (Bürger), der die Normen und Moralvorstellungen schafft oder wenigstens annimmt. Und würde natürlich sehr gut zu Artemis passen.
Titel: Re: Aspektfigur Mystisches Rechteck
Datum: Mo 23. Februar 2015 09:22 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1424602324 (Antwort #10)
In meinem Horoskop hat es, wenn man sich auf Sonne, Mond und Merkur bis Pluto beschränkt, kein mystisches Rechteck, und auch keine Oppositionen (10° Orben).

Unten eine Variante mit Mondknotenachse und Lilith, und ich habe auch noch den Asteroiden Pythia hinzugenommen, auf der fehlenden Ecke um 20° Stier - so ergibt sich ein "geöffneter Briefumschlag". Die Pythia war in der Antike die Wahrsagerin in Delphi, die auf dem Dreibein über der Erdspalte sass, aus der "psychedelische" Dämpfe aus der Tiefe stiegen, was symbolisch recht gut passt zum nördlichen/aufsteigenden Mondknoten, der bei mir auch dort ist.

Ich kenne eine Frau - bzw. eben auch nicht so wirklich, ist eben eher mystisch, und doch ist sie effektiv mein Schicksal - die ein mystisches Rechteck hat auf genau den Stellen, die unten eingezeichnet sind (aber geschlossen bei ihr, ohne die "Öffnung" wie bei mir beim Krebs). Bei ihr sind alle der 10 Planeten in den weiblichen Zeichen, wo auch ihr mystisches Rechteck ist (Fische, Stier, Jungfrau, Skorpion), ausser dem Mond, der ist in der ersten Hälfte Widder (2-14°), ich vermute stark dass konjunkt zu meinem Mond auch im Widder.

Verliebt hatte ich mich sehr jung mit 15 Jahren, aber, auch da ich nicht sehr schnell erwachsen wurde in einigen Bereichen (von Jupiter und Mars und Venus im Krebs wohl gut geschützt) und sie leicht älter ist, ergab sich da nichts Konkretes. Nach 1990 zog sie nach Prag (sie war mit den Eltern Ende der 1970er Jahre in die Schweiz gekommen/geflüchtet) um dort Bühnen- und Kostümbildnerin zu studieren, wurde dann bald darauf schwanger, heiratete und wurde Mutter von einem Sohn. 1998 rief ich sie an aus Zürich und sagte ihr, dass ich sie liebe (ohne dass ich wusste das sie Mann und Kind hat). Ihre unmittelbare Antwort war "ich bin verheiratet" und sie verneinte, dass sie je in mich verliebt war als ich sie drängte. Es war immer mein Eindruck mit ihr, dass sie wenn sie etwas sagte wie es ist, es nur so zu knapp mehr als 50% ihrer tatsächlichen inneren Situation entsprach.

Mit ihr und mir wird das wohl nie konkret etwas werden -- wobei an mir soll's nicht liegen, mir wäre und ist immer noch alles recht, keine Bedingungen.

Vor etwas mehr als 3 Jahren ist sie nach Zürich gezogen, geschieden und mit ihrem neuen Freund, der 20 Jahre jünger ist als ich, aber mit fast identischer Sonne wie ich im Löwen und auch dem Mond um meinem Mond im Widder herum und mit der Mondknotenachse nur leicht früher im Stier/Skorpion als ich. Geht natürlich nicht mit 2 Männern, aber auf einen Spiegel kann ich dann auch nicht wirklich eifersüchtig sein. Für mich hat sich vieles verschönert schon nur seitdem sie in der Nähe lebt.

Zwischen August 2010 und September 2011 hatte ich ihr etwa jede Woche auf Facebook geschrieben, viel auch um Mythologie, etwas Astrologie und um Kunst und den Mond. Geantwortet hatte sie fast nie und das Spektrum mit auch indirekten Antworten umfasste alle Varianten wie "es" denn sein könnte und war immer sehr minimal, nur dass sie nie direkt sagte, dass es sie stört und ich es sein lassen solle, auch wenn ich sie oft bat, sie solle das doch tun oder sonst mir einfach sagen was sie will. Erst im September 2011, als sie - wie ich jetzt weiss - voll an den Vorbereitungen für ihren Umzug nach Zürich war und ihr Sohn anderswo im Ausland zu studieren begann, bat sie mich inständig es sein zu lassen und sagte sogar, dass sie zur Polizei gehen würde wenn ich es nicht sein lassen würde. Natürlich liess ich es sein. Sie schrieb auch, dass nichts von dem was ich mir (Zitat) "zu ihrer Person" vorgestellt hatte, der Wirklichkeit entspräche, nichts. Im Nachhinein tut es mir natürlich leid, dass ich sie so gedrängt hatte, andererseits glaube ich eben doch, dass ich nicht nur irgendein Fremder bin.

Jedenfalls, in meinem Gefühl ist sie seitdem sie in Zürich mit ihrem Freund lebt glücklicher als je zuvor als ich sie kannte, und auch für mich hat der "Kontakt" via Schreiben und einfach jetzt dadurch dass sie näher lebt, mein Leben deutlich schöner gemacht.

Im Januar 2014 traf ich sie das bisher einzige Mal in Zürich, im Laden wo sie arbeitet, und war dann ganz vorsichtig, habe mit ihr nur über normale Dinge gesprochen, wie es so geht und etwas gekauft, war nur 15 Minuten. Keine Sache, solange man sie nicht bedrängt, sie ist ganz lieb und mir ist alles recht so.

Sie hatte (allerdings indirekt vertreten) 2011 auch verneint sich für Astrologie zu interessieren, dabei war es ein Vortrag von ihr 1982 in der Schule über Astrologie gewesen, weshalb ich mich als Physiker überhaupt damit beschäftigte später. Auch der Impuls zu meinen Einsichten über den Mond kommt von ihr, die indirekt, aber doch deutlich an mich adressiert, einen Link auf die Kurzgeschichte "Die Spinx ohne Geheimnis" von Oscar Wilde gepostet hatte (und am gleichen Tag zuvor kreuzte ich wie sonst fast nie ihre Schwester in Zürich, ganz wie in der Geschichte!). Sie sieht sich wohl wirklich auch gespiegelt in der Frau in der Geschichte, die ein Geheimnis hütet, das es gar nicht gibt für sie. Symbolisch ist sie schlicht unschlagbar, ich kann da in keinster Weise mithalten.

Ich glaube weder ihr Exmann noch ihr jetztiger Freund können ihren Briefumschlag astrologisch öffnen, aber ich vielleicht schon mit meinem Stellium im Krebs und wohl auch ihr Sohn mit etwas ähnlichem im Steinbock auf der anderen Seite.

Alain



Titel: Re: Aspektfigur Mystisches Rechteck
Datum: Mo 23. Februar 2015 09:22 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1424602324 (Antwort #11)
PS: Das mit der Polizei drohen klingt natürlich schon krass, aber es ist für mich wie alles bei ihr das "rechtschaffene", das nur zum Teil innerlich getragen wird. Und sie ist sonst ausser wohl bezüglich dem mystischen Rechteck auch nicht so eine empfindliche Person, sie war in den frühen 90er Jahren anscheinend auch bei Häuserbesetzungen dabei und 1990 nach Prag gehen kurz nach dem Fall der Mauer und dann dort arbeiten nebenbei um sich das Studium zu finanzieren und so, deutet alles nicht auf eine sehr empfindliche Natur hin im Allgemeinen, und noch anderes mehr, sie ist schon zu einem grossen Teil auch wild wie eine Artemis, und künstlerisch ist sie sicher sehr begabt (Zeichnen, Graphik sicher), also durchaus nicht blockiert in den Bereichen.

Jemand den ich mal kannte, auch eine Frau - ich nenne sie mal X - hatte mal einen Traum mit ihr. Darin fragte X sie ob sie wüsste, dass ich sie liebe? Sie antwortete ja und lächelte dabei wahrscheinlich sogar. Und dann fragte X "Und du liebst ihn zurück?". Ich übersetze aus dem Englischen:

"Ihre Reaktion darauf war seltsam. Sie versuchte zu antworten, es sah so aus wie wenn sie fast unmerklich zu versuchen begann, den Kopf zu schütteln für ein Nein, aber sie schien eingefroren und unfähig das wirklich zu tun, und schien unfähig irgendetwas zu sagen, entweder ja oder nein, und ihr Lächeln schien an der Stelle eingefroren zu sein, es erschien nicht mehr ganz real in dem Moment."

Egal, alles ist gut im Moment und ich kann so damit gut leben, und ich glaube sie auch, wie schon gesagt...

Noch interessant ist vielleicht wie sie sich in dem Traum manifestierte, wobei das dann vielleicht nicht mehr so viel mit dem mystischen Rechteck zu tun hatte? Oder vielleicht doch?

Da zeigte sich ihr Kopf in einem Loch in der Decke, nachdem sie von X gerufen wurde, lächelnd, vielleicht erst gegen unten gerichtet, dann schwebte ihr Kopf herunter und unten zog sie einen sehr dunkelblauen Anzug aus - also das mit dem schwebenden Kopf war nur eine theatralische Illusion, was auch an das "Schwarze Theater" in Prag erinnert. Der Kopf also Widder, ihr Mond? Eventuell am MC sogar? Ich weiss es nicht... Aber sehr schön die ganze Sache finde ich, aber nur meine Meinung.

Alain

PS: Bis heute hatte ich das nie so sehr aus der Perspektive des mystischen Rechtecks angeschaut, wusste am Anfang hier wirklich nur wenig zu der Aspektfigur, aber dachte natürlich schon auch an sie als ich hier fragte...
Titel: Re: Aspektfigur Mystisches Rechteck
Datum: Mo 23. Februar 2015 10:56 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1424602324 (Antwort #12)
Angelina Jolie hat ein mystisches Rechteck:



Ich finde es immer etwas schwierig bekannte Leute zu beurteilen, wenn man sie nicht wirklich kennt.

Quelle: http://www.cafeastrology.com/articles/aspectpatterns.html
Astrodatabank Angelina Jolie: http://www.astro.com/astro-databank/Jolie,_Angelina

Bei ihr ist das mystische Rechteck in männlichen Zeichen, zwei kollektive Planeten auf der einen Seite (Pluto in der Waage, Neptun im Schützen), persönliche auf der anderen (Mars, Mond, (Jupiter) im Widder, Sonne in den Zwillingen).
Titel: Re: Aspektfigur Mystisches Rechteck
Datum: Mo 23. Februar 2015 17:01 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1424602324 (Antwort #13)
Zitat von anna. (So 22. Februar 2015 19:55 MEZ):
Ein gutes Beispiel ist die Teresa von Avila. Von ihr gibt es eine gutgeschriebene Autobiographie. Auf deutsch: "Das Buch meines Lebens." von HERDER spektrum.
Und es gibt ergaenzend dazu eine Biographie von Erika Lorenz. "Weg in die Weite." Auch Herder. Mit vielen Daten. Man kann alles also sehr gut nachverfolgen. Von ihr selber erzaehlt und auch nicht. Und dies in Bezug gesetzt zu ihrerZeit.
Ich habe keine Uhrzeit. Nur den Tag. Was ich reinstelle ist also ein Sonne-am- MC. Auf Huber..und mit Kochhaeusern. Hab das fuer Huber so in Erinnerung:

Ich habe noch geschaut wie das mit einem Horoskop aussehen würde, wie es zu der Zeit hätte erstellt werden können: Nur Sonne, Mond, Merkur-Saturn, (gemittelte) Mondknoten, Glückspunkt und Regiomontanus Häusersystem (zumindest gab es das dann schon, genau weiss ich nicht was da üblich gewesen wäre) - das ist nicht als Kritik gedacht am Huber Häuser-Horoskop, bin nur erst mal etwas vorsichtig.

In der Sicht ist es nicht ganz ein mystisches Rechteck (es fehlt die Opposition von Sonne oder Merkur zum Mond, egal welche Geburtszeit und je nach Geburtszeit fehlen noch mehr Aspekte), aber man sieht ein Rechteck und es hat nur Oppositionen, Trigone und Sextile.

Die Geburtszeit habe ich rein spekulativ so gewählt dass der Mond exakt auf dem Saturntransit vom 15. August 1539 wäre, wo sie fälschlicherweise für Tod erklärt wurde. (Angaben im Internet sind da leicht widersprüchlich, in der deutschen Wikipedia steht "im Juli", aber das Datum 15. August scheint mir doch recht verbreitet angegeben zu werden, auch mit Details drumherum, zum Beispiel hier; es steht dort "in der Nacht", aber mir ist nicht klar ob vor oder nach Mitternacht, daher das Horoskop für den Scheintod unten für Mittag ohne Häuser). Der rückläufige Saturn im 2. Haus könnte passen zu den häufigen gesundheitlichen Problemen?

Ihr Leben war sicher nicht einfach, auch sonst nicht.

Mystikerin passt sicher schon vom Namen her zu dem Rechteck.

Alain



Titel: Re: Der kleine englische Prinz
Datum: Mo 23. Februar 2015 22:39 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1424704559 (Antwort #1)
Zitat von nicnic (Mo 23. Februar 2015 16:15 MEZ):
Hallo zusammen,

Ich habe mir vor 2 Jahren die Daten des kleinen Prince George Alexander Louis of Cambridge notiert, die kurz nach seiner Geburt am Palast aushingen. Er ist das Kind von Kate und William. An Kinderhoroskopen soll man ja nicht herumspekulieren. Aber vielleicht hat ja jemand Lust hier mit mir ein paar Tendenzen herauszuschauen, was seine künftigen Aufgaben angehen wird. Wie wird er die Finanzen verwalten? Wie hält er es mit dem Familienclan? Wie mag er sich wohl im Ausland präsentieren? usw.

D H9 -> Wird er ein Auge auf schöne, kühle Damen aus dem Ausland haben?

Wann wird T-J übe seinen IC laufen und wird die T-Zeit in H4 für ihn eine Abnabelung von der Familie bedeuten?
Wird er in dieser Zeit Familiengeheimnisse lüften und wie wird er damit umgehen?

Viele Grüße,
nic


Ich glaub's ja nicht, das ist ja ein "geöffneter Briefumschlag" - siehe Thread zum mystischem Rechteck - plus noch Vollmond und ein T-Quadrat.

Als ich ihn das erste Mal sah, als die Eltern ihn (glaube ich) das erste Mal im Fernsehen öffentlich zeigten, hatte ich das Gefühl, dass er wirklich König sein wird, und relativ lange.

Eindrückliches Horoskop, auf den ersten Blick viel Potential, aber vielleicht auch gefährlich dadurch mit den Spannungen drin?

Der Vollmond ist fast genau auf Anfang Löwe / Anfang Wassermann, siehe der Löwe und das Einhorn auf dem Britischen Pass (die Konstellation Pegasus, im Himmel in der Nähe von Fischen und Wassermann - also Einhorn Bezug zu Wassermann? war bisher meine Interpretation, aber...).

Erinnert auch an Spanien, mit der Mondknotenachse auf Anfang Löwe/Wassermann (oder etwas weiter im Löwen/Wassermann bei USA oder Hedschra, wie früher mal erwähnt).

Alain

PS: Aus http://www.constellationsofwords.com/Constellations/Pegasus.html - der Kopf von Ganymedes (Wassermann) zwischen den zwei Köpfen von Pegasus und Equuleus:





Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mo 23. Februar 2015 23:29 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #210)
Vor dem Gesetz

In Kafkas Parabel "Vor dem Gesetz" wartet ein Mensch das ganze Leben vor einem Tor um Einlass zum "Gesetz" zu bekommen. Am Ende:

Der Türhüter erkennt, daß der Mann schon an seinem Ende ist, und, um sein vergehendes Gehör noch zu erreichen, brüllt er ihn an: »Hier konnte niemand sonst Einlaß erhalten, denn dieser Eingang war nur für dich bestimmt. Ich gehe jetzt und schließe ihn.«

Für mich ist das so weit wie Artemis/Hekate geht bzgl. einer "Moral", es ist wie bei "Warten auf Godot", bei gewissen Dingen macht es keinen Sinn zu warten wenn der Weg versperrt ist.

In dem Zusammenhang sehe ich auch das mystische Rechteck in einem Horoskop als sehr mondhaft - wenn auch meine Erfahrungen damit vielleicht verwischt sind mit eigenen Erfahrungen - aber ich glaube aber am Ende doch nicht so sehr (siehe Thread "Aspektfigur Mystisches Rechteck").

Es erlaubt eine gerade Linie via Sextil und Trigon in etwas runderes, harmonischeres und initiativeres zu verwandeln - statt geradeaus in der Opposition festzustecken oder mühsam versuchen sie zu lösen durch Kampf und Kompromisse, wäre es vielleicht sogar oft besser, das sein zu lassen, und stattdessen via Sextil neue Gelegenheiten wahrzunehmen.

Immerhin hat das Griechenland versucht und sie werden es wohl weiter tun, was sicher gut ist für Europa...

Auch wieder eine Eingebung die ich vor wenigen Jahren hatte war, unabhängig von den Gedanken hier vorher, dass man mit irgendeinem Planeten in irgendeinem Sternzeichen der einen gerade stört (Transit, andere Person, etc.) einfach via Sextil auf zwei Sternzeichen weiter umgehen könnte. Zum Beispiel ein sehr flegmatischer Fisch und dann im Sextil einfach machen, wie der Stier, etwas Schönes ohne einen direkten Gegenwert zu erwarten, ausser eben es tun zu dürfen.

Ich glaube Artemis kann durchaus auch "Maschinen" bauen, ein mystisches Rechteck ist eine mögliche Form davon, erlaubt es das volle Spektrum der Natur zu nutzen ohne dass man es je direkt nachweisen kann, da es den Betroffenen selbst gar nicht zugänglich ist.

Nochmals zum mystischen Rechteck: Auch wenn man es umschiffen kann, die Oppositionen bleiben schon auch bestehen, in dem Sinne hat das Ganze auch etwas Unvermeidbares.

Alain
Titel: Re: Aspektfigur Mystisches Rechteck
Datum: Mo 23. Februar 2015 23:34 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1424602324 (Antwort #14)
Siehe auch folgenden Beitrag hier im Thread "Der Mond und die Astrologie (und die Welt)".
Titel: Re: Plutonische Lernprozesse
Datum: Di 24. Februar 2015 00:00 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1423499027 (Antwort #54)
@Antonia: Wenn ich darf: Gibt es denn keine Männer in der Geschichte, die das Ganze etwas dämpfen könnten, denen zu Liebe die beteiligten Frauen sich vielleicht manchmal etwas mässigen würden, bzw. Energie anders verwenden? (Braucht keine Antwort hier nur so als Gedanke...)
Titel: Re: Plutonische Lernprozesse
Datum: Di 24. Februar 2015 07:17 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1423499027 (Antwort #57)
Ich verstehe jetzt die Antworten nicht, ich bezog mich rein auf das was ich von Antonia hier gelesen hatte und nur auf das. Die Geschichte mit Mutter, ihr und Tochter und Telefon und auch Facebook und so, und kann sein dass ich frühere Dinge, die Antonia hier schrieb, nicht sah. Sind für mich die 3 (Mond-)Phasen oder Schicksalsgöttinnen, die junge Frau, (noch) nicht Mutter, die Mutter und die ältere Frau (Grossmutter), wobei hier die Rollen noch vermischter sind, die Grossmutter hat zum Teil die Rolle der Mutter übernommen (Kinder die bei ihr leben (oder heute nicht mehr?)), und sich daraus lösen ist sicher nicht einfach und zum Teil vielleicht auch nicht gerecht gegenüber der Grossmutter, auch wenn die Grossmutter vermute ich auch nicht so gerecht gehandelt hatte zumindest in der Vergangenheit - alles insgesamt schon sehr Skorpion/Pluto mit all den Versuchen mehr Einfluss zu gewinnen. Wo sind die Männer denn in der Geschichte, hat die Grossmutter einen Mann, wo ist der Vater der Zwillinge, wo der jetzige Freund von Antonia, wo vielleicht dann mal der zweite Zwilling (ein Mann, oder?), usw.? Wenn ich meinen Trick den ich gestern anderswo hier erwähnte - nämlich von einem Zeichen ausweichen zum übernächsten im Sextil danach im Sternkreis - hier anwenden würde, dann würde man wohl tatsächlich beim Steinbock landen, also hart sein und von Fall zu Fall entscheiden auf was sich einlassen und wo blocken, und dann aber bestimmt - was glaube ich auch recht gut dem entspricht was Elisabeth Antonia geantwortet hatte. Aber ich will mich sonst hier nicht einmischen, nicht skorpionisch "Gebiet beanspruchen"

Alain
Titel: Re: Der kleine englische Prinz
Datum: Di 24. Februar 2015 08:08 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1424704559 (Antwort #3)
Hallo nic,

Schwer zu sagen für mich, ich hoffe, dass er dank all den Sextilen und Trigonen da auch Wege darum herum finden wird, so dass das mehr zu seinem "Repertoire" wird, zu einem möglichen Vorgehen das der Situation angemessen sein könnte als zu Schicksal und im dümmsten Moment sich äussern? (Und könnte vielleicht so im Umgang mit Frauen fast ein James Bond werden, dem fast keine widerstehen könnte?)

Rein ein T-Quadrat Mars-Pluto-Uranus wäre wahrscheinlich schwieriger als noch Jupiter und Merkur auf der einen Seite beim Mars? Und eben die Sextile und Trigone bieten auch noch viele Wege darum herum (via Neptun, Cheiron, Saturn, Mondknoten, Venus).

Aber trotzdem, doch nicht so einfach der Umgang damit, wäre mein Gefühl. Erinnert vom Aspektbild auch an 9/11*, auch wenn dort das T-Quadrat mit Saturn-Pluto-Sonne eher schwieriger war?



Quelle: Der Terrorangriff auf die USA - aus der Sicht der Astrologie.

N.B.: Der Aszendent ist da leicht falsch, wie seismische Messungen der Erschütterungen beim Einschlag der Flugzeuge in die Türme zeigen, war Merkur beim ersten Einschlag schon ganz knapp im 12. Haus (aber natürlich immer noch sehr nahe am AC).

Aber normalerweise sollten heutzutage Könige nicht mehr die Macht haben die Weltpolitik noch gross zu beeinflussen, oder ist es hier vielleicht tatsächlich doch noch anders?

Liebe Grüsse
Alain

* Nochmals (fast) ein "geöffneter Briefumschlag" mit "Öffnung" auf dem AC bei Merkur!
Titel: Re: Aspektfigur Mystisches Rechteck
Datum: Di 24. Februar 2015 08:23 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1424602324 (Antwort #15)
Unten ein Comic der zeigt was passieren kann wenn man einen Briefumschlag öffnet

Quelle: Nemi.no Facebook Seite



Titel: Re: Aspektfigur Mystisches Rechteck
Datum: Di 24. Februar 2015 23:16 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1424602324 (Antwort #17)
Hallo Anna

Sehr, sehr interessant, ganz viele interessante Leads, möchte da gerne noch auf vieles davon eingehen. Und ich verstehe sehr gut, dass, wenn die Erwartung an eine Mutter 10 Kinder oder mehr sind, die Vorstellung Mutter zu werden schon ein Horror sein kann, insbesondere wenn man so die eigene Mutter und erst noch um die Pubertät herum verloren hat.

Etwas leicht in eine andere Richtung drumherum habe ich noch, das werde ich vielleicht noch heute Abend schreiben und posten.

Aber etwas anderes ist mir gerade noch aufgefallen, das so präzis zu passen scheint, dass ich es einfach schon gleich einbringen will:

Übersetzung aus "Anima Mundi" von Charles Harvey (2002 posthum zusammengetragen von Liz Greene, CPA Press, Vol. 19), von mir übersetzt aus dem Englischen:

"Hier ist das Horoskop für die Nation Spanien. Im 15. Jahrhundert wurden Ferdinand von Aragon und Isabella von Kastilien verlobt. Als Ferdinands Vater, Juan II von Aragon am 19. Januar 1479 starb, wurden die zwei Hälften durch diese Heirat vereinigt. Somit ist der Tod von Juan II von Spanien die Geburt des Spaniens wie wir es kennen, als ein vereintes Land. [...] In Absenz einer Geburtszeit (welche auch Juans Todeszeit ist), wird für dieses Horoskop üblicherweise 12 Uhr mittags genommen. Aber kürzlich fragte ich brieflich an zu den Aufzeichnungen der königlichen Familie von Aragon, welche in Barcelona aufbewahrt werden, und erhielt eine Antwort Archivar die besagte, dass Juan II um 7:00 Uhr morgens starb."

Das Horoskop ist unten und (ziemlich egal welche Urzeit) Pluto ist dort nominell* auf 1°15'35' Waage, also fast genau wo Saturn am 15.8.1539 war (und daher hypothetisch auch Teresas Mond). Der s.Mondknoten am AC ist natürlich auch auffällig, sagt für mich u.A. auch "Passion", auch durch die Verbindung von Tod und Heirat und Nation.

Alain

* Ich schreibe "nominell", weil Pluto ja doch relativ ein kleines Objekt ist und nicht sicher bin wie wahrscheinlich es wäre, dass Pluto früher mal durch ein anderes Objekt in der Bahn gestört wurde und daher damals leicht oder stark anderswo war, aber vielleicht ist da die Wahrscheinlichkeit auch recht gut vernachlässigbar, weiss es im Moment aber einfach nicht.



Titel: Re: Aspektfigur Mystisches Rechteck
Datum: Mi 25. Februar 2015 00:30 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1424602324 (Antwort #18)
Waage und mystisches Rechteck und Starre/Lähmung

Bei Waage und mystischem Rechteck könnte man sagen, dass es darum geht Gegensätze harmonisch auszubalancieren.

Bei Waage kommen die Gegensätze vom Element Luft, männliche binäre Logik mit wahr und falsch. (In meiner Sicht, ist es mit den Luftzeichen so, dass das jüngste Luftzeichen, Zwillinge, mit den zwei Seiten einer Sache wie ein Kind das mit einer Münze spielt, sie herumdreht und so lernt, dass es zwei Seiten des Gleichen sind, und das älteste Luftzeichen, Wassermann, eine Seite bevorzugt, die den Menschen insgesamt mehr bringt und versucht sie weit oder sogar ausschliesslich zu verbreiten. Die Waage ist dazwischen, muss abwägen und entscheiden welche Seite besser ist.)

Das harmonische bei der Waage kommt von der Venus als Herrscherin (und ich sage mal auch spekulativ - wie schon im Mondfaden - ev. auch Sedna noch dazu, die ja symbolisch auch zu einer "eingefrorenen Starre" passen würde).

Beim mystischen Rechteck hat es die Oppositionen für die Gegensätze, sowie mit Sextilen und Trigonen auch etwas Harmonisches, das auch da irgendwie darüber zu stehen scheint wie die Venus über der Logik bei der Waage.

Den Punkt 0° Waage assoziiere ich auch stark mit Tod und Widergeburt, wenn auch auf andere Weise als 0° Widder, wobei ich mir nicht bei allem klar bin. Wenn ich einen der beiden Punkte ausschliesslich dem Tod alleine zuordnen müsste, wäre es eher 0° Waage, da es ein "totes" mechanisches Objekt ist und wenn alles ausgeglichen ist, hat es keine Bewegung mehr, aller Lebensimpuls ist tot. (Was jetzt aber das mit radikalem Neuanfang und Waage für mich nicht ausschliesst, im Gegenteil.)

(N.B. eine Sache, die ich mit männlicher Homosexualität assoziiere ist die Waage, was sich zum Beispiel in oft sehr aufgedreht fröhlichem Verhalten spiegelt und aber auch oft eine sehr traurige Seite haben kann bis zu Selbstmord und so. Weibliche Homosexualität könnte eher mit Widder zu tun haben, auch vielleicht wie Artemis oder auch z.B. Lucy Lawless ("Xena") die selber nicht lesbisch ist, aber viele lesbische Fans hat und ihr Horoskop hat ganz viele Planeten im Widder.)

In "Schicksal und Astrologie" ("The Astrology of Fate") assoziiert Liz Greene die Ägyptische Göttin Ma'at mit der Waage.

"Im ägyptischen Ritual wurden die Seelen der Verstorbenen, wenn sie das Land zwischen der Welt der Lebenden und dem Königreich des Totes durchquert hatten, von Anubis [...] vor Osiris gebracht. Inmitten des Gerichtssaales stand eine riesige Waage, neben der Ma'at, die Göttin der Wahrheit stand, um das Herz des Verstorbenen zu wiegen. [...] In eine der Waagschalen legte Anubis Ma'at selbst oder eine Feder der Wahrheit als ihr Symbol."

Passt natürlich auch zum "Übergang" Prag, aber vielleicht auf etwas andere Weise. In meiner Sicht ist in Prag bzw. Ende Fische eine "Wiedergeburt" nicht mehr etwas das beurteilt werden muss, sondern schon gegeben, aber weiss das auch nicht so sicher...

Ich kenne über zwei Ecken eine Frau mit der Sonne in der Mitte der Waage und Pluto Anfang Waage (vgl. nochmal Spanien und Teresa von Avila!!), die ein Medium ist das "mit Toten sprechen kann", zumindest sieht sie es so und verdient so auch ihr Geld, sie war auch schon im Fernsehen. Das ist wohl die einzige Person die ich (ausserhalb vom Internet) kenne die solche Dinge tut und auch Astrologie etwas kennt etc. Schlecht ist sie sicher nicht in ihrer Sache, wenn ich mir auch nicht so sicher bin ob sie "wirklich" mit den Toten redet oder eher mit dem was von ihnen unbewusst in der Umgebung noch enthalten ist, aber vielleicht ist das ja tatsächlich so etwas wie die verstorbene Seele, eventuell aufgesplittet in verschiedene "Erben"?

Aber wieder zu der von der ich ein paar Beiträge früher schrieb (und zu Teresa von Avila), vielleicht wieder poetischer und zentraler...

Sie hatte als eine ihrer ersten Arbeiten das Bühnenbild für eine Adaption des Romans "Il bacio di una morta" gemacht (Der Kuss einer Toten, 1886, von Carolina Invernzizio, * 28.3.1851, mit einem halben mystischen Rechteck und mit Pluto Ende Fische, also fast gegenüber dem von Spanien und so!!! Und n.Mondknoten auf ca. 4° Löwe) - natürlich nicht so romantisch wie der Roman, schon eher so richtig hardcore Theater.

In dem Roman geht es um Liebe und auch Tod, ich habe es nie selber gelesen, nur den Film von 1974 mal gesehen. Jedenfalls wird die Hauptfigur einmal als tot betrachtet, ich glaube vergiftet, und wird in einer Gruft gerade noch gerettet von ihrem Mann oder Freund, ev. sogar küsst er sie und denkt sie ist tot und dann erwacht sie wieder? Ich weiss nicht mehr wie es im Film war und im Buch ist es vielleicht nochmal anders.

Jedenfalls könnte es schon eine Schwierigkeit sein sich zu entscheiden, wie die Waage, die dazu führen kann, dass dann die Muskeln gar nichts mehr tun, bis sich der Konflikt ev. innendrin doch noch irgendwie löst. Jedenfalls bei Teresa von Avila könnte das passen? Und dadurch auch eine "Nähe zum Tod".

Nochmal zu "ihr": Sie ist schon normal wie sie wirkt, durchaus nichts offensichtlich andersartiges, aber doch sehr fein und sanft in den Bewegungen, wenn sie auch dann wieder sehr schnell sein kann, und es hat teilweise schon etwas von einer Statue, etwas weniger Bewegung und Mimik als die meisten Menschen.

Ich bin mir nicht ganz sicher ob ich alles so stimmig getroffen habe, aber ich bin auch keine Waage

Alain
Titel: Re: Aspektfigur Mystisches Rechteck
Datum: Mi 25. Februar 2015 00:48 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1424602324 (Antwort #19)
Eines habe ich noch dazu gerade, den slowakischen Film "Záhrada" (Der Garten) von 1995. Der Held ist über den Sommer in einem Garten mit einem kleinen Haus, weg von der Stadt wo er sonst mit seinem Vater lebte. Dort erlebt er viele sehr surreale Dinge - ein für mich phantastisch schöner Film. Und er trifft eine junge Frau, fast noch ein Mädchen (scheinbar), die dort in der Nähe mit ihrer Mutter lebt.

(Spoilers von hier an...)

Die Frau ist sicher eine Zauberin, zum Beispiel zeigt sie ihm einmal Male wo sie angeblich ihre Mutter geschlagen hat, aber als sie dann einen Tag später oder so mit der Mutter zusammen zu Besuch kommt, sind die Male weg.

Gegen Ende des Films bzw. auf den Herbst zu will der Mann wieder in die Stadt gehen und sagt es ihr als sie gerade die Bäume im Garten unten weiss streichen für den Winter. Sie macht das daraufhin mit seinen Beinen. Danach verfällt sie so ziemlich in eine Starre, isst nichts mehr und regt sich fast nicht mehr so dass der Mann sich teilweise nicht mehr sicher ist ob sie noch lebt. Da sitzt sie dann mal regungslos am Tisch und da kommt die schwarze Katze vom Mann durchs Fenster, die eigentlich in der Stadt lebt.

Also, die Seele (Mond/Katze) des Mannes hat sich somit entschieden zu ihr zu ziehen, ihre Starre ist vorbei und er bleibt bei ihr.

Hier der Trailer mit noch ein paar weiteren Szenen mit der Frau darin:

https://www.youtube.com/watch?v=UOK1CvjsB2k

Und hier die Schlussszene (unbedingt schauen wenn der Text oben gefallen hat und passt sicher auch zum mystischen Rechteck, hier waagerecht mit Tisch im Garten und wie eine Feder oder ein Vogel oder ein Fisch ):  

https://www.youtube.com/watch?v=k3UCrIkHIKw

Text~:
"Was tut sie?"
"Sie fliegt."
"Schlussendlich ist alles wie es sein sollte."

Alain
Titel: Re: Plutonische Lernprozesse
Datum: Mi 25. Februar 2015 00:54 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1423499027 (Antwort #66)
Zitat von Merkuria (Di 24. Februar 2015 14:14 MEZ):

@Alain,
hm.....inzwischen kann ich Deinen gedanken nachvollziehen. Den ersten Text konnte ich aber wirklich kaum
verstehen und vergraulen will ich Dich sicher nicht.

LG Merkuria


Keine Sache
Titel: Re: Das Schwein
Datum: Mi 25. Februar 2015 01:01 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1423224859 (Antwort #93)
Zitat von novali (Di 24. Februar 2015 19:06 MEZ):
und da wir schon bei Verfälschungen sind, hier noch zwei: Genau wie Saturn und Chronos ursprünglich getrennte Gestalten waren, so auch Pluto und Pluto. Der eine Hades, der andere Pluto, der Gott des Reichtums (Plutokratie). Sie verschmolzen dann, was den unverständlichen Bezug von Hades-Pluto zum Geld etc. erklärt (den er ja gar nicht hat). Leider weiss ich nicht mehr, wo ich das gefunden hab, in Astrologie heute könnte es gewesen sein, ein jedenfalls serióser Artikel


Einen direkten Bezug von Pluto (griechisch ~ Reichtum) zur Unterwelt hat es aber schon: Bodenschätze wie Gold, Silber, Kupfer, Eisen findet man in der Erde, also im Reich des Hades.

NB: Soweit ich mich erinnere gelesen zu haben, hatte der Gott der Unterwelt viele Namen (ähnlich wie der Teufel in der neueren Zeit), wie auch Orkus oder Februs (der der dem Februar den Namen gab), aber so genau sicher weiss ich die Dinge nicht, nur so als Input falls jemand genauer nachforschen möchte...

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mi 25. Februar 2015 01:36 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #211)
Zitat von Alain Stalder (Mo 23. Februar 2015 23:29 MEZ):
In Kafkas Parabel "Vor dem Gesetz" wartet ein Mensch das ganze Leben vor einem Tor um Einlass zum "Gesetz" zu bekommen.
[...]
Ich glaube Artemis kann durchaus auch "Maschinen" bauen, ein mystisches Rechteck ist eine mögliche Form davon, erlaubt es das volle Spektrum der Natur zu nutzen ohne dass man es je direkt nachweisen kann, da es den Betroffenen selbst gar nicht zugänglich ist.

Nochmals zum mystischen Rechteck: Auch wenn man es umschiffen kann, die Oppositionen bleiben schon auch bestehen, in dem Sinne hat das Ganze auch etwas Unvermeidbares.

Alain


Vergleiche Antwort 18 im Thread zum "Mystischen Rechteck" mit Titel "Waage und mystisches Rechteck und Starre/Lähmung".

Kafka/Prag hat es da wieder einmal so minimal wie irgendmöglich auf den Punkt gebracht.

Das Gesetz, die Waage, das Tor.

In einer Theateradaption von Kafkas "Der Prozess" von Stephen Berkoff verwandelt sich der Protagonist vor dem Tor in einen Vogel und fliegt davon (Sextil als Gelegenheit und 6. Sternzeichen Waage luftig und 6. Planet Jupiter der im Himmel lebt oder mindestens in der Höhe, und eben die Feder der Maat).

Wie die Szene mit der Verwandlung in einen Vogel und dem Wegfliegen konkret im Theater jeweils inszeniert wird, weiss ich nicht...

Und eine Maschine ist ein mystisches Rechteck wohl auch irgendwie, wie die Waage ein technisches Instrument ist.

Hmn, vielleicht ist das mystische Rechteck ja (auch) ein Messinstrument?

Müsste es eigentlich sein, die Artemis ist ja immerzu neugierig...

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mi 25. Februar 2015 06:36 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #213)
Zitat von novali (Mi 25. Februar 2015 04:43 MEZ):
Alain Zitat: ...Nochmals zum mystischen Rechteck: Auch wenn man es umschiffen kann, die Oppositionen bleiben schon auch bestehen, in dem Sinne hat das Ganze auch etwas Unvermeidbares.

les extrêmes se touchent

da die Gegensätze sich berühren, wie es ja der Mathematiker Möbius mit seiner 180 Grad Drehung bewiesen hat, so kann ich nichts Unvermeidbares in einer Opposition erkennen


Zitat von novali (Mo 23. Februar 2015 06:51 MEZ):
Oh Alain - diese Nüsse sind zu gross für meinen Nussknacker...betrachtet hab ich sie schon rundherum...
weshalb der Anfang unten - mit dem Loch durch das der Fisch schlüpft - und das Ende oben - wo der gewandelte als Vogel
aus ebenfalls einem Loch vielleicht kuck - kuck ruft? Wie verträgt sich das mit Ende Fische-Anfang Widder? Ist doch zyklisch...wie kommst du auf unten und oben als Anfang und Ende - wäre das nicht lineare Zeit?


Geht doch...

Eine Frage: In meiner (sehr beschränkten Erfahrung damit) sind auf der Südhalbkugel die Sternzeichen zwar nicht ganz vertauscht (also Sonne jetzt gegen Ende Sommer auf der Südhalbkugel "in der Jungfrau"), aber mein Eindruck ist, dass sie es teilweise doch sind. In meinem Gefühl sind die Leute hier herum in Europa weniger genau bedacht darauf im Moment die Dinge so genau einzuordnen wie du (wie z.B. Hades und Pluto im Schweinefaden).

Könnte es vielleicht doch sein, dass da auf der Südhalbkugel so 65% Fische und 35% Jungfrau t.Sonne sind im Moment?

Aber vielleicht bin ja nur ich im Moment zu wenig jungfräulich detailgenau, mit t.Jupiter der sich rückläufig auf meine Sonne zubewegt? Oder die Lilith im Moment in der Jungfrau?

Mit dem Mond ist es eben "sowohl als auch", das eine schliesst das andere nicht aus, fliesst nebeneinander oder ineinander, und kann sich wohl auch wie Wellen verstärken oder auslöschen, usw.

Siehe auch meinen allerersten Beitrag in diesem Faden hier (Untertitel "Symmetrie und Asymmetrie und die Gegensätze") und unten eine Abbildung die mal auf meiner Website war mit ein paar solchen verschlungenen Gegensätzen...

Das ist für mich auch wie ich das mit verschiedenen Methoden Astrologie zu machen sehe - auch deswegen sehe ich die Astrologie insgesamt als sehr mit dem Mond verbunden an: Die verschiedenen Häusersysteme, Planeten und Asteroiden und andere mehr oder weniger imaginäre Objekte und sonst verschiedene Methoden schliessen sich nie strikt ganz aus (ausser eben manchmal doch wenn "Artemis" es doch so will - auch die Möglichkeit muss enthalten sein, damit das System alles umfassen kann) sondern überlagern sich eher oder sind verschiedene Sichten auf das Gleiche.

Und doch sind es wohl auch für Artemis "Testfelder", sie probiert Methoden mehr oder weniger aus, vielleicht weniger um sie wie wissenschaftliche Theorien einer "Wirklichkeit" anzupassen, sondern mehr um zu schauen, welche Methoden für die Menschen und so eine reichhaltigere Welt produzieren - eben die "Mondfäden" strukturiert lenken und so Dinge schaffen, die ihr gefallen.

Und es kann auch von Fall zu Fall sinnvoll sein die Methoden anzupassen oder eben auch genauso sehr das strikt nicht zu tun, usw.

Wie Liz Greene in "Schicksal und Astrologie" (Kapitel 5 "Schicksal und Wandlung") anhand dem vorhergesagten Tod von Henri II von Frankreich (der auch aus der Prophezeihung von Nostradamus) argumentiert, könnte es durchaus sein dass die Astrologie, für die Könige und so, die sie damals woht vorwiegend betraf, damals sehr viel direkter schicksalshafter gewesen sein könnte, dass also gewisse Transite und Konstellationen ohne viel Optionen praktisch nur genau Eines konkret bedeuten konnten. Heutzutage, ist das Ganze scheint mir etwas abstrakter in den Aussagen, wenn auch dann dort nicht umbedingt weniger unvermeidlich (also vielleicht "mehr Waage als Widder"), aber auch das ist wohl im konstanten Fluss, zumindest vor ein paar Jahren war es ja teilweise recht "Mode" alte Texte zu übersetzen und nur die Planeten bis Saturn zu benutzen und aber dort auch andere Techniken, wie ob das Horoskop diurnal oder nocturnal ist, usw.

Nicht zuletzt will Artemis wohl auch weiterhin die heute übliche Wissenschaft elegant "umschiffen", sich die Astrologie bisher nicht "naturwissenschaftlich" nachweisen lassen...

Alain

PS: Hier noch eine Variation des Möbiusbandes, die "Kleinsche Flasche", wo Innen- und Aussenfläche der Flasche ein und dieselbe Oberfläche sind:





Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mi 25. Februar 2015 06:57 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #214)
Zitat von Alain Stalder (Mi 25. Februar 2015 06:36 MEZ):
Aber vielleicht bin ja nur ich im Moment zu wenig jungfräulich detailgenau, mit t.Jupiter der sich rückläufig auf meine Sonne zubewegt? Oder die Lilith im Moment in der Jungfrau?

Was bei mir sicher noch ist im Moment, ist ein progressiver Mond noch recht am Anfang vom Wassermann, also auch noch in Opposition zu meinem n.Merkur. Ich hoffe daraus ergibt sich auch etwas zum Mond das für alle etwas "bringt", ohne allzu einseitig zu werden und vielleicht gewisse Dinge (vorerst?) mal unter den Tisch zu wischen, ... andererseits, es gibt so vieles zum Mond und gewisse Dinge lasse ich dann auch sein vorerst, um dafür ein paar Dinge dann ... egal, nicht sooo wichtig...

Vera Linhartova hat es mal (wie zitiert am Anfang von Michal Vieweghs "Bringing up Girls in Bohemia") so formuliert:

The oddest thing of all, the thing that strikes us most when we embark on a story is the total void spreading out before us. The events have occurred and lie all around us in continuous, formless mass without beginning or end. We can start anywhere...

Übersetzt aus dem Englischen (von mir):

Das Seltsamste von allem, die Sache die uns zuvorderst trifft, wenn wir uns an eine Geschichte heranmachen, ist das totale Nichts, das vor uns ausgebreitet ist. Die Ereignisse sind passiert und liegen alle um uns herum in einer kontinuierlichen, formlosen Masse ohne Anfang oder Ende. Wir können irgendwo anfangen...

Etwas Rundes ist schwierig linear zu erzählen... und braucht wohl auch Pausen ("Phasen"), wie vielleicht jetzt mal gut...

Alain
Titel: Re: Das Schwein
Datum: Mi 25. Februar 2015 07:31 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1423224859 (Antwort #95)
Zitat von novali (Mi 25. Februar 2015 03:39 MEZ):
Das Reich des Hades (Pluto) - die sogenannte Unterwelt (manchmal auch Hölle genannt) - ist das Totenreich, also ätherischer Natur, da traszendental. Die Bodenschätze gehören noch zum irdischen, also zu Jupiters Dominium meine ich.


Hier ist noch ein Link darum herum (auf Englisch).

Gemäss dem (wobei ich nicht weiss wie verlässlich das ist!) sagten die alten Griechen "der Reiche" (also "Pluto") um Hades Namen nicht aussprechen zu müssen, so wie "Leibhaftiger" statt "Teufel" oder bei Harry Potter "Voldemort" nicht aussprechen.

Aber interessanter fand ich in dem Link, dass es in der griechischen Mythologie auch anscheinend einen Ploutos gab, Sohn der Demeter und Bruder der Persephone (="Bringerin der Zerstörung" laut Robert Graves) welche ja als, sie Blumen pflücken wollte, von Hades entführt wurde in die Unterwelt und seine Frau als Proserpina wurde.

Von dem her, hat es wohl schon auch einen starken "irdischen" und "landwirtschaftlichen" Teil in der Unterwelt*, wenn auch vielleicht mehr in der Form der Proserpina als der von Hades?

Und ist sicher noch alles viel verwobener im Detail, ich weiss schon...

Ich will mich da auch im Moment eher raushalten...

Alain

* Siehe auch Faden Die Elemente im Sternkreis und ihre Wandlungen im Teil zu den Erdzeichen mit Persephone zur Jungfrau und Erdzeichen "an sich".
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Do 26. Februar 2015 07:49 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #216)
Gerade als ich das hier schreiben will sehe ich eine Amsel nahe auf dem nächsten Baum vor meinem Fenster die reinschaut zu mir. So oft Amseln dieses Jahr (bzw. schon seit etwa nach Weihnachten) ... jetzt kam die Amsel nochmal auf den gleichen Ast, nachdem sie schon weggeflogen war ... hat die Amsel vielleicht etwas mit dem Mond im Stier dieses Jahr zu tun, das relativ sanfte, unscheinbare, besonders die braunen Weibchen? Etwa vor 2-3 Wochen bei der Arbeit auf der Terrasse, auf der Lehne von einem Liegestuhl von Sommer hielt mir eine Amsel quasi ein Ständchen, sehr schön und irgendwie unerwartet in der Situation und erst noch im Winter wo es unter Null Grad war...

Zitat aus dem "mystischen Rechteck" Faden (ja die Dinge vermischen sich in den Fischen, bzw. die Sonne ist ja jetzt knapp vor dem Neptun...*)

Zitat von Alain Stalder (Mi 25. Februar 2015 00:48 MEZ):
Eines habe ich noch dazu gerade, den slowakischen Film "Záhrada" (Der Garten) von 1995. Der Held ist über den Sommer in einem Garten mit einem kleinen Haus, weg von der Stadt wo er sonst mit seinem Vater lebte. Dort erlebt er viele sehr surreale Dinge - ein für mich phantastisch schöner Film. Und er trifft eine junge Frau, fast noch ein Mädchen (scheinbar), die dort in der Nähe mit ihrer Mutter lebt.

(Spoilers von hier an...)

Die Frau ist sicher eine Zauberin, zum Beispiel zeigt sie ihm einmal Male wo sie angeblich ihre Mutter geschlagen hat, aber als sie dann einen Tag später oder so mit der Mutter zusammen zu Besuch kommt, sind die Male weg.

Gegen Ende des Films bzw. auf den Herbst zu will der Mann wieder in die Stadt gehen und sagt es ihr als sie gerade die Bäume im Garten unten weiss streichen für den Winter. Sie macht das daraufhin mit seinen Beinen. Danach verfällt sie so ziemlich in eine Starre, isst nichts mehr und regt sich fast nicht mehr so dass der Mann sich teilweise nicht mehr sicher ist ob sie noch lebt. Da sitzt sie dann mal regungslos am Tisch und da kommt die schwarze Katze vom Mann durchs Fenster, die eigentlich in der Stadt lebt.

Also, die Seele (Mond/Katze) des Mannes hat sich somit entschieden zu ihr zu ziehen, ihre Starre ist vorbei und er bleibt bei ihr.

Hier der Trailer mit noch ein paar weiteren Szenen mit der Frau darin:

https://www.youtube.com/watch?v=UOK1CvjsB2k

Und hier die Schlussszene (unbedingt schauen wenn der Text oben gefallen hat und passt sicher auch zum mystischen Rechteck, hier waagerecht mit Tisch im Garten und wie eine Feder oder ein Vogel oder ein Fisch ):

https://www.youtube.com/watch?v=k3UCrIkHIKw

Text~:
"Was tut sie?"
"Sie fliegt."
"Schlussendlich ist alles wie es sein sollte."

Alain


So passiv wie sie scheint war sie wohl nicht in den paar Tagen der Starre. Ich vermute sie hat in der Zeit mit den Augen der Katze die Welt gesehen, mit ihren Ohren gehört, mit ihrer Nase gerochen und sie so durch alle Gefahren hindurch zu sich geholt, bis zu dem wilden Garten, durchs Fenster von oben auf den Tisch wo sie sass (siehe Bild).

Das braucht wohl schon totale Hingabe, nichts im "echten" Umfeld darf die Konzentration stören - damit die Katze nicht vielleicht erschrickt und ihr dann etwas passieren könnte in der grossen weiten Welt zwischen den Heimen - weder Essen noch Sprechen, nicht mal sich bewegen?


@novali: Ich will Verbeissen sicher nicht verbieten, ist ja auch nicht so, dass ich nichts übertreiben würde

Alain

* Wobei - zu Vermischen und Fischen: Für mich sind die gegenüberliegenden Sternzeichen oft auch Spiegelbilder voneinander, was bei dem einen Zeichen innen ist, ist beim anderen zumindest teilweise aussen. Zum Beispiel Jungfrau die die äussere Realität ordnen will, bzw. genauer Ordnen oder wann nicht für sie ein grosses Thema ist, verursacht dadurch oft in ihrem Kopf eher Chaos. Die phlegmatischen Fische die alles einfach sein lassen, haben für mich oft dann im Kopf eigentlich alles schon schön in Kästchen eingeordnet, so dass man wenn man mit ihnen spricht sie einen schnell einordnen können und dann vielleicht schon das Interesse verlieren. Vielleicht nicht zuletzt daher die Affinität zu Alkohol und Drogen, einfach um der inneren Klarheit ab und zu zu entfliehen. Aber ist natürlich auch wieder komplexer und vermischter im Detail, viele Jungfrauen die ich kenne (Sternzeichen meine ich) trinken durchaus Alkohol...



Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Do 26. Februar 2015 09:31 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #217)
Unten das Horoskop für Zürich für 2015 (Sylvester).

Da wäre Sedna vor dem Glückspunkt (<=> glaube ich eher oft nominell gedacht als "Fortune", also materiell, also auch Bezug zu Pluto, Plutos, Plutarco/Plutarch und dann auch Isis, Inanna, Demeter, Persephone, Proserpina, ...) und dann vor dem Mond, also dieses Jahr wenn etwas tiefer geht - in dieser Gegend der Welt - wohl einfach keine Arme und Finger um etwas zu bewegen, oft besser einfach erdulden und dann auch (mindestens materiell) belohnt werden ohne viel zu tun?

Und das "Stellium" ist im 8. Haus, erinnert mich an das sehr explizite Gedicht der Inanna (auf englisch, auf deutsch nicht gefunden - das Pflügen welches Ackerbau (Demeter) und Sexualität (Pluto/Hades/...) verbindet, obwohl ursprünglich wem sollte denn die Unterwelt gehört haben oder sowieso noch gehören wenn nicht dem Mond?):  

   http://en.wikipedia.org/wiki/User:Arcehedron/sumerian_quotes

   Google autom. Übersetzung auf Deutsch

Ist in Chile sicher anders, da müsste ja der Mond vor der Sedna sein und in einem anderen Haus, also sicher mehr das man tun kann (und gibt natürlich immer noch viele andere Einflüsse als das aktuelle Jahr - Transite, Progressionen, Solar Return, Frühlingsanfang als Jahresanfang, usw.)

Hmn, jetzt haben sich doch einige Dinge im Kreis gefunden...

Alain

PS: Zitat aus der Übersetzung: "Inanna, die erste Tochter des Mondes".



Titel: Re: Plutonische Lernprozesse
Datum: Do 26. Februar 2015 23:15 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1423499027 (Antwort #72)
Zitat von fünftes Element (Do 26. Februar 2015 14:05 MEZ):


Hallo Alain und zusammen ,

meine Mutter hat einen herzens guten Mann .Die beiden sind seit meinem 11.Lebensjahr zusammen.Ich habe 4Jahre auch mal da gelebt.Bis ich 16J. alt war.Dann bin ich wieder zur Oma weil ichs da nicht ausgehalten habe.
Ich würde sagen mit meinem Vater von dem Sie sich getrennt hat als ich 7.J alt war (oder wars 6.J -habs vergessen) hat Sie auch solche Kontrollmechanismen abgezogen.mein Vater hat eine cA und ein Bh .... Sie hat mein Vater oft dargestellt als ob er an allem Schuld ist....Er dagegen hat nie über Sie schlecht geredet.

Was die Zwillinge betrifft , die haben 6Monate bei mir gelebt....Ich war allerdings so überfordert mit der Rolle das eine Lösung her musste .Das Jugendamt kam auf die Idee "ob meine Eltern das nicht erstmal übernehmen könnten" ...meine Mutter war begeistert von der Idee ,ich zuerst auch aber hatte auch etwas Sorge.Aber ich empfand die Idee immer noch besser als wie die Kinder wech geben.Ja das ist die kurz Version.
Der Vater der Zwillinge hat Kontakt zu den beiden ,sehr guten auch.

Was mein Stiefvater angeht...er tut mir manchmal Leid ,weil ich oft sehe wie breit sich meine Mutter macht mit ihren Interessen.Aber er nimmt es so hin.Wobei ich glaube das er nicht mehr glücklich ist .Er ist übrigens auch ein Ad und hat den J im 12.Haus sitzen (in f )...ansonsten hat er auch viele J Aspekte-aber nur p und q .

Das was Anna Plutonium beschreibt bzgl. Kaffee kommt mir auch bekannt vor....Bei uns war es die Regel bzw. die meiner Mutter : Jeder fragt wenn er an den Kühlschrank geht und sich was nimmt....manchmal vergisst man das und schwupps gibts Stress.... oder es wird nicht mehr ab 19Uhr rumgekrümelt in der Küche....

lg Antonia


Hallo Antonia,

Klingt ja sehr schwierig und schwer. Da hilft wohl nur noch eine "Kobayashi Maru" Lösung - wenn ein Problem keine Lösung hat, dann Elemente verändern, hinzufügen, wegnehmen, eben wie das Fünfte Element das Ganze transformieren würde ich sagen. Aber das tust du ja schon

Liebe Grüsse
Alain
Titel: Re: Aspektfigur Mystisches Rechteck
Datum: Do 26. Februar 2015 23:15 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1424602324 (Antwort #20)
Ich weiss nicht wo das folgende platzieren, es hat Elemente von mehreren aktuellen Threads und ich kann eigentlich auch nur so etwas wie "ungewaschene Wäsche" abladen, keine runde "Lösung" präsentieren.

Unten das Horoskopf für die Gründung der spanischen Inquisition am 1. November 1478 durch die schon genannten spätern Herrscher des vereinten Spaniens, Ferdinand II von Aragorn und Isabella I von Kastilien, noch vor dem Tod von Juan II womit dann im Januar 1479 das vereinte Spanien entstand.

    Englische Wikipedia Spanish Inquisition
    Anderer Link zu Spanish Inquisition

Gegründet wurde die spanische Inquisition anscheinend mit der Begründung, dass die vielen Juden, die in Spanien lebten und die den christlichen Glauben angenommen hatten, dies nur oberflächlich getan hätten. Anscheinend wurden solche konvertierten Juden zu der Zeit schimpfhaft als "Marranos" oder eingedeutscht "Marranen" bezeichnet, was "Schwein" heisst.

   Wikipedia Marranen

In dem Zusammenhang gibt es auch die sogenannte "Judensau", eine mittelalterliche Darstellung von Juden die an den Zitzen einer Sau nuckeln und noch Derberes (allerding beides wohl nicht in Spanien).

   Wikipedia Judensau

Ein paar Assoziationen:

Ich kenne eine Spanierin, die ev. (nach ihrem Namen) jüdische Vorfahren hat. Sie ist das 3. Kind, also Nummer 5 in der Familie, hat zwei relativ deutlich ältere Brüder die beide künstlerisch begabt sind, bei ihr ist es eher unter der Oberfläche, sie macht technische Dinge um Computer herum (und das sehr gut). Insgesamt sehr mondhaft, auch da sie zwar sehr männliche Dinge tut, aber dabei gar nicht männlich wirkt, und wohl ist sie sich auch von vielem nicht bewusst in ihr oder es ist ihr nicht zugänglich oder es ist eben mystischer was genau da läuft, gar nicht erforschter. Religiös sind sie und ihre Familie überhaupt nicht.

Ich war mal in Barcelona Ende August 2012 und es hat da schon eine sehr spezielle, urtümliche Strömung unter der Oberfläche, etwas wie in L.A. in meinem Gefühl aber irgendwie noch extremer, besonders in den alten Gassen dort. Ich hatte, u.A. auch auf Empfehlung dieser Spanierien, zwei Bücher von Carlos Ruiz Zafon gelesen, ... , hmn, eins davon, das "Bessere" und Kürzere und Erstgeschriebene und das wo er seinen Bestellerstil fand, hatte er in Los Angeles ("Die Engel") geschrieben und es hat dort auch eine Katze die Kafka heisst, welche den surrealen Teil initiiert, und mehr... Barcelona wo ev. das letzte grosse Denkmal des Christentums noch gebaut wird (Sagrada Familia) - das wohl Letzte für den Fall wo denn das Christentum mit dem Fischezeitalter tatsächlich enden würde. Beim Namen Barcelona ist soweit ich weiss die Herkunft nicht ganz geklärt, eine Möglichkeit wäre Barka, der Vater von Hannibal von Karthago, was vom Gefühl her passen würde.

@Anna: Ich habe mal "Das Buch meines Lebens" von Teresa von Avila bestellt, und auch noch das wohl eher philosophische Werk von ihr "Seelen-Burg oder Die sieben inneren Wohnungen der Seele" (auch wenn's vielleicht im anderen schon enthalten ist). Die Geburtszeit würde für mich schon Sinn machen, auch hätte es dann im 2. Haus ein Stellium von 4 Planeten aus der Synastrie zur Inquisition. Und das mit dem transparenten Turm mit den 7 Ebenen passt schon zu Saturn der erhöht wäre in der Waage und Herrscher vom Wassermann, und wohl noch vieles mehr. Und natürlich via Seele und Uranus usw. zum Mond.

Mal etwas ruhen lassen, mystischer angehen...

Alain



Titel: Re: Plutonische Lernprozesse
Datum: Fr 27. Februar 2015 06:29 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1423499027 (Antwort #77)
Zitat von nicnic (Fr 27. Februar 2015 00:57 MEZ):
@ Alain:
Quote:

Da hilft wohl nur noch eine "Kobayashi Maru" Lösung - wenn ein Problem keine Lösung hat, dann Elemente verändern, hinzufügen, wegnehmen, eben wie das Fünfte Element das Ganze transformieren würde ich sagen.


Ähm, Du Alain, ich kenne den Spruch aus unseren Werbeagenturen: *Love it, change it or leave it.* Bezieht sich der Spruch wohl auf Deine *Kobra Majo*-Lösung? Cool ist, dass es dazu Artikel gibt, warum genau das fast nie funktionieren soll: http://1001erfolgsgeheimnisse.com/2013/10/21/love-it-change-it-or-leave-it/

lg nic

… so ,jetzt ist aber genug!

@ Anna Plutonium: jeile Jeschichte (Wörter unauffällig gemacht wegen aufflackerndem Fäkalwortalarm)


Den Blogeintrag im Link oben finde ich noch sehr gut nach dem Lesen, und er ist nicht so pessimistisch wie der Titel suggerieren möchte.

Unten das Horoskop dazu.

Love=Krebs, Change=Skorpion, Leave=Fische?

Nicht was ich meinte, aber was ich meinte passt auch nicht hierher.

Ganz schön schweinisch Kobra Majo, und Auge um Auge



Titel: Re: Aspektfigur Mystisches Rechteck
Datum: Fr 27. Februar 2015 07:03 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1424602324 (Antwort #21)
Unten das Filmplakat zum Film "Jamon Jamon" ("Schinken Schinken") von Bigas Luna (*19 März 1946 in Barcelona), der erste Kinofilm mit Penelope Cruz, und Chavier Bardem spielt dort auch eine seiner ersten Rollen im Kino. Die beiden sind ja heute verheiratet, nach einem recht grossen Umweg, und anscheinend glücklich. Hier noch das Video für "Agent Provokateur" wo Penelope Cruz Regie führte, sehr surreal und matriarchalisch trotz dem Thema (macht etwas "männliches" wie Regie führen aber doch sehr weiblich). Ganz der Mond, ganz die Artemis. Bigas Luna, wie schon der Name sagt und der hier recht unbekannt ist, hat einige sehr schöne, mondhafte Filme gemacht, wenn auch immer etwas schweinisch.

    Video: L'Agent by Agent Provocateur: Autumn Winter 2013 Campaign
    Video: Interview mit Penelope Cruz zu L'Agent (englisch)

   

Glück ist etwas privates... (Schwein gehabt)

Alain

PS: Insgesamt sehe ich schon am ehesten die Drachenfigur mit Kopf beim Stier zum Schwein.

PPS: Gedreht wurde der Film gar nicht weit davon weg wo die Spanierin die ich erwähnte aufwuchs.
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Fr 27. Februar 2015 07:35 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #218)
Ich habe mir jetzt gerade überlegt ob mir noch etwas wirklich neues wesentliches zum Mond einfällt und im Moment nicht. Der Rest wäre im Moment "nur" noch mehr oder weniger Tagesgeschäft, gefärbt eben von der aktuellen Zeit mit ihren Transiten usw. und ihren Ereignissen. Sicher eine interessante Sache, wenn man denn dazu geboren wäre, aber das wäre zu sonnenhaft konstant so etwas zu tut, selbst wenn in einem Monatszyklus oder so. Eine Theatervorstellung exakt mehrfach wiederholen für eine gewisse Zeit, das schon. Aber so variieren, nein, zu wenig Avantgarde und ich will doch auch mal "mein Buch" haben, dann bin ich dann vielleicht auch mal freier wenn es ums Geld geht.

Vielen, vielen Dank für all die Eindrücke und den Bezug von Mond zu Venus, Uranus, Himmel und mehr, und natürlich für das mit dem mystischen Rechteck...

Jetzt verstehe ich sie ein wenig besser, bzw. weiss dass es nicht Bosheit, Dummheit oder was weiss ich waren, sondern einfach gegeben. π.

Ich mache jetzt keine Ankündigungen, wenn Artemis etwas nicht mag, dann das. Hat sicher in ihrem Sinn mehr mit "create or leave" zu tun, Anfang und Ende, aber nichts dazwischen.

Learn from your mistakes so that one day you can repeat them precisely. - Æon Flux

Ich habe sehr lange gesucht im Leben um etwas zu finden was mir wirklich gefällt, was mich wirklich glücklich macht.

Alain

Soll ich's sein lassen?
LEO 30  An unsealed letter.  KEYWORD:  Confidence




Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: So 01. März 2015 14:39 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #222)
Hier ist die ganze Szene mit der Katze (plus gleich danach das mit den Hosenbeinen anmalen, und vorher und nachher der Rest vom Film, allerdings synchronisiert von slowakisch im Original auf ungarisch und ohne Untertitel), aber seht selbst was genau passiert:

     Szene mit der Katze

In Bezug zu dem was ich im Faden "Aspektfigur Mystisches Rechteck" über mich und "mein Leben" erzählt hatte, und auch dort in Bezug zu "Briefumschlag" und "geöffnetem Briefumschlag":

Zitat von Alain Stalder (Fr 27. Februar 2015 07:35 MEZ):

Soll ich's sein lassen?
LEO 30 An unsealed letter. KEYWORD: Confidence


LÖWE 30*  Ein unversiegelter Brief.  SCHLÜSSELWORT: Vertrauen

Gemeint mit der Orakelfrage "Soll ich's sein lassen?" hatte ich eigentlich dieses Forum (zumindest für die nächste absehbare Zeit), aber die Antwort war wohl eher generellerer Natur, bzw. persönlicher:

Ein unversiegelter Brief, also ein Umschlag, der zwar zu ist aber der mir jederzeit vertraut bezüglich seinem Inhalt.

Recht hat sie, wie (fast) immer.

Und wieder mal unerreichbar, unbeweisbar, mystisch.

Alain

* Die Sabischen Symbole sind üblicherweise jeweils dem vorherigen Grad zugeordnet nummeriert von 1 bis 30, z.B. "Krebs 1"  für 0°00'00" Krebs bis 0°59'59.999..." Krebs oder eben "Löwe 30" für 29°00'00" Löwe bis 29°59'59.999..." Löwe (also das letzte Grad im Löwen).




Titel: Re: Mr. Spock - Leonard Nimoy ist tot
Datum: So 01. März 2015 14:51 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1425061458 (Antwort #12)
Unten ein alternatives (hypothetisches) Horoskop für 8 Uhr morgens, gerade noch im Zeitbereich (8-9) den seine Mutter laut Astrodatenbank in einem Brief angab - Aszendent wäre Stier mit Algol nahe dem AC im 12. Haus.

Algol: Der Kopf der Medusa im Sternbild Perseus, auch später der Kopf des Teufels oder auch Lilith, in China anscheinend ein "Haufen von Leichen", siehe constellationsofwords.

Der römische Gott Vulcanus (oder Volcanus oder deutsch auch Vulkan) ist der Gott des Feuers und insbesondere des Schmiedens (und Metallgiessens).

Anscheinend ein sehr alter römischer Gott, dessen Eigenschaften danach eher übertüncht wurden mit Hephaistos, dem griechischen Schmiedegott, dem oft gehörnten Ehemann der Aphrodite/Venus, welche ihn oft mit Ares/Mars betrügt.

Das mit dem Schmieden erinnert mich auch an die "Plutonischen Lernprozesse", immer rumhämmern und schmieden, das Metall gewaltsam formen wollen.

Manche mögen ihren Kaffee mit Zucker, andere ihre Forumsprofile immer mal wieder gerne frisch geschüttelt statt lange gerührt.

    Annett Louisan - Widder wider Willen

Jetzt hätte ich da doch fast Kobayashi Maru wieder vergessen, der Trick wie Kirk dem Plutonischen Schicksal figürlich entrann, wie ein geschickter Schmied seines eigenen Glücks. (Und nein ihr müsst es schon selber googlen, und ja, die Star Trek Referenz brachte ich im anderen Thread schon mindestens 12 Stunden vor seinem Tod auf, und nein, meine "5. Inkarnation" verschwand schon vor der Nachricht von seinem Tod, und ja, war trotzdem deshalb und wegen mehr... schaut doch mal mein Solar für 2014/15 an, Geburts-südl.Mondknoten und Geburtsneptun am MC, so viele Tote, die stapeln sich wirklich langsam schon dieses Jahr...)

Alain



Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: So 01. März 2015 23:04 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #228)
Danke allerseits, sehr lieb

Ich finde es noch schwierig etwas zu finden was Menschen wirklich eindeutig messbar und nicht nur quantitativ sondern auch qualitativ von Tieren unterscheidet, bei meinen ersten Ansätzen bisher habe ich immer ein Gegenbeispiel gefunden.

Mal überlegen...

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: So 01. März 2015 23:59 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #231)
Zitat von Alain Stalder (So 01. März 2015 23:04 MEZ):
Ich finde es noch schwierig etwas zu finden was Menschen wirklich eindeutig messbar und nicht nur quantitativ sondern auch qualitativ von Tieren unterscheidet, bei meinen ersten Ansätzen bisher habe ich immer ein Gegenbeispiel gefunden.


Klar doch, der Kobayashi Maru Test also ein unlösbares Problem modifizieren damit es lösbar wird, das hat vielleicht tatsächlich noch kein Tier gemacht.

Gefühlsmässig würde ich das bei Löwe einordnen. Für mich sind der immer emotionale Doc McCoy und der rein rationale Spock Sonne und Mond der USA (Krebs bzw. Wassermann) und Kirk wägt ab zwischen den beiden Dingen und handelt bei Bedarf, als n.Mondknoten der USA im Löwen.

Nur so meine Idee.

PS: Die Frage ans Sabische Orakel stellte ich schon am 26.02., also am Vortag, irgendwann am Nachmittag.
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mo 02. März 2015 23:11 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #233)
Hallo novali,

Zu Spock (und darum herum auch um Pluto und ums Schmieden der metalleneren Bodenschätze) siehe meinen Beitrag im Faden "Mr. Spock - Leonard Nimoy ist tot"...

Und Spock konnte ja neben mit Nackengriff betäuben (Nacken b) auch den "mind melt", den Geist verschmelzen mit anderen, was schon an ein Channeling mit Tieren erinnert... (muss mir da noch Gedanken drum machen)

So war das nicht gemeint mit Gleichsetzen von Bewusstsein in Menschen und Tieren - was ich sagen wollte, war nur dass ich keinen eindeutigen Bruch sehe zwischen Tieren und Menschen, keinen eindeutigen Übergang.

Immer die gleichen mondhaften Prinzipien, nur beim Menschen viel mehr davon und als allem Anschein nach komplexer als bei (einzelnen) Tieren, aber doch aus einem Guss.

Es dreht sich vor allem ums Spiegeln (Reflektieren) in allen Varianten, und damit auch ums zyklisch Rückverbinden (also all die früher hier erwähnten mondhaften Attribute):

Das wäre von mir her gesehen das Prinzip wie Leben und Bewusstsein und Gefühle und Seele und so entstehen aus dem Selben.

Ich war gerade im Theater, wieder nur als Zuschauer, im Theater hat es die intensivste Form der Spiegelung, die ich kenne, eine der Darstellerinnen hatte (wie finde ich häufig bei Theaterschauspielerinnen oder drumherum) eine hohe und doch runde Stirn, also den Teil vom Gehirn den anscheinend unsere weniger menschlichen Vorfahren noch weniger gross entwickelt hatten. Und sie trug einen schwarzen Rock mit weissen Punkten, darauf vorne 3 perlmuttfarbige Knöpfe sichbar, einen roten Pullover und hatte rötliche Haare mit vielen kleinen spiraligen Locken, und eine rotumrandete Brille. Und zwar nicht vom Namen oder von der Hautfarne, aber von der Kopfform wirkte sie etwas afrikanisch, dort wo unsere Vorfahren herkommen (z.B. "Lucy"). - Also wieder all die mondhaften Elemente, rund, weiss-rot-schwarz, und hatte auch Spiegelungen im Stück, usw. und am Ende noch passend zum aktuellen Thema...

Gibt da sicher noch viel zu sagen um Menschen und Tiere und Intelligenz und mehr...

Hier ist noch ein alter Sketch von Monty Python (auf englisch) wo sie überzeugend wissenschaftlich nachweisen, dass Menschen und Pinguine gleich intelligent sind (da sie gleich spiegeln im Experiment!):

    https://www.youtube.com/watch?v=JL-SmhFlFoQ&t=3m15s

Liebe Grüsse
Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mo 02. März 2015 23:32 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #234)
Zitat von Alain Stalder (Mo 02. März 2015 23:11 MEZ):
Ich war gerade im Theater, wieder nur als Zuschauer, im Theater hat es die intensivste Form der Spiegelung, die ich kenne, eine der Darstellerinnen hatte (wie finde ich häufig bei Theaterschauspielerinnen oder drumherum) eine hohe und doch runde Stirn, also den Teil vom Gehirn den anscheinend unsere weniger menschlichen Vorfahren noch weniger gross entwickelt hatten. Und sie trug einen schwarzen Rock mit weissen Punkten, darauf vorne 3 perlmuttfarbige Knöpfe sichbar, einen roten Pullover und hatte rötliche Haare mit vielen kleinen spiraligen Locken, und eine rotumrandete Brille. Und zwar nicht vom Namen oder von der Hautfarne, aber von der Kopfform wirkte sie etwas afrikanisch, dort wo unsere Vorfahren herkommen (z.B. "Lucy"). - Also wieder all die mondhaften Elemente, rund, weiss-rot-schwarz, und hatte auch Spiegelungen im Stück, usw. und am Ende noch passend zum aktuellen Thema...


Hier sieht man die Schauspielerin, Rahel Jankowski, in einem Interview, man sieht sehr schön wie sie lange reflektiert und dann sehr gute Sachen sagt, besser als ich es so könnte...

   http://player.vimeo.com/video/102256297#t=27

Der Titel "50 Mauern" mit der mondhaften Zahl 50* passt natürlich auch (und ich vergass erst schon die Farben weiss-rot-schwarz zu erwähnen oder Berlin, die Bärin**).

Das gleiche Stück wie heute hatte ich schon letzten Herbst gesehen und danach gab es eine Publikumsdiskussion mit den vier Schauspielerinnen, die im Stück oft synchron das gleiche spielten (und mit der Autorin, Sybille Berg). Rahel Jankowski sagte da (in meiner Erinnerung) nur genau einmal etwas, wobei es um Synchronizitäten ging, darum dass die 4 Schauspielerinnen manchmal an der genau gleichen Stellen zusammen den gleichen Fehler machten.

Alain

* Siehe z.B. Beitrag #1 oder #136 hier - die 50 Städte die Artemis von Zeus erhielt oder die 50 Monate dauernde Herrschaft eines Königs.

** Siehe #119 hier -  Orion und die Nymphe.
Titel: Re: Aspektfigur Mystisches Rechteck
Datum: Di 03. März 2015 22:52 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1424602324 (Antwort #23)
Ich habe noch um die Zeit herum geschaut wo Teresa von Avila ihre "Zweite Bekehrung" hatte, nämlich in der Fastenzeit 1554 (Wikipedia):

In der Not, dieses Dilemma aus eigener Kraft nicht lösen zu können, wurde ihr in der Fastenzeit 1554 vor einer kleinen Statue des Schmerzensmannes eine tiefe Erfahrung seiner Liebe zuteil, die eine völlige innere Umkehr und Befreiung bewirkte (ihre sogenannte „Zweite Bekehrung“). Teresa sprach in diesem Zusammenhang von einem „neuen Leben“.

Aschermittwoch und Karfreitag waren 1554 - wenn ich der Webseite hier trauen kann - am 7. Februar und am 23. März.

Unten im Horoskop habe ich den Jupiter auf die gleiche Stelle getan wie der Saturn es bei der 3-tägigen "Totenstarre" war - das Horoskop ist für (mittag) am 28. Februar 1554 (aber vielleicht gibt es ja doch genauere historische Daten?).

t.C nahe dem s.K bei Geburt, was für mich auch gut zum Erlebnis passen würde, viele Planeten in Fischen (Fischezeitalter-christliche Religion), Uranus ev. auf dem AC. Selbst Sedna passt nicht schlecht (allerdings ausser in unserer Zeit war Sedna fast stationär im Leben von einem einzelnen Menschen).

Bezüglich Planeten die zu dem Zeitpunkt noch nicht (offiziell) entdeckt waren:

Meine übliche Hypothese bezüglich Planeten die zu einem gegebenen Zeitpunkt noch nicht endeckt waren, war bisher folgende.

Die wesentliche Annahme ist, dass Astrologie primär etwas ist das sich das Leben auf der Erde selber geschaffen hat, erst in zweiter Linie ist sie ein "Naturgesetz", nur teilweise, da sie ja schon auch den Himmel spiegelt.

Planeten, welche gewisse Tiere mit ihren schärferen Augen sehen könnten, aber Menschen nicht, wie sicher Uranus und fast sicher Neptun könnten durchaus schon gewirkt haben weit vor ihren offiziellen Endeckungen bis in die Urgeschichte. (Galileo konnte Neptun ja sehen mit seinem sehr schwachen Teleskop als Neptun nahe beim Jupiter war und leider fast stationär, daher hat ihn Galileo als Fixstern in seinem Journal eingezeichnet). Pluto (oder Sedna, Cheiron, usw.) sind wohl unmöglich zu sehen ohne Teleskope.

Fast immer gab es ja wie bei Neptun sogenannte, "Precoveries", wo Planeten früher gesehen oder photographiert wurden als offiziell entdeckt, aber zu dem Zeitpunkt noch nicht erkannt. Das muss aber nicht heissen, dass nicht doch unbewusst das schon dann wahrgenommen wurde, ev. sogar auch ohne aufgeschrieben zu werden, daher könnten so auch Objekte schon wirken sobald man sie technologisch sehen konnte mit Fernrohren - das alles natürlich immer noch in meiner Hypothese.

Bei Ereignissen, die zu früh sind, als dass die Natur auf der Erde sich eines Objektes im Himmel gewahr sein konnte, vermute ich dass es eine gewisse Anpassung auf die andere Seite gibt, nämlich dass der Name und die Bedeutung des neuen Objekts so gewählt werden, dass zumindest bei einigen wichtigen Ereignissen der Geschichte auch das Objekt einigermassen passt, natürlich auch abhängig davon wie bedeutsam ein Objekt ist.

Konkret zu Pluto und spanischer Inquisition und Teresa von Avila, ist mein Eindruck, dass sie praktisch sicher wichtig genug wäre um auch Pluto durchaus einen Platz zu geben, daher leider wohl kein guter Prüfstein für meine Hypothese? Bei Carolina Invernizio um 1850 könnte es ev. sogar sein, dass man Pluto schon hätte entdecken können mit damaligen Teleskopen?

(Ich hoffe die Hypothese war einigermassen verständlich?)

Die Spanierin, die ich weiter oben mal erwähnte, hat 2 Planeten und ein anderes "Objekt" im mittleren Dekan der Waage, passt schon gut zum Thema, ich würde den AC schon dort rum vermuten...

Alain



Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mi 04. März 2015 07:07 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #235)
Zitat von Alain Stalder (Mo 02. März 2015 23:11 MEZ):
So war das nicht gemeint mit Gleichsetzen von Bewusstsein in Menschen und Tieren - was ich sagen wollte, war nur dass ich keinen eindeutigen Bruch sehe zwischen Tieren und Menschen, keinen eindeutigen Übergang.

Immer die gleichen mondhaften Prinzipien, nur beim Menschen viel mehr davon und als allem Anschein nach komplexer als bei (einzelnen) Tieren, aber doch aus einem Guss.

Es dreht sich vor allem ums Spiegeln (Reflektieren) in allen Varianten, und damit auch ums zyklisch Rückverbinden (also all die früher hier erwähnten mondhaften Attribute):

Das wäre von mir her gesehen das Prinzip wie Leben und Bewusstsein und Gefühle und Seele und so entstehen aus dem Selben.


Ich weiss nicht ob das so verständlich war.  

Im Prinzip geht es um verschiedene Stufen von wie die Welt draussen im Gehirn "drinnen" spiegeln.

Eine einfache erste Stufe wäre das was die Augen von der Welt aufnehmen einfach als Bildpunkte speichern ohne irgendetwas zu erkennen darauf, einfach nur die Punkte so wie sie liegen. Und dann erkennen wenn sich die Punkte ändern durch vergleichen von zwei solchen Bildern im Kopf. Zum Beispiel die Sicht eines Frosches von einem Blatt auf einem Teich. Wenn eine Fliege vorbeifliegt, wird sie in zwei Bildern im Kopf des Frosches die er nacheinander sich merkt an anderen Stellen sein. Wenn man die Punkte der Bilder vergleicht, wird es einen Fleck haben der sich bewegt hat. Daraus kann der Frosch dann, ohne den Rest vom Bild gross begreifen zu müssen, abschätzen ob das etwas zum Essen ist, und wie schnell und in welche Richtung es sich bewegt. Und kann dann daraufhin sich so bewegen, dass er die Beute erwischt.

Also die Suche nach der Asymmetrie in zwei Bildern die sonst symmetrisch sind, unmittelbar verbunden mit Jagd und Beute, passt daher sehr gut zur Artemis, zum Mond.

Eine etwas "höhere" Stufe wäre dann ein Modell im Gehirn wo man einzelne Gegenstände auch erkennen kann ohne dass sie sich bewegen müssen, dazu muss man z.B. Ränder erkennen welche die Gegenstände begrenzen und Flächen die sie ausmachen, usw. Mit zwei Augen kann man so auch ein 3D Modell der Welt erzeugen, indem man die Unterschiede zwischen den beiden Bildern der zwei Augen umrechnet in ein 3D Modell.

Sprache gibt dann verschiedenen Kategorien von Gegenständen einen Namen, wie Baum, Ast, Blatt, Himmel, usw. Auf einer noch höheren Stufe, kann dann das Gehirn nicht nur in Bildern wie z.B. einem Baum denken, sondern mit den Begriffen "Baum", etc., also abstrakt. Assoziativ wenn die Begriffe "Baum" und "Ast" und "Blatt" je in der Nähe voneinander gespeichert werden, auch beruhend auf Erfahrung. Zum Beispiel "Baum mit Blatt <=> eher warm draussen". Und dann kommt auch so die Negation, "Baum und kein Blatt <=> eher kalt draussen".

Und das geht dann so weiter, jeder Begriff im Gehirn kann wieder verknüpft werden mit anderen Begriffen, je intelligenter desto "besser", desto komplexer geht das. Wissenschaft, Religion, Philosophie sind verschiedene Ansätze die Welt zu spiegeln, wie auch die Astrologie.

Etwas vereinfacht spiegelt Google oft einfach nur das Verhalten der Sucher. Wenn ich etwas zu tippen beginne, weiss Google was andere dann erwarteten und zeigt mir als Vorschläge das was andere dann wählten, was oft auch bei mir zutrifft, zumindest bei so alltäglichen Suchen. All die Daten, die gespeichert werden und dann verknüpft werden können durch Suchmaschinen, andere Firmen und Geheimdienste, könnten durchaus den Dingen eine andere Dimension geben, wobei die Grenzen noch nicht so klar erkennbar sind für mich.

Im englischen heisst ja Geheimdienstwissen "intelligence", also auch da eine Beziehung. Wissen sammeln und vergleichen (spiegeln) kann durchaus auch Macht bedeuten.
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mi 04. März 2015 07:39 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #236)
Geheimnisse

Artemis liebt es die Dinge für sich mondhaft im Dunkeln zu behalten. Das hat sicher am Ende auch mit Macht zu tun, aber das ist glaube ich nicht der Antrieb, es ist nicht so dass sie wirklich ernsthafte Konkurrenz hätte.

Geheimdienste haben fast immer ein grosses Dilemma (nicht dass ich jetzt gross Mitgefühl zeigen möchte): Ihr Wissen können sie fast nie frei benutzen. Als die Alliierten es schaffen, die Enigma zu knacken, konnten sie die Informationen aus den entschlüsselten Nachrichten nur dann verwenden, wenn sie Informationen auch plausibel aus anderen Quellen hätten bekommen können. Wenn ein Geheimdienst einen Maulwurf beim Feind hat, so bleibt der nur unerkannt solange die Informationen die er beschafft nicht so offengelegt werden, dass sie ihn verraten.

Ähnlich sehe ich es mit Artemis und so Dingen wie Astrologie, Telepathie, Präkognition, und so weiter, es kann gut sein, dass sie Dinge in ihrem Repertoire, hat, also viel mehr weiss als sie wissenschaftlich als Strukturen beweisbar für Menschen offenlegt, und das aber nur sehr punktuell offenlegt und einsetzt, und nur wenn umbedingt notwendig.

Edward Snowden und die NSA zum Beispiel.

Da er Systemadminstrator war, hatte er deutlich mehr Berechtigungen als normale, selbst sehr hochrangige Mitarbeiter, er hatte Zugang zu Daten mit allen Geheimhaltungsstufen und konnte sie auch kopieren ohne dass das gelogged wurde. Er war also eher der "Underdog", noch weiter unten als die oft sehr subversiv handelnde NSA, der typische Agent der Artemis.

Er spiegelt übrigens in Sonne und Mond die NSA, die NSA hat die Sonne im Skorpion und den Mond in den Zwillingen, er umgekehrt, wobei seine Sonne ganz am Ende der Zwillinge ist.

Im Dokumentarfilm von Laura Poitras ist mir aufgefallen, dass er gar nicht so "geeky" ist wie er sich so mit Brille im ersten Interview gab. Er stammt aus einer Militärfamilie, und hat recht massiv muskulöse Oberarme, aber eher so von Natur aus, nicht mit Übungen geformt, und nach dem ersten Interview im Hotel in Hong Kong, ersetze er seine Brille durch Kontaktlinsen und veränderte so sehr einfach sein Aussehen, rein dadurch dass die Augen (rund, Widder da im Kopf, also Mond/Artemis) eine andere Grösse und einen anderen Rahmen hatten dann.

Die beiden Reporter die ihm halfen und die er kontaktiert hatte, Glenn Greenwald und Laura Poitras sind beide homosexuell. Das hat natürlich auch heutzutage noch einen Touch auch von "Underdog", aber darauf will ich damit nicht hinaus, sondern wie folgt.

In der griechischen Mythologie kann Hermes/Merkur die Unterwelt als Bote unbeschadet besuchen und auch wieder verlassen, wann immer er will. Und er leiht sich glaube auch manchmal Hades' Helm der unsichtbar macht aus.

In der sumerischen Mythologie war Hermes analog noch zwei geschlechtslose Männer, welche Inanna aus der Unterwelt befreiten, wohl da sie den sexuellen Mächten nicht ausgeliefert waren. Homosexuelle Reporter (mit Reporter nochmals Merkur) sind da wohl sehr neutral gegenüber "heternormalen" Zwängen, und waren daher ideale Partner für das Unterfangen.

Das Ziel war wohl insgesamt schon der Ausgleich, wie als Klaus Fuchs den Soviets Informationen lieferte um Atombomben zu bauen. Sehr schade natürlich dass die USA den "Faden" verloren haben, sich zu gross machen wollten als alleinigen Herrscher der Welt und man deswegen andere Geister wie Putin rufen muss.

Mittlerweile ist Snowdens Freundin anscheinend zu ihm nach Moskau gezogen. Sie arbeitete ja auch als Poledancer, ich denke da wieder an die Spindel der Notwendigkeit. Ihr Name ist Lindsay Mills, also "mills" = "Mühlen", wieder eine Spindel, bzw. ich assoziiere da sofort auch Kafka's "Das Schloss" welches er im Wintersportort Spindelmühle zu schreiben begann.

Die Schlussszene im Dokumentarfilm, übrigens, wo man die Beiden durch das Fenster ihrer Wohnung sieht, erinnerte mich sehr stark an die Schlussszene von Tarkowskys Film "Solaris" aus den 1970er Jahren, wo es auf dem Planeten Solaris auf einer Insel eine Kopie der Datscha des Helden hat, mit Teich und Natur.

Eine Insel ist für mich auch etwas mondhaftes, oft rundlich oder sogar ein Kreis oder Bogen (da oft vulkanisch), aber vielleicht ein andermal mehr...

Eins noch: Verschlüsseln hat sehr viel mit rotieren zu tun. Seit der Enigma mit ihren Rädern bis zu modernen Verschlüsselungsalgorithmen auf dem Computer. Das Prinzip ist immer dass ein Schlüssel vorgibt was für Operationen man mit den Bits macht, die verschiedene Arten von Drehen sind, oft in mehrere Wiederholungen. Einfach auszuführen, schwer umzukehren, aber vielleicht auch dazu mal ein paar konkretere Beispiele.

Alain
Titel: Re: Mr. Spock - Leonard Nimoy ist tot
Datum: Fr 06. März 2015 09:48 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1425061458 (Antwort #14)
Hier ist etwas, das vielleicht am eindeutigsten für einen Skorpion AC sprechen würde, das Horoskop seiner Tochter Julie (seinem ersten Kind, *21.03.1955):

     Astrodatabank Julie Nimoy

Der Mond dort wäre auf 3°50' Fischen* (gerade hinter Merkur auf 5° Fischen), wäre also ein fast exaktes Trigon zum Mond des Vaters für Skorpion AC, der auf 3°35' Krebs wäre für Geburtszeit 20:30. Viele Konjunktionen zu Planeten beim Vater.

Insgesamt würde eine eher "in sich verschlungene Seele", also Mond im Krebs wie bei Skorpion AC, vielleicht besser passen als ein Mond in den Zwillingen wie bei Zwillinge oder Stier AC?

Interessant ist vielleicht auch das Horoskop von William Shatner ("James T. Kirk", *22.03.1931). Er ist im selben Jahr, nur 4 Tage vor Leonard Nimoy geboren, fast genau am Frühlingsanfang (wie auch Julie Nimoy), und er hatte anscheinend wie Leonard Nimoy auch jüdische Vorfahren aus der Ukraine, und sie waren anscheinend befreundet.

     Astrodatabank William Shatner

Der Mond William Shatners ist auf 4°09' Stier, wäre also fast exakt im Sextil zu den beiden Monden von Leonard und Julie Nimoy (falls eben Skorpion AC bei Leonard Nimoy und auch sonst alle Geburtszeiten stimmen).

Das wären dann übrigens die 3 Sternzeichen hier: astro.com Forum "Das Schwein" #46, mit dem Mond William Shatners nahe von 3° Stier wo der Mond laut Ptolemäus erhöht ist.

Leonard Nimoy hat sich nominell erstaunlich vielfältig künstlerisch betätigt, u.A. als Sänger**, als Poet, als Photograph:

     Youtube: The Ballad of Bilbo Baggins (1967)
     Youtube: Highly Illogical (1967)
     Youtube: Proud Mary (Cover)
     Wikipedia: Leonard Nimoy Discography
           
     Gedicht: You and I have Learned
     Gedicht: Irish Eyes

     Google Bildsuche 'leonard nimoy photography'

Photographie hat er in den 1970er Jahren an der UCLA (Univ. of California, Los Angeles) studiert, das könnte schon passen zu einem Neptun im 10. Haus, der auf 3°36' Jungfrau ist, also im Sextil wiederum fast exakt zu seinem Mond - falls Skorpion AC.

Mit Skorpion AC wäre das Stellium von n.Mondknoten, Uranus und Merkur im 6. Haus. Würde passen zu einer Arbeit als "Vulkanier". Auf der englischen Wikipedia steht folgendes zu seinen Schwierigkeiten nach einer Woche Star Trek drehen die Rolle wieder zu verlassen:

Nimoy has said that the character of Spock, which he played twelve to fourteen hours a day, five days a week, influenced his personality in private life. Each weekend during the original run of the series, he would be in character throughout Saturday and into Sunday, behaving more like Spock than himself—more logical, more rational, more thoughtful, less emotional and finding a calm in every situation. It was only on Sunday in the early afternoon that Spock's influence on his behavior would fade off and he would feel more himself again—only to start the cycle over again on Monday morning. Years after the show he observed Vulcan speech patterns, social attitudes, patterns of logic and emotional suppression in his own behavior.

Der Vulkan könnte dem "V" vom Widder a entsprechen. Der Vulkanausbruch ca. 1500 v.Chr.,  der die Minoische Kultur auslöschte, mit ihrem starken Bezug zu Stier, war nahe am Übergang zum Widderzeitalter (sideral der erste Stern vom Widder nahe dem Frühlingspunkt), wenn ich das noch richtig im Kopf habe. Mit Uranus auf der "Vulkanöffnung" n.Mondknoten würde man vielleicht unerwartete Vulkanausbrüche erwarten, aber durch Merkur noch davor (und daher der Anführer im Stellium), wäre das vielleicht dann rational kontrollierter, wie eben bei Spock und auf dem Planeten Vulkan in der Serie, und am Ende auch bei Leonard Nimoy selber?***

Der Vorname "Leonard" würde auch zu einem MC im Löwen passen.

Ganz sicher bin ich mir nicht, aber es spricht schon einiges für Skorpion AC, was ja auch das ist was Leonard Nimoy selber sagte. Und die Interpretationen von Sydney Omarr im gleichen Video weiter oben im Thread zu Nimoys Horoskop, gingen fast sicher auch davon aus (z.B. "eigentlich verletzlich" - Mond im Krebs).

Alain

* Quelle der Geburtzeit der Tochter wäre Leonard Nimoys zweite Autobiographie, "I am Spock".

** William Shatner hat auch mehrere Musikalben veröffentlicht- war das für die beiden auch einfach eine Einnahmequelle - Trekkies kaufen einfach alles?

*** Seine erste Autobiographie hiess "I am not Spock" (1975), seine zweite "I am Spock" (1995).

PS: Noch eine kleine Spielerei, bei Google kommt bei mir Leonard Nimoy "erst" als 4. Vorschlag wenn ich "leonard" tippe, William Shatner aber als erster, trotz eher häufigerem Vornamen...



Titel: Re: Mr. Spock - Leonard Nimoy ist tot
Datum: Fr 06. März 2015 11:57 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1425061458 (Antwort #15)
Kleiner Nachtrag: Bei William Shatner ist der "Vulkan" anders, der Merkur ist noch hinter dem n.Mondknoten und Uranus, und die alle sind im 2. Haus, inkl. auch dem Mond dort.

(Und Sedna wäre bei beiden noch knapp vor den anderen auf etwa 16° Widder).

Links Spock, rechts Kirk:



Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Sa 07. März 2015 13:04 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #238)
Ich hatte schon befürchtet, das das jetzt hier zu einem Monolog verkommen war.

Woher ich das immer wieder hole? Ich weiss es nicht, und glaube es ist eher wie beim Theater wo sich eine Truppe zusammentut und dann durch die Dichte etwas Neues entsteht.

Vieles kommt bei mir schon aus vielen Dingen die ich mal "gesammelt" hatte aber nie so wirklich klar einordnen konnte, und jetzt wo ich mir solche alten Anekdoten wieder anschaue aus Sicht des Mondes, entsteht oft etwas Neues das auch oft so klar ist, dass es jede und jeder verstehen kann,

Zu ISIS und Islam in Kürze noch ein paar ganz erstaunlich klare Dinge, auch entstanden indem ich heute morgen (auf deine Antwort hin) etwas altes wieder hervorgekramt habe...

Zum Übergang von Tier zu Mensch: Ich glaube es hat grundsätzlich in der Evolution schon "Sprünge", bzw. Phasen wo es plötzlich schnell geht und wo dann auch relativ wenig Spuren übrigbleiben. Man könnte vielleicht auch von Phasenübergängen sprechen (wie Wasser das zu Eis wird), da kann ich dann vielleicht ein anderes Mal etwas mehr assoziieren, z.B. wieder theatralische Dichte, Inseln, Russland das so alle 100 Jahre (oder so?) wieder in einen neuen einheitlichen Kristall kristallisiert und auch Lew Dawidowitsch Landau in dem Umfeld, mal schauen...

Das mit ISIS und Islam folgt später, vermutlich noch heute...

Alain



Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Sa 07. März 2015 14:16 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #239)
Religion (Isis und Islam)

Die Quellen und Wurzeln aller Religionen scheinen nahe beim Mond zu sein, und beim Islam ist es nicht anders.

    The Black Stone - the Omphalos of the Goddess (Bob Trubshaw, 1996(?))

    Der schwarze Stein - Der Omphalus der Göttin - Google Übersetzung auf Deutsch

Wenn das Thema interessiert, empfehle ich, den ganzen Text von Bob Trubshaw zu lesen - er ist sehr vielfältig und dicht, einiges werde ich deshalb hier gar nicht oder nur teilweise ansprechen können...

Ausschnitt (von mir übersetzt):

In der östlichen Ecke [der grossen Moschee in Mekka, wo in der Mitte die Ka'bah, der grosse schwarze Würfel steht] ist der heilige Stein, bedeckt von einem sorgfältig bestickten schwarzen Tuch. Da jeder Nicht-Moslem im Tempel sofort getötet würde und photographieren allgemein verboten ist, ist dieser Stein von Mythen umgeben. Aber Rufus Camphausen ist es gelungen, drei Berichte von Pilgerungen nach Mekka aufzuspüren, von denen zwei Photographien enthalten. Was diese offenbaren ist ein polierter schwarzer Stein von dem weniger als 60cm sichtbar sind, gefasst in einem grossen Rahmen aus Silber. Das Ganze ähnelt - ganz absichtlich, aus Gründen die noch zutage kommen werden - der Vulva der Göttin. Dass Moslems heute den Stein als die Hand Allahs bezeichnen, vermindert nicht den Drang all derer, die die Pilgerung nach Mekka abschliessen, das heilige Objekt zu berühren oder zu küssen.

Hier zwei Photos aus neuerer Zeit und noch mehr Photos auf diesem Link



Also der Mond, da Silber, und etwas Rundes. Aber es geht noch weiter. Es wird behauptet, wie von vielen anderen heiligen Steinen, dass er vom Himmel fiel und zuerst weiss war und, da er die Sünden der Gläubigen aufzusaugen vermag, schwarz wurde. Das scheint einen realen Hintergrund zu haben, nämlich dass Meteoriten durch Oxidation sobald auf der Erde der Luft ausgesetzt sich dunkel verfärben können.

Passt natürlich auch zu den Phasen des Mondes, und erinnert übrigens auch an Apollon und die Raben, die erst weiss waren und Apollon sie schwarz werden liess aus irgendeinem Anlass heraus.

Wie Apollon in Delphi, übernahm Mohamed (oder wer auch immer) in Mekka ein weibliches Heiligtum, wo eine dreifache, also mondhafte Göttin verehrt wurde, laut dem Text oben war die Göttin "Al'Lah" (woraus dann Allah wurde) dreigeteilt in drei Göttinnen (die dann zu den Töchtern Allahs wurden) - alles hier weitgehend von Bob Trubshaw übernommen:

    Q're - zunehmender Mond, Jungfrau, Kore, ev. Koran, "qur'an" = "Wort der Kore"
    Al'Uzza - Vollmond, Mutter, ev. via Schlangengöttin Ua Zit zu Isis
    Al'Menat - abnehmender Mond

In der deutschen Wikipedia sieht es leicht anders aus, da ist Al-Lāt eine der drei Göttinnen (und etwas dort bei Al-ʿUzzā führt übrigens auch zu den Satanischen Versen, vgl. Salman Rushdie) :

   Al-Lāt
   Al-ʿUzzā
   Manāt

Also Allah - Kore ?

Die Gläubigen umkreisen die Ka'bah immer noch 7 Mal, nur seit Mohamed nicht mehr nackt, und es gibt anscheinend auch direkte astronomische Bezüge in der Architektur, mit Neumond und dem Fixstern Canopus. Die Priester dort heissen immer noch "Beni Shaybah", Söhne der alten Frau, und "Shaybah" ist "Sheeba". Ka'bah könnte via Kumbaba von Humbaba her kommen, was zum Gilgamesh Epos führt und zu Inannas Abstieg in die Unterwelt, die mit den 7 göttlichen Me "bewaffnet" beim obersten Türwächter Neti angeklopft hatte um Einlass in die Unterwelt zu erhalten, siehe z.B. hier hier.

Ja, der Türwächter, wie bei Kafka vor dem Gesetz und wie bei...

Originalvideo der ISIS Zerschlagungen im Museum in Mosul und der Zerstörung eines Türwächters. Und anscheinend geht das weiter, auch mit Bulldozern.

Ich behaupte, Artemis hat da keine Freude, auch wenn sie im Ganzen vielleicht auch einen Hauch von zeitgenössischer Performance-Kunst erblickt. Rose Valland, zum Beispiel, hat während dem 2. Weltkrieg insgeheim über die von den Nazis geraubten Kunstschätze gewacht.

Mit der Zerstörung des Türwächters haben ISIS eine Schwelle überschritten, die Schwelle zum Garten Al'Lahs, den Weg in die Unterwelt, ihr Schicksal ist somit besiegelt, zumindest wäre das meine naive Vermutung, dass sie sich so ihre Unterstützung wesentlich dezimiert haben? Aber ich bin schlecht mit so politischem Tagesgeschehen und Prognosen, selbst bei Spock bin ich mir immer noch gar nicht sicher über den Aszendenten...

Ich lasse es mal dabei, bei den Links hat es ja viele Infos und der Zusammenhang zum Mond ist sehr offensichtlich. Schönes Wetter draussen... und für die theatralische Dichte ist weniger mehr...

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Sa 07. März 2015 18:45 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #240)
Star Trek

Unten das Horoskop für die erste öffentliche Ausstrahlung der Serie. Quelle Wikipedia.

    The first regular episode of Star Trek, The Man Trap, aired on Thursday, September 8, 1966 from 8:30-9:30 as part of an NBC "sneak preview" block.

Das muss abends gewesen sein, und zuerst in der Eastern Timezone. Als Ort habe ich da New York (NY) gewählt, da dort auch der Haupsitz des Fernsehsenders NBC ist, der die Serie bezahlte und ausstrahlte.

Kirk erscheint als Stimme fast von Anfang an, Spock im Bild nach 11 Sekunden, Kirk (und McCoy) nach etwa 29 Sekunden (sie erscheinen beim Runterbeamen auf den Planeten).

Mein Ausgangspunkt ist nun der Mond in dem Horoskop, auf 27°15' Zwillingen, was bei fast allen Horoskopen für Leonard Nimoy ("Spock") für 8-9 Uhr morgens (Zwillinge oder Stier AC) noch ganz knapp vor dem Mond von Nimoy wäre, anders bei einer Geburt 8-9 Uhr abends (Skorpion AC) wo der Mond schon im Krebs wäre -- ist vielleicht die so totale Vereinnahmung von Nimoy durch Spock während dem Drehen der Serie und später ausgedrückt durch eine erste Autobiographie "I am not Spock" gefolgt später von einer zweiten "I am Spock" vielleicht durch die Konjunktion der Monde enstanden, mit dem Mond der weiter vorne ist der vereinnahmt? (vgl. Thread - Mr. Spock - Leonard Nimoy ist tot)

Ich weiss es nicht , aber ein paar weitere interessante Dinge zu Star Trek um den Mond herum...

Der AC wäre konjunkt dem Stellium n.Mondknoten, Uranus, Merkur, Sedna bei Nimoy, auf 14-16° Widder, also noch im 12. Haus von Star Trek, aber Artemis auf 22° Widder bei ihm wäre im 1. Haus. Bei William Shatner ("Kirk"), der ja nur 4 Tage vor Nimoy geboren wurde, ist das ganz ähnlich,  

Sedna ist fast genau auf Anfang Stier, wie auch bei mir, der einen Monat und einen Tag vor der Serie geboren ist.

Hat Sedna vielleicht doch etwas zu tun mit der speziellen Zeit ab der Mitte der 1960er Jahre? Sedna war erstmals kurz im Stier im Juli und August 1965, dann 1966 schon Mai bis Oktober, 1967 April bis Dezember und ab Februar 1968 bis heute im Stier. Der Summer of Love, der offiziell bzw. marketingmässig das erste Mal 1967 war, aber eigentlich schon früher seinen Ursprung hatte?

Ich weiss es wieder nicht, aber fühlt sich soweit gut an

Die Serie ist für mich eine schöne Erinnerung, ich weiss noch dass ich sie als Kind schaute und danach ähnlich oder so nachspielte noch vor dem Abendessen.

(Übrigens gibt es die Originalserie neu rekonstruiert aus den Filmaufnahmen, also höhere Auflösung als Fernsehen damals, ich habe gerade die erste Episode gesehen, ein paar Aufnahmen sind unscharf und bei einigen Kulissen sieht man dass sie aus Pappe oder so sind, aber schöner für mich als viele heutige Serien, die oft so düster und ernst sind.)

Interessant vielleicht auch noch, dass die erste Kulisse auf dem Planeten ein Tor war, mit so etwas wie einem Wächter daneben (siehe Bild unten und vgl. Isis). Es geht in der ersten Folge um ein (eher weibliches) Wesen, das letzte seiner Art, das Salz braucht um sich zu ernähren und sich in jeden Menschen verwandeln kann.

Passt schon auch vieles zum Mond, vielleicht nicht nur, aber immerhin...

Alain

Janis Joplin 1967 am Monterey Pop Festival - Ball and Chain



Titel: Re: Mr. Spock - Leonard Nimoy ist tot
Datum: Sa 07. März 2015 18:48 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1425061458 (Antwort #16)
Siehe vielleicht auch den Beitrag hier für eine nochmals andere Sicht, die ev. doch für eine Geburt morgens sprechen könnte:

    Der Mond und die Astrologie (und die Welt) #240.
Titel: Re: Andreas Kümmert
Datum: So 08. März 2015 00:04 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1425653783 (Antwort #64)
Zitat von Sabeth (Sa 07. März 2015 12:42 MEZ):
[...]
http://www.andreas-kuemmert.de/home/

Quote:
Willkommen auf der Homepage von
Sänger und Songwriter Andreas Kümmert


Andreas Kümmert steht für Authentizität und Ehrlichkeit.

“Das Geheimnis liegt darin, vollkommen loslassen zu können”,

erzählt der junge Künstler, welcher damit unter anderem als Sänger in München
schon den einen oder anderen Zuschauer verzückte.

Dass in seine Musik 100% reines Herzblut fließt, beweisen unzählige erfolgreiche Auftritte.
Das Songwriting des jungen Musikers versteht sich nicht immer von selbst…
Unverfälschte und rohe Weltsichten, Emotionen, Kriterien bis hin zu dunklen („zappaischen“),
humoristischen Satiren. So manches Stück bewegt sich durchaus mal inmitten eines
liebeskranken Tölpels und Bertolt Brechts Unhold-Poeten “Baal”.


Die Gedanken des Sängers

Die Gedanken des Sängers Kümmert bewegen sich oft gefangen im Korsett seiner Möglichkeiten
als Künstler in der heutigen Zeit. Der Wert liegt ganz klar in der Echtheit des Gefühls.
Songwriting ist kein Prozess, der sich erzwingen lässt. Was der junge Mann damit erreichen will
ist so simpel wie wertvoll. Es geht in erster Linie um Unterhaltung !

Nicht die Art Unterhaltung, wie man sie bekommt, wenn man das Radio einschaltet…
Das Hauptaugenmerk des Sängers liegt darauf, das Publikum zu berühren und es auf eine leichte
Art und Weise mit in eine andere Welt zu führen. “Musik wird magisch, wenn sie die Macht hat,
vom Zuhörer mit Situationen verknüpft zu werden, wenn sie stark genug ist, einen Knopf in der
Seele zu betätigen.”




"Das Geheimnis liegt darin, vollkommen loslassen zu können"

Jupiter in Fischen, rückläufig, Trigon zu Sonne und Merkur (auch rückläufig)? So etwas ähnliches kenne ich auch.

ev. bei ihm Jupiter am MC? und Sonne/Merkur im 1. Haus? (Also so um 5 Uhr morgens?) Ich habe mir nicht viel mehr Gedanken dazu gemacht und bin sagenhaft schlecht im Häuser bestimmen, nur ein paar Videos von seiner Website und so habe ich angeschaut, vielfältig...

Andreas Kümmert in Aschaffenburg im Colos-Saal am 28.11.2013 ....mit Purple Rain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: So 08. März 2015 08:38 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #242)
Hi novali - ja, genau das meinte ich. Viel Reflektion. Zu surreal?

Ist von der Website

    http://www.dierevolutionundihrekinder.de/

Dort hat es fünf Paare von Elternteil+Kind, die erzählen vom Osten früher und heute, auch Marion und Lena Brasch, falls du Erstere meintest?

Z.B. "verschleierter" trifft es für mich sehr gut, ich hätte mehr als ein paar Sekunden gebraucht und das Wort dann vielleicht gar nie "gefunden"...

Bei mir ist vor ein paar Stunden der t.F rückwärts über die n.A, und t.O ist schon eine Weile über den MC weg und bewegt sich jetzt dann mit der Zeit auf den n.B auf 17° a zu, ist aber im Moment viel genauer im p zu n.A und t.F. Irgendwie habe ich im Moment keine Lust mehr mir etwas gefallen zu lassen bei der Arbeit, das seit etwa 9 Monaten immer mehr Züge von etwas wie einer russisch-totalitären Gleichmachungsmaschine annimmt, wo alle gleich sind ausser eben der Architekt, die aber auch so Club Med mässig fröhlich und progressiv daherkommt und anscheinend alle anderen soweit fröhlich mitlaufen. Ich lasse mir das nicht mehr gefallen, muss nur noch schauen wie genau und ob innerhalb der Gruppe oder ausserhalb oder ev. sogar ausserhalb der Firma wenn gar nichts hilft - wobei wohl mit meinem Stellium EDF plus C im 12. Haus ist physisch sich bewegen oft nichts was wirklich hilft, die gleichen "Geister" finden sich dann oft auch anderswo, aber mal schauen. Vielleicht ja auch viel zu tun mit t.J in meinem 6. Haus? Wobei der Anschein ist schon eher russisch-kommunistisch, was ich eher mit k und h verbinden würde, wobei J dazu natürlich auch passen würde. Oberstes Paradigma des Architekten scheint die "Transparenz" zu sein, wobei sie mir eben einseitig und kontrolliert aufgedrängt wird und anscheinend die Unfairness und Einseitigkeit bisher vom Architekten gar nicht wahrgenommen wird. Hat da u.A. auch g und k dabei. Das übliche Problem mit Luft und Logik, dass sie nur gut funktioniert solange sich das Subjekt vom Objekt trennen kann, z.B. "Dieser Satz hat fünf Worte." und "Dieser Satz hat nicht fünf Worte." sind beides wahre Aussagen, und doch sind sie formal die Negation voneinander, was ohne Selbstreferenz nicht so ist, da ist das eine wahr und das andere falsch.

Alain
Titel: Re: Andreas Kümmert
Datum: So 08. März 2015 10:14 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1425653783 (Antwort #71)
Zitat von pamina51 (So 08. März 2015 09:48 MEZ):
da gibt es ganze untersuchungen drüber, inwieweit die welt ihr elend vor allem den profilneurosen
von männern zu verdanken hat.


Ich möchte dem nicht widersprechen, nur vielleicht noch etwas anfügen, das vielleicht auch wichtig ist in dem Zusammenhang: Der MC, "das Lebensziel", also wie und wo man sich profiliert, oder von mir her gesehen wie man "von oben" aussieht, in der Öffentlichkeit (der MC am Zenith, im Gegensatz zum AC am Horizont, also wie man im direkten "horizontalen" Kontakt mit anderen ist), ist ja in der psychlogischen Astrologie auch der Wunsch der Mutter (oder je nachdem aber anscheinend seltener(?) des Vaters), also der Wunsch nach Profilierung kommt zum Teil wohl auch (und je nachdem schon auch berechtigt) von den Eltern her, von ihren Erfahrungen und vielleicht insbesondere bei Müttern von einer Ohnmacht her, als Frau so viel schwieriger sich profilieren können, auch wegen all den Männern, die sich wegen ihren Eltern gerade profilieren wollen, womit sich der Kreis gerade wieder schliessen würde...?

Andreas Kümmert kam mir in den Musikvideos, die ich angeschaut hatte bei denen aus den Castingshows immer vergleichsweise "flach" rüber, wohl weil er da "nur" sang und alleine (wenigstens in denen die ich sah), bei anderen Videos von Konzerten wo er noch Gitarre spielte und mit anderen Musikern, da wirkte er für mich auch glücklicher. Gerade von der Gitarre kam dann viel mehr Gefühl als von der Stimme, die dann aber zusammen auch viel besser wirkte. Auf dem linken Arm hat er glaube ich rote und schwarze Sterne tätowiert, also Mond (+Mars), die Gitarre wäre ja Hände und Arme, also Zwillinge (und auch 3. Haus???), der Mund beim Singen eher Widder?

Jedenfalls, so bluesig und funky wie er spielt, passt er für mich eigentlich schon nicht so zum Grand Prix Eurovision... Wie ist er eigentlich dazu gekommen? War er am Anfang eher so ein halb professioneller Musiker der mehr oder weniger geplant in eine Castingshow mitkam um die Show interessanter zu machen (und für ihn um Geld zu verdienen und etwas bekannter zu werden)? Oder ist in dem Umfeld nicht schon sehr viel mehr orchestriert als zugegeben wird?

Alain
Titel: Re: Andreas Kümmert
Datum: So 08. März 2015 10:57 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1425653783 (Antwort #76)
Von wegen mondhaften "Markierungen", wie bei Andreas Kümmert vielleicht mit den tätowierten Sternen auf dem linken Arm?...



Bei mir ist der Mond im Widder nahe am MC, an der Spitze von einem Yod ("Finger Gottes"), siehe mein Horoskop und seit ich etwa 10 Jahre alt bin oder so trage ich einen Ring aus Silber (Mond) in Form eines Ammoniten (Ammon (Amun), der ägyptische Gott mit Widderkopf), den ich glaube ich Mithilfe meiner Mutter selber gegossen hatte in einer Form aus Sepiaschalen (also Tintenfisch, Kopffüssler, Mond, und Fische/Widder), daher auch hat es auf der Rückseite des Ringes immer noch leichte Wellenlinien wie typisch mit Sepiaschalen...

Ich hatte eigentlich immer das Gefühl, dass ich mich schon recht bald und normal von meiner Mutter löste als ich erwachsen wurde, aber der Ring ist geblieben (am rechten Mittelfinger) und ich habe immer noch das Gefühl dass ihn ausziehen eher Unglück bringen würde...

"Leider" hat Andreas Künnert kein Yod, daher hilft das vielleicht doch nicht viel hier?  

Alain

PS: Metall Giessen, Vulkan, Spock usw. a?



Titel: Re: Aspektfigur Trapez mit Dach
Datum: So 08. März 2015 16:51 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1423780266 (Antwort #4)
Eine Interpretation, die in diesem Beitrag nominell rein auf meinem Mist gewachsen ist, wäre die Interpretation als "geöffneter Briefumschlag", in Analogie zum mystischen Rechteck / Rechtschaffenheitsrechteck das auch "Briefumschlag" heisst, aber vom Aussehen her verschlossen wäre...
Titel: Re: Andreas Kümmert
Datum: Mo 09. März 2015 06:53 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1425653783 (Antwort #92)
Von wegen Hammer und Nägeln bei Watzlawick: Vielleicht einfach mal bei Andreas Kümmert "anklopfen" und ihn um seine Geburtszeit fragen?

Mit Hammer und Nägeln assoziiere ich das Theaterstück Endspiel von Samuel Beckett. Die vier Rollen haben Namen, die sehr ähnlich sind wie Hammer (1x) und Nagel (3x) in verschiedenen Sprachen.

Premiere war am 3. April 1957 in London, unten das Horoskop für 8 Uhr abends. Ein rückläufiger Uranus auf dem gleichen Grad wie Kümmerts rückläufiger Merkur und ein MC im ersten Dekan des Löwen, ähnlich zu dem Geburtszeitpunkt den Anna vorschlug...

Auf seiner Website steht ja "Die Gedanken des Sängers Kümmert bewegen sich oft gefangen im Korsett seiner Möglichkeiten als Künstler in der heutigen Zeit.". Mein Merkur ist auch rückläufig und ganz am Anfang des Löwen, allerdings am AC am Ende des 12. Hauses und mir kommt die Aussage gar nicht bekannt vor. Könnte aber passen zu einem Merkur am MC im 10. Haus (und vielleicht aber der Sonne zwar auch am MC aber noch im 9. Haus, da ev. nur die Gedanken gefangen sind?)? Weiss nicht...

Wieso so weit den Hammer suchen, vielleicht erklärt es ja rein schon der rückläufige Merkur, dass er nicht eine so "geradlinig-vorwärtsgerichtete Karriere" verfolgt, bzw. es nicht so herauskommt, relativ unabhängig von der Geburtszeit?

Jedenfalls, wenn man heute auf http://www.andreas-kuemmert.de/ geht, kommt erst eine Werbeseite für sein neues Album "Here I am", und da wirkt es eher nach Löwe als nach Krebs für mich, aber das kann natürlich auch wieder viele Gründe haben.

Vielleicht sollte ich mir einfach mal ein paar Promis raussuchen, ihr Geburtsdatum auf Wikpedia oder so, versuchen ihre Geburtszeit zu erraten und dann hoffen dass es in der Astrodatabank eine einigermassen verlässliche Geburtszeit hat?

Alain



Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mo 09. März 2015 07:07 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #243)
Zitat von Alain Stalder (Sa 07. März 2015 14:16 MEZ):
Ja, der Türwächter, wie bei Kafka vor dem Gesetz und wie bei...

Originalvideo der ISIS Zerschlagungen im Museum in Mosul und der Zerstörung eines Türwächters. Und anscheinend geht das weiter, auch mit Bulldozern.

Ich behaupte, Artemis hat da keine Freude, auch wenn sie im Ganzen vielleicht auch einen Hauch von zeitgenössischer Performance-Kunst erblickt. Rose Valland, zum Beispiel, hat während dem 2. Weltkrieg insgeheim über die von den Nazis geraubten Kunstschätze gewacht.

Mit der Zerstörung des Türwächters haben ISIS eine Schwelle überschritten, die Schwelle zum Garten Al'Lahs, den Weg in die Unterwelt, ihr Schicksal ist somit besiegelt, zumindest wäre das meine naive Vermutung, dass sie sich so ihre Unterstützung wesentlich dezimiert haben? Aber ich bin schlecht mit so politischem Tagesgeschehen und Prognosen, selbst bei Spock bin ich mir immer noch gar nicht sicher über den Aszendenten...

In der Zeitung vom Samstag (NZZ) habe ich noch folgendes aufgeschnappt, dass "[...] der Schmuggel von Artefakten eine wichtige Einnahmequelle der Extremisten ist".

Also doch ein Mix, plakative Performance/Propaganda, dabei ein paar grosse schwer zu transportierende Kulturgüter demonstrativ zerstören, aber alles andere sorgfältig verpacken und verkaufen?

Und Artemis muss wieder mal keinen Finger rühren, die mondhaften Symbole fallen ihr einfach wieder so in den Schoss?

Alain

Titel: Re: Andreas Kümmert
Datum: Mo 09. März 2015 21:49 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1425653783 (Antwort #110)
Zitat von EREMIT (Mo 09. März 2015 09:57 MEZ):
Zitat von Alain Stalder (Mo 09. März 2015 06:53 MEZ):
Von wegen Hammer und Nägeln bei Watzlawick: Vielleicht einfach mal bei Andreas Kümmert "anklopfen" und ihn um seine Geburtszeit fragen?

Mit Hammer und Nägeln assoziiere ich das Theaterstück Endspiel von Samuel Beckett. Die vier Rollen haben Namen, die sehr ähnlich sind wie Hammer (1x) und Nagel (3x) in verschiedenen Sprachen.

[/color]
Alain


Sag mal ? für was habe ich die Geschichte reinkopiert?
Für dich mal gaaanz langsam ... in dieser Hammergeschichte geht es einfach um die Befürchtungen im Vorfeld - dazu auch das Märchen von der klugen Else* einfach ein Seitenblick ins Spielfeld der Ängstigung.

Und
Samuel Beckett* hätte seine Freude dran - ein Lieblingszitat,
das ich durch George Tabori* kennen lernte, das er sehr oft benutzte
& der hatte, wie mir scheint, den aller kostbarsten Humor der Welt :
scheitern scheitern besser scheitern*

Mit Hammer und Nägeln assoziiere ich das Theaterstück Endspiel von Samuel Beckett. Die vier Rollen haben Namen, die sehr ähnlich sind wie Hammer (1x) und Nagel (3x) in verschiedenen Sprachen.

(Allerdings - das mit den Namen entging mir, oder ist mir entfallen, weil das natürlich bei Beckett* eine Rolle "spielt" ... Danke für diesen speziellen Hinweis)


Das vielleicht nun auch zu Kümmerts* c N n rO in i- damit wir nicht ganz aus dem astro-logischen denken heraus fallen

*

Mit "scheitern scheitern besser scheitern" meintest Du vermutlich

    All of old. Nothing else ever. Ever tried. Ever failed. No matter. Try again. Fail again. Fail better.

aus Worstward Ho (ganzer Text), oder?

Kein Zitat von ihm sondern ein Zitat aus einem Text von ihm, auch wenn da der Unterschied oft undurchschaubar ist, in beide Richtungen. "All of old", wie soll der kleine Mensch der länger als alle anderen Götter lebenden Hekate/Artemis (siehe Mondfaden) etwas bieten was sie noch nie gesehen hat? Beckett hat es wenigstens gut versucht, wenn man das Zitat so verstehen will, wie ich es wohl tue, vielleicht aber auch nicht tue *

All die Punkte bei Beckett, wie Hammerschläge, wie der römische Vulkan beim Schmieden/Hämmern...

Ich schrieb:

    Von wegen Hammer und Nägeln bei Watzlawick: Vielleicht einfach mal bei Andreas Kümmert "anklopfen" und ihn um seine Geburtszeit fragen?

Was ich damit meinte war folgendes:

   Hammer <=> Geburtszeit von Andreas Kümmert (das "Hämmern" der Sekunden wenn Chronos (oder wer?) sie schlägt?)
   Der Mann der das Bild aufhängen will und sich so viel ausmalt <=> Praktisch alle hier (inkl. mir) die sich alle möglichen Geburtszeiten ausmalen

Mit "anklopfen" meinte ich dass es sich vielleicht lohnen würde Andreas Kümmert per Email oder so anzufragen ob er uns seine Geburtszeit sagen würde.

Dann würde man sehen wer ev. richtig lag...

Nicht fragen wäre wie der Mann in der Geschichte, der schon "wusste" dass der Nachbar ihm den Hammer nicht geben würde...

Wer getraut sich?  

Astrologisch würde ich das schon recht stark bei G im i einordnen, wie jetzt, bei Andreas Kümmert und auch beim Stück "Das Endspiel" von Beckett...

Alain

* Hier hatte ich das Zitat übrigens selber auch Beckett zugeschrieben
Titel: Re: Andreas Kümmert
Datum: Mo 09. März 2015 22:01 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1425653783 (Antwort #112)
Zitat von Mohn... (Mo 09. März 2015 22:00 MEZ):
Also ich frag ihn, wenn er am Mittwoch sein Konzert gibt...
Wenn er klug ist, behält er seine GZ für sich


Cool, ich bin gespannt... könnte so oder so interessant sein...
Titel: Re: Andreas Kümmert
Datum: Mo 09. März 2015 23:10 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1425653783 (Antwort #116)
Zitat von Mohn... (Mo 09. März 2015 22:17 MEZ):
oder ich zieh mir bei ihm einen Schiefer ein,,,
Ich hab gege Ende der Woche AnJ und JnA


Heavy...

Ich frag mich gerade ob er seine Geburtszeit überhaupt kennt, ist ja (vermute ich mal) kein Astrologe... Müsste er vielleicht sogar seinen Geburtsschein zuhause suchen oder seine Eltern fragen? Oder kennt er seinen Aszendenten, hatte ihn mal eine Ex oder so dazu gefragt? Aber ich male mir ja schon wieder Dinge aus...

@EREMIT:
Titel: Re: Andreas Kümmert
Datum: Di 10. März 2015 10:12 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1425653783 (Antwort #120)
Unten "mein Kandidat für die Endrunde oder fürs Endspiel", um die 2 Uhr Nachmittags, ähnlich wie das von Anna.

Ganz fischig zur Jahreszeit passend ohne viel rechnen, nur ein paar Dinge lesen, ein paar Videos, und dann nach Gefühl...

Andreas Kümmert - Live-Experiment im Irish Pub An Sibín in Darmstadt - gar nicht so schlecht...

Alain



Titel: Re: Andreas Kümmert
Datum: Di 10. März 2015 12:57 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1425653783 (Antwort #126)
Zitat von EREMIT (Di 10. März 2015 11:59 MEZ):
? wann war das genau? - so wünsch ich ihm im Ansatz - sich zurück


Das muss am 2. November 2013 ab 21:00 gewesen sein:

       Link Facebook - Andreas Kümmert Fanpage - Photo

Es hat noch andere Links online die das Datum bestätigen, nach den FB Kommentaren kann das Konzert nicht länger als bis 01:07 morgens gedauert haben.

Alain



Titel: Re: Andreas Kümmert
Datum: Di 10. März 2015 23:56 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1425653783 (Antwort #140)
Zitat von Sabeth (Di 10. März 2015 17:41 MEZ):

Stimmt, Sitina!
Als Schlagzeuger hat er angefangen!

Noch ein gutes Interview mit interessanten Einblicken: Auf dem roten Stuhl


Ich kenne einen Schlagzeuger, Aa, Be (oder f), Fl, Ec, die Band in der er spielt, bzw. spielte da es sie glaube ich nicht mehr gibt, hiess "Suns of Saturn" (Sonnen des Saturn), und er ist grösser aber sonst von etwas ähnlicher Statur und trug zumindest damals auch Bart.

Im Interview auf dem roten Stuhl sind mir zwei Kleinigkeiten aufgefallen: Je nach Licht war sein Kopf inkl. Haaren fast genau kreisrund und obwohl man vom Gesicht her dein Eindruck von Entspanntheit haben könnte, hat er seine Finger oft sehr nervös bewegt.
Titel: Re: Andreas Kümmert
Datum: Mi 11. März 2015 00:04 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1425653783 (Antwort #141)
Zitat von fünftes Element (Di 10. März 2015 23:13 MEZ):
Ps: AH SORRY an alle anderen ,schon wieder mal störendes 5.Element "Off Topic" oder wie heisst das nochmal ? Ich gelobe Besserung!


Wenn englisch für dich OK ist (wie der zweite Link von dir war), hier gibt es das Buch (gebraucht) schon unter einem Euro (mit Schicken für so um die 5 Euro), bei abebooks:

http://www.abebooks.de/servlet/SearchResults?an=Gary+Goldschneider&sts=t&tn=The+Secret+Language+of+Birthdays

Alain
Titel: Re: Andreas Kümmert
Datum: Mi 11. März 2015 07:06 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1425653783 (Antwort #142)
Wikipedia - Pythagoras in der Schmiede

Der ältesten überlieferten Version der Legende zufolge hat Pythagoras, der im 6. Jahrhundert v. Chr. lebte, ein Hilfsmittel gesucht, mit dem akustische Wahrnehmungen gemessen werden können so wie geometrische Größen mit dem Zirkel oder Gewichte mit der Waage. Als er an einer Schmiede vorbeikam, wo vier (nach einer späteren Version fünf) Handwerker mit Hämmern bei der Arbeit waren, bemerkte er, dass die einzelnen Schläge Töne unterschiedlicher Tonhöhe hervorriefen, die paarweise Harmonien ergaben. Dabei konnte er Oktave, Quinte und Quarte unterscheiden. Nur ein Paar, welches das Intervall zwischen Quarte und Quinte (große Sekunde) ergab, empfand er als dissonant. Darauf lief er freudig in die Schmiede, um Versuche anzustellen. Dabei fand er heraus, dass der Unterschied in der Tonhöhe weder von der Gestalt des Hammers noch von der Lage des geschlagenen Eisens oder der Kraft des Schlags abhängt. Vielmehr konnte er die Tonhöhen den Gewichten der Hämmer zuordnen, die er genau maß. Darauf kehrte er nach Hause zurück, um dort die Experimente fortzusetzen.

Daraus entstand dann wohl die erste Theorie zu Musik...

Ich hatte die theoretische Seite dazu bisher am ehesten mit Waage assoziiert, als Waage Gegenpol in der zweiten Hälfte vom Widderzeitalter, wie auch all die anderen philosophisch-wissenschaftlichen Überlegungen die bei den alten Griechen entstanden. Aber vielleicht falsch das zu trennen. (Der Schlagzeuger den ich kenne, ist übrigens griechischer Abstammung.)

Es gibt in der Wissenschaft die sogenannte Fouriertransformation, wo man periodische Funktionen statt in der realen Welt durch Frequenzen beschreibt. Anstatt bei 0 Sekunden Intensität 7, bei 1 Sekunde Intensität 3, usw. 3x Frequenz 5 Herz, 9x Freqzenz 12 Herz, usw., also wie mit verschiedenen Hämmern.

Joseph Fouriers Geburtszeit scheint unbekannt zu sein, die Sonne ist Anfang Widder: http://www.astrotheme.com/astrology/Joseph_Fourier

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mi 11. März 2015 23:31 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #244)
Geburtszeit (ein Experiment)

Hier ein Versuch, rein durch ganz einfach mondhaft denken herausfinden wie man eine Geburtszeit bzw. die Häuser herausfinden kann.

Es gibt im Englischen den Spruch "if it walks like a duck and talks like a duck, it is probably a duck" (etwas frei übersetzt "wenn es wie eine Ente watschelt und wie eine Ente quakt, dann ist es wahrscheinlich auch eine Ente").

In der Astrologie ist das unmittelbare Aussehen, das was man sieht, der Aszendent. (Liz Greene identifiziert es auch mit der "Persona", der Maske die die Schauspieler im griechischen Theater trugen.)

Bei Andreas Kümmert sehe ich eine grosse Ähnlichkeit mit einem Satyr, dem mythologischen Fabelwesen mit dem unteren Körperteil von einem Bock.

     Also so gefolgert müsste es Steinbock AC sein.


Von hier an mache ich jetzt nicht mehr viel mehr als einfach das Horoskop lesen, mit meinen bescheidenen Mitteln was Häuser angeht...

In der Mitte von Steinbock sind bei ihm der rückläufige Mars (also wohl daher das rötliche Haar) und der Mond (daher wohl das rundliche Gesicht und das etwas weiche Aussehen).

Und weiter durch die Häuser:

Jupiter im 2. Haus, was passen könnte zur etwas fülligeren Körperform.

Der n.Mondknoten am Anfang vom 3. Haus, daher die Stimme.

Im 5. Haus wäre seine Kreativität, die 5 Daktylen aus der griechischen Mythogie, die Schmiede sind, einer für jeden Finger (plus 5 weibliche Schwestern für die andere, wohl die linke Hand), zusammen Cheiron dort (Cheiron heisst "Hand"), künstlerisch bestärkt durch Asteroid Artemis und Lilith. Und in den Zwillingen, nochmals Arme/Hände/Finger, daher Schlagzeug und dann Gitarre.

Sonne und Merkur im 7. Haus, verstehe da zu wenig, Freunde und Bekannte wichtig und oft um ihn rum?

Venus im 8. Haus: Ja, der Mars im 12. und rückläufig, also gegenüber Männern zurückhaltend, aber gegenüber Frauen (Venus) schon potentiell "gefährlich" (oder sogar mehr? kann das nicht beurteilen).*

Pluto im 9. Haus, daher die fundamental irgendwie philosophisch zurückgelehnte Art?

Der MC im Skorpion, was ich weniger erwartet hätte, aber er arbeitet sehr viel und hat wohl auch vieles Versuche unternommen um Karriere zu machen.

Saturn im 10. Haus, ja die Karriere nochmal, keine einfache Sache trotz Skorpion MC, da dort Saturn ist und noch rückläufig und jetzt lief der doch gerade im "falschen" Moment wieder da drüber?

Uranus um 11. und Neptun im 12., plus natürlich noch vieles mehr.

Jedenfalls für mich erstaunlich stimmig, rein aus Identifizieren (bzw. Spiegeln) vom direkt sichtbaren Erscheinungsbild mit dem AC im Horoskop.

Ob die Geburtszeit hier jetzt stimmt, weiss ich natürlich auch nicht...

Alain

* Das ist so eine kleine Theorie von mir, dass wie Männer und Frauen gegenüber Frauen sind die Venus ist, und wie sie analog gegenüber Männern sind, der Mars. Wobei ich da präzisieren muss ausser wenn Kinder oder Eltern/Lehrer etc. oder Geschwister, also grob gleiche Altersklasse aber nicht verwandt, also "potentielle Lover".



Titel: Re: Andreas Kümmert
Datum: Mi 11. März 2015 23:33 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1425653783 (Antwort #149)
Zitat von Mohn... (Mi 11. März 2015 22:46 MEZ):
Also,
keine Presse.
Alles easy. Aber ganz am Ende des Konzertes Geschrei im Treppenhaus wie bei einer Sturzgburt....
Pluto-Mond .
Schüchterner Typ - ich auch, ich hab ihn nicht nach seinem AC gefragt.



Titel: Re: Andreas Kümmert
Datum: Mi 11. März 2015 23:35 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1425653783 (Antwort #150)
Out of competition habe ich mich nochmal versucht an der Aufgabe: Geburtszeit (ein Experiment)

Der Mond ist jetzt fast im Schützen (mein Glückspunkt)...

Alain
Titel: Re: Andreas Kümmert
Datum: Do 12. März 2015 06:51 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1425653783 (Antwort #153)
Zitat von Sabeth (Mi 11. März 2015 23:58 MEZ):

Verstehe!
Mal sehen, vielleicht bekommen wir irgendwann seine Geb.zeit heraus.

---

Ach ja, noch kurz was anderes ... kannst in etwa einschätzen, wie viele Besucher es waren?


Ich wünsch schon mal eine gute Nacht.


Hey, das waren ja "10001 Nächte"!

@Mohn... Weiss am Ende auch nicht, hat sich bei Konzerten in meinem Gefühl oft mit besseren Musikern als er selbst umgeben, daher alleine wohl nicht ganz ideal...

Foto nach Sieg TVOG 2013:

Titel: Re: Andreas Kümmert
Datum: Fr 13. März 2015 00:15 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1425653783 (Antwort #160)
Könnte der AC in der Mitte j sein, so dass E im 12. Haus und der B im 1. Haus wären, beide ganz nahe beim AC, dann ähnlich wirken wie ein d AC? (Meine wegenB Herrscher d, und der E wäre ja im 12. und ist rückläufig, daher vielleicht nicht so oft sichtbar?) Oder eher nicht?
Titel: Re: Andreas Kümmert
Datum: Fr 13. März 2015 20:26 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1425653783 (Antwort #184)
Hier die astrofaces.com Bildergalerie mit Gesichtern für A d / B j und alle ACs:

    http://astrofaces.com/cgi-bin/dp3_sun_moon_rows_displayphotosquotes.cgi?sun=04&moon=10&asc=al

Was wäre übrigens mit e AC, wie ich (allerdings bei mir mit A e / B a und e AC):

    http://astrofaces.com/cgi-bin/dp3_sun_moon_rows_displayphotosquotes.cgi?sun=05&moon=01&asc=al

    (me, 1997, bei astrofaces.com)

Mein Merkur ist auch Anfang Löwe, am AC noch knapp im 12. Haus, und mindestens als Kind war ich scheu, und je nachdem auch heute noch...

   

Alain
Titel: Re: Andreas Kümmert
Datum: Sa 14. März 2015 21:05 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1425653783 (Antwort #194)
Hier ist nochmal der Link von astrofaces.com:

   http://astrofaces.com/cgi-bin/dp3_sun_moon_rows_displayphotosquotes.cgi?sun=04&amp;moon=10&asc=al

Dort hat es mehrere Zeilen mit Porträtphotos von Menschen die alle - wie Andreas Kümmert - die Sonne im Krebs haben und den Mond im Steinbock.

Pro Zeile ein anderer Aszendent. In der ersten Zeile ist der Aszendent unbekannt, in den 12 folgenden Zeilen Menschen mit AC Widder bis Fische.

Also zum Beispiel die Zeile wo jeweils d j d steht wäre Ad Bj ACd.

Hier auch nochmals das die zwei Bilder die Sabeth gepostet hatte, insbesondere das rechte wo man die Augen sieht und auch wo der Ausdruck wie häufig bei ihm ist, oft ein Lächeln und der Blick hat etwas leicht verträumtes das nicht ganz in der Gegenwart ist und auch etwas Verschmitztes.



Wenn ich jetzt durch die Zeilen bei astrofaces.com gehe, was passt da als AC:

- AC a - Nein? Zwar ein leichtes Lächeln, aber der Blick passt nicht so recht
- AC b - Nein? Bei 3 von 4 eher zu viel Lachen (Mund offen) und Blick zu offen auf das Gegenüber eingestellt, beim 4. Portrait kein Lächeln und der Blick passt auf andere Art auch nicht so
- AC c - Vielleicht? Zuwenig relaxed beim Lächeln wo vorhanden, Blick könnte aber schon passen
- AC d - Ja? Passt sowohl vom Lächeln wie von den Augen nicht so schlecht, aber Andreas Kümmert scheint mir etwas weniger zurückhaltend versunken
- AC e - Ja? Das Lächeln ist da und der Blick hat etwas das auch etwas glänzend und leicht nach Innen gekehrt aussieht (mit e AC hätten die ja alle oft die Sonne im 12. Haus)
- AC f - Nein? Lächeln nur teilweise und der Blick passt auch nicht so
- AC g - Nein? Das Lächeln ist nur so hab da, der Blick würde noch etwas eher passen
- AC h - Vielleicht? Das Lächeln ist meist da, der Blick hat auch etwas, aber auch nicht so ganz
- AC i - Ja? Lächeln ist da aber scheuer, der Blick ist auch ähnlich
- AC j - Nein? Weniger oft Lächeln und Blick stimmt meist nicht, ausser der ganz rechts, da würde beides noch gut passen
- AC k - Nein? Das Lächeln passt nicht schlecht, die Augen weniger
- AC l - Nein? Kein Lächeln, der Blick nicht ausgeschlossen, aber zu wenig verschmitzt

Und die kleine, feine Nase? Am ehesten bei k und e.

Von dem her, würde ich auf AC e tippen, vermutlich nahe beim d oder sogar noch im d, mit dem rückläufigen C konjunkt zum AC.

Kann jetzt natürlich schon sein, dass ich da nur mich selber gespiegelt habe, aber wenn schon, dann richtig, wie im Theater!  

Alain
Titel: Re: Andreas Kümmert
Datum: Sa 14. März 2015 21:16 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1425653783 (Antwort #195)
Zitat von sitina (Sa 14. März 2015 13:32 MEZ):
Für mich ist jeder Faden, an dem ich teilnehme eine Selbstbespiegelung

Der Kümmert ist intressant , weil mein Lebnspartner ähnliche Züge aufweist.

Und es reizt mich, weil auch das Thema Zeichen und Häuserebene immer noch so unklar ist für mich!


Ciao Sitina


Bei mir ist auch immer noch so viel unklar dabei...

Ganz besonders weil ich nicht so ganz verstehe wieso es so schwierig ist die Häuser zu erkennen. Eigentlich gibt es ja viele Infos, welche Planeten für was sind und welche Häuser für was, da müsste es doch irgendwie offensichtlich sein, was passt und was nicht? Aber irgendwie ist es das doch nicht so, wenigstens bei mir wenn ich das probiere, alles passt irgendwie und immer ein paar Dinge auch wieder nicht...

Alain
Titel: Re: Andreas Kümmert
Datum: So 15. März 2015 06:47 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1425653783 (Antwort #197)
Zitat von Roman* (So 15. März 2015 01:32 MEZ):
Warum schreibt denn niemand den Herrn Andreas Kümmert persönlich an z.B. über Facebook oder Instagramm oder seine Internet-Seite und erfragt mal höflich nach seiner Geburtszeit, schließlich war er ja auch dabei.


Die Idee ist nicht ganz neu, aber vielleicht gut wieder daran zu erinnern

Ein paar Infos was bisher gelaufen ist:

Vorschlag zu fragen: #110 (auf EREMIT bzw. LOOP Zeitung hin mit Watzlawick und der Geschichte mit dem Nachbarn und dem Hammer)

Elisabeth hatte via Facebook Message nachgefragt, wenn ich sie richtig verstanden hatte, soweit wohl ohne Antwort vermute ich: #121
@Elisabeth: Das war vermutlich via die A.Kuemmert FB Seite, oder? Es gäbe auch noch die andreas.kuemmert FB Seite, die soweit ich sehe persönlicher ist, wobei 3400 Freunde...

trini1978 hat bei der Stadtverwaltung Gemünden angerufen und es sind am 20.7.1986 keine Geburten dort eingetragen: #121 (also ev. in der Nähe in einer anderen Gemeinde geboren?)

Mohn... war am Konzert am letzten Mittwoch, "Schüchterner Typ - ich auch, ich hab ihn nicht nach seinem AC gefragt.", was ich gut verstehe... #147 #111

Für mich persönlich nicht dringend ihn zu fragen, ich habe sonst einige Dinge gelernt über Astrologie und so durch die Diskussionen, aber eben, vielleicht würde ihn das wirklich nur eine Minute "kosten" um zu antworten (falls er denn seine Geburtszeit oder seinen AC überhaupt weiss), wenn man ihn in einer ruhigen Minute erreichen würde... (ich vermute im Moment hat er über die üblichen Kanäle wie FB oder Website jede Menge Messages)

Noch etwas Spekulation (etwas schwierig in diesen Zeiten, mit Saturn im Schützen ):

Die Musik die er spielt ist vorwiegend von Musikern mit Pluto im Löwen (und auch Krebs?) scheint mir. In den 1960er Jahren hatte diese junge Generation damals viel Musik gemacht und auch vieles bewegt in der Musik, bis auch zu Exzess und Tod... Musik und die beiden lebensbringenden Herrscher Sonne/Mond von Löwe/Krebs passt für mich nicht schlecht zu Musikern, zumindest Musik und Auftritte in der Art, hat natürlich wieder anderes das wieder besser zu anderen Sternzeichen passt (und zu Planeten, Häusern, usw...)

Alain
Titel: Re: Andreas Kümmert
Datum: So 15. März 2015 07:16 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1425653783 (Antwort #199)
Zitat von novali (So 15. März 2015 07:09 MEZ):
Alain: Ist dies Konterfei über deinem Horoskop dein Antlitz mit etwa 31 Jahren?
Ist ja sehr ansprechend...


Ja, das bin ich, mit 30 Jahren, fast 31, war für Bewerbungen, daher Hemd und so...
Und danke

PS: Ich habe den Quote jetzt gerade auch noch angepasst (35 => 31), hatten sich gekreuzt die Posts...
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: So 15. März 2015 09:06 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #246)
Das was du zu Kümmert geschrieben hast, bringt es für mich mit wenigen Worten auf den Punkt.

Dieser Unterschied ähm ... diese Verwandlung sobald er spielt und singt ... dieses eine Video vom Konzert ... Skorpion Sonne in einem irischen Pub ... wie Becketts Skorpion Aszendent? ... wer weiss...

Ich habe jetzt bewusst ein wenig den Stil von Rahel Jankowski imitiert im Satz oben (das Konzert war am 2.11.2013, angekündigt auf ab 21:00, mehr Infos eben im anderen Faden).

Bei Theater und beim Mond ist vieles oft ein dokumentieren, ein spiegeln der Welt oder von einem Teil davon. Aber dichter, ohne deswegen ungenau zu werden, da ist die Wahl der Worte und - falls nicht als Text aufgeschrieben - der Pausen, der Gestik, der Mimik sehr wichtig. Und eine verdichtete Realität bekommt daraus automatisch etwas surreales, im Sinne des Wortes. Aber natürlich kann das oft dann auch banal und offensichtlich wirken, aber das wäre es wohl auch wenn man Kümmerts Geburtszeit kennen würde...

"Was ... den Staat betrifft und das Ganze rundrum das ist halt einfach Vieles ... ... verschleierter ... ja das ist ähm ... also es ist eben so ein bisschen so so dieser Punkt der dieser ... der Generation von jetzt die ... erstmal im Überfluss ... so ein bisschen schwimmt ... und ähm ... ... ... von daher ist es irgendwie so die die Reibungsfläche oder die Mauer gegen die man irgendwie springen kann ist nicht so offensichtlich da ... es gibt irgendwie ähm ... 50 Mauern oder keine." vimeo

Sie sagt "Staat", nicht "Politik", da ist viel mehr dabei als die Parteien und die Politiker, mehr als die Kämpfe um Macht und Ruhm und wie die Dinge darstellen. Da ist dabei Verwaltung, Schulen, Polizei, Militär, Kulturförderung, Sport, Kinderkrippen, Gerichte, Spitäler, usw.

Das erinnert mich sofort am Gilles Deleuze's "Postscript on the Societies of Control", hier ein Video auf Englisch dazu, leider habe ich das Postscript nicht ganz gelesen, aber der Spur nach sehe ich Dinge wie diese darin über den Staat "und das Ganze rundrum":

Die Grenzen werden weicher, es gibt nicht mehr eine klare Grenze/Mauer, gegen die man rennen könnte. Man kann sich über den Staat oder grosse Firmen etc. beschweren wie man will, kann z.B. einen Kommentar verfassen online, der Staat etc. ist deswegen nicht beleidigt, spricht von freier Meinungsäusserung und macht aber genau so weiter wie wenn man nichts gesagt hätte. Und schaut sich das alles auch noch an, um daraus das System noch zu verfeinern, um noch besser kontrollieren zu können.

Im surrealen Extrem hier ein Video von einem Interview von einem Comedian (John Oliver) mit General Keith Alexander, dem Ex-Chef der NSA. Hier gegen Schluss wo Oliver von Branding spricht, davon nicht zu ändern was die NSA tut, nur es anders zu verkaufen. Am Interessantesten fand ich wo Oliver das kleine Kätzchen "Mr. Tiggles" in einem roten Stiefel und der in einem rosa Kreis zeigt. (Natürlich wieder passend mondhafte Attribute, Kätzchen, rot, Kreis.)

Nachdem Oliver sagt, dass Mr. Tiggles ("NSA") enorme Mengen von Daten speichere, ergänzt Alexander amüsiert "in seinem Stiefel" und wiederholt das sogar nochmal. Er ist gar nicht beleidigt darüber was man über "seine" Organisation sagt und macht auch keine Anstalten irgendetwas sich zu Herzen zu nehmen, kein Anschein, irgendetwas deswegen zu ändern weil viele Leute sich stossen...

Und der "Überfluss" ist trotz auch vielen armen Leuten da, verhungern in Europa ist im grossen Ganzen schon eher am Verschwinden (oder?) und ein Smartphone scheint irgendwie doch fast immer vorhanden zu sein. Sie sagte ja "Generation von jetzt", ich interpretiere das auch als ein bisschen als Alle die im Moment leben, nicht so spezifisch die Leute in ihrem Alter, was "meine Generation" eher ausgedrückt hätte.

Mein Gefühl ist, dass in den nächsten Jahrzehnten durch die Fortschritte von Wissenschaft und Technologie der Grund für die Wirtschaft und stark wirtschaftlich geprägte Gesellschaft von heute verschwinden könnte, wie folgt.

In nicht so ferner Zukunft sieht es für mich danach aus wie wenn ein kleiner Bruchteil der Menschen genügen wird um alles Essen und alle Güter für alle Menschen zu produzieren, die sie überhaupt konsumieren können. Dann macht das System, wo jemand etwas arbeitet um dafür Geld zu bekommen und damit etwas zu kaufen dann immer weniger Sinn, da es die Arbeit weniger braucht, zumindest die Arbeit von vielen Leuten die solche Systeme nicht selber schreiben können.

Das alles hat Rahel Jankowski für mich in dem Satz angesprochen, bzw. nicht nur das, das ist nur etwas das ich unmittelbar daraus spiegeln kann.

Und rein von der Erscheinung, mit den Farben weiss/rot/schwarz im Video, inkl. weissen Ballonen im Hintergrund, und wohl auf einer Theaterbühne schon sehr mondhaft.

Ist eine eigene Sprache, die man/frau auch lernen muss/kann oder wie auch immer.

Alain

PS: Falls ich in den nächsten Tagen mein Profil lösche (die "6. Inkarnation", Jupiter, etc.), nicht erschrecken , ich spiele mit dem Gedanken versuchsweise eine "7. Inkarnation" zu machen mit der Sonne exakt auf dem Frühlingsanfang beim ersten Post oder etwas i... (und nach dem Löschen muss ich 24 Stunden warten bevor ich etwas posten darf)
Titel: Re: Andreas Kümmert
Datum: So 15. März 2015 09:43 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1425653783 (Antwort #201)
Zitat von *Momo* (So 15. März 2015 08:31 MEZ):
So einfach finde ich die Physiognomie in der Astrologie nicht!

Ich habe gelernt,
das alle Planeten im Aspekt zum ASC,
das Aussehen mitformen!

z.B. eine A in 1....heller reiner Teint,
oder G in 1 ….eher dunkel u.s.w.

oder wie bei Dir C Konj. ASC …..und oriental ( vor der Sonne aufgehend)
im Gegensatz zu A. K. C, eine occidentale Stellung




... ein Auszug von W. Lilly Bsp. C

Physical descriptions offered:
Commonly depicts a high stature and straight thin spare body, a high forehead and somewhat narrow long face, long nose; fair eyes, neither perfectly black or grey, thin lips and nose, little hair on the chin, but much on his head, and it a sad brown inclining to blackness; long arms, fingers and hands; his complexion like an olive or chestnut colour. Mercury, more than all the planets will usually partake of the influence of that planet: if with Saturn then heavy, with Jupiter more temperate, with Mars more rash, with the Sun more gentle, with Venus more jesting, with the Moon more shifty.
When Mercury is oriental, the complexion is honey colour, or tanned; the stature of the body not very high, but well jointed, small eyes, not much hair; in very truth, according to the height of body, very well composed, but still a defect in the complexion, viz. swarty brown, and in the tongue, viz. all for his own ends.
When Mercury is occidental, a tawny visage, lank body, small slender limbs, hollow eyes, and sparkling and red or fiery; the whole frame of body inclining to dryness

http://www.skyscript.co.uk/mercury_att.html

zusätzlich kommt noch der Faktor der Sektion hinzu /
ob ein Planet unter oder über den Horizont steht.
Was wäre z.B. das Sektionslicht ….Mond oder die Sonne ?
Abhängig vom ASC..


VG Mo.




Vielleicht dann doch Steinbock AC mit Mond und Mars, wie im Mondfaden vermutet?

Ich mag Lilly, er ist immer sehr spezifisch und konkret:

B
Physical descriptions offered:
Generally fair stature, white (pale) complexion and colour, round face, grey eyes, and a little louring [21] ; much hair both on the head, face, and other parts; usually one eye a little larger than the other; short hands and fleshy, the whole body inclining to be fleshy, plump, corpulent and phlegmatic: if the Moon is impedited by the Sun in the nativity or question, she usually signifies some blemish in, or near the eye: if she be impedited in succeedant houses;[22] in the sight if she be unfortunate in angles and with fixed stars, called nebulosae.

E
Physical descriptions offered:
Generally middle stature, strong bodies, big bones, more lean than fat; complexion of a brown, ruddy colour, or of a high colour; their visage[34] round, their hair red or sandy flaxen, and many times crisping or curling. Sharp, hazel eyes, and they peircing; a bold, confident countenance, and the man active and fearless.  
When Mars is oriental [35] he signifies valiant men, some white mixed with the redness, a decent tallness of body, hairy of his body.
Occidental; very ruddy complexioned, but mean in stature; little head, a smooth body, and not hairy; yellow hair, stiff, the natural humours generally more dry.

Mindestens das zum Mond passt recht gut (beim Mars das rote Haar und Mars wäre ja bei meiner Vermutung im 12.Haus und hinter der Mond "versteckt"), aber würde auch für Krebs AC passen?

Alain

Nachtrag: Mars ist ja auch rückläufig, auch daher vielleicht weniger stark sichtbar?

Nachtrag 2: Bei mir vielleicht bewusst sein, dass am s.Mondknoten bei mit der Neptun ist, wenn ich versuche einer Sache auf den Grund zu gehen, habe ich schon die Tendenz alles mögliche zu finden, nur nicht den "Boden". Andererseits war es glaube ich auch Robert Hand der mal sagte, Saturn seie normale Realität aber Neptun "ultimative" Realität. Aber jedenfalls vielleicht da nicht zu sehr ablenken lassen, je nach Vorlieben...
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: So 15. März 2015 13:07 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #248)
Zitat von Christian (So 15. März 2015 10:46 MEZ):
Zitat von Alain Stalder (So 15. März 2015 09:06 MEZ):

PS: Falls ich in den nächsten Tagen mein Profil lösche (die "6. Inkarnation", Jupiter, etc.), nicht erschrecken , ich spiele mit dem Gedanken versuchsweise eine "7. Inkarnation" zu machen mit der Sonne exakt auf dem Frühlingsanfang beim ersten Post oder etwas i...


Und was genau soll das bringen, was versprichst du dir davon?


Vielleicht ja dass mit der Assoziation 7 Saturn der Umfang etwas kontrollierter wird? Müsste z.B. wieder mal etwas putzen und staubsaugen oder meine Steuererklärung machen. Auch das ist Mond. Und hier das mal soweit (ohne Garantie geplante) "7. Geburtshoroskop". Ich überlasse es den Lesern da die Bezüge zu dem rauszulesen was ich zum Mond schon gesagt hatte, und auch (wen's interessiert) wie da der Bezug zu meinem Horoskop wäre oder zu anderen Personen. Seitdem ich etwa 15 bin, eben verwoben wohl mit was sehr mondhaftem (siehe mystisches Rechteck Faden) gibt es auch so ca. jeden Monat mal eine Phase wo ich etwa eine Woche nichts spüre, kein Gefühl habe was das Beste zu tun ist, und die Phase ist jetzt wieder, so seit Donnerstag und wird dann wohl am nächsten Donnerstag wieder vorbei sein.

Ein Dr. Kellog hatte mal in den 1930er Jahren ein Experiment gemacht, wo er seinen Sohn ab dem Alter von etwa einem Jahr mit einem Schimpansenbaby, Gua, aufzog. Kann jeder nachlesen online und in Büchern und Videos, was mich erstaunte war, dass der Sohn am Ende besser im Nachäffen war, besser im Spiegeln, im Imitieren, im mondhaft sein. Als der Sohn zu sehr begann die Schimpansin nachzuäffen, beendete Herr Kellog das Experiment anscheinend, oder vielleicht war es auch etwas anders, kenne die Geschichte nicht so gut, jedenfalls war das Schicksal von Gua eher traurig, früh von den Eltern getrennt, dann wieder zurück ins Institut und ein Jahr darauf an einer Lungenentzündung gestorben. (Wikipedia Gua (chimpanzee), * 15.11.1930 in Havana)

Also, Mütter, seid nachsichtig wenn vielleicht eure Kinder Dinge nachäffen die primitiv zu sein scheinen, könnte ein Zeichen von Intelligenz sein. Die Forscherinnen, bei denen sich die Periode an die der beobachteten Bonobo Affen anpasste, die Synchronisation der Periode überhaupt bei Frauen mit dem Mond (wenn auch nicht immer und nicht so genau wohl), all das Runde und all das Spiegeln bei den Menschen, das ist wohl schon der Unterschied zwischen Mensch und Tier.

Und dazu gehört eben auch ein Zyklus, nicht immer konstant.



Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: So 15. März 2015 22:41 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #250)
Sehr interessant, danke vielmal

Wenn ich die englische Wikipedia zum griechischen Chor richtig gelesen habe, war in der Urform vom Theater nur 1 Schauspieler plus der Chor:

     Before the introduction of multiple, interacting actors by Aeschylus, the Greek chorus was the main performer in relation to a solitary actor.

Das erinnert schon stark an den König bei Robert Graves, der 50 Monate (4 Jahre) Herrschaftszeit hatte, und die 50 Nymphen und Städte der Artemis. Ich schaue mal in "The White Goddess" und "The Greek Myths" ob ich da noch mehr finde zum Chorus und woher das mit der 50 vielleicht sonst noch kommt, Lebensalter würde mich nicht erstaunen. Hat aber noch ganz viele interessante Infos auf der Wikipedia Seite, wie das rhythmische Sprechen, Echo, und mehr...

Und mir ist gerade eine Stelle in der Literatur eingefallen, im wohl mondhaftesten Buch das ich kenne am Schluss, aber dazu am Freitag etwas..................................................

Der Grieche den ich kenne, organisierte vor etwa 10 Jahren die Hochzeit seines Bruders in Griechenland. Das war eine riesige Sache, dauerte eine Woche mit Essen, Trinken und Tanzen und er musste auch genau aufpassen, dass niemand der Gäste das Gefühl hatte, zu kurz zu kommen. Wäre vielleicht gar nicht so schlecht, wenn es in Zukunft wieder Zeit hätte auch hier für so Dinge. Für mich ist der ganze Stress heutzutage schon weitgehend künstlich erzeugt und mindestens seitdem die Geldmenge nicht mehr ans Gold gebunden ist, ist Geld sowieso nochmal abstrakter geworden, getrennt von jeder Realität und kann "oben" fast beliebig abgeschöpft werden so dass "unten" scheinbar nur noch wenig bleibt. Ich glaube ich werde das mit Sedna als Herrscherin der Waage (u.A. Abstraktion) und momentan im Stier (beides Venus, also auch Geld) wieder mal aufnehmen, denn ich vermute wie ja schon erwähnt aus vielen Gründen auch einen recht starken Bezug zum Mond dabei, da in Prag Pluto den Planetenstatus verlor und ... Dazu müsste ich aber irgendwie noch direkter und klarer verstehen wie das da zusammenpasst mit dem Mond. Wahrscheinlich denke ich da wieder zu kompliziert?

Danke nochmals

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: So 15. März 2015 23:01 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #251)
PS: Ich habe auch vor mal den ganzen Faden wieder zu lesen, einiges habe ich wahrscheinlich übersehen und sicher vieles auch schon wieder vergessen... Braucht auch Zeit zum die Dinge wirken lassen, um Aufzunehmen... Nicht nur für mich... Und was ich auch versuchen möchte ein wenig mehr zu machen, ist die Dinge auch graphisch etwas mehr zu illustrieren... Auch das braucht Zeit...

Bis am Freitag, so die Technik im Forum mich dann noch wieder annimmt...
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Fr 20. März 2015 12:35 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #254)
Fate

Interview mit Pavlina McEnchroe (und John Comer) im Think Magazine, Prag, 2000, ich vermute gegen Ende Fische.

Es geht um das Theaterstück "Krapp's Last Tape" ("Das letzte Band") von Samuel Beckett, wo sie Regie führte (und Comer den Krapp spielte) und das im März 2000 im Rahmen des irischen Festivals gezeigt wurde.

Hier ein kleiner Auszug aus dem Interview, von mir auf deutsch übersetzt:

PAVLINA: Krapp ist so ein Schwein, deshalb ist es für eine Frau kein einfaches Stück um Regie zu führen. Tatsächlich bin ich mir sogar gar nicht mal sicher, dass eine Frau da Regie führen kann. Das macht es zu einer interessanten Herausforderung. Krapp ist so arrogant. Die Art wie er über seine Frauen redet und wie er sie behandelt ist widerwärtig.

JOHN: Ja, aber wenigstens hat er einen gewissen Charme - ich meine in seinen jüngeren Jahren - er kommt als eine Art von charmantem Schurken rüber. Selbst wenn er grausam ist, er liebt Frauen, ist fasziniert von ihnen.

[...]

PAVLINA: Für mich waren die Proben von den Befriedigendsten von allen wo ich je beteiligt war, ein Gefühl das von jedem, der beim Stück beteiligt war, geteilt wird. In den ersten zwei Wochen arbeiteten wir sehr hart am Text. Wir gingen über Intonation, Pausen, welche vital sind in allen Werken von Beckett, Stille im Unterschied zu Pausen. Wir versuchten nicht die Bedeutung zu erzwingen.

Das wäre mir als ein Fehler erschienen. Das Stück ist sehr musikalisch in der Art wie die Sprache strukturiert ist und das ist es was ich einzufangen versucht habe. Ich hoffe, dass in diesem Sinn das Stück herauskommen wird, eher als durch ein äusserlich zusammengesetztes Schema das darauf platziert würde. Das soll jetzt aber nicht heissen, dass wir nicht gewisse Schlussfolgerungen über Krapp gezogen hätten. Die Treffen, die wir zum Text hatten, waren wie die Ermittlung in einem Kriminalfall, Hinweise aufgreifen, eine Geschichte und Motivation für diese sehr seltsame Figur.

THINK: Was ist für das Publikum drin?

PAVLINA: Ich will dass das Publikum in Krapps Kopf gelangt, aber er sollte von ihnen getrennt sein durch eine Barriere. Er ist eingeschlossen in seine eigene Welt, umgeben von Dunkelheit. Er kommuniziert nicht direkt mit ihnen, es sollte also eine Fliege-an-der-Wand Erfahrung sein, mit dem Publikum als Zeugen einer privaten Kommunikation eines Mannes mit sich selbst.


Zu Chorus habe ich bei Robert Graves nichts gefunden in den Indizes, aber eine Göttin Choëre in "The Greek Myths", was "Sau" bedeutet (siehe 24.7 im Buch). Das englische "sow" (Sau, sähen). Laut Graves stellte ein Schweinehirt in früher europäischer Mythologie einen Wahrsager oder Zauberer dar. Später, in klassischen Zeiten wurden Schweine in eine Grube geworfen, als Opfer für Demeter und Persephone/Kore.

Seit ich etwa 15 bin habe ich so einen Effekt wo ich fast wie "höre" innerlich was tun, nicht dauernd natürlich, und praktisch nicht unterscheidbar von eigenem Denken, was es natürlich durchaus auch sein könnte (Jung's Anima). Aber was erzähle ich, es ist der Chorus der Artemis, die Rhythmen und Musik und die Stimmen der Sirenen, die jeden Mann irgendwie leiten. Die Zeit 12:35 kam mir so - mit sonst Stille im Moment.

Platon hat wie er sagte das ganze Leben lang eine innere Stimme gehört.

Sein berühmtes Höhlengleichnis ist, wie Heidegger in "Platons Lehre von der Wahrheit" bemerkt, nicht nur eine Geschichte der Aufklärung hin zum Licht - nein, im Gleichnis wird der Kreis auch wieder geschlossen, spekuliert was es für die Menschen bedeuten würde, wenn sie von der Oberfläche wieder zurück in die Höhle der Schatten müssten.

Wer glaubt, dass Krapp wirklich nur mit sich selber spricht?

Wobei, ist ja eigentlich schon klar dass beide Seiten wissen wie es läuft, gehört zum Spiel...

Zitat novali: "das schwarz gehört zu Hekate, deshalb nicht sichtbar für das physische Auge..."

Die Waage, die Krone der Schöpfungen der Artemis im Sternkreis. Mit dem Ideal der Blindheit, wie Krapp der das Publikum (eine moderne Variante des Chorus) nicht sieht und sich daher drin spiegelt. Ich kann das mit Waage und Blindheit übrigens auch sehr elementar herleiten, aber ein anderes Mal (plus Sedna?)...

War ursprünglich das Theater ein religiöser Spiegel für Artemis/Hekate mit jeweils am Ende auch einem echten männlichen Opfertod? Oder schon immer nur Theater?

Gerade bei Kafka ist es fast immer diese "Human Condition", in "Vor dem Gesetz" und den 3 Romanen wartet am Ende der Tod, ausser ein bisschen weniger imminent bei "Das Schloss", da das Buch modern surreal unvollendet vollendet blieb, so richtig wie Prag ("Übergang")...

Da muss Mann schon ein wenig vorsichtig sein in dem Umfeld, aber mich schützt sie ja, da ich nie etwas tun würde was sie wirklich nicht möchte...

Robert Walsers grosser Lebensstunt, Marie im "Lehrer des Vogelgesangs", "Das Zimmer" von Věra Linhartová, Kubins Traumstadt Perle, Topols "Schwester"... aber all das erst ein andermal...

Im Vergleich zu Prag bin ich eh nur ein kleiner Chorknabe

@novali (gelöschter Post): Danke für die Kommentare und das Bild gefällt mir Ich bin definitiv oft zu wild und habe zu wenig Vertrauen wenn ich mal kurz nichts spüre/"höre"...

Alain

("blind" geschrieben (Waage), ohne Chorus "hören", pflicht erfüllt)



Titel: Re: vorbei! tschüß Pluto- Uranus-Quadrat!
Datum: Fr 20. März 2015 12:36 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1426606178 (Antwort #23)
Zitat von årtemis (Di 17. März 2015 16:40 MEZ):
ja. ich warte auch schon sehnsüchtig auf ein weniger angespanntes lebensgefühl.
noch merke ich nichts.
man muss ja noch bis ende märz warten (wegen neumond oder sonst was anstrengendes)
... immer dieses warten und geduld haben. grrrrr


warten auf godot? soweit ich weiss kommt er am ende vom stück nicht. aber ich hatte nie die geduld das stück zu lesen.

am wochende vom 7./8. märz gab es bei mir eine kurze phase wo der druck weg war. fühlte sich so an wie als ich klein war. will das wieder. keinen druck mehr.

der ist hausgemacht von den menschen.



Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Fr 20. März 2015 12:37 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #255)
Warten auf Godot

Wer weiss schon welcher Eingebung folgend Beckett den Namen "Godot" wählte ("Hätte ich gewusst, [wer Godot ist,] hätte ich das Stück nicht geschrieben."), aber die einfachste, direkteste Lösung ist mir erst am Di 17.03.2015 eingefallen,* also am grünen irischen Feiertag St. Patrick's Day...

Bei "Endgame" heissen die Charaktere ja "Hamm" (engl./dt. Hammer), Clov (franz. "clou"=Nagel), Nagg (dt. Nagel), Nell (engl. "nail"=Nagel).

"Warten auf Godot" schrieb Beckett ursprünglich auf französisch, "En attendant Godot", daher - sage ich jetzt - erscheinen in "Godot" zwei Worte in den anderen zwei der drei Sprachen oben, nämlich "God" (engl. für Gott) - die Assoziation ist nicht neu - und dt. "Tod", wenn man die letzten 3 Buchstaben von "godoT" gespiegelt liest.

Es geht also darum, um das Ende, um die Frage ob am Ende eine Erlösung/Wiedergeburt ("Artemis"/"Gott") kommt oder einfach nur fertig ist ("Hekate"/"Tod").

Also um den Mond, wie sowieso erwartet bei einem der berühmtesten Theaterstücke.

In dem Sinne, vielleicht von nun an entspannter, ruhiger, gemütlicher, müssiger, sogar verträumter?

Godot kommt noch früh genug.**

Ich wünsche allen einen schönen Frühlingsanfang!

Alain

* oder hatte ich die Idee schon früher mal, déjà vu?

** Das soll jetzt überhaupt nicht heissen, dass die Essenz des Mondes nur so düster ist, hat auch viele ganz kleine, feine, wunderschöne Dinge, die (wieder-)geborenen...

Gestern (Do 19.03.) am Abend liess ich ein Auto vor aus einer Einfahrt, in einer Situation wo das eigentlich nicht so üblich gewesen wäre, mehr aus einem Gefühl heraus, ein kleines blaues Auto, mit hinten der Aufschrift "es ist wichtig wie wir geboren werden", www.hebamme.ch, ob all das etwas mit dem Mond oder mit Astrologie zu tun haben könnte?



Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Fr 20. März 2015 12:39 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #256)
Zitat von novali (Fr 20. März 2015 05:33 MEZ):
...nun ists also soweit: der Übergang Hekate-Artemis - 29 Grad Fische und das zur Finsternis!

Prost Neujahr allen Foris und nun bin ich gespannt auf das mondhafteste Buch, das du uns heute vorzustellen versprochen hast,
am Tage deiner 7. Inkarnation.


So viel Pathos!

Ausschnitt aus "Der Lehrer des Vogelgesangs", einer von wohl tausebd



... jetzt hatte gerade meine Tastatur den Geist aufgegeben* (wireless, akkubatterien unten, ca. um 07:00 heute morgen) ... diesmal höre ich auf die Zeichen, ich werde doch nicht alle ihre Geheimnisse verraten.

(Das war jetzt nicht konstruiert - zumindest nicht von mir(!) - das ist einfach so passiert.)

Roman Ráž
Der Lehrer des Vogelgesangs
Walter-Verlag Olten
1971
ISBN 3 530 67980 1



"Die tschechische Originalausgabe dieses Buches ist 1966 im Verlag Nakladatelstvi Blok Brno erschienen."

Originaltitel: "Učitel ptačího zpěvu"

Učitel = Lehrer
ptačího = Vogel
zpěvu = Singen
(laut Google Translate)

Wikipedia (tschechisch): http://cs.wikipedia.org/wiki/Roman_Ráž

Wikipedia übersetzt von Google

Geburtsdatum laut Wikipedia oben: * 28. Mai 1935

Das ist übrigens nur 15 Tage nach den Saudek Zwillingen, vielleicht kann ich ja zu denen dann etwas sagen, wollte ich schon ein paarmal...

Hey, im Horoskop von Roman Ráž hat es tatsächlich (ganz anders wie heute) eine fast perfekt genaue Hekate-Artemis Konjunktion, wie ich gerade sehe...

Woher holst du das alles*, novali?

Und fast ein mystisches Rechteck mit Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun.

Und immerhin auch eine (aber weniger genaue) Diana-Lilith Konjunktion.

Uranus auf 3°xy' Stier (das Grad wo der Mond erhöht ist).

Ich tippe auf eine recht genaue Mond-Sedna Konjunktion im Widder, wo auch mein Mond ist, aber wer weiss... ("Marie" aus dem Buch weiss...)

Alain

* Zitat novali "..nun ists also soweit:  der Übergang Hekate-Artemis"...

Und hier noch das sabische Symbol für das letzte Grad der Fische:

    PISCES 30  The Great Stone Face.  Discernment
    Nathaniel Hawthorne's conception of the Great Stone Face has been brought to fruition in a huge mountain carving.


Osterinsel? Sind die Statuen dort ein Chorus?

... hey, am 11. Juli 2010 gab es dort eine totale Sonnenfinsternis, passt für das mondhafteste Jahr seit den 1960er Jahren, aber so viele mögliche Pfade zum Beschreiten...

Immer wieder erstaunlich für mich, auch mit jetzt ein paar Jahren Erfahrung, wie genau die Symbole im Umfeld des Mondes praktisch ausnahmslos stimmen...

PS: Im Horoskop auch eingezeichnet ist Pythia, die Wahrsagerinnen aus Delphi, die auf der Erdspalte auf dem Dreibein sassen und die Zukunft im Rausch der aufsteigenden Dämpfe vorhersahen... vielleicht dazu mal Dürrenmatts "Das Sterben der Pythia", auch sehr mondhaft, da tritt auch die Sphinx auf...



Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Fr 20. März 2015 12:40 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #257)
Hier noch ein paar "mondhafte" Impressionen von der partiellen Sonnenfinsternis (in der Nähe von Zürich), mit hochprofessionellen Gerätschaften aufgezeichnet.

Die 3-fach Sicheln sind durch ein Stück Alufolie mit drei ganz kleinen Löchern ("Lochlinsen") auf ein Blatt Papier projiziert, photographiert zwischen etwa 09:47 und 10:34 (grösste Abdeckung), plus ein Bild durch einen kleinen Feldstecher projiziert (Achtung: nicht durch einen Feldstecher in die Sonne schauen!).

War wieder erstaunlich wie ruhig die Natur wurde (inkl. auch ich) als die Abdeckung am stärksten war, ich hörte sogar mehrfach eine Eule. Wirkte vom Gefühl her sehr ähnlich wie eine sehr helle Vollmondnacht (und es war auch sichtlich dunkler wie sonst für die Tageszeit und Sonnenschein).

Alufolie, also "silbrig" (Silber ist dem Mond zugeordnet) und 3x ein rundes leeres Nichts darin, so klein dass man es fast nicht sieht. Und Photographieren (und Filmen) ist auch etwas sehr mondhaftes, Filmmaterial beruht auf Silber. Auch digitale Photographie konnte zumindest am Anfang von den drei Grundfarben rot/grün/blau eigentlich nur die erste einigermassen getreu abbilden, also rot plus noch schwarz und weiss, wieder die Farben der Artemis. Daher wohl auch (neben wie immer anderen Einflüssen) der sehr kontrastreiche, harte Stil in den frühen digitalen Filmen.

Wieso heisst es eigentlich Sonnenfinsternis, ist doch der Mond der was tut? Umgekehrt wäre dann eine Mondfinsternis eine "Erdfinsternis", da dort die Erde "im Weg" steht. Was ich mir wünschen würde, zu den Dingen die ich hier schreibe, ist dass mal der Punkt kommen wird, wo ich keine so fragile Rolle mehr haben werde, wo es sich mal von selbst trägt und (hoffentlich) es in der Natur der Sache ist, dass daraus dann doch keine dogmatischen Institutionen entstehen die Menschen knechten... )

Alain



Titel: Re: vorbei! tschüß Pluto- Uranus-Quadrat!
Datum: Sa 21. März 2015 19:19 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1426606178 (Antwort #27)
Zitat von Alain Stalder (Fr 20. März 2015 12:36 MEZ):
Zitat von årtemis (Di 17. März 2015 16:40 MEZ):
ja. ich warte auch schon sehnsüchtig auf ein weniger angespanntes lebensgefühl.
noch merke ich nichts.
man muss ja noch bis ende märz warten (wegen neumond oder sonst was anstrengendes)
... immer dieses warten und geduld haben. grrrrr


warten auf godot? soweit ich weiss kommt er am ende vom stück nicht. aber ich hatte nie die geduld das stück zu lesen.

am wochende vom 7./8. märz gab es bei mir eine kurze phase wo der druck weg war. fühlte sich so an wie als ich klein war. will das wieder. keinen druck mehr.

der ist hausgemacht von den menschen.


heute war für mich deutlich weniger druck fühlbar, wäre schön wenn das ein wenig so bleibt. fühle mich auch eher phlegmatisch, was sonst am frühlingsanfang was eher nicht so ist, vermute mal weil der neumond noch in den fischen war. also doch "warten". etwa einen monat lang. egal.

Warten auf Godot auf französisch, Video, mit Roman Polanski als Lucky (c.f. Polanski im Kurzfilm "Le gros et le maigre" (Der Dicke und der Magere) 1961, Polanski spielt den Mageren, der Dicke ist André Katelbach, c.f. Spielfilm "Wenn Katelbach kommt" ("Cul de sac") von Polanski 1966, was wieder zu Warten auf Godot passt...).

Neumonde:

24.09.2014 1°08' g
23.10.2014 0°24' h
22.11.2014 0°07' i
22.12.2014 0°06' j
20.01.2015 0°08' k
18.02.2015 29°58' k
20.03.2015 29°27' l
18.04.2015 28°25' a (20:57 MESZ)


Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Di 24. März 2015 07:20 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #260)
   Der Mond, meine Damen und Herren,
   und das möchte ich hier in aller Offenheit sagen,
   ist aufgegangen,


Dieter Hildebrandt imitiert Helmut Kohl, der die "letzte Ansprache hält zu unserem letzten Erdentag" und dazu Matthias Claudius zitiert (vgl. Mondfinsternis Thread #157).

   Video: https://www.youtube.com/watch?v=jgD0_Y9dju8
   Text: http://www.rhetorik-netz.de/rhetorik/Hildebrandt_Mond.htm

Artemis nährt ihre Neugier indem sie den Menschen "Rätsel" aufgibt, zum Beispiel mit Portmanteau Worten

   

ein Begriff, der anscheinend von Lewis Carrol's "Alice in Wonderland" herkommt.

Sie vermischt die Begriffe zu einem neuen Wort (was auch kreativ ist, wie eine Skulptur machen oder generell Verdichten in Kunst und Theater) und schaut dann wie die Menschen darauf reagieren. Eine wirkliche Lösung gibt es nicht, allerdings müssen die vermischten Begriffe schon zu ihren Themen passen, also ist das Ganze wieder etwa so inkonsistent konsistent wie wenn eine Regisseurin sagt, es wäre gar nicht möglich für eine Frau, Regie zu führen für ein Stück für das sie gerade Regie geführt hatte.

Oder wie bei Douglas Adams in der "Hitchhiker's Guide to the Galaxy" Trilogie, wo die Mäuse die Menschen und die Erde steuern indem sie in Labyrinthen herumlaufen, wo die Menschen denken, sie würden die Experimente machen. Ich glaube schon, dass Artemis so ihre Kreationen auch lenkt zu interessanten Dingen.

Roman Polanski sprach ja davon dass der Richter in Kalifornien in den 1970er Jahren mit ihm "Katz und Maus" gespielt hatte. Hier noch zwei Links wo auch Godot u.A. mit God und Tod assoziiert wird, besonders der erste hat viele interessante Bezüge (Knook und Lucky, was zu Roman Polanski führt, aber auch wieder in vielen Wegen, denke da an "corruption meets innocence near the water" und immer wieder die Messer (Mondsicheln), usw. viel Mond...)

   http://www.robertcohendrama.com/other-writings/pozzos-knook-becketts-boys-and-santa-claus/
   http://www.rohestheater.de/de/20072008brwarte_auf_godot

Ich bin noch ein bisschen am Schauen zu den Ursprüngen vom Theater. Die grossen Dionysien in Athen waren im März/April (um den 8. Elaphebolion, Quelle), was zum Frühlingsanfang passen würde, auch wenn es noch andere Feste für Dionysos gab (und das der Zeitpunkt im Jahr aufgrund des Kalenders sich je nachdem verschob).

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Di 24. März 2015 21:45 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #262)
Zitat von fünftes Element (Di 24. März 2015 19:57 MEZ):
Hallo ,

@ Novali : das Bild ist voll schön ... du siehst richtig süss da aus ...die Kugel Äugelchen vorallem... mit dem Blick des natürlich aufgeweckten ...


@Alain : ganz ehrlich gesagt versteh ich dieses ab und anmelden ebenfalls absolut nicht ....auch ich frage mich "Was ist denn hier los" ?..hab ich auch noch nie in so einem Maß hier gesehen.....deswegen weckt es da in mir die Neugier nach dem "Warum" ? Ich meine auch wie Christian und Novali schon nachfragten, frage ich ebenfalls mal -weil ich die Antwort noch nicht wirklich entdeckt habe ... habe aber auch nicht mehr alles hier verfolgt .... da bin ich teilweise zu planlos und ungebildet um euch folgen zu können


lg Antonia


Wegen An- und Abmelden:

Die Hauptidee dabei ist, dass eine virtuelle Identität, wie auch ein echter Mensch oder eine Firma usw., geprägt ist durch das "Geburtsdatum", bei einer virtuellen öffentlichen Identität durch den Zeitpunkt wo der erste Beitrag gepostet wurde. Hat sicher nicht so viel Einfluss wie die echte Geburt und bei "Reinkarnationen" mit dem gleichen Namen und gleichem Bild dazu wohl auch noch etwas weniger, aber ich glaube doch merklich.

Ich hoffe, dass so auch etwas mehr Vielfalt in meine Präsentationen zum Mond und die Diskussionen kam und - da es das erste Mal ja nicht absichtlich war* - habe ich das schon auch wie ein Musiker oder sonst Künstler auf der Bühne als Thema aufgegriffen und ein paarmal variiert wiederholt, aber definitiv auch nicht gefühllos, schon auch im Fluss davon.

Was ich aber nun schon hoffe, ist dass ich mit dem aktuellen Profil ein paar Jahre bestehen kann, da es das 7. Profil ist - daher auch assoziiert mit dem 7. Planet Saturn, also minimaler, realistischer, beständiger, verlässlicher - und mit dem Zeitpunkt am Frühlingsanfang bei Neumond und Sonnenfinsternis auch für lange Zeit der passendste Moment für Dinge zum Mond.**

Bei mir ist auch oft das Problem das Mass zu halten bei so Dingen in der Öffentlichkeit und mit dem Zeitpunkt und der Dichte zum Mond da, bin ich mal optimistisch dass das klappt.

Und bei den Dingen die ich erzähle und andere diskutieren:

   Das ist alles ganz extrem nur mit Wasser gekocht.

Geht fast konstant nur um das Anwenden von ein paar kleinen Prinzipien, die schon fast am Anfang vom Faden aufgezählt wurden...

So Dinge wie:

- Spiegeln / Imitieren / Kopieren
- runde Dinge
- Frühlingsanfang Fische/Widder, Artemis ("Geburt" da u.A. Hebamme, "Widder") / Hekate ("Tod", Totengöttin die älter ist als die anderen Götter in der griechischen Mythologie, "Fische")
- Zahlen wie 2, 3, 5, 50
- 3° Stier wo der Mond erhöht ist (laut Ptolemäus auf dem Grad, allgemein im Stier)
- Die drei Farben weiss/rot/schwarz
- Venus, Uranus ("Himmel")
- ...

Ich kann gerne noch Mal Dinge ganz einfach zu erklären versuchen, wenn ich denn wüsste bei was am schwierigsten zu folgen ist...

Und ein paar Dinge wie das mit den "Fäden" die mit "Sonnenenergie" gerichtet wachsen und mit vielleicht eher "Mondenergie" dann verwoben werden, müsste ich vielleicht in ein paar Beispielen mal illustrieren, ist aber auch ein sehr einfaches Prinzip, wenn ich mir auch nicht ganz sicher bin ob ich es naturwissenschaftlich schon wirklich genau begründen könnte, aber das bräuchte es im Moment auch nicht.

Hilft das ein wenig, das alles etwas verständlicher zu machen?

Und das Bild von Novali finde ich eben auch sehr gut!...

Alain

* Wer's ausprobieren will: Beim Profil alle gespeicherten Horoskopdaten löschen, dann ausloggen und wieder einloggen und aufs Forum gehen und dann ev. nochmal probieren einzuloggen da dann glaube ich wieder die Loginseite kam beim Forum oder so ähnlich, jedenfalls wäre danach das Profil ganz gelöscht...

** Und mit der Venus auf 3°xx Stier, etc.
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Di 24. März 2015 22:46 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #264)
Hallo Antonia,

Mit dem GUT fühlen, kommt drauf an. Grundsätzlich je mehr es mit dem Mond zu tun hat und je zentraler/einfacher/unmittelbarer dabei beim Mond und je mehr auch andere darauf antworten wie jetzt, desto besser, dann oft sehr gut, auch jetzt weitgehend, aber kann auch gut sein wenn niemand antwortet, je nachdem.

Astrologie sonst hatte ich ein einige Jahre sehr viel gemacht (so ab 1998 bis etwa 2009) und auch auf englisch im Usenet viel dazu gepostet, hat mich alles insgesamt zwischen eher und sehr unglücklich gemacht, insbesondere auch was Liz Greene so schreibt, ist schon sehr nahe dran "an der Wahrheit", aber bringt mir am Ende nichts ausser Sorgen.

Wenn ich etwas wirklich liebe (ausser Frauen) ist es Theater und das hatte ich so etwa 2011 entdeckt, und hat natürlich viel mit dem Mond zu tun, finde ich wenigstens und wenn nicht ist mir das auch egal

Hat mir sicher auch den Umgang in so Foren erleichtert das mit dem Theater und Kunst und sonst so unmittelbar mit dem Mond... Nehme das oft nicht mehr so ernst. Das mit der Geburtszeit von Andreas Kümmert ist so eine Sache, würde mich allgemein interessieren wie man die Geburtszeit herausfinden kann, um es dann bei ein paar "Fällen" anwenden zu können, um da vielleicht etwas mehr verstehen zu können, aber...

Vielleicht kaufe ich ja mal das Programm "Polaris" von Isaac Starkman zum rektifizieren einer Geburtszeit oder "Sirius" oder so etwas, vielleicht können das ja Maschinen besser, zumindest objektiver...

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mi 25. März 2015 05:53 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #266)
weiss jetzt nicht was schreiben. sehr schade, hatte wirklich die illusion nach deiner ersten antwort hier im dezember dass ein bisschen breitere awareness entstand wie bedeutsam auf einer skala von jahrhunderten es ist was ich hier zum mond schreibe. aber wohl in sich selber ein spiegel der sache, dringt halt bei den meisten gar nicht ins bewusstsein oder versinkt dann schnell wieder. zu flüchtig, zu sehr einfach auf den aktuellen kick und ein imaginäres "weitergehen" ausgerichtet, eine ständige flucht, das gegenteil von warten auf godot. ich muss nirgendwo hin, auch hier nur bedingt, das wichtigste ist wirklich gesagt und zur reinen unterhaltung bin ich mir irgendwann auch zu schade.

konec?

rideau?
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mi 25. März 2015 06:10 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #267)
"Attention to Detail" (2012, pencil on paper, scan, photoshop)

vielleicht ja das beste die sache mal etwas ruhen zu lassen...?

gestern sah ich die mondsichel nach dem neumond zum zweiten mal, und sie war nicht weit weg vom orion, wo artemis ja gerne ist (ihr lover orion in der mythologie)

danke allerseits fürs zuhören, antworten und mitleiden etc.



Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mi 25. März 2015 22:19 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #274)
Zitat von fünftes Element (Mi 25. März 2015 18:00 MEZ):

Hallo Alain ,


Ja so ganz weiss ich jetzt auch nicht was ich darauf antworten kann oder es überhaubt erwünscht ist.
Ich hab jetzt eine Weile lang überlegt und nachgedacht über die Worte , habe mich selbst auch hinterfragt. Und viell. kann ich es damit erklären das momentan bei mir einfach alles im Umbruch ist und ich ziemlich sensibel auf alles mögliche reagiere sowie überreagiere...Bspl. Sehe gestern eine Taube humpelnd an der Strassenbahn , niemand ausser mir schien das aufzufallen ... Ihre kralle war wohl verletzt und man konnte der Taube ansehen das die Schmerzen hatte,in dem Moment hatte ich so ein Mitleid mit dem Tier das ich fast angefangen hätte zu heulen....

Ebenso hab ich ja derzeit T G durch 7.Haus laufen - aktuell ja rückläufig....ich stelle fest das ich in den letzten Wochen so einiges an Konflikten schon erlebt habe , wo ich meine Meinung raushaue in einer Art und Weise die gemischt ist mit unbewussten Emotionen bis hin zu "ich muss jetzt mein mund aufmachen" .... Ich habe eine 16jährige Freundschaft dadurch jetzt verloren , bin aber immer noch der Meinung das ich nicht falsch gehandelt habe aber denke das ich hätte netter reagieren können.

Quote:
aber wohl in sich selber ein spiegel der sache, dringt halt bei den meisten gar nicht ins bewusstsein oder versinkt dann schnell wieder. zu flüchtig, zu sehr einfach auf den aktuellen kick und ein imaginäres "weitergehen" ausgerichtet, eine ständige flucht, das gegenteil von warten auf godot.

Der Satz gefällt mir ,ja da steckt schon viel wahres drin!
Ich möchte eigentlich niemanden verletzen , aber es scheint mir ja das hab ich ....viell. hab ich sogar noch einigen vor den Kopf gestossen im plutonischen Lernprozess Faden ....Ich bin momentan viell. nicht in der Lage angemessen zu reagieren , tut mir leid wenn ich auch dir damit vor den Kopf gestossen habe , das lag eigentlich nicht in meiner bewussten Absicht.

@ Novali ,

du bist echt Klasse ... und wahrscheinlich genau am richtigen Ort hier um deinen Erfahrungsschatz zu teilen....ebenso kommst du mir wie ein ziemlich gut fairer Streitschlichter vor ... Danke für die Fotos .... ich würd es gern mal sehen und erleben " wie das Leben dort ist" ....
Ich hab am WE den Film " Argora - die 7 Säulen des Himmels " mir angeschaut ....so ein bisschen Ähnlichkeit finde ich bei dir und der Hypatia Rolle


lg Antonia




Hallo Antonia

Alles gut, es braucht sehr viel dass ich jemandem etwas wirklich nachtragen würde

Mir ist erst nachher noch eingefallen, dass du ja schwanger bist, da ist sowieso einiges anders.

Ich sag's mal so, dann sind die Prioritäten dort, beim neuen Kind, das ist dann stärker als das meiste drumherum, und die Hormone sind glaube ich auch nicht mehr so zyklisch, oder anders, aber so genau weiss ich das nicht. Und viel in Richtung "Nestbau", was auch einschliesst dass vielleicht das Umfeld etwas neu geordnet wird, wie vielleicht mit der 16-jährigen Freundschaft auch, und da gibt es natürlich auch Spannungen, auch wohl eher oft ein Ziel dabei, die Spannungen schon vorher aufzulösen, damit es nachher ein angenehmes "Nest" wird, aber das weisst du sicher besser was wie handeln... Aber vielleicht schon auch so, dass auch selber Ruhe finden auch etwas helfen kann für das "Nest", ich weiss aber auch nicht was wann besser ist...

Und da sind die 7nen ja schon, Saturn (7. Planet), 7. Haus, 7 Säulen des Himmels... Der Film "Agora" interessiert mich, Alejandro Amenábar und Rachel Weisz wäre in Prinzip etwas mir liegt, mal anschauen... Und passt vermute ich schon zum Mond, würde mich sonst sehr erstaunen...

Das mit der Taube passt sehr gut zum Mond, und dadurch dass da die Symbole so wenige und einfach sind, ist es auch viel einfacher zu lesen, viel einfacher als Horoskope mit Progressionen, Transiten, Synastrie, usw. Bei mir waren es heute mehrmals verschiedene Tiere, und noch etwas anderes, das ich nur als Belohnung von Artemis her sehen kann, ich glaubte fast ich träume, aber werde nichts verraten.

Würde schon sagen, dass die Taube auch ein bisschen um Ruhe bat oder so in der Art, aber keine Interpretation ist einem Symbol näher als das Symbol selbst. Das ist schon die Sprache des Mondes.

Die menschliche Meisterin (wenigstens weitaus die Beste die ich kenne) in der symbolischen Sprache hatte übrigens vor ein paar Tagen irgendwo ein Video gepostet, schon etwas kommerzielles, aber so genial, da kann ich so viel schreiben, kein Vergleich... Asymmetrische Symmetrie

@Anna: Danke Ich probiere mich auch noch etwas schlauer zu machen, irgendwie kann ich Dionysos nicht so richtig platzieren, auch wenn Liz Greene den v.a. bei den Fischen erwähnte, der Bezug zum Mond via Theater ist irgendwie noch nicht so ganz da, hmn, irgendwie 50 Mauern oder keine...

@Novali: Muss noch ganz lesen was du geschrieben hast, aber "Ostern" als Thema ist schon da, Beckett sagt dass er am Karfreitag geboren wurde, und in einem Sofi-Faden zum Datum der Kreuzigung von Jesus (Karfreitag von Pessach/Ostern)...

Liebe Grüsse
Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mi 25. März 2015 23:07 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #275)
Weil's gerade auf Arte läuft, das Manifest der Künstlergruppe ZERO von 1963, "Zero ist der Mond." ist der fünfte Satz, und "Anfang", "rund", "weiss", "Sonne", "Auge", "Milch", "Vogel", "Nabel", fast alles Dinge die schon zum Mond erwähnt wurden...

Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Do 26. März 2015 09:57 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #278)
Nur kurz vom Handy, meinem "Fuchsinstinkt" gefolgt, Rachel Weisz ist geboren am Samstag (Saturn/7) 7. März 1970 (nicht 1971, siehe Wikipedia) und an dem Tag war ..... eine totale Sonnenfinsternis, vom Pazifik nach Mexiko die Ostküste der USA rauf in den Atlantik...
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Do 26. März 2015 23:51 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #279)
Der Film "Agora" war leider nicht so ganz mein Fall, aber macht nichts, und aber sehr schön gemacht das Alexandria um die Zeit im Film und das drumherum gestern war genial
Also wieder mal keine Abkürzung, kein gerader Weg, wie immer für mich eher ein runder Weg, um die Dinge herum...
Hypatia war vermutlich Kynikern, was von "Hund" kommt (cf. Zynismus), wie schon mal erwähnt glaube ich, also die historische Hypatia hatte vielleicht schon auch mit Artemis/Hekate etwas zu tun (wegen Artemis und Jagd und Jagdhund, Hunde als fast sicher erste Tiere von Menschen domestiziert)...
Mal doch noch schauen wegen Dionysus und Theater und Chorus und so, interessiert mich im Moment am Meisten...
Mond im Krebs...

Hmn, wie ist eigentlich der Bezug von Göbekli Tepe zum Mond? Etwas so frühes müsste doch sehr mondhaft sein? War nicht die eine These vom mittlerweile verstorbenen deutschen Archäologen dort in etwa "erst war der Tempel, dann die [weltweit erste] Stadt"? Artemis mit ihren 50 Städten die sie von Zeus bekam... Bin jetzt zu faul um weiter zu googeln da, aber nur zu wer will...

Immer noch ein Monat mit dem Neumond Ende Fische, irgendwie kommt mir das mit dem Co-Piloten auch so vor, macht etwa genauso Sinn wie Mengeles Experimente, was der Co-Pilot anscheinend getan hatte...

Der Nabel der Welt, Delphi wurde auch so genannt zur Zeit der antiken Griechen, Zeus liess zwei Adler von den beiden Enden der Welt losfliegen und sie trafen sich in der Mitte in Delphi, wie schon erwähnt, und da war auch der Omphalos, ein eiförmiger Stein, wie vielleicht auch schon erwähnt um den heiligen Stein in Mekka herum...

Poseidon/Neptun war in der Mythogie verantwortlich für Erdbeben und Seebeben, und hat ja auch mit Fliegen zu tun, da Fliegen (ausser mit Ballonen) erst nach der Entdeckung von Neptun (und vor der von Pluto) gelang, wie Photographie und andere Dinge die Neptun zugeordnet werden, weiss trotzdem nicht so recht wie genau das einordnen...*

Alain

* wobei, siehe schon auch Beitrag #6 im SoFi Faden
Titel: Re: german wings absturz
Datum: Fr 27. März 2015 08:54 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1427359225 (Antwort #74)
Siehe Horoskop unten, die Geburtszeit ist "zufällig", bzw. wohl unbewusst so rausgekommen weil ich vorher das Horoskop vom ersten 9/11 Einschlag im ersten der zwei WTC Türme um etwa 9 Uhr morgens angeschaut hatte (die genaue Zeit auf die Sekunde davon könnte ich übrigens wieder hervorkramen, aufgrund von publizierten seismischen Messungen, wenn es jemanden interessiert).

Den Geburtsmond sehe ich eher im Skorpion als im Schützen, aufgrund davon wie er gehandelt hat, aber sicher bin ich mir nicht. Die Geburtssonne schon auch im Schützen (das Datum 28.12. könnte ein Fehler sein von wegen "28 Jahre alt").

Uranus vor der Sonne und Saturn und Merkur im Schützen. Zur Geburtszeit war das galaktische Zentrum vor der Sonne, hinter dem Uranus, der Übergang war so ganz grob (auch da das Zentrum wohl nicht so genau definiert ist) um 2001 [Korrektur: 1999] (am 11.9.2001 nominell 26i52'17"), von da an hatte sozusagen ein massives, alles verschlingendes Schwarzes Loch das Sagen, übergeordnet zu seinem Denken C, Status G, Selbst A und zu seinen Fliegerträumen in den Himmel O rauf, aber auch wenn ich das so sehe, wirklich "Verständnis" soll das nicht ausdrücken.



Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Fr 27. März 2015 09:09 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #280)
Zitat von Alain Stalder (Fr 02. Januar 2015 10:08 MEZ):
Und ja, Alois [Treidl] ist ursprünglich Physiker (kein Geheimnis, steht auch auch astro.com), wie ich auch, und auch ich arbeite vorwiegend als Informatiker, und wenn ich mich recht erinnere, hatte es früher auch Links oder sogar Bilder von seiner Frau auf astro.com, die Künstlerin ist, wenn ich mich da richtig erinnere, jedenfalls wäre sicher ein irgend ein Bezug zum Mond nicht unerwartet, egal in welcher Weise...


Doch, ist sogar einiges hier auf astro.com "verbrieft", wenn ich die Quellen nicht falsch lese, hat er Zwillingstöchter (weiss nicht ob identisch) mit Namen aus der Mythologie, die sehr nahe beim Mond sind, ich exponiere die Namen aber nicht direkt, gebe nur die Quellen an... Cool, passt wohl schon hier im Forum auch daher für den Mond so gut...

Astro Databank: http://www.astro.com/astro-databank/Treindl,_Alois
Swiss Ephemeris Dokumentation (ein bisschen versteckt, aber bald ist ja Ostern): http://www.astro.com/swisseph/swisseph.htm

Und laut der zweiten Quelle hat (oder hatte) er auch einen Hund der als Teammitglied vom Programmierteam für Swiss Ephemeris aufgeführt wird

Neugierig wie Artemis ist, wollte sie wohl da schon ein paar Argusaugen dabei haben...
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Fr 27. März 2015 10:06 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #281)
Zu Taube und Mond und Seele, das ist aus einem anderen Musikvideo von ebenselbiger auf Facebook, so präzise, ebenfalls auch noch vor der SoFi gepostet...

Cucurrucucú paloma

http://lyricstranslate.com/de/cucurrucucu-paloma-ku-kuru-ku-taube.html

Que una paloma triste
muy de mañana le va a cantar
a la casita sola
con sus puertitas de par en par;
juran que esa paloma
no es otra cosa más que su alma,
que todavía espera
A que regrese la desdichada.

Dass eine traurige Taube
schon ganz früh am Morgen
vor einem einsamen Häuschen
mit seinen weit geöffneten Türchen
zu singen beginnt;
sie schwören, dass diese Taube
nichts anderes ist als seine Seele
die immer noch darauf wartet,
dass die Unglückliche zurück kommt.

Tja, wird sie wohl eher nicht?...
Titel: Re: german wings absturz
Datum: Fr 27. März 2015 10:41 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1427359225 (Antwort #89)
NZZ: «Norm», «Lock» – die moderne Cockpit-Türe

mit einer genauen Beschreibung und einem Ausbildungs-Video, wie die Cockpit Türe funktioniert. An anderer Stelle in der NZZ steht noch das:

"Die aus den USA bekannte Regelung, wonach sich stets zwei Personen im Cockpit befinden müssten, sei auch bei den Konkurrenten der Lufthansa in Europa nicht üblich."

Dann hätte es wenigstens etwas mehr gebraucht als nur so etwa 2 Hebelchen betätigen.
Titel: Re: german wings absturz
Datum: Fr 27. März 2015 11:05 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1427359225 (Antwort #93)
Nochmals kurz der Hinweis auf das galaktische Zentrum, siehe #77, könnte ev. das grösste astrologische Puzzleteil hier sein für's Gesamtbild, neben natürlich auch der SoFi...*

* SoFi Faden #6, Mondfaden #279

Alain
Titel: Re: german wings absturz
Datum: Fr 27. März 2015 13:06 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1427359225 (Antwort #106)
Zitat von sitina (Do 26. März 2015 18:10 MEZ):


Quote:
Abflug bei Barcelon a Spania - Absturz bei Barcelon nette France.
Was für ein Zufall, oder << Doch Schicksal >> ?!


Das geht mir auch schon die ganze Zeit durch den Kopf, der Name Barcelona kommt wahrscheinlich von Barca, was im spanischen soviel wie (Licht) strahl heisst.
die Endung nette ist eine Verkleinerungsform.


Wie Barcelona zu dem Namen kam scheint soweit ich sehe nicht ganz klar zu sein, eine Möglichkeit ist von Hamilcar Barca, dem karthagischen Feldherren und Vater von Hannibal (der der mit einer Armee inkl. Elefanten dann die Alpen überstieg im 2. punischen Krieg  gegen Rom). Hamilcar Barca hatte im 3. Jh. v. Chr. auch grosse Gebiete in Spanien erobert und der Legende nach Barcelona gegründet und ihr den Familiennamen gegeben.

Hamilcar (ḥmlqrt) scheint ein üblicher Vorname gewesen zu sein, "Bruder des Melqart". "Barcas" (Brq oder Baraq) heisst "Blitz", was anscheinend ein recht üblicher Zuname bei Feldherrn war, so wie ich es verstehe ähnlich wie "der Grosse" bei Alexander oder Karl.

Ich kann nur sehr wenig spanisch, aber Leo gibt als Übersetzung von "barca" nur Boot/Barke/Stechkahn an.

Aber schon klar, dass es da doch auch einen Bezug zu (Licht)strahl hätte von der historischen Figur und ihrem Namen her, oder doch noch direkter vom heutigen Spanisch?

Alain

http://en.wikipedia.org/wiki/Barcelona
http://en.wikipedia.org/wiki/Hamilcar_Barca
http://de.wikipedia.org/wiki/Hamilkar_Barkas
Titel: Re: german wings absturz
Datum: Fr 27. März 2015 19:54 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1427359225 (Antwort #169)
Zitat von sitina (Fr 27. März 2015 16:21 MEZ):
Soviele Threads über J und nun haben wir hier die hJ Generation.

Mein Sohn 27 wurde auch vor kurzem von seiner Freundin verlassen, er fand sich Tage später in einer sehr merkwürdigen Situation wieder, während er die Sache gedanklich durchging, fiel er plötzlich in ein riesiges schwarzes Loch absolut unfähig sich daraus zu bewegen, er hatte keinerlei Zeitgefühl mehr, es war ein einziger dunkler Schmerz.
Als er daraus "erwachte" meinte er es müsse Stunden gedauert haben, es waren aber nur 10 Minuten vergangen. Er war allein zuhause, er hat dann festgestellt, das er in dieser Zeit 3-4 mal versucht hatte mich anzurufen, die Verbindung aber nicht zustande kam,dieses in seinem Zustand aber gar nicht realisiet hatte.
Soetwas wolle er nie mehr erleben,war seine Reaktion.

Ciao Sitina


Hier sind zwei Szenen aus dem Film "Little Miss Sunshine", fast unmittelbar nacheinander im Film. Es geht um den älteren Sohn (J h) der Jetpilot werden will und seit etwa einem Jahr wegen einem Gelübde kein Wort mehr spricht und da in einem spielerischen Test während der Fahrt im VW Bus herausfindet, dass er farbenblind ist, also nicht Jetpilot werden kann.

In der zweiten Szene bringt es nur die jüngere Tochter (J i) fertig ihn zu trösten und dazu bewegen wieder zum VW Bus zurück zu kommen.

Vielleicht hätte man ja ein Kind an die Kabinentür holen sollen, bzw. jemand jüngeres mit J i ???

    https://www.youtube.com/watch?v=Rsy0Zo9yHho
    https://www.youtube.com/watch?v=GJT_pAYaWB8

Irgendwie eine seltsame Sache mit dem Fliegen. Ich kannte mal einen Physiker in etwa meinem Alter, Amerikaner mit jüdischer Herkunft, der Flugangst hatte. Sein Bruder war Militärpilot von Jets und sein Vater Psychiater. Strange. Denn keiner in der Familie machte da anscheinend einen Zusammenhang.

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Fr 27. März 2015 21:44 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #283)
Ein paar Indizien, mehr nach Gefühl, tappe soweit in mir eher unbekanntem Gebiet...

In dem Buch wo ich die Infos über die grossen Dionysien fand,

    Judith Behnk, Dionysos Und Seine Gefolgschaft: Weibliche Besessenheitskulte in Der Griechischen Antike, Diplomica Verlag, 2009
    https://books.google.ch/books?id=dhb6AwAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de

hat es ein Kapitel 6 mit Titel "Die Verschmelzung von Dionysos und Osiris in Delphi" (Inhalt nicht gratis online), wie die zwei Adler die sich mythologisch dort trafen.

Und Osiris der auch auf bei der Osterinsel auftaucht.

Und das Fliegen, waren nicht in uralter Zeit Flügel an einer Sphinx für eine der 4 kardinalen Achsen damals (Präzession), nämlich Skorpion (und menschliches Gesicht für Wassermann und Löwen-/Stierkörper), noch vor neueren Assoziationen von Adlern mit Zeus und Schütze?

Dionysos, Osiris und auch Fruchtbarkeitskulte, Nähe zu Demeter, Persephone (<=> Choere etc.); Dionysos auch als Unterweltgott, duale (mondhafte) Natur, irgendwie so...

Ich wusste nicht dass parallel zu Apollon auch Dionysos in Delphi seinen Platz hatte. Apollon, wie eine griechische Reiseführerin in Delphi mal sagte, hat Geburtstag am 5. Februar (oder ein paar Tage früher oder später, kann mich nicht mehr ganz sicher exakt erinneren, aber es war nominell in der Mitte vom Wassermann).

Sorry für's Chaos, aber passt ja vielleicht zu Dionysos, ob am Ende zum Mond, hoffe es hat was...

PS: Hier noch ein Link (englisch) auf Google books, wo von einer Art Wiederauferstehung des Gottes Dionysos durch Verlust der Gliedmassen wieder zu einem Baby die Rede ist, und Likniten, und einem "Gerät" das "liknon" hiess und einerseits als Wiege für Babys diente und andererseits um bei Getreide Spreu vom Getreide zu trennen, also (Wieder-)geburt und Ackerbau vereint.

Muss auch noch mal in "Der Goldene Esel" nachlesen, da wird am Ende auch die Initiation in den Isis/Osiris Kult der Zeit (2. Jh. n. Chr., eine Art Neuschöpfung der alten ägyptischen Kulte) beschrieben wird, und am Anfang ist auch Theater, da spielt eine ganze Stadt dem Ankömmling etwas vor, legt ihn rein. (April, April?)

Mehr Infos, weniger Klarheit? Bin so müde...
Titel: Re: german wings absturz
Datum: Fr 27. März 2015 22:15 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1427359225 (Antwort #186)
Ich sehe es soweit am Ehesten so, wenn nicht noch andere Dinge hervorkommen: Sein ganzes Leben war fast nur auf ein Ziel ausgerichtet, eine Erlösung (n.K Ende l), das Fliegen, vielleicht sogar spezifisch als Linienpilot der auch Menschen sicher von A nach B befördert. Als man ihm das nahm, als man ihn medizinisch/psychiatrisch als nicht fähig dazu beurteilte, dachte er zu sich selbst - Auge um Auge, Zahn um Zahn, hJ Thema - dann zeige ich euch die Konsequenz davon (vielleicht auch noch viel Ij dabei) und gebe euch was ihr mir vorwerft, dass ich nicht fähig bin für den Beruf, und dann macht er ganz genau nach einer eigenen Checkliste, nach einem eigenen Plan, das, um gleichzeitig zu beweisen, dass er sich auch in der extremsten Situation noch ganz kontrolliert und rational verhalten kann, wie auch sein Atem bewies.

In sich konsequent. Aber was hatten die anderen im Flugzeug damit zu tun?

nichts.
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Fr 27. März 2015 23:02 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #284)
Etwas Theater, zwar aus einer Prosageschichte von Friedrich Dürrenmatt, "Das Sterben der Pythia", aber doch viel mehr wie Theater.

Spielt um das Orakel von Delphi herum und Oedipus und die Sphinx und so, aber anders als sonst, zum Beispiel erschlägt, glaube ich, Oedipus in der Geschichte mehrere Leute, die alle mit seiner Mutter geschlafen hatten, also alle sein Vater hätten sein können, oder auch nicht. Und die Sphinx ist eine "normale" Frau, die Löwinnen bändigt (50?) und am Ende doch von ihnen zerrissen und verschlungen wurde. Sie ist auch diejenige, die in all den Intrigen und politisch motivierten Orakelsprüchen der Geschichte den grössten Überblick hat und am Ende ist auch überhaupt nicht klar (zumindest mir) ob sie alle ihre Geheimnisse verrät und ob/wo sie die Wahrheit sagt. Also für mich sehr stark eine Figur wie Artemis/Hekate.

Tiresias und weiss-nicht-mehr-mehr-wer noch besuchen sie in der Unterwelt oder so, Ausschnitt:

Die Alte blickte zum offenen Hauptportal. Das Rechteck schimmerte hell durch den roten Dampf, eine violette Fläche, die sich verbreiterte, auf der ein undeutlicher Knäuel erschien, der schärfer, gelb, schliesslich zu Löwinnen wurde, die einen Fleischklumpen zerrissen; dann würgten die Löwinnen das Verschlungene wieder heraus, ihren Tatzen entwand sich ein menschlicher Leib, Stofffetzen wuchsen zusammen, die Löwinnen wichen zurück, und im Portal stand eine Frau im weissen Gewand einer Priesterin.
  "Ich hätte nie Löwinnen zähmen sollen", sagte sie.
  "Es tut mir leid", sagte Tiresias, "dein Ende war wirklich schrecklich."
  "Sah nur so aus", begütigte die Sphinx, "man ärgert sich so, dass man gar nichts spürt. [...]"

Wie Dionysos aus der Zerstückelung wiedergeboren.

Interessant auch, dass die Szene quasi in einem (mystischen) Rechteck spielt, zumindest die Verwandlung...

Limerick mit einem Tiger (Limericks sind immer in 5 Zeilen, also 5. Element, Verwandlung, ja, das könnte ein Schlüssel hierzu sein ... Löwe ist auch das 5. Sternzeichen, und natürlich wie weiter oben ausgeführt ist das 5. Element nahe beim Mond):

   There was a young lady of Riga,
   Who smiled when she rode on a tiger.
   They came back from the ride
   With the lady inside,
   And the smile on the face of the tiger.


Ja, poetisches Gedächtnis hilft schon

Alain

PS: Aus Wikipedia zu Dionsyoskult, Dionysos auf einem Panther/Leoparden:

Titel: Re: Totale Sonnenfinsternis 20.März 2015
Datum: Sa 28. März 2015 06:36 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1418838563 (Antwort #194)
@novali: Ich kann dazu dann schon mal etwas sagen, aber nicht hier und jetzt, siehe Beitrag im Mondfaden denn ich gleich posten werde...
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Sa 28. März 2015 06:45 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #285)
Ein Martini in den Pfützen

Der Ausdruck "Ein Martini in den Pfützen" erschien mir diese Nacht im Traum, wo ich auch nicht so gut geschlafen hatte (wenn auch nicht aufgewacht), in Zusammenhang mit Theater, und irgendwie noch mit der Assoziation mit "Trenches", also Schützengräben, ich glaube ein Bild war noch die Bühne und gleich unten der Orchestergraben.

Den Ausdruck scheint es so überhaupt nicht zu geben, mindestens Google kennt ihn nicht.

Ich münze das als Spiegel von mir und auch zu Mond und Theater, vielleicht nicht nur, aber da sollen sich andere gefälligst selbst spiegeln.

(gelöscht von mir)
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Sa 28. März 2015 17:10 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #287)
(gelöscht von mir)
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Sa 28. März 2015 17:15 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #288)
(gelöscht von mir)
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Sa 28. März 2015 17:31 MEZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #289)
(gelöscht von mir)
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mi 01. April 2015 00:02 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #294)
Zitat von Christian (So 29. März 2015 08:53 MESZ):
Er ist schon wieder Ex-Mitglied? Scheint so, als wäre seine 7. Inkarnation doch nicht so der Bringer gewesen...

Aber mal im Ernst, diese Mischung aus Fische und Widder Qualitäten - ständige Flucht, Verschwinden und wieder neu anmelden - nervt zunehmend...zumal man seine teilweise recht gehaltvollen Beiträge später mal nicht mehr so einfach in den Tiefen des Forum-Archivs finden wird...

Na ja...kommt bestimmt bald die 8. Inkarnation...


Ja, ja, dumm geboren und nichts dazugelernt

Vor zwei Minuten habe ich doch glatt einer Eingebung folgend im Schloss in Prag angerufen und sie um eine vollständige Liste aller Kunstschätze, Geheimnisse und sonstigen Besonderheiten gebeten, die dort lagern.

Da ja kurz nach Mitternacht ist, also schon nicht mehr März, war eigentlich nicht zu erwarten, dass ich aus Prag schon Post hätte, aber bei Prag weiss man ja nie, also ging ich doch schnell mal raus um zu schauen, und tatsächlich fand ich folgende Liste im Briefkasten:

   - Spigel
   -  Löffell
   - Artemischo[Blatt abgerissen]

Gut, die Post war nicht wirklich im Briefkasten sondern am Boden davor - der Postbote hatte sie wohl aus Versehen fallengelassen, vielleicht war er verliebt und eine Elster hatte ihn abgelenkt - und es war auch ein relativ kleines Stück Papier, wohl eine Postkarte, auch wenn keine Briefmarke drauf war und auch nichts auf der anderen Seite abgebildet, und etwas klebte das Papier auch und roch süsslich, aber das sind wohl die Gepflogenheiten im fernen Prag, das hatte sicher seine Ordnung.

Zitat von novali (So 29. März 2015 04:43 MESZ):
Artemis (die geheime surreale Welt des Mondes) - guter Titel finde ich, würde mich reizen zu lesen , auch wenn ich nicht wüsste, dass es von dir stammt. Auch der Aufbau ist interessant, und die Idee mit den 5 leer Seiten für die Kommentare der Leser, aus denen dann eventuell ein neues Buch entsteht originell. Das müsste doch in ein paar Monaten zu schaffen sein, zumal die ersten 50 Doppelseiten so wenig Text haben werden. Denk an Kafka, der war ja auch tagsüber in seiner Kanzlei und hat dann erst nachtsgeschrieben.. .


Ja, klar Im Vertrauen, mein Plan ist wie folgt: Ich miete mir 50 Inder und lasse jeden 50 Tage etwas zeichnen und schreiben, und lasse jeweils die auspeitschen wo es mir nicht gefällt was sie produzieren und die wo es mir gefällt erst recht damit sie sich noch mehr Mühe geben. Und natürlich müssen sie alle Tigerkostüme tragen.

Selber machen? Ein Leben lang Zeit lassen? "Gut Ding will Weile haben"? Aber doch nicht im Wassermannzeitalter!

Na ja, die 5 leeren Seiten hab ich schon, aber die streiche ich glaube ich wieder, die kosten nur...

Alain

PS: Welcher Monat ist jetzt schon wieder, ich vergesse es widder und welser? Heute ist der erste ... ?
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mi 01. April 2015 00:02 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #295)
(ent-gelöscht)

Ein Martini in den Pfützen

Der Ausdruck "Ein Martini in den Pfützen" erschien mir diese Nacht im Traum, wo ich auch nicht so gut geschlafen hatte (wenn auch nicht aufgewacht), in Zusammenhang mit Theater, und irgendwie noch mit der Assoziation mit "Trenches", also Schützengräben, ich glaube ein Bild war noch die Bühne und gleich unten der Orchestergraben.

Den Ausdruck scheint es so überhaupt nicht zu geben, mindestens Google kennt ihn nicht.

Ich münze das als Spiegel von mir und auch zu Mond und Theater, vielleicht nicht nur, aber da sollen sich andere gefälligst selbst spiegeln.

Meine Beiträge im Usenet früher und auch oft hier bei so aktuellen Dingen wie Andreas Kümmert oder der Flugzeugabstürzung sind oft ein "Martini in den Pfützen", etwas recht Spezielles, zwischen viel gewöhnlicheren Beiträgen, die oft eher vorhersehbar sind in Inhalt und Art.

Es gibt Ausnahmen, in allen Threads, aber verdichtet war das nur in zwei Fäden der Fall, der zum Mond (praktisch ausnahmslos) und der zum mystischen Rechteck, und ein bisschen noch beim Schwein.

Martini ist der lateinische Genitiv von Martinus, "dem Mars zugehörig". Der Martinstag ist am 11. November, also mit der Sonne in etwa auf meinem s.Mondknoten und meinem Neptun, also Mars/Pluto Herrscher ("Martini"), also eher etwas das ich doch lassen sollte so als Ziel, theatralisch mal nicht so ernst "Dampf ablassen" wohl schon OK (das passt auch zum Mond am MC im Widder (Mars) und zum n.Mondknoten im Stier), aber dann eher wie Jupiter/Zeus als sein stierhaft verbohrter Bruder Poseidon/Neptun der immer daran scheitert etwas das nicht so rational ist (Fische) mit seinen limitierten Anschauungen kontrollieren (beherrschen) zu wollen.

Ich wollte erst schreiben dass Poseidon "nie etwas auf die Reihe bekommt", aber das wäre zu unmittelbar sexistisch gewesen, wie ich hoffentlich im direkten Zusammenhang mit dem Mond illustrieren kann, das ist die schon erwähnte Sache mit den eher solar-männlichen "Lebensfäden" die gerichtet wachsen ("auf die Reihe kommen", wie geschriebene Sprache oder DNA-Fäden usw.) und aber eher passiv-rund-weiblich-lunar geführt, gebogen und zu Schicksalsfäden verwoben werden. (Poseidons Schicksal hängt da schon damit zusammen, er versucht etwas das nicht linear ist, zu linearisieren - aber da das Sextil zwischen Neptun in der Fischen momentan und im Steinbock bei Geburt des Co-Piloten (wie Neptun zweite Geige gegenüber Jupiter) ein Sextil war, kein Trigon, sehe ich keine Entschuldigung, Neptun ist wieder einmal selbsterwählt gescheitert.) Aber eben, ich will das wirklich so anschaulich wie möglich darlegen, in gezeichneten Bildern und in Worten, so dass es jede verstehen kann, vielleicht sogar einige "jeder", und losgelöst von aktuellen Ereignissen, so dass es vielen Menschen in der Zukunft etwas bringen kann.

Jedenfalls, für mich sind es nicht 50 Mauern, sondern nur diese eine hier, der Mondfaden, entweder ich kriege das auf die Reihe, also lasse die Dinge von den mondhaften Einflüssen wachsen zu etwas Besonderem, einem "Martini", anders wie Neptun, oder ich lasse es dann besser hier endgültig sein und versuche es anders, wohin ich mich dann auch verweben lasse. So in etwa jedes zweite Wochenende etwas Grösseres, und sonst schon "da" in diesem Faden, aber andere Fäden vielleicht wirklich nicht mal gross lesen. Der Merkur geht im Moment übrigens auf meinen Cheiron auf etwa 25° Fischen zu... Also am Ehesten in zwei Wochen wieder etwas, denn nächstes Wochenende bin ich in Berlin, per Flugzeug, hoffentlich...

Hier noch meine Beiträge um die SoFi und Flugzeuge und so der letzten Tage in anderen Fäden und diesem, sozusagen "als Martinis aus den Pfützen gehoben":

- SoFi #6
- Mondfaden #279
- german wings absturz #74
- german wings absturz #92
- german wings absturz #96
- german wings absturz #109
- german wings absturz #173
- german wings absturz #190

Hmn, jetzt wo ich die Liste zusammenstelle sehe ich gerade ein kleine Meise auf dem Fenstersims draussen...

Meine kleine Welt.

   Es ist nicht notwendig, daß du aus dem Hause gehst.
   Bleib bei deinem Tisch und horche.
   Horche nicht einmal, warte nur.
   Warte nicht einmal, sei völlig still und allein.
   Anbieten wird sich dir die Welt zur Entlarvung, sie kann nicht anders, verzückt wird sie sich vor dir winden.


   Kafka, Aphorismen (der Schluss vom letzten Aphorismus, Nummer 109),
   und natürlich wie immer um Theater und Mond gleichzeitig todernst und ein reiner Scherz von Kafka...


... und fast ein Limerick, immerhin 5 Sätze... Ein Limerick beginnt ja fast immer mit einer Ortsangabe... Hier "zu Hause". Ja, Kafka und so, unschlagbar die Präzision in den Symbolen. Wie die 50 Inder als Tiger, beim Theater ist es auch immer praktisch fehlerlos, ohne wohl dass jemand das wirklich bewusst täte...

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mi 01. April 2015 00:03 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #296)
(ent-gelöscht)

Bewusstsein/Mensch/Pilot/Waage

Nur eine Skizze...

Es sind vermutlich ein relativ kleiner Teil der Zellen eines Körpers der das direkt empfundenene Bewusstsein ausmacht, dieser Teil, dieser so einzig menschliche Teil der Psyche ist wie der Pilot, die anderen Körperzellen sind ihm mindestens kurzfristig hilflos ausgeliefert.

Zeus der die zwei Adler steigen liess, damit sie sich in Delphi in der Mitte treffen, ist ein Waage-Bild, in grösserem Zusammenhang in der zweiten Hälfte des Widderzeitalters eine Gegenbewegung gegen den Widder, also Waage, ähnlich wie die Renaissance eine Gegenbewegung in der zweiten Hälfte der Fischezeitalters war, also Jungfrau.

"Andreas", wie bei Kümmert oder Lubitz, hängt soweit ich verstehe etymologisch mehr oder weniger nahe mit Mann/Mensch zusammen. Die Waage, die neueste Erfindung im Sternkreis der Artemis kann durch Vernunft geplant Dinge tun, die andere in der Masse so nicht erwarten.

Ich stimme nicht ganz zu, dass die Menschheit nichts dazulernt, Millionen von Toten in den 2 Weltkriegen im Vergleich zu ein paar Tausend bei 9/11 oder 149 jetzt (1+49 = 50?) aber durch die Medien "vervielfacht" in der symbolischen Wirkung, ist doch schon ein gewisser Fortschritt, aber natürlich nur aus weiter Ferne (Waage/vernünftig) gesehen, nicht wenn man sich identifiziert/einfühlt und schon gar nicht wenn man direkt betroffen ist. Und es gibt ja neben der grossen Medienaufmerksamkeit noch viel grössere Ungerechtigkeiten und Massaker, wo viel mehr Leute betroffen sind.

Der n.Mondknoten in der Waage, Sedna/Venus Waage/Stier und der Mond knapp hinter Sedna im Stier dieses Jahr, muss das doch mal ganz genau ausführen, ein andermal.

Karthago sah ich immer als ein Übrigbleibsel aus dem Stierzeitalter, der Hannibal der mit so viel Wucht geradlinig und doch am Ende ziellost vorwärtspreschte über die Alpen und wild durch Italien (siehe Karte unten), Barcelona/Spanien und Stierkämpfe, und beim Flug, siehe auch unten die Fluglinie die nicht weit von Turin/Torino ("Stierlein") endet, und sie ist schon auch gebogen wie die Mondsichel oder vielleicht mehr wie die Sonnensichel bei der Sonnenfinsternis, die Sonnenbarke (Barke - Barcelona) der alten Ägypter kommt mir da in den Sinn, auch "Blitz" passt nicht so schlecht.

Ich habe gerade noch spontan in der Stadt ein Theaterticket gekauft, "Iphigenie auf Tauris" (wieder ein Stier), von Goethe, hier ein Ausschnitt aus dem Text dazu:

«Iphigenie auf Tauris» greift auf die finsterste aller Familiengeschichten zurück, die Atriden-Sage um den Feldherrn Agamemnon, der nach der Heimkehr von Troja von seiner Frau Klytämnestra getötet, dann von seinem Sohn Orest gerächt wird, welcher jetzt schuldig des Muttermords wahnsinnig durch die Welt irrt. Goethe schreibt ein Stück gegen den Krieg. Gleichzeitig rekrutiert er als zuständiger Weimarer Kriegsminister Truppen für den König von Preußen. «Landeskinder» werden von ihm in den Tod geschickt. Persönliche Probleme sind drängend und unlösbar. Goethe jedoch feilt an den Versen und der Sprache. Die Widersprüche schärfen das Denken. Offenbar ist er auf der Suche nach einem Ausweg. Einer Fluchtlinie. Nur Barbaren handeln am Ende wahrhaft menschlich. Die «Iphigenie» findet ihre Lösung für drohende Konflikte, die bis heute gültigen Argumente. Aber die vollendete Form des Dramas ist eine dünne Haut. Darunter bebt es, die Scharniere knirschen. Die Barbarei, gegen die das Stück anschreibt, lässt sich nicht austilgen. «Verteufelt human» nannte Goethe später selbst sein Werk.

Alain



Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mi 01. April 2015 00:03 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #297)
(ent-gelöscht)

Zitat von novali (Sa 28. März 2015 16:30 MEZ):
"Ohne aus der Tür zu gehen,
kennt man die Welt.
Ohne aus dem Fenster zu schauen,
sieht man den SINN des Himmels.
Je weiter einer hinausgeht,
desto geringer wird sein Wissen.

..."

Laotse TAO TE KING (47)

Hat Kafka das TAO TE KING gelesen?




Die Übersetzung von Richard Wilhelm ist 1910 veröffentlicht, die Aphorismen von 1917, ich bin mir fast sicher dass er das kannte, schon weil eben Prag/Artemis/Avantgarde. Historisch weiss ich's nicht und zu faul um jetzt zu googlen...

Nachtrag: Gustav Janouch erwähnt das in "Gespräche mit Kafka", zumindest in einer englischen Ausgabe online, in meiner deutschen Ausgabe fehlt das, scheint weggekürzt zu sein, zudem ist nicht klar wie genau das Buch von Janouch historisch korrekt ist. Passt dazu, klar hatte er das gekannt, aber beweisen...

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mi 01. April 2015 00:03 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #298)
Buch - Artemis (die geheime, surreale Welt des Mondes)

Eine Idee die ich schon vor etwa 3 Jahren hatte, war das Buch etwa in folgende Abschnitte einzuteilen:  

1. Einführung ein bisschen wie ein Kinderbuch, mit mehreren Doppelseiten mit je auf der einen Seite einer Illustration und auf der anderen Seite ganz wenig Text zur Erklärung. Seit ca. Januar plane ich 50 solche Doppelseiten zu machen. Diese 50 Themen wären dann nicht wirklich "in einer Reihe", sondern weitgehend gleichberechtigt "im Kreis", eher assoziativ als kausal-logisch verbunden. Natürlich gäbe es schon ein paar Illustrationen die eher am Anfang wären, wie rund und drehen/periodisch, spiegeln, die Farben weiss-rot-schwarz, usw. Und die Illustrationen wären auch mit verschiedenen Techniken, wenn auch nicht ganz künstlerisch frei, da sie doch etwas ein bisschen fassen sollen. (Auf deutsch, wie das meiste sonst im Buch, da ich das doch noch am Besten kann.)

2. Kunst. Verschiedene Texte von mir, auf deutsch plus ein paar auf englisch und französisch, ..., und Bilder von mir.

3. Die Welt, alle möglichen Referenzen auf Dinge in der Welt die "mondhaft" sind, viel aus der Kunst, aber auch aus anderen Bereichen des Lebens.

4. Anhänge: Eher konkrete Hypothesen, zu Astrologie und so, z.B. etwa so wie auf meiner Website

5. Das 5. Element (die Idee ist neu, von heute): Etwa 5 leere Seiten wo jeder Leser und jede Leserin wenn sie möchte etwas eigenes aus dem gelesenen und ihrer Erfahrung heraus schaffen möchte. (Und falls das viele dann tun, vielleicht mal ein Buch mit diesen Seiten, ausgewählt vielleicht auch von Lesern, aber ich weiss nicht ob mein Buch viele Leute lesen werden.)

Und Teile während dem Schreiben vielleicht schon hier zeigen und fragen ob es verständlich ist...

Alain

PS 31.03.2015: ich verspreche nichts...
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mi 01. April 2015 00:04 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #299)
Sedna

Der Flugzeugabsturz trieft vor Sedna Symbolik (und diese hat auch starke Bezüge zum Mond), finde ich wenigstens, wie folgt.

Die eindrücklichste Szene in der Mythologie der Sedna ist wohl die wo sie versucht sich am Boot des Vaters festzuhalten, ihr aber der Vater mit einem Messer die Finger abschneidet, aus denen dann Tiere wie Robben entstehen und sie zum Meeresgrund sinkt.

Finger spielten eine wichtige Rolle beim Ereignis letzte Woche:


Der extreme Minimalismus der vermutlichen Tat erscheint "arktisch" wie die Welt der Sedna. In der Arktis muss man seine Mittel minimal einsetzen und darf seine Finger nicht lange ungeschützt draussen lassen, sonst muss man sie je nachdem wenn sie festgefroren oder ganz erfroren sind wirklich abschneiden.

Sedna ist momentan auf etwa 24° Stier und einige Symbole führen zu urtümlich-archaischen Stierthemen, wobei auch Boot und Vater relativ prominent auftauchen:


Im Bezug zu Sedna als postulierter (Mit-)Herrscherin der Waage vorerst mal nur ein paar wenige Stichworte:

Technik, Fliegen, Ignorieren von Befindlichkeiten und realen Mängeln aufgrund zurechtgelegter Prinzipien, ein Plan, unmenschliche minimale Härte wie der Auflagepunkt des Waagebalkens (erhöhter Saturn), Geld, Instrument und Instrumentierung. (Vergleichen z.B. mit Putin/Krim, EU/Griechenland, sonst aktuellen Dingen in der Welt heute?)

Wo ist der Bezug zum Mond?

Da ist sicher mal die Assoziation "arktisch" - Pole/Erdachse - Spindel der Notwendigkeit, aber noch mehr, was ich auch lieber wirklich sorgfältig entfalten möchte.

Am Ende geht es glaube ich Artemis darum, in Zukunft Greueltaten wie in den Weltkriegen etc. in Zukunft eher zu verhindern.

Das zuvor waren noch die vier gelöschten Beiträge aus Woche 13 (auch daher etwas heavy)

Schöne Ostern! Auch wenn ihr jetzt vielleicht eine Ahnung bekommen habt wie dieses Fest in archaischeren Zeiten ausgesehen haben könnte...

Alain

PS: Eine "Sammlung meiner Werke" hier mit Links in alle Beiträge rein könnte ich ja vielleicht doch mal erstellen und auf meine Website stellen, vielleicht noch vor Weihnachten...

PPS: Und wau, war die 7. Inkarnation der Bringer, geil, geil, geil...
Titel: Re: Welche Musik bringt Eure Sonne auf Trab?
Datum: Mi 01. April 2015 15:02 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1388532503 (Antwort #875)
Anti Depression Video (America's Funniest Home Videos)

https://www.youtube.com/watch?v=dcP2mdnYbcw



Titel: Re: es ist ein Màdchen
Datum: Mi 01. April 2015 15:04 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1427888118 (Antwort #1)
Schön

(könnte fast meine Zwillingsschwester sein... )
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mi 01. April 2015 15:18 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #302)
Was mit auf den ersten Blick auffällt bei Ludwig Koenig, ist der n.Mondknoten am Anfang vom Stellium bei Andreas Lubitz gegen Ende Schütze, siehe german wings absturz #74 (galaktisches Zentrum etc.), auf den zweiten Blick der "Neumond" (je nach Geburtszeit verschieden genau) in der Synastrie zwischen den Beiden im Skorpion.

PS: Der Eintritt von Sedna in den Widder war nominell etwa im Jahre 1866 (siehe Mini-Ephemeris für Sedna im Beitrag #36 hier), also müsste Ludwig Koenig Sedna Ende Fische, recht genau auf dem Neumond zur Sonnenfinsternis gehabt haben.

(Aber das lässt sich vermutlich für einige Schulgründer ähnlich sagen...)
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mi 01. April 2015 23:10 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #303)
Schicksal

Es leuchtet mir auch nicht ein", sagte er, "daß von allen Geschöpfen nur die Menschen von den Konstellationen der Gestirne beeinflußt werden sollen. Die Kräfte werden doch die Tiere nicht einfach auslassen. Was geschieht aber, wenn ein bestimmter Mensch etwa ein Wassermann ist, aber einen Floh hat, der ein Stier ist, und in einem Fluß ertrinkt? Der Floh ertrinkt dann vielleicht mit ihm, obwohl er eine sehrgünstige Konstellation haben mag. Das gefällt mir nicht."
Bertold Brecht, Geschichten vom Herrn Keuner


Vom Handy in Berlin.

Sinnlich und Sinn, Liebe und Leben (live/love), Seele, (Mit-)Gefühl, alles verwandte Begriffe die mehr oder weniger mit "Lebensenergie" zusammenhängen und damit dass unbewusst - in meiner mondhaften Vermutung - die "Lebensenergie" aller Menschen gefühlsmässig verbunden ist, bzw. aus dem gleichen Grund wuchs wie alles Leben, inkl. aller Lebewesen. (vgl. einige Beiträge weiter oben)

Schicksal wäre die Folge von unbewussten Wünschen und Gedanken dieses Verbundes.

Astrologie wäre ein Teil davon, teilweise spezifisch menschlich da von Menschen geschaffen und laufend verändert, teilweise aber auch universell, da es die Zyklen im Himmel und im Leben spiegelt.

Ein bisschen wie Verkehrsregeln, die gab es ja nicht vor den Autos, und doch spiegeln Verkehrsregeln auch universelle Gesetze ein bisschen.

Für den Floh bei Herrn Keuner, heisst das, da er kein Mensch ist und wenig mit Menschen zu tun hat und viel kleiner ist, dass sein Horoskop weniger Gewicht hat. Wäre er die Hauptattraktion in einem Fernseh-Flohzirkus gewesen, der "kleine Gonzalez", dann hätte es wohl mehr Gewicht gehabt.

Es gäbe nicht nur einen unbewussten Verbund, sondern verschiedene auf verschiedenen Stufen, wie Indiviuum, Familie, Umfeld, Stadt, Land, Firma, Verein, Astroforum, usw.

Gerechtigkeit wäre eher skorpionisch nicht in jeden Einzelfall pedantisch genau, sondern je nachdem dann z. B. bei Nachkommen abgegolten, cf. Liz Greene in "Schicksal und Astrologie". Und je nachdem auch nicht. Und ja, ein kollektiv eindrückliches symbolisches Ereignis könnte da schon stärker sein als einzelne Schicksale.

Kann auch eher ein kollektiver Affekt sein als etwas geplantes, wie wenn ein Mensch mit der Faust in eine Wand haut oder sich betrinkt, da sterben ein paar Körperzellen, und doch kann das für den ganzen Menschen sinnvoll oder notwendig sein.

Ich hoffe, die Idee war so einigermmassen verständlich, und sicher ein sehr heikles Thema.

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Do 02. April 2015 07:24 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #306)
Zitat von novali (Do 02. April 2015 05:22 MESZ):
Zitat Alain "...Schicksal wäre die Folge von unbewussten Wünschen und Gedanken dieses Verbundes...sprichst du mit "dieses Verbundes" das persönliche Unbewusste an (Jung) im Gegensatz zum "kollektiven Unbewussten" (ebf. Jung)?


Nein, so schade

Ganz grob ist das die Idee:

unbewusst ~ kollektiv/transpersonal ~ Mond

bewusst ~ individuell/persöhnlich ~ Sonne

Wobei aber das transpersonale teilweise auch nur "Simulation" oder "Einbildung" sein kann.

Beispiel Mutterliebe, gibt es eine echte Verbindung zwischen einer Mutter und ihrem Kind oder ist das nur eine Illusion die Mutter und Kind in ihren Köpfen haben?

Wenn man die zwei trennt, wäre ja jede physische Ursache für Liebe weg, sie sehen, hören, riechen sich nicht mehr. Spätesten nachdem sie sich waschen und die Kleider wechseln.

Ist also Liebe, sind also Gefühle, nur lokale/individuelle Illusionen und keine echten Verbindungen?

Es könnte ja jede und jeder von andreren Menschen einfach nur Eindrücke sammeln - die zyklischen Periodizitäten im Handeln des Anderen - und daraus ähnlich wie in der Astrologie vorhersagen was der Andere in Zukuft wohl tun würde, und dann das verwecheln mit einer tatsächlichen Verbindung.

Meiner Meinung nach stimmt vermutlich beides.

Klar wird viel lokal gemacht, das Hirn ist generell als ein Spiegel der Umwelt gebaut, aber ich glaube schon, dass es echte Verbindungen auch gibt, selbst wenn oder sogar auch weil Artemis sie geschickt vom Nachweis durch die Naturwissenschaften schützt.

Und diese Verbindungen, meist egal ob "echt transpersonal" oder "individuell simuliert", beeinflussen wie sich ein Mensch fühlt wenn er A oder B tut oder nur schon denkt.

So ist es auch mit der Astrologie, bei gleicher Ausgangslage wird es wohl einem Zwilling mehr Freude machen jemanden zu fragen oder etwas dazu zu lesen als einige andere Sternzeichen.

Aus diesen emotionalen Feedback entsteht dann Schicksal, individuelles und kollektives.

Das ganze System gerade mit der Astrologie dient Artemis auch dazu ihren Zoo von Menschen irgendwie zu besserem zu leiten, finde ich.

Oder man kann es auch als evolytionär angepasst sehen:

Bei jeder Herausforderung an die Menschen, werden durch die verschiedenen Horoskope viele verschiedene Wege ausprobiert damit umzugehen. Und im Jahresverlauf der Sternzeichen ist vieles noch angepasst an ein landwirtschaftliches Leben, z.B. Jungfrau, der es Freude machen sollte die Ernte einzubringen und dann die Waage, die freudig mit der Ernte Handel treibt, um die Vorräte für den Winter auszugleichen.

So in etwa entstünde Schicksal, so ca. wie Jung glaube ich etwa sagte "gerne tun was ich tun muss", eben da die kollektiven Wünsche (die Anderen) beeinflussen was man gerne tut.

@novali: ich wünschte mir ein bisschen weniger besitzergreifung

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Do 02. April 2015 23:55 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #307)
Nochmals etwas zu Sedna und dem Germanwings Absturz:

Beiliegend ein Horoskop für den vermuteten ungefähren Moment wo Andreas Lubitz am Absturztag aufwachte.

Die Idee dahinter ist, dass wie der Moment und Ort seiner Geburt sein Lebensschicksal bestimmt, auch der Moment und Ort seines Erwachens an einem Tag einigen Einfluss auf das Tagesschicksal haben kann.

Also das Grundprinzip der Astrologie angewandt auf eine analoge ganz leicht andere Weise.

Bekannt ist, dass dasselbe Flugzeug um 06:48 von Düsseldorf gestartet war, Richtung Barcelona, von wo es dann um 10:01 für den Absturzflug wieder startete.

Ich vermute stark A.L. war schon beim Hinflug Copilot und nahm mal an er hätte den Wecker auf 05:00 gestellt und übernachtete grob in Düsseldorf - alles nicht verifiziert aber voraussichtlich nicht allzu falsch, also mindesten ein sehr ähnliches Horoskop wie tatsächlich. (Trotzdem wären genaue Daten natürlich sehr interessant.)

Sedna ist nicht eingezeichnet (immer noch vom Handy in Berlin), aber wäre auf 24 Grad Stier, konjunkt zum Mond, genauso wie am Sylvester Mitteleuropäischer Zeit, also dem Jahresanfang 2015 (im römisch-gregorianischen Kalender).

MC im Schützen, konjunkt t.Saturn und/oder seinem Stellium im Schützen weiter gegen Ende vom Schützen.

Grosses 1. Haus mit Neptun, Merkur, Cheiron und Sonne. Jupiter im Löwen am DC.

Aber die Mond-Sedna Konjunktion wie am Neujahr 2015 scheint mir schon ein sehr starkes Element dabei zu sein...

Alain




Titel: Re: german wings absturz
Datum: Fr 03. April 2015 23:52 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1427359225 (Antwort #554)
Hätte es vielleicht eine Möglichkeit gegeben A.L. zu stoppen wenn man seine Eltern per Telefon erreicht hätte und zu ihm hätte reden lassen können, derart, dass er sich dem nicht hätte entziehen können? (Mechanisch durch die Türe war ja kein Durchkommen, das Ganze war mechanisch perfid genau geplant.)

Wohl schwer astrologisch zu beurteilen ohne Geburtszeit (MC als Wunsch von Mutter oder Vater z.B.), aber wenn das von ihm her tatsächlich stark ein Pluto/Skorpion Thema war: Skorpion ist ja ein Wasserzeichen, bei aller Fixiertheit mûsste dann doch ein gefühlsmässiger Hebel/Zugang existieren?

Oder hatte er sich schon so total emotional isoliert (schon fast eine Bedingung bei etwas das Selbstmord beinhaltet - ausser es würde anderen damit das Leben retten, was hier ja nicht der Fall war), dass auch so kein Zugang mehr war?

Ich frage das natürlich auch um vielleicht eine Idee zu bekommen wie man eventuellen Nachahmern ausser mit Prävention beikommen könnte...

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Sa 04. April 2015 07:32 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #312)
Zitat von anna. (Fr 03. April 2015 11:05 MESZ):
Im Rahmen deiner Apollo- Dionysus- Ueberlegungen hatte ich auch mal diese Asteroiden eingestellt neben Artemis und Sedna.
Gestern ist mir dabei aufgefallen, dass Andreas Lubitz diese beiden zusammenstehen hat.
Und sie fallen im Partnervergleich auch mit dem Neptun-Jupiter des Ludwig Koenig zusammen..
..ein anderer Weg zur Filioquefrage? Dieses Vater und Sohn Thema?

Das ist auch im GSP Mars-Venus praesent, worauf der Absturzmars sitzt.


Ich sehe da via Filioque-Zusatz (was ich gar nicht kannte), ansatzweise schon tiefer, aber solange ich es nicht "irgendwie einigermassen rund" beschreiben kann, möchte ich im Moment nicht mehr so viel sagen. Ganz grob (ohne Ausführungen) ein paar Stichworte: Widder-/Fischezeitalter, Dreieinigkeit Mutter/Sohn/Vater, Sagrada Familia Barcelona, Kardinal König(?), letzter Papst, Ende des Fischezeitalters.

Lieber am Sonntag oder Montag etwas synthetischeres zu den Themen der Zeit, mit auch Bezügen zum Crash und zu Seele, um einen Theaterbesuch hier in Berlin herum, so mondhaft verdichtet und poetischer hilft das in meinem Gefühl mehr um das Ganze "seelisch zu verstehen".

@Roman: Und auch noch was zu Mond- und Sonnenfinsternissen...

Hier nochmals ein Link zu einem Video dass ich im Musikthread gepostet hatte:

    Anti Depression Video (America's Funniest Home Videos)



Ich wäre dafür solche Videos in die Checkliste vor jedem Flug aufzunehmen, damit sich jeder Pilot und Co-Pilot und sonst alle an Bord wieder mal erinnern dass Glück und Leben eigentlich doch nicht so kompliziert und schwer sind.

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Sa 04. April 2015 16:34 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #314)
Zitat von fünftes Element (Sa 04. April 2015 11:45 MESZ):

Quote:

@novali: ich wünschte mir ein bisschen weniger besitzergreifung


Hallo Alain ,

mir scheint das du da was missverstanden hast - und ja jetzt wird DEIN Thread auf jeden Fall ohne Novali weitergehen....da Sie nicht mehr hier ist...falls es dir noch nicht aufgefallen sein sollte

Frohe Ostern !

Antonia


Hallo Antonia,

Es gibt leider keinen guten Weg jemandem einen Korb zu geben. Ich habe lange gezögert und gehofft sie würde es selber merken wenn ich es weniger direkt sage (nicht öffentlich, mehr als einmal). Und ich habe ja nur geschrieben was ich mir wünschte, und nur "ein bisschen". Aber eben, Korb ist Korb. Und ja, das mit dem Mondfaden hier scheint immer sinnloser, will nicht gegen etwas anschwimmen. Was ich schreibe scheint größtenteils nur zu verletzen oder unverständlich zu sein. Was ich zum Beispiel im Januar zu Seele schrieb auf eine ganz ähnliche Frage von novali hin, ist wieder völlig vergessen. Wäre wohl den meisten Beteiligten inkl. mir am Liebsten das sein zu lassen und jeder/jede diesbezüglich seiner/ihrer Wege zu gehen. Astrologie macht mich wie ich ja schon sagte nicht glücklich, also wieso mich quälen für etwas das hier meisten nur irritiert oder amüsiert oder so. Ich würde mich freuen es sein zu lassen. Wenn du novali etwas schreiben möchtest, sie hatte mich via Facebook kontaktiert, sobald ich wieder Zuhause bin am So oder Mo könnte ich dir die Kontaktinfos geben. Und es könnte (wenigstens nach meinem Kenntnisstand) auch so sein, dass sie vielleicht einfach nur eine virtuelle "Reinkarnation" vorhat, "Tod" zu Karfreitag (Kreuzigung) und Wiedergeburt wann immer das war in der Bibel.

Ich danke jedenfalls Allen für den Feedback und fürs Mitlesen und ggf. Mitleiden mit den Themen.

Schöne Ostern usw.,

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: So 05. April 2015 12:24 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #315)
Hallo Antonia,

Novali hat mir noch geschrieben (fb), klang für mich nicht dramatisch.

Aber was am Ende Theater war und was Wirklichkeit hier, wer weiss...

Alles Gute allen hier!

Mit dem Neumond Ende Fische kann man(n) im Moment fast unmöglich etwas richtig machen bis zum nächsten Neumond, aber natürlich gibt es verschiedene Abstufungen von "falsch" - von A320 bis fast nichts tun...

Alain

Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Sa 11. April 2015 00:37 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #320)
@Antonia: Ich wollte gerade den Beitrag, der dich wohl vor allem störte (#314) für dich löschen, aber geht nicht mehr, geht anscheinend nur ein paar Tage lang, und ich war praktisch die ganze Woche mit Grippe zu Hause. Von mir her kein Veto den Inhalt von #314 zu löschen, aber Adminstratoren deswegen zu belangen fände ich persöhnlich jetzt doch übertrieben, aber kein Veto meinerseits falls es der ausdrückliche Wunsch von Novali wäre - wenn es etwas braucht von meiner Seite, ich bin ja erreichbar via PN oder der Email auf meiner Website.

Rideau

Der Vorhang ist ja gefallen, wie einigen vielleicht aufgefallen war (#315).

Die eigentliche Vorstellung zum Mond wäre damit vorbei von meiner Seite, wenn auch nur sehr wenig geplant war (die ersten 3 Beiträge entstanden spontan in 2 Stunden an dem Tag wo ich sie hierherstellte und eigentlich hatte ich da nicht vor noch mehr zu schreiben als nur das) - ich hätte nicht gedacht dass sich einigermassen eine Dichte erhalten liesse für mehrere Monate, wenn auch der "Schluss" schon etwas seltsam war.

... was jedoch nicht heissen muss, dass nichts mehr gesagt werden kann oder soll, nur die Vorgabe der künstlerischen Dichte ist jetzt zeitlich entspannter von meiner Seite her...

Meinerseits sind noch zwei Dinge mehr anders: Weniger erlesene Beispiele aus Kunst und so (es hat einen Grund wieso die nicht so breit bekannt sind, Artemis schützt sie, liebt den Schatten, selber suchen!) und wenn ich es irgendwie einrichten kann Astrologisches fast nur genau so weit wie es noch recht direkt mit dem Mond zu tun hat, denn die Anzahl möglicher Assoziationen steigt weiter davon weg sehr schnell astronomisch und ich bin nicht der Beste der sich dann da noch zurechtfindet, wenn auch nicht der Schlechteste, aber vielleicht oft der Unglücklichste dabei und verfilze mich gerne.

Ich hatte noch etwas zu Theater in Berlin und Mond und Flugzeugabsturz und Seele geschrieben, aber zu wenig schön, zu wenig besonders und zu viel für hier, also kürzer...

Seele

Die Seele ist in meiner Sicht stark verwandt mit Leben: Ein toter Körper enthält kein Leben mehr und die Seele verschwindet dann auch, vielleicht nicht ganz sofort.

Wenn ich irgendwo hin fliege, so fühle ich mich schon mindestens einen Tag zuvor Zuhause nicht mehr ganz "da" und es braucht mindestens einen Tag nach der Ankunft bis ich mich dort wieder "da" fühle.

Die Seele ist unsterblich, wie Hekate. Aber ist sie auch ungeboren?

In der jüdischen Tradition gibt es Wiedergeburt nicht so direkt: Aus dem Guf, der Halle der Seelen im 7. Himmel, kommen alle Seelen und wenn sie aufgebraucht sind, dann erscheint der Messias.

Die Seele ist oft ein Vogel, konkret beim Guf werden Spatzen erwähnt, die bei den Griechen der Aphrodite/Venus gewidmet waren, da sie sich so eifrig weitervermehren.

Wenn auf etwas Irdisches mappen, dann vielleicht Luft/Waage, da so abstrakt unsichbar und Venus und Saturn(7)?

Aber das soll jetzt nicht abschliessend sein zu Seele und ein Teil wurde hier schon weiter oben gesagt...

Alain

PS: In Berlin hätte ich den Anfang des Theaters fast verpasst, ich lief in die falsche Richtung, da bellte mich ein mit einem Pärchen entgegenkommender Hund an - mich, wo doch sonst Hunde nie Angst vor mir haben - wie es sich herausstellte, "sagte" mir "Artemis" so, dass ich falsch lief, ich kehrte dann kurz darauf um und fand mit viel Zuversicht und wenig Wissen das Theater über 5 Ecken... aber was dann da genau lief, vielleicht schon wieder zu exklusiv um es einfach so zu erzählen und zum Teil recht düster österlich 2015, also vielleicht ein andermal...
Titel: Re: Merkur - superschnell
Datum: Sa 11. April 2015 10:06 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1427951752 (Antwort #8)
Zitat von wikimaus (Di 07. April 2015 16:51 MESZ):
soll man da besser kein Auto kaufen wenn der Merkur in die Verbrennung làuft auch wenn die anderen Transite gut
positiv sind? ist besser man wartet bis er vorbei gezogen ist?

brauch schnell eine Antwort


Ich bin natürlich viel zu spät dran, aber wenn es ein Auto mit Verbrennungsmotor ist (Benzin/Diesel nicht Elektro) spekulierte ich mal dass das gut passt...
Titel: Re: Erdbeben in Japan?
Datum: Sa 11. April 2015 14:53 MESZ
Bereich: Deutsch - Andere Richtungen der Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1428750979 (Antwort #3)
Zitat von Solstice (Sa 11. April 2015 13:16 MESZ):
Liebes Forum,

soeben habe ich gelesen, daß in Japan 150 Delfine gestrandet und verendet sind - zuletzt gab es so ein Ereignis im Jahr 2011 unmittelbar vor dem großen Fukushima-Erdbeben.
Gibt es astrologische Anzeichen, im Landeshoroskop von Japan oder mundan?

Herzliche Grüße aus Wien,

Solstice


Ja, ich glaube schon.

Poseideon/Neptun, der in der Antike als Gott für Erd- und Seebeben verantwortlich war, platzierte auch den Boten Delphinos zum Dank als Sternbild Delphin im Himmel. Die 150 evoziert zudem noch die Anzahl Menschen im forcierten A320 Absturz. Im Horoskop der Nachkriegsverfassung von Japan oben ist Neptun auf dem n.Mondknoten im Moment, zudem waren ja kürzlich Sonnen- und Mondfinsternisse (Sonne/Mond um Mondknoten herum), insgesamt alles eher Omen die für Erd-/Seebeben plus ev. Tsunamis sprechen und eines das für Japan spezifisch spricht.

Aber ob das wirklich so herauskommt, weiss nicht, würde aber vorsichtig sein in Japan, v.a. um die Küstenregion herum...  

Alain
Titel: Re: Erdbeben in Japan?
Datum: So 12. April 2015 23:19 MESZ
Bereich: Deutsch - Andere Richtungen der Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1428750979 (Antwort #10)
Laut diesem Artikel waren 6 Tage vor dem Erdbeben/Tsunami von 2011 50 Delphine derselben Art gestrandet gefunden worden (ganz genau "melon-headed whale" = Breitschnabeldelphin).

In etwa 6 Tagen wäre Neumond.

Aber ich hoffe auch, dass "verschreien" hilft.

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Sa 18. April 2015 20:59 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #321)
Schwarze Sonne

Noch kurz vor Neumond ein "Bild", auf das ich beim Lesen um die archaischen Ursprünge von Hekate und Dionysos und so gestossen bin:

    Wenn man noch gar keine Ahnung von Astronomie hat wie die Menschen zu Urzeiten, dann scheint die Erde am Morgen die Sonne zu gebären und am Abend wieder zu verschlucken.

Die Erde (plus Wasser) und der Himmel wurden vermutlich(?) vorerst mal mit einer "Mutter" identifiziert, das sind auch die 3 Elemente (Erde/Wasser/Luft) die Artemis mit Lebewesen bevölkern konnte bisher, nur in Feuer ist ihr das bisher nie gelungen (ausser mythologisch mit dem Salamander, der im Feuer leben können soll), das Feuer wäre die Sonne.

Das schwarze Theater in Prag, zum Beispiel, auch wenn wohl heute v.A. für Touristen, ist vielleicht einfach die Sonne bei Nacht unter der Erde.

Die Sonne war vermutlich(?) erst mal weiblich, eine Tochter der Mutter, daher auch die weiblichen Züge von Dionysos und auch die solaren, daher die Löwen auch um ihn herum oder um die Sphinx, auch bei Dürrenmatt in "Das Sterben der Pythia", ebenso auch bei Apollon ein paar eher weibliche Züge, daher Apollon und Dionysos im solaren Delphi, was ja soweit ich verstehe Vulva bedeutet (das Wort "Delphi"), also das was die Sonne, das Leben gebärt und was es wieder verschluckt.

Seltsamer Frühling soweit, erst vor ein paar Tagen hörte ich erstmals Leute hupen, sonst passiert das am Frühlingsanfang, irgendwie wohl wegen dem Neumond Ende Fische noch alles unter Wasser, aber mal schauen wie es jetzt wird, wenn es das nicht ist, ist es etwas näher in meinem Umfeld und würde dann Jahre dauern...

Egal, ich verstehe immer noch nicht so genau wieso 50, das was Robert Graves schreibt zu 50 Mondmonate = 4 Solarjahre scheint mir zu wenig genau zu stimmen um als "Ursache" zu gelten statt eher umgekehrt?

Alain

PS: Knapp verpasst, geschrieben noch das Meiste vor dem Neumond, gepostet erst kurz danach, und war übrigens nicht geplant, konnte mich einfach nicht daran setzen vorher, obwohl ich schon ein paarmal daran gedacht hatte...
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: So 19. April 2015 09:34 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #322)
Hathor und das rote Bier

Im Moment verliere ich mich ein wenig in den verschiedenen Quellen und den Göttinnen und ihren Assoziationen, und irgendwie passt es am Ende nicht zum Mond das bewusst "auf die Reihe" gebracht zu erzählen...

Zu den archaischen Ursprüngen der Hekate hat es viel Interessantes in folgendem Buch, mein vorheriger Beitrag war zu einem recht grossen Teil davon inspiriert:

    Hekate, Die dunkle Göttin in Geschichte & Gegenwart, Thomas Lautwein, Edition Roter Drache, 2009

Aber ich lese auch andere Sachen und habe noch nicht so ganz genau den Durchblick wieso oft Stier und Löwe, die Dreiheit als Artemis (Erde), Hekate (Unterwelt) und Semele (Himmel) oder eben als Erde/Wasser/Himmel, die 3 Gebiete die dann Pluto/Poseidon/Zeus übernahmen, Demeter, Hathor, Heqet, Hipta, Hepat, usw.

Stattdessen ein eher synthetischer und theatralisch dichterer Beitrag, basierend auf folgendem Blog Post auf Englisch von einer Neuseeländerin (kein Name gefunden):

    Hathor - Does that come in a stout?

Also der Spur nach "Hathor, kommt sie als dunkles Starkbier?"

Hathor ist die altägyptische Göttin die erst als Kuh und dann als Mensch mit Kuhkopf dargestellt wurde

     

Und sie war für das Bierbrauen zuständig, das mondhafte Gebräu (siehe #136), folgende Sage vom obigen Blog übersetzt:

"Nach der Sage begannen die Menschen den Sonnengott Ra zu kritisieren. Ra wollte Rache, daher sandte er das Auge von Ra, seine Tochte Hathor, in ihrere Form als die gewalttätige Löwengöttin Sekhmet, um die Menschheit zu bestrafen. Ihre Mission war es so viele wie möglich zu schlachten. Nach einer Weile und ein paar Hundert Toten, beschloss Ra dass die Menschheit genug bestraft war. Als er Hathor bat aufzuhören, verweigerte sie das. Sie war mit Blutdurst erfüllt worden. Um die menschliche Rasse zu retten, sah er nur noch die Möglichkeit Bier mit rotem Ocker zu färben damit es die Farbe des Blutes annahm. Dann wurde es auf das Schlachteld gekippt. Hathor verwechselte es mit Blut und begann es zu trinken und wurde berauscht. Sie wurde ohmächtig und schlief drei Tage lang, und rettete so die menschliche Rasse vor der Ausrottung. Als sie erwachte, hatte sie keinen Blutdurst mehr. Damit sich die Menschheit ihrem knappen Entkommen erinnere, befahl Ra dass jedes Jahr ein Fest zu ihrer Ehre gehalten werden sollte. Nach dem was ich gelesen habe, waren das wochenlange Festessen mit sinnlichem Tanz, Trinken und Belustigung, und die Reicheren im Alten Ägypten befahlen ihren Dienern eine Hängematte mitzutragen, damit sie falls sie zu betrunken wurden, sich gleich am Strassenrand ausschlafen konnten. Meine Art von Göttin."

Das passt ja zu so einigem in der Dichte, wie folgt...

Zuvor noch ganz knapp, die mondhaften Dinge elementar aufgezählt:

Rot, Rausch, Hängematte ist auch wie eine Mondsichel, Feste wie Dionysien, die 3 Tage Auszeit wie bei Neumond/Menstruation, und Dionysos war in einer Wiege die auch zur Aussaat diente als landwirtschaftliches Gerät (oder so ähnlich, finde die Quelle im Moment nicht wieder), wie der rote Kreis auf dem Kopf von Hathor, oder vielleicht die Sonne nach Neumond in der Mondsichel oder doch eher einfach nur der blutig-rötliche Neumond mit der knapp wieder erscheinenden Mondsichel (Hörner der Hathor)?
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: So 19. April 2015 10:20 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #323)
Hier die Assoziationen mit der Hathor/Bier Sage und anderen Themen der Zeit oder so...

Ein türkischer Löwe

Die Ursprünge der Hekate scheinen unmittelbar im Südwesten der Türkei zu liegen, in Karien, nicht weit von Rhodos und Kos in der Ägäis. Laut William Lilly ist die Türkei Löwe. Bei einer früheren Arbeitsstelle erzählte mir mal jemand mit türkischer Abstammung etwas das er im Fernsehen gesehen hatte: Ein Rudel von Löwinnen hatten ein Tier erlegt und wollten essen, wurden aber immer wieder von Hyänen gestört. Der männliche Löwe lag etwas davon entfernt. Nach einer Weile stand der Löwe auf und wütete kurz und intensiv unter den Hyänen, tötete einige oder verletzte sie, und ging dann ruhig wieder auf seinen Platz zurück und legte sich hin.

Die Schweiz ist auch Löwe, laut William Lilly und auch nach dem etwas mythologischen Gründungsdatum Anfang August 1291, wo sehr viele Planeten im Löwen waren. Lange Zeit waren Schweizer Söldner in vielen europäischen Kriegen, bis vor 500 Jahren bei Marignano sich praktisch nur Schweizer gegenüberstanden und sie nicht kämpften. Das Rote Kreuz hat wiederum das Rot drin, und im Orient ist es ja der Rote Halbmond. Der Löwe in Zürich ist oft wie die Schweiz recht zahm, lächelt, zeigt weder Zähne noch Klauen und hat meist nur einen Schwanz.

Im Gegensatz, der tschechische Löwe der auch in Prag sehr prominent ist, steht auf den Hinterbeinen und zeigt Klauen und Zähne und hat zwei Schwänze, wobei ich dort glaube dass das mehr "nur" noch mondhaftes Theater ist, die Grundhaltung ist nicht mehr tatsächlich so archaisch, nur noch als "leere Drohung" wie beim Zauberer von Oz. Das Schloss bei Kafka macht ja kaum etwas, und nie etwas sehr definiertes, steht mehr als Spiegel da wo sich alle dahinter was weiss ich was vorstellen können...

Im Deutschen Theater in Berlin

Das Theaterstück am Donnerstag von Karfreitag in Berlin hiess "Das Spiel ist aus", was basierend auf einem Drehbuch von Jean Paul Sartre ist, das im Original wie der Film "Les jeux sont faits" heisst, nach dem Spruch "Les jeux sont faits, rien ne va plus" im Casino beim Roulette, was in etwa heisst "Die Einsätze sind gemacht, nichts darf mehr gesetzt werden".

Ich kam nachdem ich ja den Weg nur mit Hilfe eines der Hunde der Artemis gefunden hatte, gerade ideal ins Theater rein, noch kurz Mantel in die Garderobe und gleich rein, übrigens viele Teenager Mädchen und Familien mit etwa 12 jährigen Kindern, was man beides in Zürich kaum sieht, oft nur eher ältere Leute oder jünger Paare auf einem Date. Der Zuschauerraum war eher spartanisch (ich kannte das Gebäude ja nicht, und kann je nach Aufführung sowieso variieren), ich war auf einem einfachen Plastikstuhl in der ersten Reihe, vor mir ganz nahe eine Leinwand wo erst für 10 Minuten ein Video mit Musik ohne Sprache gezeigt wurde, relativ intensiv, aber natürlich noch nicht so intensiv wie Theater mit echten Menschen:

     Filmeinspieler 1 für das Theaterstück "das Spiel ist aus" am Deutschen Theater Berlin (Premiere 28. März 2014) - Musik von The Notwist

Dabei sah man wie ein Mann erschossen wurde und wie eine Frau starb, wie man später erfuhr war er Anarchist und sie die Frau des Premierministers der sie vergiftet hatte. Dann begann sich die Leinwand nach rechts wegzudrehen.

   Denkste!

Wie mir erst nach ein paar Sekunden auffiel, drehte sich das Publikum nach links weg und noch ein bisschen später erschien unten der normale Theatersaal mit roten Stühlen und den beiden im Film Gestorbenen nackt dazwischen. Also das Publikum sass auf der Bühne, auf einem kreisrunden Teil des Bühnenbodens der drehbar war und sich während dem Stück dann oft drehte.

Im Stück geht es darum dass Tote weiterhin beobachten können was passiert aber nicht mehr eingreifen, wie beim Roulette nach "rien ne va plus", wenn die Kugel dann rollt. Da durch einen Fehler die beiden obwohl füreinander bestimmt sich nie getroffen hatten, durften sie nach einer Weile zurück, mit der Bedingung dass sie sich innerhalb von 24 Stunden völlig vertrauen müssten. Da aber beide noch andere Beziehungen hatten zum Vorleben, die anderen Anarchisten warnen dass sie aufgeflogen waren bzw. die Schwester warnen auch vom Premierminister ermordet zu werden, gestaltete sich das nicht so einfach, ich lasse das Ende hier offen...

Germanwings

Ich war mit Swiss (die auch der Lufthansa gehört) im A320 nach Berlin geflogen und wieder zurück. Wenn man in ein Flugzeug steigt oder auch wenn man ins Theater geht, ist irgendwann mal "les jeux sont fait, rien ne va plus", man ist dann mehr oder weniger dem kollektiven Gesamtschicksal ausgeliefert. Beim Absturz in Frankreich touchierte wenn ich mich recht erinnere erst ein Flügel den Boden und dadurch kam das Flugzeug in starke Rotation, so dass ein Triebwerk ein paar hundert Meter weit weggeschleudert wurde. Ich kann mich irgendwie dumpf erinnern, dass solche Situationen "zwischen-den-Leben" oder wo die Zeit stillsteht in Filmen mit Flugzeugabstürzen schon vorkamen.

Für einen "Selbstmord" war das Ganze ja sehr egoistisch, also stark zu tun mit Löwe, mit dem Jupiter dort im Moment, das stereotype Leben des Copiloten könnte da ja auch dazupassen, und dann ein Quadrat Stier-Löwe (wo genau ausser allgemein zu Barcelona als archaische Quelle? Geflügelter Löwe?) dass das Ganze zum Drehen bringt?

Oder zu improvisiert? Irgendwie sehe ich es immer noch nicht so ganz klar und einfach wie es vermutlich ist?
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: So 19. April 2015 10:45 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #324)
Heqet, Lilith und der Prager Golem

Noch etwa kleines und feineres um Hekate und Artemis und so herum...

Die froschköpfige altägyptische Göttin Heqet (deutsch Heket) scheint trotz der Namensähnlichkeit etymologisch oder sonst archäologisch nicht direkt mit Hekate in Verbindung gebraucht werden zu können.

Aber beide waren Geburtshelferinnen (ja, auch Hekate, zumindest ihre Vorläuferinnen in Karien und so - Hekate war ursprünglich gar nicht "nur" Totengöttin), Heqet atmete Menschen das Leben ein, die ihr Mann, der widderköpfige Khnum (deutsch Chnum) auf dem Töpferrad aus Lehm geformt hatte.

Atem als Leben, nach Sicht der Stoiker ist das das Pneuma, da warm und feucht das Element "Luft" (vgl. Elemente nach Aristoteles), wohl auch verwandt mit der Seele.

Die Töpferscheibe, wie das Wagenrad erfunden im Stierzeitalter, als runde, sich drehende, also mondhafte Erfindungen.

Menschen aus Lehm, wie Adam seine erste Frau Lilith und der Rabbi Löw (wieder ein Löwe in dem Umfeld!) den Prager Golem...

Aus Wikipedia zur Erschaffung des Golem:

Um vier Uhr morgens (es soll sich um den 20. Adar 5340 gehandelt haben, was dem 17. März 1580 entspräche) begaben sich die drei Männer zu einer Lehmgrube an der Moldau außerhalb der Stadt. Aus feuchtem Lehm fertigten sie eine drei Ellen hohe Figur an, der sie menschliche Züge verliehen. Als dies geschehen war, befahl Rabbi Löw seinem Schwiegersohn, siebenmal um den Golem herumzugehen und hierbei eine Formel (tzirufim) aufzusagen, die der Rabbi ihm vorgab. Hierauf begann die Tonfigur zu glühen, als sei sie dem Feuer ausgesetzt. Danach umschritt der Schüler den Golem siebenmal: Der Körper wurde feucht und strömte Dämpfe aus, und dem Golem entsprossen Haare und Fingernägel. Als letzter schritt der Rabbi siebenmal um den Golem herum, und schließlich stellten sich die drei Beteiligten zu Füßen des Golems auf und sprachen gemeinsam den Satz aus der Schöpfungsgeschichte: „Und Gott blies ihm den lebendigen Atem in die Nase, und der Mensch erwachte zum Leben.“

Astrologisch interessant ist natürlich, dass hier ein Geburtdatum des Golems vorliegt. (Im Film "Der Golem und wie er in die Welt kam" von 1920 von Paul Wegener ist andererseits von Venus in Waage die Rede, allerdings wird später auch gesagt, dass Uranus in "das Haus der Planeten" eingetreten war, was astrologisch keinen Sinn macht, ausser man würde das anders deuten, nämlich als die Entdeckung von Uranus, welche offiziell allerdings erst viel später war; jedenfalls im Film schuff der Rabbi Löw den Golem nachdem er am Himmel mit dem Fernrohr unheilvolle Zeichen gesehen hatte.)

1580 war definitiv noch vor dem gregorianischen Kalender der 1582 beschlossen wurde und dann verschieden eingeführt, also julianischer Kalender. Unten das Horoskop, mit modernen Planeten und Sedna und ein paar Asteroiden.

Die Sonne nahe dem Frühlingsanfang passt zu so einer mondhaften Schöpfung, sonst sehe ich auf Anhieb nicht so viel darin, Sedna auf dem n.Mondknoten passt für mich nach dem Gefühl.

Nachtrag: Pluto/Cheiron noch vor der Sonne passt auch schon, und Artemis/Mond/Venus im Widder noch mehr, passt allermindestens zu diesem Neumond gestern gegen Ende Widder...

Nachtrag 2: Das Horoskop ist ja nur zwei Tage nach Neumond, also schon da wo man die Mondsichel wieder sehen würde und ev. den Rest vom Mond noch leicht rötlich statt unsichtbar schwarz, wie bei Hathor?

Nachtrag 3: Bin ich Mondblind? Uranus ist ja auch beteiligt im Stellium mit Mars und Saturn am AC im 1. Haus...



Titel: Re: Erdbeben in Japan?
Datum: So 19. April 2015 10:58 MESZ
Bereich: Deutsch - Andere Richtungen der Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1428750979 (Antwort #15)
Ich hoffe ich "verschreie" es jetzt nicht umgekehrt, aber soweit alles relativ ruhig, das stärkste Beben in den letzten Tagen war ein 6.5 im Meer nicht weit von Fidschi, aber auch das ist von der Stärke und Häufigkeit statistisch erwartet... Was es für ein Beben erst Mal braucht sind Spannungen im Boden, vielleicht hat es ja hoffentlich in Japan seit 2011 noch nicht genug für ein grosses Beben? Klopfe auf Holz...
Titel: Re: Rätsel: Passen die beiden gut zusammen?
Datum: So 19. April 2015 13:01 MESZ
Bereich: Deutsch - Andere Richtungen der Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1429348416 (Antwort #5)
Mein erstes Gefühl beim Anschauen war: nicht umbedingt harmonisch aber interessant und kreativ.

Wenn ich es quer als Orakel lese, sehe ich das kleine schwarze Dreieck in der Waage im 5. Haus, was auf ein eher harmonisches wenn auch eher abstraktes kreatives Resultat hindeuten könnte?

Getraue mich nicht in die Details der Synastrie runterzutauchen, verstricke mich zu schnell...

Alain
Titel: Re: german wings absturz
Datum: Di 21. April 2015 11:15 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1427359225 (Antwort #670)
Zitat von *Momo* (Di 21. April 2015 09:43 MESZ):
Die Ähnlichkeit der Katastrophe ,
vom 29.11.2013.


http://de.wikipedia.org/wiki/Linhas-A%C3%A9reas-de-Mo%C3%A7ambique-Flug_470

http://aviation-safety.net/database/record.php?id=20131129-0&lang=de


Laut englischer Wikipedia war der letzte Kontakt zu Air Traffic Control um 13:30 CAT (=11:30) UTC, und die Absturzstelle war im Bwabwata National Park ganz im Norden von Namibia.

    The last contact with air traffic control was made at 13:30 CAT (11:30 UTC) over northern Namibia during heavy rainfall.

    [...]  crashed on 29 November 2013 into the Bwabwata National Park in Namibia [...]

Unten das Horoskop für die Zeit und für Livingstone, das etwa 200km östlich von der Absturzstelle liegt (war die nächste Ortschaft die ich bei astro.com zum Eingeben fand). AC und MC sind aber trotzdem gleich wie oben.

Für mich unmittelbar auffällig, das galaktische Zentrum am MC (vgl. Stellium bei Andreas Lubitz) und der AC Ende Fische (vgl. n.Mondknoten bei Andreas Lubitz).

Für mir irgendwo noch "beruhigend" dass er (Andreas Lubitz) anscheinend konsistent keine Originalität hatte, limitiert die Möglichkeit derart Schaden anzurichten wenigstens ein bisschen und macht es grundsätzlich berechenbarer, aber...

Keine Geburtsdaten zum Piloten beim Air Mozambique Flug, nur der Name, Herminio dos Santos Fernandes, mit über 9000 Flugstunden.

Alain



Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Di 21. April 2015 21:52 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #325)
Noch etwas kleines zu Hathor, der altägyptischen Kuhgöttin.

Nominell ist die rote Scheibe die meist zwischen ihren Hörnern gezeichnet wird, die Sonnenscheibe (siehe Wikipedia Link oben).

Allerdings würde es für mich durchaus auch viel Sinn machen, wenn die Hörner die gerade wieder erscheinende Mondsichel wären (bzw. es ursprünglich waren in der Frühzeit) und die rote Scheibe die rötlich-dunkle Oberfläche des grossen Rests vom Mond, wie in dem Photo unten, das ich heute gemacht habe...

Aufgenommen mit einer Digitalkamera in Richtung Sonnenuntergang (Westen), der kleine Punkt unter der Mondsichel müsste der Fixstern Aldebaran sein*, im Sternbild Stier, bzw. genauer das rechte Auge des Stiers, würde also vom Ort her fast genau zu den Hörnern passen...

Das oben rechts ist die Venus, zwar astrologisch fast genau konjunkt zum Mond, aber da in anderer Höhe von der Ekliptik weg doch etwas entfernt heute...

Was mich darauf bringt, dass ja beim Horoskop der Erzeugung des Prager Golems auch eine Mond-Venus Konjunktion war (und wie laut C.G. Jung bzw. "laut mittelalterlicher Tradition" beim Islam, siehe Thread Attentat auf die Freiheit #114 und weitere)... hmn, vielleicht sollte ich ja heute Abend noch kurz zum Fluss runter und etwas aus Lehm formen?  

Alain


* Siehe hier: http://news.astronomie.info/ai.php/bulletin/90000



Titel: Re: Rätsel: Passen die beiden gut zusammen?
Datum: Di 21. April 2015 22:13 MESZ
Bereich: Deutsch - Andere Richtungen der Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1429348416 (Antwort #18)
Zitat von Moonman23 (Di 21. April 2015 19:35 MESZ):
Und dann - ich habe das Rad etwas mehr nach rechts gedreht, bricht buchstäblich die Hölle los.

Die Geburt des Wiedervereinigten Deutschland.

Die andere ist die Merkel.


Zitat von Alain Stalder (So 19. April 2015 13:01 MESZ):
Mein erstes Gefühl beim Anschauen war: nicht umbedingt harmonisch aber interessant und kreativ.

Wenn ich es quer als Orakel lese, sehe ich das kleine schwarze Dreieck in der Waage im 5. Haus, was auf ein eher harmonisches wenn auch eher abstraktes kreatives Resultat hindeuten könnte?


Passt doch gar nicht mal so schlecht

Das kleine Dreieck war fast genau in der Mitte der Waage, was zum Nationalfeiertag am 3. Oktober passt, dem Tag der deutschen Einheit.

Und natürlich hätte man merkeln können worum es geht...

PS: Und "schwarz" passt ja auch noch...
Titel: Re: Astrologie des Verschwörungstheorie-Booms
Datum: Mi 22. April 2015 09:09 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1429604137 (Antwort #20)
Zitat von Alois (Di 21. April 2015 10:15 MESZ):
http://www.astro.com/astro-databank/World_Wide_Web

ImO in 1, mit i Aszendent, nicht herausgefordert durch irgendeinen kritischen Aspekt?


Unten die Horoskope für die erste Meldung im ARPANET, am 29. Oktober 1969 um 22:30 zwischen den Universitäten UCLA (Los Angeles) und Standford (bei San Francisco).

Auch keine "Antwort", nur Anregungen:

I im 5. Haus gegen Ende des h, ohne kritische Aspekte, also sehr kreativ mit Verschwörungstheorien? Und da konjunkt zum Glückspunkt, engl. part of Fortune ("Vermögen"), kann man damit auch Geld machen im Internet?

Momentan wäre der t.O am MC. Echte "Verschwörungen" haben für mich mit Uranus zu tun, zumindest diejenigen in der Tradition der Aufklärung, zur Zeit der amerikanischen Revolution waren wohl fast alle bekannten Intellektuellen und Politiker Mitglieder von den Freimaurern oder so, einfach auch um feudal-adlige Strukturen ablösen zu können.

In der Tradition sehe ich heute den riesigen Komplex um die NSA und so in den USA, der ja nachweislich demokratische Kontrollen schamlos umlief und konsequent bewusst/industriell daran gearbeitet hat, möglichst viel Informationen zu sammeln und - was relativ neu ist - auch auf unbestimmte Zeit zu speichern, plus konsequent Schwächen in Software und Hardware suchen und auch fördern.

Oder braucht es das um das Internet zu bändigen, die grossen internationalen Firmen, noch viel weniger demokratische Staaten, sonst Dinge die unkontrolliert wachsen könnten? Oder ist die Macht bzw. die Gefahren mehr nur scheinbar, auch nur eine Illusion oder die Risiken nicht so gross am Ende?

Weiss auch nicht...

Alain



Titel: Re: Astrologie des Verschwörungstheorie-Booms
Datum: Fr 24. April 2015 07:43 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1429604137 (Antwort #43)
Zu System:

Auf der deutschen Wikipedia wird verwiesen auf Epinomis, einen altgriechischen philosophischen Text, der ursprünglich Platon zugeschrieben wurde, aber sehr wahrscheinlich von Philippos von Opus ist.

Hier ist ein Link auf den gesamten Text von Epinomis auf deutsch. Es ist ein ziemlich kurzer Text, der soweit ich reingelesen habe auch viel mit Planeten und Astronomie zu tun hat, bzw. wohl wenn ich den Teil wo das Wort "System" vorkommt richtig lese implizit Astrologie gemeint ist!

Hier der Ausschnitt mit "System" hervorgehoben:

Endlich muß er sich auch eine genaue Kenntnis der Zeit aneignen, [D] in welcher alle Himmelskörper stets aufs Genaueste ihre Bewegungen vollenden, infolge dessen denn der, welcher dem Grundsatz Glauben schenkt, daß die Seele etwas Ursprünglicheres und Göttlicheres sei als der Leib, auch den Satz für durchaus zutreffend und richtig erkennen wird, daß alles von Göttern voll sei und daß wir nie aus Vergeßlichkeit oder Sorglosigkeit von diesen höheren Wesen vernachlässigt werden. In Ansehung aller dieser Erkenntnisse aber ist wohl zu bemerken, [E] daß sie nur dann von wahrhaftem Nutzen sind, wenn man sie nach allen ihren Einzelheiten von dem richtigen Gesichtspunkte aus auffaßt. Wo das nicht der Fall ist, da begnügte man sich alle Zeit besser damit, Gott um Hilfe anzurufen. Dieser richtige Gesichtspunkt aber, um ihn wenigstens so weit anzudeuten, ist der folgende. Jede Figur, jede Zahlenverbindung, das ganze System der Harmonie und des Umlaufs der Gestirne muß demjenigen, welcher auf die rechte Weise darüber belehrt wird, als ein einziges und gemeinsames großes Ganzes erscheinen, und es wird ihm so erscheinen, wofern er, dieser Anleitung folgend, dieses Eine beständig als sein Ziel im Auge behält. Denn jedem aufmerksamen Beobachter wird es einleuchten, daß ein natürliches Band alle diese Gegenstände umschlingt. Wer dagegen auf irgend eine andere Weise verfährt, der mag, wie gesagt, die Hilfe des Glückes anrufen.

Ich lese das in etwa so: Wer die Mathematik der Planetenbewegungen berechnen und interpretieren kann, der kann lesen was die Götter im Sinn haben, also wer eingeweiht ist in die Astronomie/Astrologie, der versteht das Leben, der kann die Welt vorhersagen und muss sich nicht auf sein Glück verlassen.

Aus dem Gesichtspunkt ist auch nicht so erstaunlich, dass man heute noch Planetensystem oder Sonnensystem sagt, obwohl die Dinge nicht mehr so viel damit zu tun haben mit was man heutzutage üblicherweise als System bezeichnet.

Bei Roland Müller, der übrigens auf seiner Website u.A. auch eine grosse Liste von alten Texten zu den Freimaurern hat, sowie einer Liste von berühmten Freimaurern "mit Schweizern" wird der Begriff System wie folgt hergeleitet:

    Das griechische Wort systema (von syn zusammen und histemi stellen)

Also, im Grunde das Prinzip des Internets, nämlich Dinge zu verbinden.

Als die erste solche Verbindung, aus der das Internet entstand, wird meist die erste Meldung im ARPANET, dem direktesten Vorläufer des Internets interpretiert, siehe #20. (Technisch ist das Internet mehr als das WWW (HTTP/HTML/JavaScript/...), sondern auch z.B. Email oder FTP oder Usenet (am Aussterben) usw. und übrigens wird es sehr bald einen neuen "WWW" HTTP/2 Standard geben, wohl noch dieses Jahr.)

Wie könnten System und Verschwörung zusammenhängen?

Vielleicht so: Eine Verschwörung ist ein System im Sinne einer Verbindung zwischen Eingeweihten in ein Geheimnis (oder in etwas das andere nicht wahr haben wollen?) das vor anderen geheim gehalten wird? (oder von den andern ignoriert wird?)

Die Wurzeln der Freimaurer und so gehen wenn ich das richtig verstanden habe zurück auf die Kreuzzüge, auf das dort gestohlene oder "gestohlene" antike Wissen, das die Moslems bewahrt und gepflegt hatten, inkl. auch die Astrologie und Astronomie.

Hat für mich am Ende viel zu tun mit Uranus und Wassermann oder auch Waage, und sicher historisch auch mit dem Übergang zum Wassermannzeitalter. Dazu passt vielleicht auch Philippos von Opus, das Pferd("Philippos") als Konstellation Pegasus nahe dem Wassermann im Himmel?

Allerdings würde ich das gerne auch mal noch aus Sicht des Mondes anschauen, denn das kollektive Unbewusste (also mondhaft kollektiv statt sonnenhaft individuell und eher dunkel als hell) ist in meiner Sicht oft schwer zu unterscheiden von bewusst-kollektiven Geheimbünden, die es schon auch gibt, aber vielleicht doch weniger und insgesamt mit weniger Einfluss als viele heutzutage vermuten?

Für mich könnte da vielleicht die Wurzel der Verschwörungstheorien im Internet sein: Im auf eine Art sehr naiven Mond fast am Anfang vom jüngsten Wasserzeichen Krebs im Horoskop des Internets/ARAPNETs und "gefangen" im 12. Haus, allerdings auch im Sextil zu Saturn im Stier, also eventuell doch mit viel Arbeit die Chance punktuell echt neue Realitäten (Stier) zu finden und nachzuweisen, auch bezüglich Verschwörungen?

Alain
Titel: Re: Astrologie des Verschwörungstheorie-Booms
Datum: Fr 24. April 2015 21:27 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1429604137 (Antwort #50)
Zitat von Moonman23 (Fr 24. April 2015 10:45 MESZ):
Das große Rad. Die Sonne halt.


Ja, das passt irgendwie auch sehr gut.

Ich habe mal noch versucht Sonne und Uranus miteinander zu assoziieren und dabei habe ich glaube ich zum ersten Mal verstanden was die spitze Pyramide auf der Rückseite vom Dollarschein bzw. auf der Rückseite des Siegels der USA am ehesten sein soll, aber Schritt für Schritt...

Sonne+Rad hat mich an das Swastika / Hakenkreuz erinnert, und tatsächlich laut Wikipedia wurde das Hakenkreuz auf deutsch mindestens früher auch als "Sonnenrad" bezeichnet.

Nach ein bisschen da rumlesen kam ich auf den Artikel Die vielen 'Lichter' der frühen Freimaurerei im "Freimaurerwiki" und dort insbesondere auf folgende Abbildung zu "Sonne, Mond und Meister":

   

Links die Sonne, rechts der Mond und in der Mitte das Auge wieder in einer Art Sonne, das wäre der Meister (der Freimaurerloge).

Hier ist das "alles sehende Auge" von der Rückseite der Dollarnote:

   

Und hier die allseits bekannten astrologischen Symbole für Sonne, Mars und Uranus: A E H

Die Pyramide ist daher vielleicht am allerdirektesten ein aufgerichteter Phallus (wie H), das "Auge" kann man sehen als die Eichel mit der Öffnung, als den "Meister", und Sonne und Mond, die runden Gebilde, als die zwei Hoden. Das ist die männliche Trinität, mit zwei Hoden und Eichel, ein Dreieck mit der Spitze nach oben, im Gegensatz zur weiblichen Trinität, dem Venusdreieck mit der Spitze nach unten.

Zusammen ergibt sich daraus der Davidstern, "wie oben so unten", bzw. das wogegen sich Lilith gewehrt hatte... Oder im oberen Bild oben der Zirkel und das Dreieck.

Aber wieder näher zu Verschwörungen.

Ein Siegel für einen Staat wie die USA ist nichts aussergewöhnliches, aber dass das Siegel eine Rückseite braucht ... wozu? Um etwas zu verbergen, eine "hidden agenda", einen geheimen Plan? Wenn man sich die Geschichte und das Hin-und-her anschaut wie es zu der Rückseite mit der Pyramide und dem "alles sehenden Auge" kam, hat man allerdings gar nicht den Eindruck einer bewusst geplanten Handlung.

Und doch passt es schon zum beginnenden Wassermannzeitalter, das erst im verborgenen die "neue Weltordnung" schafft, wie es unter der Pyramide auf Lateinisch +/- geschrieben steht: NOVUS ORDO SECLORUM.

Ich verstehe wahrscheinlich zu wenig von den Freimaurern und so, um oben alles ausgewogen hingekriegt zu haben, aber wofür die Pyramide am direktesten steht, Phallus und Wassermannzeitalter/Uranus da liege ich in meinem Gefühl nicht soo schlecht, auch die Sonne würde zur Achse Wassermann-Löwe passen.

Trotzdem würde ich gerne mal noch besser verstehen wieso die Sonne da so prominent ist...

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Fr 24. April 2015 22:27 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #326)
Ein kleiner Auftakt zu Zwillingen mit "asymmetrischer Symmetrie" und dem Mond, mit auch Bezügen zu Sedna und Prag und mehr...

Erst ein Ereignis, siehe Horoskop unten, etwa 12 Stunden vor der Sonnenfinsternis Ende Winter und das Musikvideo vom Ereignis, "River" von Ibeyi.

Es ist sozusagen was das "Schloss in Prag" dazumal kommuniziert hat, extrem verdichtet und symbolisch wie immer fehlerlos genau, hier das Video (geil finde ich!) und hier der Text.

Beim Liedtext Link oben steht folgendes:

This song, written by the French-Cuban twin sisters, Ibeyi (pronounced ee-bey-ee. And ‘Ibeji’ means ‘Twins’ in Yoruba), is dedicated to the Yoruba goddess of sweet, fresh waters. She is widely loved and known for healing the sick and bringing fertility and prosperity, and She especially watches over the poor and brings them what they need. As Orisha of love, Oshun is represented as a beautiful, charming and coquettish young woman. In some tales She is said to be a mermaid with a fishes' tail.

Übersetzt auf deutsch:

Dieses Lied, geschrieben von den französisch-kubanischen Zwillingsschwestern Ibeyi (ausgesprochen ii-bëii-ii, und 'Ibeji' heisst 'Zwillinge' auf yoruba), ist der Yoruba Göttin des frischen Süsswassers gewidmet. Sie wird weitherum geliebt und ist bekannt dafür, dass sie die Kranken heilt und Fruchtbarkeit und Wohlstand bringt, und sie achtet besonders auf die Armen und bringt ihnen was sie brauchen. Als Orisha der Liebe, wird Oshun dargestellt als schöne, charmante und kokette junge Frau. In einigen Sagen sagt man sie seie eine Meerjungfrau mit einem Fischschwanz.

Da wäre wieder mal Sedna, die schöne junge Frau als Meerjungfrau, Fische, und mit den Zwillingen die offensichtlich nicht eineiig mit einem Spermatozoid(?) sind, also doch nicht so direkt symmetrisch, aber zu all dem in Bälde mehr, inkl. endlich mal wie schon oft versprochen den Saudek Zwillingen (dieses oder nächstes Wochenende).

Hier nur kurz anstatt einem Versuch einer Analyse ein Gedanke: Die zwei Frauen so kurz unter der Oberfläche, wie der Neumond und die Sonnenfinsternis am Ende der Fische, für einen Monat fast ganz gefangen noch am Ende des Jahres-Zyklus, am Übergang ("Prag"), bis dann vor ein paar Tagen der nächste Neumond kam, und natürlich noch viel mehr, die Farben wieder rot-weiss-schwarz, das Spiel mit Asymmetrie und Symmetrie, die vielen Variationen ohne sich exakt zu wiederholen, usw.

Hier noch das Cover des Albums, wieder symmetrisch asymmetrisch (das Wort "ibeyi"), links und rechts genau das gleiche aber nur wenn man es noch 180° dreht...

   

Alain



Titel: Re: Astrologie des Verschwörungstheorie-Booms
Datum: Sa 25. April 2015 08:13 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1429604137 (Antwort #54)
Zitat von Moonman23 (Fr 24. April 2015 10:48 MESZ):
Quote:
Wie könnten System und Verschwörung zusammenhängen?

Vielleicht so: Eine Verschwörung ist ein System im Sinne einer Verbindung zwischen Eingeweihten in ein Geheimnis (oder in etwas das andere nicht wahr haben wollen?) das vor anderen geheim gehalten wird? (oder von den andern ignoriert wird?)


Fehlende Trümmer für ein Weltbild, die herbeigeholt werden - und die arme Seele wieder ganz machen.


Sonne halt.

Die Megakraft.

AAA






Zitat von Alain Stalder (Fr 24. April 2015 21:27 MESZ):
Zitat von Moonman23 (Fr 24. April 2015 10:45 MESZ):
Das große Rad. Die Sonne halt.

Ja, das passt irgendwie auch sehr gut.
[...]
Trotzdem würde ich gerne mal noch besser verstehen wieso die Sonne da so prominent ist...


Jetzt habe ich das vermutlich doch noch verstanden, inklusive wieso es oft schwer zu entscheiden ist ob eine Verschwörungstheorie wahr ist oder nicht.

Es gibt zwei Arten von "Verschwörungen":

- Solare: Wo sich Menschen (typischerweise Männer ) bewusst zusammenschliessen im Geheimen
- Lunare: Wo Dinge aus unbewussten oft kaum nachweisbaren Gründen synchron kollektiv koordiniert ablaufen

Eine solare Verschwörung wäre eine echte Verschwörung, und da sich da die Mitglieder bewusst austauschen müssen, hat man da auch eine Chance das nachzuweisen.

Bei lunaren Dingen wünsche ich viel Glück etwas nachzuweisen. Zum Beispiel, siehe erster Beitrag in diesem Faden, Lady Di und Dodi Al-Fayed und wie sie starben: Vielleicht, da so eine Verbindung in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts vielen Menschen noch gegen den Strich ging, brachte das Kollektiv dazumal die Dinge unbewusst so zusammen, dass ein Unfall eher wahrscheinlich wurde oder sogar "unvermeidbar", zum Beispiel (sage ich mal als unverifiziertes Beispiel) dafür sorgen, dass der Chauffeur zu dem Zeitpunkt Transite etc. hat, die einen Unfall favorisieren.

In dem Sinne ist bei sehr vielen Verschwörungstheorien etwas dahinter, ein Funken Wahrheit, "a grain of thruth", einfach schon nur weil sie etwas spiegeln was viele fühlen also unbewusst bei einigen Menschen vorhanden ist, aber wie viel genau, das ist oft sehr schwer definitiv zu sagen.

Gerade mit den USA inkl. dem rückläufigem Merkur sollte man meiner Meinung nach oft mit einer Verschwörung von einem gewissen Umfang rechnen, mit oft auch einem einigermassen relevanten bewussten Anteil, zumindest wenn Geld involviert ist.

Ein Beispiel, das wohl soweit wohl auch nicht nachgewiesen ist, also eine Verschwörungstheorie (nicht von mir, aber klingt für mich noch recht plausibel):

--- Beginn Verschwörungstheorie ---
Da man in der Psychologie meistens nicht eindeutig nachweisen kann ob ein Medikament wirkt, liegt da vieles im Ermessen von Doktoren, die dazu Studien machen und veröffentlichen. Diese Grauzone wird schamlos und systematisch ausgenützt. Psychiater erfinden neue psychologische "Störungen" wie "Bipolar" und darauf folgen dann Medikamente die laut fabrizierten Studien belegen, dass diese Medikamente helfen. Allerdings ist es dann eher so, dass die Medikamente kaum nützen, sondern vor allem abhängig machen sollen, damit die Patienten sie möglichst lange konsumieren, also Geld einbringen. Der Mensch gefangen im System.
--- Ende Verschwörungstheorie ---

Am Ende sind aber die Machtverhältnisse immer noch unverändert, wie man mit Snowden sah: Die NSA konnte sich trotz aller Technologie nicht schützen vor Aufklärung (pun intended!), vor den lunaren unbewussten Strömungen der Welt. Trotzdem, war auch eine Warnung wie die Welt sein könnte, wenn die USA alles diktieren könnten.

Falls die USA wie die Vorderseite des Siegels mit dem Adler suggeriert einen Schütze AC hat, dann wäre der DC Zwillinge, neugierige Kinder die gerne ausspionieren, aber nur solange Mama das zulässt?

Aber fertig mit so tiefernsten Dingen, wenigstens für mich für den Moment...

Alain
Titel: Re: Astrologie des Verschwörungstheorie-Booms
Datum: Sa 25. April 2015 17:29 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1429604137 (Antwort #62)
Ich hatte mir noch überlegt wenn ich heute entscheiden müsste, welches Geburtshoroskop ich für die USA wählen würde...

Ich kam auf den 2. Juli 1776 um 11:30 morgens in Philadelphia PA, und wollte das für den Moment einfach ablegen und wieder vergessen, da zog ich es aber versehentlich auf einen Ordner den ich mit "arpanet" angeschrieben hatte, mit den Horoskopen dort...

Also, die Daten oben sind was ich vermute +/- 30 Minuten der Moment wo der Kontinentale Kongress offiziell die Unabhängigkeit von Grossbritannien beschloss, das ist im Wesentlichen das USA No.4 Horoskop aus der Astrodatabank, nur noch ein wenig früher angesetzt als dort um 12 Uhr mittags.

Dieses Ereignis scheint mir persönlich noch am Ehesten das Gründungsdatum der USA; der vollständige(!) Beschluss zur Unabhängigkeit lautete wie folgt (erster Satz der sog. Lee Resolution):

    Resolved, That these United Colonies are, and of right ought to be, free and independent States, that they are absolved from all allegiance to the British Crown, and that all political connection between them and the State of Great Britain is, and ought to be, totally dissolved.

Die Zeit 11:30 beruht darauf, dass beim Astrodatabank Eintrag oben steht, dass laut John Adams (der anwesend war) die Debatte um 11 Uhr abgeschlossen wurde und abgestimmt wurde. (Von den 13 Staaten stimmten 12 ja, der Vertreter von New York war abwesend, so von wegen Sonne/Mond.)

Auf den 4. Juli wurde dann noch die heute viel bekanntere Unabhängigkeitserklärung verfasst, der Beschluss vom 2. Juli wurde am 2. August offiziell von den meisten Vertretern unterzeichnet, bzw. vom letzten Vertreter erst im Januar 1777, siehe Astrodatabank oben und Google/Wikipedia für mehr Details.

Jetzt zum Clou, oder zur Verschwörungstheorie:

Bei meiner Zeit wäre Jupiter am MC (und die Sonne), also Jupiter/Zeus im Himmel der analog wie der Gott Jahwe im Judentum alles sieht, plus da konjunkt zur Sonne noch von Strahlen umgeben, also da wäre das "alles sehende Auge" am MC wie an der Spitze der Pyramide...

Der MC auf 3° Krebs wäre übrigens konjunkt zum Mond bei der ersten übertragenen Meldung im Arapnet, darüber war ich erst gestolpert als ich das Horoskop versehentlich "falsch" in den arpanet Ordner zog.

Der MC mit Jupiter würde vielleicht auch die Verschwendungssucht erklären? Und der AC die oft oberflächlich erst mal wie mechanische Roboter wirkenden Menschen, plus mit Saturn (erhöht) im ersten Haus in Waage die grosse Härte der unmittelbaren Realität in den USA, und auch das Militär?

Weiss nicht, irgendwas hat es. Mal noch ein Jahr drüber schlafen oder so...?

Alain



Titel: Re: Erdbeben in Japan?
Datum: Sa 25. April 2015 20:00 MESZ
Bereich: Deutsch - Andere Richtungen der Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1428750979 (Antwort #23)
schade

Die Zeit unten ist von CNN (ja, die Zeitzone ist tatsächlich UTC+5:45), der Ort lag laut z.B. earthquake.info zwischen Kathmandu und Pokhara.

Unten das Horoskop für Pokhara, der MC müsste beim Epizentrum ca. auf 2°30' Stier gelegen sein.



Titel: Re: Astrologie des Verschwörungstheorie-Booms
Datum: So 26. April 2015 22:40 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1429604137 (Antwort #70)
Etwas Argumentation für den 2.7.1776 als Geburt der USA.

Die Bewohner der Kolonien waren schon vor 1776 seit einiger Zeit "schwanger" mit der Idee einen unabhängigen Staatenbund zu gründen.

Sie gründeten den Kontinentalkongress (1774) und begannen schon gegen England zu kriegen (1775).

Die Lee Resolution wurde schon am 7. Juni 1776 zum ersten Mal zur Abstimmung gebracht, aber die Entscheidung über den ersten Abschnitt davon, eben die endgültige Trennung von England, wurde damals noch vertagt.

Am 2.7.1776 beschloss der Kontinentalkongress offiziell auch diesen Abschnitt, von da an war der Rest erst mal im Wesentlichen "nur" noch Mechanik, Entscheid publizieren in der Zeitung, dann auf den 4.7.1776 die offizielle Erklärung verfassen, später den Beschluss noch offiziell signieren, usw. und auch natürlich den Unabhängigkeitskrieg führen und gewinnen, und noch einiges mehr.

Für mich ist das ähnlich wie nach der Geburt von einem Kind, wenn es erst mal draussen ist, dann ist für ein paar Monate mindestens ziemlich klar was zu tun ist, Milch wärmen, Windeln wechseln, usw.

Eine Krebssonne (mal egal welcher Tag oder welches Jahr) passt für mich schon gut, US Bürger haben unter einer Schale oft schon auch eine mitfühlende Seite in konkreten Situationen, und es hat das Häusliche, und das grosse elementare Schutzbedürfnis gespiegelt in all den Organisationen die schützen sollen, wie die "Rüstung"/Schale eines Krebses, und auch dass die USA wie Herakles bei der Hydra (was z.B. Liz Greene klar mit Krebs assoziiert) oft ihre eigenen Feinde züchtet (z.B. Bin Laden, IS), all das passt für mich schon so gut, dass es schon etwas bräuchte um mich davon zu lösen...

Ob aber ein Wassermann-Mond wirklich passt, wie für den 4.7.1776, das frage ich mich gerade etwas. Müsste falls das so wäre, nicht innerhalb der USA mehr für die Gemeinschaft getan werden, Krankenversicherung, Infrastruktur, usw., anstatt dass jeder für sich kämpfen muss? Und der Fortschrittsdrang wäre stattdessen (siehe Horoskop für den 2.7. um 11:30) vielleicht mehr beim n.Mondknoten im Löwen am Anfang des 11. Hauses, plus mit AC Waage auch initiativ technologisch und weit vorauspreschend, auch der Realität?

Ich bin mir da nicht sicher, bei nichts davon, aber irgendwas ist da in meinem Gefühl schon dran.

Alain

PS: Falls es jemanden interessiert, ich hatte zu 9/11 mal den Zeitpunkt und AC des ersten Aufpralls auf den ersten den Türme ganz genau berechnet (Zeit +/- 1 Sekunde), beruhend auf seismischen Messungen, die in einem wissenschaftlichen Artikel veröffentlicht worden waren.
Titel: Re: Astrologie des Verschwörungstheorie-Booms
Datum: Mo 27. April 2015 22:18 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1429604137 (Antwort #75)
Hier ist noch das Dokument mit den seismischen Messungen zu 9/11, falls nicht schon bekannt hier:

    http://www.ldeo.columbia.edu/LCSN/Eq/20010911_WTC/WTC_LDEO_KIM.pdf

Danach wäre der Aufprall des ersten Flugzeugs auf den ersten WTC Turm um 08:46:26 EDT (12:46:26 UTC) gewesen, mit einer Unsicherheit von 2 Sekunden. (Die Laufzeit des Schalls zwischen WTC Turm und seismischer Messstation wurde dabei berücksichtigt, wenn ich es richtig gelesen habe.)

Nach meinen alten Aufzeichnungen wären die Koordinaten vom Ground Zero hier:

   Latitude: N 40° 42.61734' = 40.710289
   Longitude: W 74° 00.78024' = 74.013004

und AC und Merkur hier:

   Merkur: 14° 17' 18.0631" g
   AC:  14° 25' 44.5794" g

Also Merkur schon im 12. Haus (und natürlich fast am AC).

@anna: Ich persönlich brauche jetzt mal sehr viel Schlaf und Ruhe, glaube ich, ich werde eine mühsame Erkältung kaum los, auch wenn das anscheinend viele ähnlich hatten diesen Winter...

@Moonman: ignorant und autistisch sind doch die US Amerikaner? Nur weil ich nicht explizit etwas sage, heisst nicht, dass ich ein Geburtsdatum wie du es vorgeschlagen hast schlecht fände.

Alain
Titel: Re: es ist ein Màdchen
Datum: Mo 04. Mai 2015 22:09 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1427888118 (Antwort #38)
Zitat von wikimaus (Mi 01. April 2015 13:35 MESZ):
hurra es ist da..eine kleine Prinzessin

(Aprilscherz-Bild am 2.5.2015 durch richtiges Radix ersetzt, von Moderator)


Da beim Aprilscherz-Horoskop ("1. April 02:33" (Aprilscherz!!!)) schon mal zwei der Vornamen prophetisch identisch waren, nämlich Diana und Elisabeth/Elizabeth (oder war das protokollarisch sowieso zu erwarten?), hier nochmal ein klar als Aprilscherz gekennzeichnetes Horoskop für die Aprilscherz-"Geburt", mit Asteroiden mit "Mondbezug" (105 Artemis, 100 Hekate, 78 Diana) und solchen mit Bezug zu den Namen (543 Charlotte, 412 Elisabetha, 78 Diana).

Im nächsten Beitrag noch das echte Geburtshoroskop mit auch diesen Asteroiden und interessanten Bezügen.

Hier nur noch zwei kleine Beobachtungen zur Synastrie der beiden:

- Fast ganz genaues (3') Trigon von Aprilscherzens B auf 3°37' f zu Charlottes Artemis auf 3°40' b.
- Auch fast ganz genaue (4') Opposition von Aprilscherzens Artemis auf 20°50' a zu Charlottes B auf 20°44' g

Also symmetrisch Mond-Artemis und Trigon-Opposition.

Kann man als Zufall ansehen, ich eher nicht...



Titel: Re: es ist ein Màdchen
Datum: Mo 04. Mai 2015 22:13 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1427888118 (Antwort #39)
Hier noch das echte Horoskop für Charlotte Elizabeth Diana, Princess of Cambridge, mit denselben Asteroiden.

Am Auffälligsten für mich ist die Diana / Elisabetha / Venus Konjunktion in den Zwillingen im 12. Haus.

Und Charlotte beim Glückspunkt finde ich auch noch interessant.

Und eben, Artemis auf 3°.. b, dem Grad wo laut Ptolemäus der Mond im b erhöht ist.

Alain



Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mo 04. Mai 2015 22:45 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #327)
Zitat von Alain Stalder (Fr 24. April 2015 22:27 MESZ):
aber zu all dem in Bälde mehr, inkl. endlich mal wie schon oft versprochen den Saudek Zwillingen (dieses oder nächstes Wochenende)


Kommt noch - das zu den Saudek Zwillingen - ist mir aber schon irgendwie über, nicht so sehr die Zwillinge, eher die "Nymphe", die wenn man es so sehen will von Artemis geschickt wurde um die Sache noch etwas kunstvoller aus- und umzugestalten (wenn auch manchmal auch grausam?) zu einem Mysterium das zum Beispiel auch Kurosawas Rashomon umspielt und viel in meinem Leben, aber ist eben alles sehr sehr mondhaft in der Saudek Geschichte, so dass sich alles andere das auch einigermassen mondhaft ist einfach immer darin spiegelt und meint wirklich etwas damit zu tun zu haben.

Das ist wenigstens das wenige das ich davon zu erfassen vermute...

Beiliegend mal das Horoskop, wer gut aufgepasst hat zu den besonders mondhaften astrologischen "Signaturen", der sollte schon mal einiges auffallen...

Alain



Titel: Re: german wings absturz
Datum: Do 07. Mai 2015 07:28 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1427359225 (Antwort #686)
Unten angehängt das Horoskop für den Crash für die Zeit, die im Bericht angegeben ist, 10:41:06 (Lokalzeit MEZ) als die Aufzeichnungen des Cockpit Voice Recorders (CVR) aufhörten, im Bericht sind die Zeitangaben in UTC:

    Um 09:41:06 Uhr stoppte die Aufzeichnung des CVR mit dem Aufschlag im Gelände.

Der Ort im Horoskop unten ist Barcelonnette, aber da der Absturz ja nicht genau auf der Ortschaft war, sind die Häuser ganz genau noch leicht anders, wenn ich das richtig sehe war die Absturzstelle ca. 30 km WSW von Barcelonnette:

    [Bild war nicht mehr auffindbar]


Für mich sehr wichtig ist das Horoskop von dem Zeitpunkt wo Andreas Lubitz (der Copilot, der Täter) an dem Tag aufstand, wo er quasi an dem Tag geboren wurde. Mir schon bewusst, dass das keine übliche Methode ist, sollte es aber vielleicht sein...

Im Mondfaden hatte ich damals ein Horoskop für 5 Uhr morgens für die hypothetische Aufstehzeit für Düsseldorf gepostet #307:

Zitat von Alain Stalder (Do 02. April 2015 23:55 MESZ):
Beiliegend ein Horoskop für den vermuteten ungefähren Moment wo Andreas Lubitz am Absturztag aufwachte.

Die Idee dahinter ist, dass wie der Moment und Ort seiner Geburt sein Lebensschicksal bestimmt, auch der Moment und Ort seines Erwachens an einem Tag einigen Einfluss auf das Tagesschicksal haben kann.

Also das Grundprinzip der Astrologie angewandt auf eine analoge ganz leicht andere Weise.

Bekannt ist, dass dasselbe Flugzeug um 06:48 von Düsseldorf gestartet war, Richtung Barcelona, von wo es dann um 10:01 für den Absturzflug wieder startete.




Zitat von Alain Stalder (Do 02. April 2015 23:55 MESZ):
Sedna ist nicht eingezeichnet (immer noch vom Handy in Berlin), aber wäre auf 24 Grad Stier, konjunkt zum Mond, genauso wie am Sylvester Mitteleuropäischer Zeit, also dem Jahresanfang 2015 (im römisch-gregorianischen Kalender).


Alain



Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Do 07. Mai 2015 08:09 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #328)
Zitat von Alain Stalder (Mo 04. Mai 2015 22:45 MESZ):
Beiliegend mal das Horoskop [von Sara Saudkova], wer gut aufgepasst hat zu den besonders mondhaften astrologischen "Signaturen", der sollte schon mal einiges auffallen...

Da ist erst mal der Mond, ganz simpel:

Je nach Geburtszeit ca. 3.5 bis 4.5 Tage nach Neumond (Sabisches Symbol für 26° Fische: "A new moon that divides its influences. Finesse"), die Sichel ist im Nachhimmel sichtbar nach Sonnenuntergang, vorwärts gerichtet in Laufrichtung des Mondes über den Himmel, also der Bogen der Artemis auf der Pirsch - ich sage mal sie weiss wohl irgendwie schon recht genau was sie will ("trotz" mystischem Rechteck)?

Noch simpler: Der Mond ist in den Zwillingen und es geht in der Geschichte um die Saudek Zwillinge.

Merkur, der Herrscher der Zwillinge ist fast genau am Übergang ("Prag" heisst "Übergang"), ganz am Ende der Fische.

Und Asteroid Artemis ist auch genau dort.

n.Mondknoten im Stier, das Zeichen wo der Mond erhöht ist.

Sedna am Anfang vom Stier, also eine der ersten Vertreterinnen einer "Sedna im Stier"-Generation? Hat jedenfalls etwas "unvermeidliches" für mich.

Hekate konjunkt der Sonne im Widder.

Jupiter im Krebs, dem Zeichen wo der Mond der Herrscher ist.

Und natürlich ein mystisches Rechteck.

Das Yod mit der Sonne an der Spitze des "Finger Gottes" mit Uranus/Neptun als Basis davon, also ein kollektiver "Auftrag"?

(to be continued...)
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mi 13. Mai 2015 08:27 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #329)
Gerade hörte ich draussen Elstern. Ob sie wohl wieder im Baum vor meinem Fenster (etwa 20m entfernt nisten)? Schwer zu sagen, letztes Jahr taten sie es und ich merkte es erst als die Blätter weg waren und man das Nest sah. Die können sehr unauffällig sein. Wobei im Jahr 2010, dem Jahr wo Uranus in den Widder eintrat und mit dem grossen urkardinalen Quadrat also am Anfang von allen kardinalen Zeichen, wo auch Katzen in der Nähe von mir am Rand einer bei Stosszeiten recht befahrenen Strasse mit auch viel Fussgängern friedlich rumlagen, da wagten es auch die zwei Elstern eine rote Katze die auf dem kleinen Vorplatz bei mir auf dem warmen Steinboden lagen verjagen zu wollen als sie nisteten; die Katze liess sich nicht aus der Ruhe bringen und blieb liegen, da sind sie wieder die Farben schwarz-weiss (Elstern) und rot (die Katze).

Unten das Horoskop für die Kostüm- und Bühnenbildnerin und manchmal eben auch Regisseurin am Theater, die ich im Beitrag #254 erwähnte, zusammen auch mit Choere und Chorus und Krapp's Last Tape usw.

Ganz im Sinne der avantgarde Artemis, unten mal das Horoskop für Mitternacht, für den frühestmöglichen Zeitpunkt, also um Mitternacht, da wäre der Mond nahe am Anfang des Sternkreises auf 2°17' Widder.

Die öffentliche Quelle für das Geburtsdatum ist hier:

   http://www.divadelni-noviny.cz/vyroci-1-15-brezna

Quelle ist das tschechische Kunst und Theaterinstitut, IDU, publiziert wurde es am 4. März 2015, also einen Tag vor ihrem (50.) Geburtstag, wenn das nicht avantgarde ist?

Interessanterweise hat es dort noch eine astrologische Zwillingschwester, also jemanden der am gleichen Tag im gleichen Jahr geboren wurde, eine Schauspielerin (Theater, auch Fernsehen und auch Fernsehmoderatorin).

Hier die Webseiten der beiden, die vielleicht kaum unterschiedlicher sein könnten?:

- Eins
- Zwei

Beide haben übrigens (realistisch gesehen) gar nichts mit mir zu tun, war mir bei der Einen sehr lange nicht klar, aber ist wohl so, sie will gar nichts wissen davon, darf sie natürlich auch...

Auf einer eher mystischen Ebene, liegt dort schon das Geheimnis wieso ich mich mit so Dingen beschäftige, und das macht ja schon Spass, mann nimmt halt was man kriegt...

Um das Zwillingsthema noch etwas mehr zu betonen, unten nicht nur das Horoskop für Mitternacht sondern auch noch für 08:50 morgens, wo sich das mystische Rechteck bereits ca. um 180° gedreht hatte, mit Fixstern Algol am Aszendenten.

Wie funktioniert eigentlich ein "Matriarchat" wie in dem tschechischen Umfeld? Frauen sind doch auch dort physisch schwächer, wieso spielen da nicht die gleichen Mechanismen, auch wenn vielleicht in Westeuropa sich doch schon auch ein paar Dinge geändert haben?

Das Geheimnis liegt in meiner Sicht wieder beim Mond.

Es liegt an der kollektiven Verschränkung, dadurch "wissen" die Frauen dort einfach ganz genau wie  die Männer "ticken" und können sie eher amüsiert auch bei den vielleicht krassesten Situationen höchstens etwas amüsiert beliebig lenken, es besteht nie eine echte Gefahr.

Das ist jetzt vielleicht extrem romantisiert und hat mit dem Leben in Tschechien ausser in ein paar künstlerischen Ausnahmen nichts mehr zu tun, aber eigentlich glaube ich das nicht.

Rikey, die selber ein mystisches Rechteck hatte im Horoskop, sagte im Forum am Schluss "und was mir hier auch ganz deutlich gezeigt wurde, ist dass es nicht so einfach ist, menschen und horoskope zu vergleichen, bzw dass wir dann wirklich ganz genau hinschaun müssen...und dass es sehr viele Ebenen gibt auf denen die Geschichten passiern".

Genau, Artemis hat so viele Möglichkeiten sich "zu verstecken", auch wenn sonst alles schon offen liegt.

Ein Zitat von Ester Krumbachova, Bühnen- und Kostümbildnerin auch in einigen bekannten Filmen der zweiten Hälfte der 1960er Jahre:

“Costume is not about clothing. Costume, both for the film and the theatre, is an event. Something from the story must happen in the costume. I myself have developed certain tricks. For example I would make one sleeve slightly shorter than the other. No one would really notice but there is a certain discord." (Tschechisches Radio, 1995)

Vorsichtig so direkt wie möglich übersetzt, ich vermute im Original war das auf Tschechisch und war noch genauer: "Kostüm ist nicht über Kleider. Kostüm, sowohl für den Film wie das Theater, ist ein Ereignis. Etwas aus der Geschichte muss im Kostüm passieren. Ich selber habe einige Tricks entwickelt. Zum Beispiel, würde ich einen Ärmel leicht kürzer machen als den anderen. Niemand würde das wirklich bemerken, aber es war ein gewisser Misston."

Da ist es wieder, das Spiel mit Symmetrie und Asymmetrie, und auch das im Dunklen bleiben und sich doch manifestieren.

(noch etwas mehr folgt sogleich...)



Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mi 13. Mai 2015 09:19 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #330)
Quote:
(noch etwas mehr folgt sogleich...)


Andererseits habe ich Ferien, und wie Ester Krumbachova es tat (gleicher Link bei Radio Prag wie vorher):

"She was a very hard worker. The only problem was that she left everything until the very last minute. For example in the middle of the film she suddenly disappeared and no one could find her. Then we found out that she’d simply gone on holiday or whatever. She was out of energy. She felt totally free to give what she wanted and to stop when she wanted." (Tereza Brdečková)

Übersetzung: "Sie war ein sehr fleissiger Arbeiter.  Das einzige Problem was dass sie alles bis zur letzten Minute aufschob. Zum Beispiel verschwand sie mitten vom Film plötzlich und keiner konnte sie finden. Dann fanden wir heraus, dass sie einfach in die Ferien gegangen war oder was auch immer. Ihre Energie war erschöpft. Sie fühlte sich total frei zu geben was wollte und damit aufzuhören wann sie wollte."

Schon auch Artemis, und eben dass ihr niemand was kann, die anderen können sich freuen wenn sie da ist und sonst ist sie halt nicht da.

Aber ich bin da wohl nicht gut genug das genauso zu machen, wohl der Saturn bei mir am Ende der Fische? Aber ich arbeite daran... Hat schon etwas sehr schönes und künstlerisches.

Ich glaube schon, insgesamt geht es bei z.B. so einem mystischen Rechteck und so in Horoskopen darum eine "Maschine" zu bauen oder eher passender ein "Instrument" um Kunst zu schaffen, Schicksale wo die Menschen Dinge schaffen...

Bei mir gab es keine Toten und Leid wie bei den Saudek Zwillingen drumherum, alles auf der Oberfläche ganz harmlos.

Also, ein bisschen was zu den zwei Zwillingen, basieren auf Web und v.a. auf einer Dokumentation von 2007:

    https://www.youtube.com/watch?v=6d6TGXGokBI
    (Hat englische Untertitel, unten rechts bei dem Icon das ein wenig wie ein Briefumschlag aussieht einblenden)

Danach wären die Zwillinge eineiig, aber zwei verschiedene Spermien, also so ca. 3/4 der Chromosomen gleich, und 1/4 anders? Da wäre auch die 3 des Mondes.

In früher Jugend in einem Lager für Kinder, genauer für nur Zwillinge, wenn ich das richtig verstand, speziell für Josef Mengele, aber ihnen ist nichts passiert.

Jan Saudek, der heute international sicher berühmtere, Photograph. Er ist klar der weniger begabte der zwei, wie er auch selber sagt im Film, sein Bruder Karel "Kaja" ist ein genialer Zeichner, absolut unglaublich wie das einfach passend entsteht, auch wenn man oberflächlicherweise den Eindruck bekommen könnte, dass er sein Talent etwas stereotyp mit amerikanistischen Comiczeichnungen vergeudet hätte, war irgendwie schon auch "stimmt", und doch gar nicht, ist eben wie ein unmerklich kürzerer Ärmel bei Krumbachova.

Das soll jetzt nicht heissen, dass Jan Saudek unbegabt sein, es gibt nicht viele die so photographieren können, und doch, ist es für "Prager Verhältnisse" nur ein Instrument um wohl dafür zu sorgen, dass andere die interessiert sind überhaupt zur Sache herankommen.

Da half aber auch noch jemand anderes mit, nämlich die erwähnte Sara Saudkova, in jungem Alter kam sie mit ihm zusammen, und er war machtlos, auch da rothäärige seine Schwäche sind, nahm sie auch mit nach Amsterdam, wie er sagte auch um sie zu zeigen, da holländische Frauen nicht so schön seien und dann Sara immer die Schönste war.

Eigentlich hiess sie Sarka (ausgesprochen Scharka) was ein ganz gewöhnlicher Name ist wo sie herkam, aber ist ja egal. Jedenfalls heiratete er sie, wenn er auch anscheinend kaum oder gar nicht mit ihr schlief und am Ende, wenn man der Aussage von Jan Saudek trauen kann (glaube nicht, kann irgendwie gewesen sein, aber erzähle es mal so), hatte Sie alle Negative von seinen Photos und alle Rechte daran und sie betreibt auch saudek.com, wodurch seine Photos ausserhalb von absoluten Künstlerkreisen bekannt wurden.

Eine Frau von Jan Saudek begann Selbstmord, war (laut Jan Saudek!) in der Familie, eine starb als er mit Sara zusammenkam an plötzlichem Organversagen, und seit ein paar Jahren liegt Karel "Kaja" Saudek im Koma.

Sara hat mittlerweile 3 Kinder mit dem (ersten?) Sohn von Jan Saudek, und sie sind nicht verheiratet, und 2007 hatte Jan Saudek eine neue, junge Frau und schon ein Baby daraus. Wie auch Jan bestätigt, ist Sara mittlerweile eine erstaunlich gute professionelle Photographin, kein Jan Saudek, aber 1-2 Bilder gar nicht mal so schlecht künstlerisch.

Kaja hatte 1996 für den Film Wer will Jessie töten Zeichnungen gemacht. In dem Film geht es u.A. um eine Maschine die Träume sichbar machen kann auch auch störende Dinge darin "eliminieren", nur werden sie dann real. Es beginnt mit einer Kuh die gestresst ist von den Fliegen und danach sie die Fliegen echt im Raum. Dann träumt der Mann der Wissenschaftlerin von Comicfiguren, einer "Artemis" Jessie, die von einem ca. Superman plus einem Cowboy verfolgt wird und Antigravitationshandschuhe besitzt und auch wissenschaftlich versteht wie sie tun, bzw. sie gebaut hat. Natürlich kommen die in die wirkliche Welt aus dem Traum...

Am coolsten fand ich die eine Szene im Gerichtssaal wo Jessie etwas sagt mit einer Sprechblase und der Richter jemanden bittet die Sprechblase etwas zu drehen damit der Gerichtsschreiber sie sehen kann.

(Fortsetzung folgt, mit etwas direkter Astrologie, die Kuh (Stier, ägyptisch, usw.) war ja schon da...)



Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mi 13. Mai 2015 09:58 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #331)
Bei mit ist im Moment Asteroid Alain auf der Sonne und meinem natalen nördlichen Mondknoten um 21 Stier. Dort ist ja der Jupiter bei den beiden astrologischen Zwillingsschwestern etwas weiter oben. Oder liegt es am synastrischen Neumond mit dem Mond in der Mitte der Fische (und auf dem Uranus/n.Mondknoten von diesem Forum) jetzt wo ich das schreibe?

Die USA: Was wäre denn wenn es wirklich einfach so wäre wie geschichtlich faktisch belegt, am 2. Juli 1776 um etwa 11:00 morgens, da ja die Debatten laut Astrodatabank Zitat von John Adams: "At about 11:00 AM the debate closed and a vote was taken." Wie lange sollte das denn noch gedauert haben, da die Debatten schon durch waren und es nur 12 Nasen waren die abstimmen mussten?

Damit wäre der AC spät in der Jungfrau, der MC spät in den Zwillingen, mit Venus und Mars konjunkt dazu. Aber ein andermal Gedanken dazu... Da die USA so mächtig sind, muss man sie astrologisch "knacken", damit man weiss wie damit umgehen. Einfach vertrauen wie übrigens wirklich nicht wenige Juden in den 1930er und 1940er Jahren mit Deutschland, ist meiner Meinung nach naiv - Vertrauen gut, Kontrolle...

Ja, der Mars ist ja jetzt in den Zwillingen seit gestern oder so...

Das wäre auf der Artemis-Hekate Konjunktion der Saudek Brüder am Anfang der Zwillinge, deren Sonnen übrigens auf meinem n.Mondknoten liegen und die eine Diana-Lilith Konjunktion auf 3° Jungfrau haben, im Dreieck zu Uranus um die 3° Stier (wo wie 100x gesagt laut Ptolemäus der Mond im Stier erhöht ist), siehe Horoskop unten: * 13. Mai 1935

Deren Mars ist in der Waage.

Hier noch die Geburtsdaten der Eltern aus dem Dokumentarfilm: Mutter 28.6.1901, Vater 20.11.1894, und der Sohn von Jan, Samuel Saudek: 7.5.1963.

Da hat es natürlich auch einige Bezüge.

Wie bei der USA diskutiert, gibt es eigentlich bei Menschen nur ein Datum das man berücksichtigen sollte, für das man Transite und Progressionen anschauen soll, auch wenn das Ganze immer wächst und sich verändert? Wieso nicht die Transite/Progressionen der Eltern? Wieso nicht Transite/Progressionen von wichtigen Ereignissen im Leben?

Ich glaube grundsätzlich ja, aber ausser Geburt und Tod gibt es meist im Leben nichts an Intensität vergleichbares, selten mal wenn jemand wirklich fast tot war mit allem Drum und Dran vielleicht, aber auch dann...

Wie genau ist der Moment der Geburt eines Menschen bestimmt? Das ist doch auch nicht in allen Fällen so genau definiert. Ich muss gestehen dass ich da wahrscheinlich zu wenig weiss.

Die Unabhängigkeit der USA von England (der "Mutter") vom 2.7.1776 um 11:00 könnte man als Durchschneiden der Nabelschnur bezeichnen.

Dass der Name erst zwei Tage später vergeben wurde ist auch bei Geburten nichts aussergewöhnliches, bzw. war es mindestens lange Zeit nicht. Die Ursache da liegt wohl bei der früher viel höheren Säuglingssterblichkeit: Die Eltern wollten sich noch nicht zu sehr binden um sich zu schützen, erst wenn klar war dass das Kind grundsätzlich gesund ist.

Passen so halbwahre und doch sich ins Gehirn einbrennende Sprüche wie sie die USA oft produziert zu einem MC in Zwillingen, mit Mars in Zwillingen dort und Venus im Krebs auch?

* You can't be half pregnant. (Man kann nicht halb-schwanger sein.)
* If you can't beat them, join them. (Wenn du sie nicht schlagen kannst, tritt ihnen bei.)
* There is no "I" in team. (Es gibt kein "ich" in Team. - im Wort, allerdings kommt "me" dort durchaus vor!)

Da kriegerische das doch auch noch etwas sanftes hat, die "Soft Superpower"?

Und der Mond wäre gegen Ende Steinbock, fast genau konjunkt und noch hinter Pluto, dem ersten "Planeten" den die USA entdeckt hatten, also ihren Mond spiegelte.

Wenn etwas schlimmes passiert in den USA, helfen sich zwar einzelne Menschen schnell, aber es fehlt für mich ein Wassermann Mond vom 4.7.1776 der doch eher allen helfen würde, und auch Sorge tragen würde dass es ein gutes Schulsystem für alle hat und medizinische Versorgung und Arbeitslosenversicherung, usw. oder verstehe ich den Wassermann so schlecht?

Für mich ist das immer mehr der Favorit, 2. Juli 1776 um 11:00 in Philadelphia (PA), wobei die Zeit ja vielleicht nicht ganz genau ist, wer hatte zu dem Zeitpunkt genaue Uhren?

Unten auch noch das Horoksop für diese USA.

Bevor ich's vergesse, zu den Verschwörungstheorien, der Neptun wäre da im 12. Haus am AC, der amerikanische Traum, das fast unmögliche Analysieren einer Situation?

Habe ich jetzt zwei oder mehr Dinge vermischt? Nein, bei Kaja Saudek waren ja der Superman und der Cowboy... Bzw. der Mond bring die Dinge eben eher zusammen als auseinander?

Und der ganze Zugang, erst wie ich die letzten Wochen fast ganz versinken, kraftlos, wie ein ganz alter Mann oft, ohne Perspektive, dann plötzlich... So ist das im Theater, braucht den Kontrast. Meinen sich immer ganz gut zu fühlen seie gesund, ist wohl (zumindest in gewissen Massen normalerweise?) falsch...

Alain



Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Do 14. Mai 2015 08:24 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #332)
Zitat von Alain Stalder (Mi 13. Mai 2015 08:27 MESZ):
Beide haben übrigens (realistisch gesehen) gar nichts mit mir zu tun, war mir bei der Einen sehr lange nicht klar, aber ist wohl so, sie will gar nichts wissen davon, darf sie natürlich auch...


Schade

Hier noch etwas zu USA mit 2.7.1776 um 11 morgens im Vergleich zu 9/11.

AC und MC die Merkur beherrscht sind (Jungfrau AC und Zwillinge MC) würde ja passen zum Merkur am AC bei 9/11.

Auch der Angriff, auf die Zwillingstürme, dazu hiessen die ja noch "World Trade Center", also Zentrum des Welthandels, was natürlich sehr gut zu Hermes/Merkur, dem Gott es Handels und der Wege passt.

Der Angriff war wahrscheinlich primär terroristisch gedacht gewesen in dem Sinne, dass mehr oder weniger zufällige Leute sterben würden, die Leute im Flugzeug und wer sich gerade auf den Stockwerken vom Einschlag befinden würde.

Damit dass alles einstürzen würde, hatte (vermute ich immer noch) niemand gerechnet, auch nicht die Täter oder Planer, egal wer ganz genau.

Damit änderte sich auch symbolisch etwas: Jetzt wurde es zu einem gerichteten Anschlag der die Vertreter des globalen Welthandels tötete.

Die USA hatten das Ganze ja sehr persönlich genommen, als Angriff direkt auf alles was sie repräsentieren, einen Kriegsakt, also spiegelte es sie sehr genau?

Würde das nicht passen zu einem Zwillinge MC, astrologisch vom Sternzeichen her gesehen "zu jung" um sich selber zu reflektieren und in sich selbst auch einen Einfluss auf das was einem passiert suchen? Immer nur die die einem etwas tun als 100% die Schuldigen sehen?

Der Mond auf 28° Zwillingen bei 9/11 könnte je nach genauer Zeit der Abstimmung 1776 genau auf dem MC liegen.

Der Mond bei der Abstimmung war gegen Ende Steinbock, also noch hart für sich selber schauen, aber unter gewissem Druck doch bereit etwas für alle zu tun? Oft einfach nur das Minimum was es braucht um die Mehrheit einigermassen bei Laune zu halten bzw. um die nächste Wahl zu gewinnen?

Was mir jetzt allerdings fehlt, ist die Betonung von 3° Krebs, der n.Mondknoten bei 9/11, die Venus am 4.7.1776 oder auch bei der ersten Nachricht um Arpanet (später Internet).

Vielleicht doch am 2.7.1776 um 11:30, also MC auf 3° Krebs?

Oder doch der 4.7.1776? Aber wenn die sozialen Verhältnisse der USA ein Vorbild für ein Wassermann-Zeitalter sein sollen, dann Gute Nacht!

Und ein Jungfrau AC? Pingelig alles nur so machen wollen wie es ihnen danach ist, zumindest vordergründig bzgl. Sexualität empfindlich (oder nur wegen Krebs Venus?)?

Oder braucht es eben doch gerade bei einem Land mehrere Horoskope um es zu verstehen, also sagen wir mal mindestens 2.7.1776 für den offiziellen Entschluss zur Trennung und dann den 4.7.1776 wo die grosse Welt davon erfuhr, inklusive dem Namen, und zum Teil auch noch andere Ereignisse vorher und nachher?

Bei der Entdeckung durch Kolumbus, zum Beispiel, hatte es eine Jupiter-Saturn Opposition, wenn ich mich richtig erinnere, mit Jupiter im Löwen und Saturn im Wassermann.

Ist der Saturn im Wassermann die demokratische Partei (mit dem Esel der Saturn zugeordnet wird als Maskottchen) und Jupiter im Löwen die republikanische Partei? Machen daher die Republikaner immer so viel mehr Schulden?

Täuschung als Mittel: Von den USA schon seit Washington eingesetzt, der den Engländern mit gefälschten Warenlisten (Mars in Zwillingen, Kriegslist?) vorgaukelte, dass er mehr Männer hätte.

Crowdfunding: Die Freiheitsstatue in New York, von den Franzosen gebaut und zur Hälfte geschenkt, fehlte die zweite Hälfte von den USA, es gab schon Karikaturen in den Zeitungen mit der Freiheitsstatue mit Werbung drauf, bis dann Leser je einen Dollar per Post schickten und so das Geld zusammenkam.

Nichts Neues im Westen?

Solange die USA nicht fähig sind sich selber auch nur ein klein wenig zu spiegeln, sollten sie nicht zu stark werden, sage ich. Ohne das Ganze ein bisschen wahrzunehmen, ist man als "König" ungeeignet.

Spricht jetzt da aus mir t.Jupiter vor n.Sonne in der Mitte vom Löwen? Na ja

USA: You can't be half pregnant with regards to world power? Dreaming of a new Roman Empire? Learn first to handle the truth.

Das gerade oben war jetzt einfach ein wenig die USA gespiegelt und Art und Ton bei so Sachen, manchmal, irgendwie einprägsam und doch irgendwie falsch...

Kafka war ja nie in Amerika, hat aber einen Roman geschrieben der dort spielt (und das Max Brod dann "Amerika" taufte).

Der Roman müsste eigentlich die USA sehr genau spiegeln, Prag (Artemis/Hekate) macht da keinen Fehler. Da müsste man eigentlich sehen können auch wo der Mond liegt in den USA.

"amer" heisst "bitter" auf französisch, und irgendwie ist in den USA schon immer alles so bierernst, das stört mich vielleicht am Meisten.

Alain



Titel: Re: Welche Musik bringt Eure Sonne auf Trab?
Datum: Do 14. Mai 2015 08:47 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1388532503 (Antwort #982)
Zitat von Cirrusfalke (Fr 08. Mai 2015 20:28 MESZ):
Vorsicht es könnten "lazive Mädchen" zu sehen sein. [@Angela Schaffer, @Suhsan]


Als Kontrast ein Video mit "lasziven Männern":

    Stagger Lee von Nick Cave & The Bad Seeds

Braucht schon viel dass mir ein Video mit ausschliesslich Männern wo die meisten tanzen gefällt, aber das gefällt mir.

Musikalisch reisst es erst der Schluss für mich wirklich raus...

Hat vielleicht insgesamt mehr mit Mond als Sonne zu tun, also eigentlich off-topic hier?



Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Do 21. Mai 2015 08:24 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #333)
Zitat von Alain Stalder (Do 14. Mai 2015 08:24 MESZ):
Hier noch etwas zu USA mit 2.7.1776 um 11 morgens [...]


Merkur ist rückläufig, und ich habe heute noch mal ein wenig umgeschaut was denn die Quelle der Uhrzeit wäre...

Das Resultat ist ernüchternd, scheint soweit alles nur auf etwas zu beruhen das schlampig falsch abgeschrieben wurde und erst noch von einer Quelle im Internet die selber keine Quellenangaben gibt und von einer politischen Organisation ist.

Vielleicht ist es am Ende ja noch mal anders, lasse mich mal vom "Trickster" überraschen, aber hier erst mal die "Geschichte" wie es zu der Uhrzeit kam...

In der Astrodatabank zu "USA No. 4" vom 2. Juli 1776 ("Armistead July 2 chart") steht folgender Abschnitt (Hervorhebung von mir):

AFA Feb/1965 writes that 7:00 PM is "based on a letter from John Adams to his wife, for July 2, 1776. Adams believed the nation should celebrate its independence not on July 4 but on July 2, the date of Lee's resolutions. David McCullough's biography "John Adams," 2001, has extensive references to personal letters and documents and in regard to the Declaration of Independence, while Adams wrote passionately and in detail about the events of July 2, the only notation her made about July 4 is that he took time off to shop for ladies' gloves and a new thermometer. Adams wrote that on 7/02/1776, Congress convened its final discussion and reading of the Declaration. At about 11:00 AM the debate closed and a vote was taken. Twelve colonies voted affirmative, while John Dickinson of New York was absent. Congress ordered the document authenticated and printed but it was another month before it was actually signed by the delegates. On August 2, the actual signing took place by some of the delegates. The last delegate, Thomas McKean of Delaware, did not sign until January 1777.

Das erweckt den Eindruck, dass Adams schrieb, dass am 2.7.1776 die Diskussionen bis 11 Uhr morgens dauerten und dann abgestimmt wurde.

Ich habe in den Briefen von John Adams hier gesucht, und zwar gefunden dass er am 3.7. zwei Briefe schrieb wo er die Wichtigkeit des Beschlusses betonte, aber keine Uhrzeit. Man kann da nur schlecht suchen, aber sonst in den Briefen fand ich nichts das von 11 Uhr sprechen würde.

Daher suchte ich mal mit Google nach ca. dem Satz und fand dies:

   "The Real 4th of July" (von "Bearing Drift - Virginia's Conservative Voice", laut URL am 3.7.2011 publiziert)
   http://bearingdrift.com/2011/07/03/the-real-fourth-of-july/

Dort steht sehr ähnliches, hier der Ausschnitt zu 11 Uhr morgens (Hervorhebung wieder von mir):

July 4th was not a busy day in Congress. The real work had been completed on the 2nd of July, and the bulk of the changes to the document were completed on the 3rd. Business began on the 4th of July and concluded at 11 AM, when the vote was taken on the final draft of the Declaration. The vote was a mirror of that on July 2, and Congress ordered the document finalized and printed.

Selbst das mit den Handschuhen die John Adams am 4.7. gekauft haben sollte, steht dort anders (Hervorhebung von mir):

David McCullough’s book John Adams (where many of the facts I’ve written about came from) notes that the rest of the day was so innocuous, most members of Congress didn’t bother writing about it. Adams said nothing about the 4th. Jefferson’s diary notes that he took time off to shop for ladies’ gloves and a new thermometer, spending 3 pounds 15 shillings of money he didn’t have (Jefferson was a notorious spendthrift).

Jetzt habe ich nachgeschaut von wann denn der Astrodatabank Eintrag ist. Der ist laut seiner History vom 28.02.2003 um 02:00 so importiert von der original Astrodatabank die ja früher anderswo (in den USA, von Lois Rodden gesammelt) war...

Also war vielleicht der Text oben der von Brian Schoeneman war schon älter, oder auch von irgendwo her übernommen? Jedenfalls wirkt der genauer als das was bei Astrodatabank steht.

Ist das jetzt der Neptun der USA in der Jungfrau, der Analyse so schwierig macht?

Ist das vielleicht einfach nur ein "verborgener" Hinweis auf 11 Uhr morgens am 4. Juli 1776, was zu unterstehendem Horoskop führen würde.

Der MC wäre sehr nahe am Mond von 9/11, 28°22' Zwillinge vs. 28°05' Zwillinge, wobei natürlich die Uhrzeit auch wenn die Angabe stimmen würde zu der Zeit nicht ganz genau gewesen sein kann.

Die alten weisen Männer (Schütze, Adler) eher als die Wurzeln (IC) der USA und das Schicksal, die Bestimmung, der Wunsch "der Mutter" (MC) eher in kämpferischem (Mars) in den kommunikativen Zwillingen aber mit Venus im Krebs schon näher am MC, also das Land bekommt Aufmerksamkeit (und auch Geld) von der Welt um es herum?

Die alten weisen Männer die sich nicht bei der Rückseite des Siegels festlegen konnten, bis es dann ein geschäftstüchtiger weniger weiser etwas pragmatischer und geschäftstüchtiger umsetzte?

Passt für mich sehr gut insgesamt und die Venus um die 3° Krebs passt so schon viel besser zu Internet und s.Mondknoten bei 9/11...

Aber es ob es das jetzt "ist", wer weiss...?



Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Do 21. Mai 2015 08:30 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #334)
Hier ist noch das Horoskop für Merkur rückläufig (für Zürich/Astrodienst), das war in der Nacht vom Montag auf den Dienstag. Ich hatte da sehr schlecht geschlafen, war um etwa halb eins schlafen gegangen aber konnte gar nicht einschlafen bis etwa um 4 (und am nächsten Tag holte ich meine Eltern am Flughafen ab, kommend aus Miami, und ja, der Flug landete flugplanmässig um 11 Uhr morgens in Zürich, wirklich! Blöder Trickster, ich hatte diesmal wirklich verpasst dass Merkur rückwärts läuft, passiert mir sonst nie...)



Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Do 21. Mai 2015 09:12 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #335)
Noch etwas zur USA und dem Mond, bzw. mit Theater. Am Montag am frühen Abend sah ich in einer englischsprachigen Buchhandlung in Zürich ein Buch das von einem Navy Seal geschrieben wurde, Titel "Resilience", was etwa soviel heisst wie aus einer Verformung wieder zurückzufinden, zur ursprünglichen Form oder zu etwas anderem, und auch Widerstandsfähigkeit, wenn auch vielleicht eher wie ein Fisch, der sich weit zurücklehnen kann (wie es glaube ich Liz Greene auch mal erwähnte zu Fischen).

Ich klappte das Buch auf und sah auf der Seite etwas zum römischen Cato, über den, laut dem Buch, George Washington seinen Truppen ein Theaterstück aufführen liess. Cato (der Jüngere, nicht der Urgrossvater, Cato der Ältere der gesagt hatte, Karthago müsse zerstört werden) war ein römischer Politiker der sich sehr konsequent für die Republik einsetzte, auch wenn er sonst wohl auch alle Register zog. Laut dem Buch war Washington ein Bewunderer von Cato.

Immerhin würde ich sagen, eine Bewunderung für ein republikanisches Rom, schon mit viel Kämpfen intern und viel Business und Krieg, aber kein Kaiserreich.

So wie das Leben von Cato in der Wikipedia beschrieben wird, kommt mir vieles dabei "jungfräulich" vor, pragmatisch in Vielem, aber bei gewissen Dingen unabrückbar verbunden mit gewissen Prinzipien. Interessant auch dass er den griechischen stoischen Philosophen Athenodoros Kordylion überzeugte nach Rom zu kommen und ihn bei sich bis zu seinem (Kordylions) Tode leben liess.

Das Buch "Resilience" ist eigentlich eine Sammlung von Briefen die der Autor einem Freund schrieb, der auch Navy Seal ist und nach der Rückkehr aus den Kriegen in den USA nicht mehr zurechtkommt.

Wäre da vielleicht auch eine Interpretation wie folgt unter der Annahme von 4.7.1776 um 11 morgens: Der MC Ende Zwillinge treibt die Kinder der USA zu viel Kommunikation, zu viel Eindrücken, auch zu Krieg (Mars konj. MC), aber eigentlich ist der Wunsch der Venus im 10. Haus und auch am MC aber schon im Krebs mehr häusliche Zurückgezogenheit, zu Hause in Frieden leben und sich auch vor neuen Eindrücken schützen, um die bisherigen verarbeiten zu können?

Alain

PS: Am Dienstag um ca. 7 Uhr morgens war noch die Konjunktion von Asteroid "Alain" (1969) mit Sedna auf 24°44' Stier, das hat sicher auch mit reingespielt, u.A. auch natürlich "seal" ("Robbe") mit Sedna...

PPS: Hier ist noch ein Link zum Text von einem Theaterstück "GEORGE WASHINGTON performs CATO for his Troops at Valley Forge" von Paul David Young ("GEORGE WASHINGTON führt CATO für seine Truppen beim Forge Tal auf"). Valley Forge war ein Lager der amerikanischen kontinentalen Armee im Winter 1777/78.
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Do 21. Mai 2015 10:23 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #337)
Hier wäre eins  der Horoskope dazu von dir (19.10.1781 um 14:10) vom Faden Astrologie des Verschwörungstheorie-Booms.

Hier war ein Zitat von einer ungenannten Quelle das eine solche Zeit nahelegt, die Unterschrift zu Kapitulation war im 11 Uhr morgens (schon wieder um 11 ), wenn man in dem Fall USA No.14 in der Astrodatabank trauen kann.



Ich weiss nicht, auf Anhieb kommt mir Uranus wieder nahe bei 3° Krebs vertraut vor, genau um 2°51'd und die Venus vom 4.7.1776 um 11 auf 2°44' d. Könnte man in der Sicht als Transit des Uranus über die Venus der USA interpretieren.

Es gibt in Star Wars Episode I einen auf Anhieb relativ doof wirkenden Spruch von Qui Gon, als ein Unterwasser Monster ein anderes Kleineres frisst und dann wieder von einem noch Grösseren gefressen wird: "There's always a bigger fish", also "Es gibt immer einen grösseren Fisch".

Astrologisch gibt es immer ältere Daten deren Transite/Progressionen passen zu späteren Ereignissen.

Soweit ich verstehe wurde erst nach dem Sieg vom 19.10.1781 die USA von anderen Staaten (ausser Frankreich) anerkannt - wobei die Infos sind aus Astrodatabank...

Jedenfalls ist das sicher etwas sehr wichtiges, möglicherweise wirklich das Entscheidende, die "Geburt" der Nation.

Alain

PS: Was heisst "Urarg."?
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Do 21. Mai 2015 22:50 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #339)
Einen hab ich noch:

   http://www.weatherwise.org/Archives/Back%20Issues/2011/July-August%202011/retrospect-full.html

Hier steht das mit dem Thermometer (und den Handschuhen) nochmal anders. Danach hätte Jefferson am 4. Juli 1776 schriftlich vermerkt, dass er diese Dinge gekauft hätte, was aber nicht zwingend bedeutet, dass er sie an diesem Tag gekauft hatte... Mit Temperaturmessungen begann er jedenfalls laut  dem Link oben (der sich einen Scan von seinem Journal enthält) bereits am 1. Juli 1776, vielleicht mit einem anderen Thermometer, vielleicht auch nicht...

Aber nicht so wichtig, keine Zeitangabe für den 2. Juli, aber eine für den 4. Juli, allerdings wieder mal ohne jedwede Quellenangabe dazu:

July 4 began with “fine sunshine,” according to Marshall's diary, which records a “pleasant morning” with winds out of the southeast. Jefferson awoke to record a temperature of 68°F at 6:00 a.m. By 1:00 in the afternoon—about an hour before a final agreement on the Declaration was reached—the temperature had risen to an à propos 76°F. It would cool down only two-and-a-half degrees by 9:00 p.m.


Also Unabhängigkeitserklärung mit finalem Wortlaut etwa um 2 Uhr nachmittags, siehe Horoskop unten, AC wäre auf 4.x° h and MC auf 10.x° e

Venus wäre da auf 2°57' d, immer noch nahe genug zu 2°51 und 2°44...



Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Do 21. Mai 2015 23:39 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #340)
Noch etwas kleines aus Mondsicht, mit der Zahl 50 (vgl. Robert Graves 4 Jahre = ca. 50 Monate Regierungszeit des Königs in matriarchalischen Zeiten und griechischer Chorus ursprünglich mit 50 Leuten, alles weiter oben in diesem Faden mal erwähnt, diskutiert)...

    Sowohl John Adams wie auch Thomas Jefferson starben genau 50 Jahre nach dem 4. Juli 1776, beide am 4. Juli 1826.

Ist schon ein starkes Symbol.

Alain

PS: Zu 50 verstehe ich immer noch nicht mehr, dass es im griechischen Kalender dann abwechslungsweise 49 oder 50 Monate hatte zwischen den Olympiaden zum Beispiel habe ich gesehen, aber mir kommt es immer noch so vor, wie wenn es da noch eine viel unmittelbarere Erklärung für 50 und Mond geben müsste...

PPS: Die Amtszeit eines US Präsidenten ist ja 4 Jahre, bzw. maximal 8 Jahre wenn wiedergewählt, also 50+49 Wochen maximal, also schon auch mondhaft das... Die beiden oben waren übrigens Präsidenten 2 und 3 der USA (4 resp. 8 Jahre, Adams war zuvor Vizepräsident bei Präsident 1, George Washington).
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Fr 22. Mai 2015 06:53 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #341)
Unten noch die Horoskope für die Tode der beiden, da scheint es auf Wikipedia sehr genaue Angaben zu Zeit und Ort zu geben, mit Quellenangaben: Jefferson starb vor Adams.

Na ja, lass ich das wohl mal wieder, fällt mir nichts mehr ein, schön wären schon ein paar Fakten was wann am 2. und 4.7.1776 passierte, aber darauf was die Beteiligten später dazu schrieben kann man sich vielleicht sowieso nicht verlassen, Rashomon...

Alain



Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Fr 22. Mai 2015 14:00 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #343)
Cheiron und Mond spricht mich sowieso an, mein Cheiron ist auf 25.x° Fische, dazu sabisches Symbol für 26° Fische, "a new moon that divides its influences", "ein Neumond der seine Einflüsse aufteilt".

Wusste ich nicht, dass dessen Periode etwa 50 Jahre ist, aber das mit Chiralität hat ja sowieso etwas mit drehen, also etwas rundes, 5. Element, mondhaft...

Cheiron am 2./4.7.1776 waren auf 20° Widder, am Todestag von Jefferson und Adams auf 25° Widder, was konjunkt dem n.Mondknoten am 19.10.1781 ist.

50 ist auch die Anzahl Sterne auf der US Flagge, bzw. die Anzahl Bundestaaten der USA. 1776 waren es 13 Gründerstaaten, wobei der 13. (New York) sich umgekehrt wie die 13. Fee bei Dornröschen raushielt aus der Abstimmung und die anderen 12 schliesslich einstimmig waren, also ursprünglich 13 Sterne auf der Flagge ("Betsy Ross Flagge"), in einem Kreis, was wiederum mondhaft ist, und 12 als Sonnenmonate bzw. 13 als Mondmonate. Und die Flagge hatte 13 horizontale Linien wie heute noch, 7 rote und 6 weisse.

   

Was ich nicht wusste bisher, ist dass die Flagge der Flagge der britischen Ostindien Kompanie (*31.12.1600) sehr ähnelt (welche lange Zeit wirtschaftlich sehr mächtig war), die auch 13 rot-weisse Linien hat, alledings laut der englischen Wikipedia gab es ursprünglich Versionen mit 9-13 Streifen und auch mit dem ersten Streifen oben weiss statt rot:

   1600-1707   1707–1801

Der Coat of Arms der East India Company hat 3 Löwen:

   

Ich habe noch etwas gefunden zum 4.7.1776 um 2 Uhr Nachmittags, nämlich vermutlich die Quelle dazu:

    http://www.neptunecafe.com/ScorpioRising.html

Ausschnitt mit Hervorhebung von mir:

The U.S. Scorpio Rising horoscope was first proposed by Mark Penfield in his 1984 book Horoscopes of the Western Hemisphere. He uses a time of 2:20 pm which was rectified based on the biography of John Hancock by Herbert S. Allen. Penfield quotes from page 228:  

"For three days impassioned oratory pro and con, echoed through the government chamber. At last, about two o’clock in the afternoon of the 4th, the great white paper was reported out of committee to the House with recommendation for approval, and was immediately ratified. Hancock and his secretary, Charles Thomson, were then ordered to authenticate it with their signatures in the customary manner of handling all Congressional matters. They were also directed to have copies printed for dispatching to the colonial assemblies and to the army. The printing was done by next morning."

Also irgendwann nicht lange nach 14:00, unten das Horoskop für die Zeit die Penfield rektifiziert hat.

Also einen Skorpion AC für die Nation USA sehe ich weniger, dazu ist mir Sexualität zu purtianisch versteckt in der US Öffentlichkeit, oder könnte das doch sein?

Was wohl stimmt (oder doch nicht?), ist dass der Adler traditionell dem Skorpion zugeordnet wurde*, dazu würde ja vielleicht auch die Pyramide auf der Rückseite des Siegels passen, DC im Stier wie das Zeitalter wo die grossen Pyramiden in Ägypten gebaut wurden.

Aber zum Penfield Horoskop: Da wäre der MC noch näher am DC beim 19.10.1781, und übrigens auch die Tageszeit ähnlich kurz nach 2 Uhr nachmittags...

Alain

* Siehe z.B. hier, Skyscript: Scorpio the Scorpion:

As for the likeness of their faces, they four had the face of a man [Aquarius], and the face of a lion [Leo], on the right side: and they four had the face of an ox [Taurus] on the left side; they four also had the face of an eagle [Scorpio]. (Ezekiel 1 verse 10).

Allerdings entstand ja die Waage aus einem ursprünglich grösseren Sternbild Skorpion, die Waagschalen aus den Scheren, oder eben aus den Flügeln des Adlers, wäre der also Waage heute? (Liz Greene assoziiert den Adler eher mit Zeus/Jupiter und Schütze, wie wohl auch viele sonst heute. Für mich ist die Findung von Delphi als Zeus zwei Adler von entgegengesetzten Enden der Erde losfliegen liess zur Mitte in Delphi eher etwas das mich an Waage erinnert, auch in der zweiten Hälfte des Widderzeitalters als Gegenpol Waage zu Widder.)

Soviel zu erst mal sein lassen mit r. Merkur...

Und hey, das ist vielleicht doch noch interessant zu 50 und Mond:

Ein Mondzyklus (Neumond zu Neumond) ist ca. 29.5 Tage (29.530589). Von solchen Zyklen haben im Jahr ganz nur 12 Platz, das sind 354.367 Tage, was wiederum 50.624 Wochen sind.

Vielleicht ein Anhaltspunkt, aber etwas konstruiert, immerhin: 7 Planeten => Woche, Mondzyklen pro Sonnenumlauf die ganz hineinpassen => "50 Wochen pro Jahr", vielleicht war das ja ganz früher mal so...?



Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Fr 22. Mai 2015 14:56 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #344)
Beim Link zum "Scorpio Rising" Horoskop

    http://www.neptunecafe.com/ScorpioRising.html

Hatte es noch eine Vergrösserung aus der Rückseite der 100$ Note, wo auf der Uhr (anscheinend von Glockenturm der "Independence Hall" wo die Unabhängigkeitserklärung angenommen wurde und dann die Glocke geläutet) eine Uhrzeit angezeigt wird, anscheinend 14:21 oder 14:22 (oder 13:21 / 13:22, der obere Zeiger ist doch noch eher vor 2 Uhr?), also suggeriert wann das war, hier eine andere Vergrösserung:

   

So weit alles klar?

Nein, natürlich nicht in den USA.

An anderer Stelle habe ich gelesen, dass die Uhrzeit 16:10 seie, also kleiner und grosser Uhrzeiger umgekehrt. Sieht zwar in dem Bild nicht so danach aus, aber laut dieser Webseite gab es bisher mehrere 100$ Noten mit dem Glockenturm, die erste erst 1928, und es ist unklar wie die genau ausschauten, ist sehr schwer Bilder der Noten mit guter Auflösung zu finden, vielleicht ja verboten um Fälschungen zu vermeiden...

Die zukünftige 100$ Note soll als Zeit 10:30 haben, siehe vorletzter Link oben. Unklar geschrieben, aber ev. sollen beide Zeiten einfach von Fotos sein nach denen die Gravuren gemacht wurden!

Auf jeden Fall scheint das mit den Verschwörungstheorien oder "Verschwörungstheorien" schon ganz tief in der US-amerikanischen Kultur verwurzelt zu sein, nicht erst seit dem Internet.

Der frühe Krebs könnte da schon etwas damit zu tun haben, der tritt konsequent immer wieder auf...

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Fr 22. Mai 2015 23:43 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #346)
Die Kampfflagge der Konföderierten (Südstaaten) im amerikanischen Bürgerkrieg hiess u.A. auch "Southern Cross" (Kreuz des Südens), wieder eine Variation die auch an britische Vergangenheit denken lässt: Andreaskreuz mit 13 weissen Sternen auf blauem Grund und drumherum rot:



Wobei die Flagge oben anscheinend nie offiziell die Flagge der Konföderierten war, nur die Flagge eines Teils der Armee, aber hat sich als Symbol durchgesetzt...

Wie war das mit den Weihnachtsepisoden gemeint? Wegen Skorpion AC?

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Sa 23. Mai 2015 06:57 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #347)
Hier ist ein Horoskop für den Beginn des Sezessionskrieges, des US amerikanischen Bürgerkrieges.

Für mich in Bezug zum Mond besonders auffällig ist die Sedna-Neptun-Artemis Konjunktion genau am Frühlingspunkt, mit Sedna und Neptun noch in den Fischen und Artemis schon im Widder.

Das Ereignis ist der Beginn der Beschiessung von Fort Sumter in Charleston County South Carolina am 12.04.1861 um 04:30: Wikipedia: Angriff auf Fort Sumter

Ein paar unmittelbare Beobachtungen:
Sedna's erster Übergang in den Widder war nominell (Swiss Ephemeris Test Page) am 3. Mai 1864 (der Sezessionskrieg endete am 23. Juni 1865, etwa in der Mitte von Sedna's zweitem "Ausflug" April-September 1865 in den Widder, Ephemeris Sedna ab 1861).

Alain



Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Sa 23. Mai 2015 10:46 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #348)
Und gleich noch Pearl Harbor, der Angriff Japans auf die US amerikanische Pazifikflotte, der dazu führte, dass die USA in den 2. Weltkrieg eintraten. Uhrzeit ist für die erste Angriffswelle um 7:55, Wikipedia: Angriff auf Pearl Harbor.

t.Neptun ist einen halben Sternkreis weiter als bei Beginn des Bürgerkrieges, Ende Jungfrau.

t.s.Mondknoten und t.Artemis auf n.Cheiron für 4./2.7.1776 auf 20° Widder.

Wie "üblich" auch Betonungen in den Zwillingen, früher Krebs (DC), und im Löwen. t.Venus am n.s.Mondknoten für 4./2.7.1776, und wohl noch mehr...

Zu einem Skorpion AC (Penfield Chart oder sonst so): Vielleicht ja einfach eine Folge des "Erwachsenwerdens" dass das mehr und mehr sichtbar wird und zuvor mehr wie ein Krebs wirkte, bzw. durch Sonne und Venus dort es auch bleiben wird?

Wieso ist es eigentlich so schwierig einen AC zu erkennen? Sollte das nicht offensichtlich sein schon von der Definition von einem AC als unmittelbarem Erscheinungsbild her?

Und was mich immer noch nicht in Ruhe lässt, wäre eine Uhrzeit für den 2.7.1776 wann der Beschluss gefasst wurde. Einziger Anhaltspunkt ist, dass John Adams am 3.7.1776, als v.a. Thomas Jefferson die Unabhängigkeitserklärung verfasste, zwei Briefe an seine Frau schrieb, aber keinen am 2.7., also da hatte er keine Zeit, aber vielleicht auch sonst andere Verpflichtungen noch an dem Tag. Jedenfalls war Adams überzeugt, das "wär's gewesen", wie er schrieb, dass zukünftige Generationen diesen Tag feiern würden. Da hatte ihn vielleicht auch der rückläufige Merkur und das krebshafte generell etwas getäuscht, denn es wurde ja der 4.7., für viele war es wichtig das Ganze noch "so ganz richtig" zu machen, das Dokument zu formulieren und wohl auch besser zu vermarkten.

Wann wäre übrigens das Geburtsdatum der Schweiz? Noch viel komplexer würde ich sagen die Loslösung vom deutschen Reich und auch schrittweises Akkumulieren von mehr Bundesstaaten (Kantonen) bis dann auch mal Schluss war...

Alain



Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Sa 23. Mai 2015 11:48 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #349)
Noch eine kleine allgemeine Überlegung zu Astrologie und Mond und Macht:

    Wenn man annehmen würde, dass man wenn man nur genug Daten hätte
    von Leuten und Nationen und Firmen usw. und genug Computerpower,
    dass man dann die astrologischen Zusammenhänge sicher erkennen und
    auch vieles vorhersagen könnte, welches Land in der Welt, bzw. welche
    Organisation da genau hätte dann fast unschlagbar die grössten Ressourcen
    und Zugang zu fast allen Daten und könnte
so die Welt beherrschen?

Tip: Es ist informell die Abkürzung für "No such Agency".

In dem Sinne, hoffe ich schon, dass Artemis da noch ein paar Steine in den Weg gelegt hat, neben Snowden...  

Übrigens NSA und Snowden haben Sonne in Skorpion bzw. Zwillingen und Mond in Zwillingen bzw. Skorpion.

Hier ist ein Link auf den Artikel von Matt Savinar zum Thema, erschienen in The Mountain Astrologer Oct./Nov. 2013. Soweit ich sehen kann - da Northbay Astrology die Website von Matt Savinar ist - eine durch Matt Savinar und The Mountain Astrologer erlaubte Publikation des Artikels.

    Watching the Watchers - The Cryptic Charts of the NSA and Edward Snowden

Jedenfalls hat die NSA einen Zwillings Mond für das Datum wo das Memorandum dazu in Kraft trat, den 4. November 1952, was auch die Wahlnacht war bei den Präsidentschaftswahlen, vermutlich auch um in der Presse und so, falls da irgendwas durchsickerte, sicher nicht aufzufallen. Das Memorandum ist schon vom 24.10.1952, was wohl auch gut passt, auch zum 19.10.1781, und der Mond wäre da im Steinbock: http://astrolibertarian.blogspot.ch/2013/10/the-nsa.html

Der südliche Mondknoten der NSA ist auf 17° Löwe.

Unten die 3 Horoskope für Memorandum zur NSA, seine Inkrafttretung und für Edward Snowden.

Wie es mit der Frage oben auch seie, einem Führer einfach blind folgen, sei es ein Mensch oder ein Land, kann, wie ja bekannt, gefährlich sein...

Alain

Und hey ... auf Seite 27 im Mountain Astrologer Artikel, unten links ist die kleine Werbung für meine Website, http://www.exactphilosophy.net/, die so unauffällig effektlos blieb wie vielleicht sonst kaum je eine Werbung (während 2-3 Jahren in jeder Ausgabe dabei), ausser übrigens dass mir mal eine schon recht alte Amerikanerin schrieb mit zwei Söhnen (Zwillinge? weiss nicht mehr) mit Sonne je im Löwen... Aber Artemis sucht ja eher den Schatten als das Licht, vielleicht schon wieder mal eine kleine "Machtdemonstration" der Artemis, dass sie doch den längerer Arm hat, nicht dass sie das nötig hätte, mehr aus Spass wohl...

PS: Edward Snowden ist laut seinen Angaben im Dokumentarfilm "Citizen Four" von Laura Poitras aus einer Militärfamile, hier ist ein Foto aus dem Film wo er nicht so intellektuell aussieht, mit Kontaktlinsen und Haargel, vor dem Verlassen des Hotels in Hongkong. Was man hier auch nicht sieht aber im Film schon, ist das er sehr kräftig gebaut ist, also gar nicht so der rein der "Geek" Typ.



PS: Sehe das Ganze immer noch insgesamt hoffnungsvoll, auch werden die USA wohl auch bald aufwachen müssen und etwas zum IS tun, der dabei ist Irak und Syrien zu erobern. Oder ist das schon auch wieder Wahlkampf, die Republikaner sagen ja schon, dass Obama unrecht hatte damit dass sie aus dem Irak rasch abziehen müssten. Das warten schon wieder die nächsten Verschwörungstheorien.

Übrigens wurde schon John Adams vorgeworfen, ein Monarchist zu sein, weil er wohl mal in einer schwachen Sekunde etwas unüberlegtes dazu gesagt hatte, vielleicht wurde er ja deshalb auch nicht wiedergewählt und Jefferson bekam dann seine erste von zwei Amtszeiten... (Adams nur eine, er war aber vorher schon Vizepräsident gewesen.)

Na ja...



Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Sa 23. Mai 2015 12:04 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #351)
Danke

Ein (kleiner) Teil der Gedanken/Ideen dort ist auch in dem Forumsbeitrag hier von Anfang Januar, vielleicht ein bisschen einfacher zugänglich:

   Die Elemente im Sternkreis und ihre Wandlungen

   
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Sa 23. Mai 2015 12:15 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #352)
Hier noch ein Horoskop für Zeit des Posts zur NSA für Zürich (Astrodienst), passt schon auch gut zu den Themen der USA, einige der üblichen astrologischen Verdächtigen... erwähne sie jetzt nicht noch mal... Vielleicht unmittelbar am wichtigsten der Mond auf dem n.Mondknoten der USA, also "the way to go" für die USA?

USA demystifiziert? Notwendigerweise mittlerweile?

Werden sie je lernen sich ein bisschen im Spiegel zu betrachten oder bleiben sie für immer so?

Alain

PS: Oder man könnte es vielleicht auch am Saturn Anfang vom Schützen aufhängen, konjunkt zum Stellium am MC für den 19.10.1781 um 14:19...




Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Sa 23. Mai 2015 21:06 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #356)
OK, nach der ersten kleinen Suche auch wieder einigermassen verworren die Geschichte des Santa Claus und so.

Hier ein Bild vom russischen (Gross-)Väterchen Frost und seiner Enkelin Schneeflocke, wobei er soweit ich verstehe mindestens in der Vergangenheit auch Blau oder Gelb oder Weiss gekleidet sein konnte, das Rot ist also vielleicht schon Einfluss aus den USA oder so ähnlich:

   

Je nachdem trägt er auch auf dem Mantel weisse Verzierungen oder sogar weisse Schneeflocken, also ähnlich wie Sterne bei der US Flagge.

Noch eine grundsätzliche Idee zum Symbolismus von Rot und Blau (tragen nicht im Wahlkampf die Republikaner eher rote und die Demokraten eher blaue Krawatten, oder doch beide beide Farben?):

   Rot ist der Mars und Blau ist die Venus, die man ja (mit guten Augen) in den Farben sehen kann.

Das wäre wieder im Umfeld z.B. von einem MC Ende Zwillinge oder Anfang Krebs um den 2./4.7.1776, wo Mars und Venus konjunkt waren, mit Venus weiter voraus im Krebs und Mars noch in den Zwillingen. Historisch geht es wohl als MC nicht für den 4.7. aber vielleicht ja doch für den 2.7.? Oder AC? Oder sonst in einer Form so?

   Oder am 19.10.1781 um 14:09 mit der blauen Venus am MC und der rötlichen Neumondsichel konjunkt dabei plus Jupiter, der doch silbrig-weiss erscheint?

Ja, das fühlt sich recht gut an, da wären wenigstens alle 3 rot-weiss-blau Farben beisammen und auch noch Schütze MC (zwar Anfang Schütze - Sankt Nikolaus wäre traditionell Mitte Schütze um den 6.12., bzw. dann als Weihnachtsmann um Weihnachten, wobei das anscheinend von Martin Luther her kam, damit die Kinder Geschenke bekommen mit dem Christkind in Verbindung brachten und auch daher je nachdem das Christkind oder der Weihnachtsmann der die Geschenke bringt).

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Sa 23. Mai 2015 23:56 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #357)
Zitat von Alain Stalder (Sa 23. Mai 2015 21:06 MESZ):
Noch eine grundsätzliche Idee zum Symbolismus von Rot und Blau (tragen nicht im Wahlkampf die Republikaner eher rote und die Demokraten eher blaue Krawatten, oder doch beide beide Farben?):

Rot ist der Mars und Blau ist die Venus, die man ja (mit guten Augen) in den Farben sehen kann.

Das wäre wieder im Umfeld z.B. von einem MC Ende Zwillinge oder Anfang Krebs um den 2./4.7.1776, wo Mars und Venus konjunkt waren, mit Venus weiter voraus im Krebs und Mars noch in den Zwillingen. Historisch geht es wohl als MC nicht für den 4.7. aber vielleicht ja doch für den 2.7.? Oder AC? Oder sonst in einer Form so?

Oder am 19.10.1781 um 14:09 mit der blauen Venus am MC und der rötlichen Neumondsichel konjunkt dabei plus Jupiter, der doch silbrig-weiss erscheint?

Ja, das fühlt sich recht gut an, da wären wenigstens alle 3 rot-weiss-blau Farben beisammen[...]


Leider anscheinend falsch

Die Venus ist nicht wirklich so blau, ich hatte mich da wohl von falschfarbigen Bildern in Büchern, Fernsehen und Internet täuschen lassen...

http://de.wikipedia.org/wiki/Venus_(Planet) :

   
    "Venus in natürlichen Farben, aufgenommen von Mariner 10"

Aber als Verschwörungstheorie würde es tun...

Ich hoffe sonst war nicht alles andere auch so falsch...
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: So 24. Mai 2015 08:36 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #359)
Hier einfach noch die Farben der Planeten aus William Lilly's Christian Astrology (übertragen und kommentiert von Deborah Houlding):
Also Mars weiterhin rot, aber Venus eher weiss und Jupiter eher blau. Also vielleicht am 19.10.1781 um 14:09 Venus für weiss, die Mondsichel nach Neumond so wie im Himmel rötlich für rot, und Jupiter für blau? (Würde wenigstens symbolisch mit rückläufigem Merkur heute Sinn machen die zu vertauschen... ) Für Mars und Venus in den Zwillingen und im Krebs lässt sich vielleicht auch etwas finden, oder auch nicht...

So weit relativ klar? Nein, natürlich doch nicht so ganz.

Etwas später ordnet Lilly die Farben anscheinend anders zu, und die Fussnote von Deborah Houlding gibt dem noch den Rest?

Lilly:

The colours of the planets and signs
G Gives black colour: Jupiter a colour mixed with red and green: E red, or iron colour: A yellow or yellow purple: D white or purple colour: C sky-colour or bluish: B a colour spotted with white and other mixed colours.
a White mixed with red: b white with citrine: c white mixed with red: d green or russet: e red or green: f black speckled with blue: g black or dark crimson, or tawny colour: h brown: h yellow or a green sanguine: i black or russet, or a swart brown: k a sky-colour with blue: l white glittering colour.

Houlding:

Lilly’s colour associations should not be taken too literally since 17th century conventions for describing colours differed from ours. The reference to “honey-colour” for the 5th house, for example, may indicate golden, whilst the reference to “black and white” may indicate both pale and dark shades, or a mixture between the two which describes the hue as neither very dark or very light. As seen in the preceding footnote (514) concerning ‘citrine’, colours were described by reference to commonly known objects, gems or plants, and each of these had a range of shades attached to them.
David McCann gives an excellent exploration of the use of colour in traditional astrological signification in his article ‘Astrology of Colour’ (TA Magazine 18, Mar. 1999, p.30-33; online: www.skyscript.co.uk/colour.html ; (06/05/11)). In this he compares Lilly’s colour associations with those given in the Picatrix and the astrological texts of Al Biruni, Ibn Ezra and Sepharial. He points out that many ancient languages do not distinguish clearly between blue and green, so that light blue might be referred to as green, dark blue as black; and violet as blue (as in the rhyme “roses are red, violets are blue”). One of the significant points McCann makes is to point out that “the basic contrast is between warm and cool colours. The warm are yellow, red, magenta, and brown; the cool are violet, blue, green, and grey. Warm colours are stimulating, cool ones calming”.

Und Lilly gibt anderswo im Text auch noch Farben für die Häuser.

Mir ist aber etwas anderes interessantes zum Mond da aufgefallen, schreibe lieber noch etwas dazu...
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: So 24. Mai 2015 13:24 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #361)
William Lilly in Christian Astrology zu den Namen des Mondes:

    The Moon we find called by the Ancients: Lucina, Cynthia, Diana, Phoebe, Latona, Noctiluca, Proserpina.

Fussnoten von Deborah Houlding dazu:

Lucina: Roman goddess of childbirth; the name means ‘she who brings to light/life’ (L. lux ‘light’).
Cynthia: epithet of the Greek Moon-goddess Artemis, who according to Greek mythology was the twin
sister of Apollo, and was born on Mount Cynthus on the island of Delos in Southern Greece.
Diana: Roman goddess corresponding to the Greek Artemis. After her brother Apollo had been associated with the Sun, philosophers naturally linked Artemis to the Moon.
Phoebe: Greek Phoibe; Moon goddess associated with radiance who in Greek myth was one of the original Titans, daughter of Uranus (sky/air) and Gaia (earth). Her consort was Koios, Latinised as Polus, the celestial axis. Phoebe was mother to Leto who gave birth to Apollo (Gk: Phoibos) and Artemis. She was the third goddess to hold the oracular seat at Delphi which she later bestowed upon Apollo.
Latona: Latin derivative of the Greek Lato/Leto; mother of Artemis, possibly from the Lycian lada ‘lady’.
Noctiluca: loosely ‘light of the night’ or ‘she who shines at night’ (L: noctu ‘by night’ + lucere ‘to shine/be light’).
Proserpina: (L: proserper ‘to emerge’) ancient Roman fertility goddess, daughter of Ceres and wife of Pluto. Her theme is equivalent to the Greek myth of Persephone, daughter of Demeter and wife of Hades.

Ich kenne nicht alle und dass Proserpina/Persephone dabei ist, hätte ich so direkt nicht erwartet, wenn es auch Sinn macht...

Siehe Beitrag #254 in diesem Faden (rote Hervorhebung neu):

Zu Chorus habe ich bei Robert Graves nichts gefunden in den Indizes, aber eine Göttin Choëre in "The Greek Myths", was "Sau" bedeutet (siehe 24.7 im Buch). Das englische "sow" (Sau, sähen). Laut Graves stellte ein Schweinehirt in früher europäischer Mythologie einen Wahrsager oder Zauberer dar. Später, in klassischen Zeiten wurden Schweine in eine Grube geworfen, als Opfer für Demeter und Persephone/Kore.


Vielleicht ja ein Hinweis wo suchen bzgl. 50 und Chorus...


Aber Cynthia hatte ich gesucht, und jetzt dreht sich schon alles im Kreis, unerwartet...

Mehrere Jahre hatte ich im Hinterkopf, dass Cynthia ein anderer Name für Artemis/Diana seie, aber jedesmal wenn ich das in den letzten paar Jahren googelte fand ich nichts, obwohl das doch überall so steht...

Wie geht denn das?

r.Merkur wieder einmal - es geht um die Kurzgeschichte The Vane Sisters (Die Schwestern Vane) von Vladimir Nabokov, die er im März 1951 schrieb.

Darin kommen zwei Schwestern vor, Sybil und Cynthia, und ich hatte jeweils nur Sybil gegoogled(!), bzw. die wird ja sonst als "Sibyl" geschrieben, ausser bei Oscar Wilde in "The Picture of Dorian Gray", dort hat es ebenfalls eine Sibyl Vane, anscheinend genauso "falsch" geschrieben und Nabokov verweist vielleicht ja sogar darauf in der Kurzgeschichte als er schreibt (war in der Geschichte während einer Art "Séance"):

    Oscar Wilde came in and in rapid garbled French, with the usual anglicisms, obscurely accused Cynthias's dead parents of what appeared in my jottings as "plagiatisme".

   Übersetzt: Oscar Wilde kam rein und in schnellem verstümmelten Französisch, mit den üblichen Anglizismen, beschuldigte er Cynthias Eltern obskur dessen, was in meinen flüchtigen Notizen als "Plagiatismus" erschien.


(Übrigens wieder ein Wort dass es so vielleicht nicht gibt, eher Plagiat und Plagiarismus etc., aber ich bin da mal vorsichtig...)

Leider habe ich Das Bildnis des Dorian Gray nie gelesen, aber heute Nabokov's Kurzgeschichte wieder...

Cynthia ist übrigens der Berg Kynthia auf Delos wo Artemis (und Apollon natürlich auch) von Leto geboren wurden. Und bei Sibyl/Sybil vermute ich immer noch einen Zusammenhang mit Mond, schon nur wegen Oscar Wilde, auch die subtilen Vertauschungen haben wohl einen Sinn...

(Fortsetzung folgt...)
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: So 24. Mai 2015 13:24 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #362)
(Fortsetzung)

Rozmarne Leto (Launischer Sommer) ist übrigens der Titel von einem tschechischen Spielfilm von 1968 von Jiri Menzel, aber ganz so mondhaft werde ich jetzt im Moment wohl nicht, also nur die Kurzgeschichte:

Der Erzähler, ein Lehrer für französcher Literatur, auch französischer Abstammung, der in den USA lebt geht an einem Sonntagnachmittag spazieren. Es ist wohl gegen Ende Winter. Erst wird er fasziniert von Eiszapfen wovon Wasser runtertropft und auch ihrem klaren Schatten an der Wand, aber die Tropfen sieht er dort nie als Schatten. [Das ist sicher schon etwas Mondhaft, Licht und Schatten, aber die runden Dinger, die Tropfen werfen keine, entziehen sich dem Blick.] In der Folge ist er davon so fasziniert, dass er vom üblichen Weg weit abkommt und viele andere Dinge beobachtet, bis es Nacht wird:

   The lean ghost, the elongated umbra cast by a parking meter upon some damp snow, had a strange ruddy thinge; this I made up to be due to the tawny red light of the restaurant sign above the sidewalk; and it was then—as I loitered there, wondering rather wearily if in the course of my return tramp I might be lucky enough to find the same in neon blue—it was then that a car crunched to a standstill near me and D. got out of it with an exclamation of feigned pleasure.

   Der schlanke Schatten, der lange Halbschatten der von einer Parkuhr auf etwas feuchten Schnee geworfen wurde, hatte einen seltsam rostigen Farbton; das kombinierte ich war wegen dem gelbbraun-roten Restaurant Schild über dem Gehweg; und dann war es—als ich da herumtrödelte, mich eher ermüdet fragte ob ich auf meiner Rückwanderung das Glück haben würde das gleiche in blau zu finden—es war dann als ein Auto knirrschend nahe von mir zum Stehen kam und D. ausstieg mit einem Ausruf von vorgegebener Freude.


Da wären (ganz unerwartet für mich) schon wieder die Farben rot und blau (plus weisser Schnee) der USA!

D. berichtet, dass Cynthia letzte Woche gestorben ist und der Erzähler erinnert sich an Früheres. Sibyl hatte etwas mit D., aber als der wegzog und heiratete, begann sie Selbstmord. Der Erzähler hatte danach noch einige Zeit Kontakt mit Cynthia, ging an eine Art nicht so seriöse Séancen und an Parties die Cynthia gab, welche Malerin war. Später zuhause, sucht der Erzähler, der nie an so Dinge glaubte, doch nach Zeichen der verstorbenen Cynthia, welche selber immer an solche Dinge geglaubt hatte. Nachdem er erst frühmorgens einschlief und dann nach diffusen Träumen zu Cynthia wieder erwachte, schrieb er folgendes:

    I could isolate, consciously, little. Everything seemed blurred, yellow-clouded, yielding nothing tangible. Her inept acrostics, maudlin evasions, theopathies—every recollection formed ripples of mysterious meaning. Everything seemed yellowly blurred, illusive, lost.

Ich übersetze das mal nicht, denn der Clou, wie Nabokov es vorher antönt liegt darin die ersten Buchstaben jedes Wortes zu lesen:

   Icicles by Cynthia, meter by me, Sybil.

   Eiszapfen von Cynthia, Parkuhr von mir, Sybil.


Also, die Zeichen waren schon vorher gesandt worden (erinnert auch an r.Merkur), hatten ihn erst zu der Begegnung mit D. geführt der lediglich auf der Durchfahrt durch die Stadt war.

Wen es interessiert, in meinem Dokument von 2002 auf meiner Website im Archiv hat es am Schluss vor den Anhängen ein kleines "Gedicht", dass ... sollte ja jetzt klar sein.

Wieso ich immer nach Sybil gesucht hatte statt Cynthia? Nun, weil sie in meinem Gefühl die viel mondhaftere der zwei Schwestern ist. Cynthia ist ja die Eiszapfen im Sonnenschein, klar umrissen wenn auch die Tropfen verborgen bleiben, aber Sybil, ist dann schon die Nacht, mit undefinierterem Schatten und vor allem in Form einer Säule, die natürlich an die Spindel der Notwendigkeit erinnert.

Aber natürlich braucht es auch den Kontrast, die beiden Schwestern. Vielleicht ja schon Cyntia als der Geburtsberg der Artemis, die Artemis als Geburt und Sybil eher als Hekate als Tod?

Vermischt sich natürlich vieles, die Sonne in den Zwillingen (Schwestern) usw. Unten einfach mal ein Horoskop für den Frühlingsanfang 1951 für New York NY, wo die Geschichte spielt, u.A. auch bei der öffentlichen Bibliothek mit den Löwen am Eingang. Ich werde wohl auch mal "The Picture of Dorian Gray" lesen, schon auch nur weil Antonia die Geschichte schon ganz früh in dem Faden erwähnte...

Schöne Pfingsten - jetzt wo gerade wieder die Sonne scheint muss ich noch raus...

Alain



Titel: Re: Merkur's Rückläufigkeit
Datum: Di 26. Mai 2015 07:38 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1221637301 (Antwort #1452)
Ein Aspekt bei rückläufigem Merkur ist - wie es ein Amerikaner online mal so ungefähr ähnlich ausdrückte - so etwas wie ein Drang zu alten Mustern zurück und - wie er meinte (Sonne in Zwillingen) - dass man da schauen sollte was sein lassen und was nicht.

Und sonst natürlich all die Spielereien und Tricks mit Dingen vertauschen (oder eben genau nicht wenn man es denn bewusst erwartet), zeitlich und manchmal auch räumlich und schon auch wohl eine gute Zeit um einfach mal in Ruhe alte Dinge noch einmal zu betrachten und zu vergleichen mit dem aktuellen/neuen, zu schauen was man vielleicht nochmal möchte in Zukunft und was ganz sicher nicht mehr, oder so ähnlich...

Grundsätzlich geht Denken ohne "rückwärts" gar nicht, praktisch jedes mal wenn man an etwas denkt, bringt man etwas aus der Vergangenheit zurück in die Gegenwart, Denken ist meistens "rückverbinden" vor verschiedenen Dingen, selbst Neues wächst wohl aus der Kombination von einigen alten Dingen...
Titel: Re: Merkur's Rückläufigkeit
Datum: Di 26. Mai 2015 08:39 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1221637301 (Antwort #1453)
Ich war gerade an meinem kürzesten Zahnarztbesuch: Letzten Monatagabend, war mir unerwartet eine Ecke von einem Backenzahn abgebrochen und ich hatte mich beim Zahnarzt angemeldet, dachte schon dass es keine grosse Sache wäre, aber doch ein bisschen bohren und füllen. Die Zahnärztin sagte dann aber dass fast nichts ist, "erschien" mir nur grösser mit der Zunge abgetastet. Sie hat dann kurz 2-3 min die Stelle poliert damit es keine so scharfen Kanten mehr hat die man mit der Zunge spürt und der Zahnschmelz sollte von selber ausheilen... Ich hoffe natürlich dass es das jetzt war...

Alain
Titel: FIFA Funktionäre in Zürich festgenommen
Datum: Mi 27. Mai 2015 06:54 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1432702497 (Eröffnet #0)
Laut New York Times wurden heute frühmorgens ("early-morning operation here Wednesday") mehrere FIFA Funktionäre aufgrund Korruptionsverdachts auf Anfrage der US Behörden festgenommen.

Unten das Horoskop für 6 Uhr morgens [geändert auf 5:30], aber das ist geraten, kann auch früher gewesen sein. Der Bericht im Tages Anzeiger (den ich vor dem in den NY Times gesehen hatte) ist von 6:20, also später als das kann es nicht gewesen sein, bei dem aus den NY Times steht das Datum 26.5., also mit 6 Stunden Zeitverschiebung nach NY wohl doch eher noch vor 6 Uhr morgens...

    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Bericht-FifaFunktionaere-in-Zuerich-festgenommen/story/18697450

    http://www.nytimes.com/2015/05/27/sports/soccer/fifa-officials-face-corruption-charges-in-us.html

Alain



Titel: Re: FIFA Funktionäre in Zürich festgenommen
Datum: Mi 27. Mai 2015 22:35 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1432702497 (Antwort #17)
Ich habe oben noch das Horoskop angepasst auf 5:30 morgens.

Was mir im Zusammenhang mit all den Flaggen um die USA und GB aufgefallen ist, ist dass der Präsident der FIFA, Sepp Blatter aus dem Kanton der Schweiz ist, der der Schweiz (glaube ich) als letzter beigetreten ist, dem Wallis einem Kanton vorwiegend in den Bergen im Südwesten und teils französischsprachiger und teils deutschsprachiger Bevölkerung. Walliser haben der Ruf einen sehr harten/sturen Kopf zu haben, ohne dass das als umbedingt oder überhaupt generell als schlecht angesehen würde.

Hier ist das Wappen / die Flagge des Wallis, rot und weiss und Sterne, und ja es sind wieder mal 13 Sterne, wie die USA etc., fast nur das Blau fehlt:

   

Im Mondfaden dann vielleicht heute noch eine weitere Idee wofür rot und blau zusammen stehen könnten (unter anderem)...

Bei einer Verhaftung in Zürich initiert von den USA, denke ich schnell auch an Roman Polanski 2009. Wieder eine Flagge mit nur rot und weiss für Polen. Keine Sterne, aber es gibt die Variante mit einem Adler drauf, was wieder an die USA erinnert:

   

Und wären die Farben des Weihnachtsmannes... Wo genau das astrologisch "anheften" weiss ich im Moment trotz allem nicht, Saturn am DC Anfang Schütze bei den Festnahmen heute finde ich aber auch auffällig. Und doch...

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mi 27. Mai 2015 23:09 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #367)
Zitat von Alain Stalder (So 24. Mai 2015 13:24 MESZ):
[...]es geht um die Kurzgeschichte The Vane Sisters (Die Schwestern Vane) von Vladimir Nabokov, die er im März 1951 schrieb.

Darin kommen zwei Schwestern vor, Sybil und Cynthia, und ich hatte jeweils nur Sybil gegoogled(!), bzw. die wird ja sonst als "Sibyl" geschrieben, ausser bei Oscar Wilde in "The Picture of Dorian Gray", dort hat es ebenfalls eine Sibyl Vane, anscheinend genauso "falsch" geschrieben und Nabokov verweist vielleicht ja sogar darauf in der Kurzgeschichte als er schreibt (war in der Geschichte während einer Art "Séance"):

Oscar Wilde came in and in rapid garbled French, with the usual anglicisms, obscurely accused Cynthias's dead parents of what appeared in my jottings as "plagiatisme".

Übersetzt: Oscar Wilde kam rein und in schnellem verstümmelten Französisch, mit den üblichen Anglizismen, beschuldigte er Cynthias Eltern obskur dessen, was in meinen flüchtigen Notizen als "Plagiatismus" erschien.


Zweifellos hat Nabokov das absichtlich so geschrieben, ist mir erst kurz nachher aufgefallen. Die Eltern in der Kurzgeschichte hätten ja der einen Tochter den Namen "Sybil Vane" gegeben und sich so quasi des "Plagiats schuldig gemacht" an der Geschichte von Oscar Wilde, nur war es natürlich eher Nabokov selber, da die Eltern ja nicht wirklich existierten...

Aber zu rot und blau. In der Kurzgeschichte kam blau nur vorgestellt vor, als Parkuhr mit blauem Schatten, sonst war die Geschichte so stereotyp wie immer zum Mond in den Farben konsistent, da rot vorkam waren nur noch schwarz und weiss bzw. auch Schatten und vielleicht noch Silber zugelassen, aber nicht einfach so blau oder grün oder violett, wenigstens in meiner Erfahrung dann eher nicht, wenn schon dann anders mit den anderen Farben.

   Im Körper hat es zwei Arten von Blutgefässen, Arterien und Venen.

Im grösseren der zwei Blutkreisläufe, führen die Arterien das sauerstoffreiche Blut vom Herz weg in den Körper und die Venen das sauerstoffärmere und daher eher dunklere Blut, das (bzw. die Venen) bläulich aus der Haut schimmert, daher glaube ich auch das mit Adligen und blauem Blut, ich glaube weil Adlige weniger Sonne bekamen und dadurch hellere Haut hatten, sah man die Venen eher. (Im kleineren der Blutkreisläufe, dem zur Lunge, ist es umgekehrt, da ist in den Arterien vom Herz weg das sauerstoffärmere Blut.)

Vene erinnert sofort an Venus, Arterie an Artemis oder schon etwas weniger an Aries oder Ares (Mars).

Und natürlich... Vane der Nachname der Schwestern, was ausgesprochen wird wie engl. "vein" (Vene) und auch wie "vain", was "vergebens" bedeuten kann in "in vain" oder auch eitel, wie in dem Song von Carly Simon:

  Carly Simon - You're So Vain ("Du bist so eitel")

(Sie hat übrigens glaube ich nie verraten wer gemeint war - Mick Jagger, Warren Beatty, ... - natürlich meinte sie alle zusammen... )

Etymologisch und historisch weiss ich im Moment zu wenig um was zu Vene/Arterie zu schreiben, aber höre auch gerne zu mal...

Deutet schon ein wenig auf rot-blau und Mond+Mars - Venus als ein Aspekt von rot-blau...? Also Mars-Venus vielleicht am MC für 2. oder 4.7.1776 und Mond-Jupiter am 19.10.1781 am MC?

Übrigens, zu 50 habe ich ein bisschen mehr, nichts fantastisches, aber immerhin etwas konkretere Pfade in die Vergangenheit, aber am Wochenende oder so...

Doch nicht alles im Leben "in vain"? Wer weiss...

Alain
Titel: Re: FIFA Funktionäre in Zürich festgenommen
Datum: Mi 27. Mai 2015 23:50 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1432702497 (Antwort #19)
Zitat von Christian (Mi 27. Mai 2015 23:40 MESZ):
Zitat von Alain Stalder (Mi 27. Mai 2015 22:35 MESZ):
und ja es sind wieder mal 13 Sterne, wie die USA


Die USA Flagge hat doch 50 Sterne?! Du meinst die roten und weißen Streifen auf der Flagge, oder? Das sind ja zusammen 13 Stück...


Die ursprüngliche Flagge als es noch 13 Gründerstaaten waren: "Mondfaden" #343, vgl. auch #346 im amerikanischen Bürgerkrieg
Titel: Re: FIFA Funktionäre in Zürich festgenommen
Datum: Do 28. Mai 2015 07:33 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1432702497 (Antwort #22)
Zitat von Alain Stalder (Mi 27. Mai 2015 22:35 MESZ):
Was mir im Zusammenhang mit all den Flaggen um die USA und GB aufgefallen ist, ist dass der Präsident der FIFA, Sepp Blatter aus dem Kanton der Schweiz ist, der der Schweiz (glaube ich) als letzter beigetreten ist, dem Wallis einem Kanton vorwiegend in den Bergen im Südwesten und teils französischsprachiger und teils deutschsprachiger Bevölkerung. Walliser haben der Ruf einen sehr harten/sturen Kopf zu haben, ohne dass das als umbedingt oder überhaupt generell als schlecht angesehen würde.


Noch kurz ein paar aktuelle Querverweise ohne direkten Bezug zur FIFA, mehr zu anderen Diskussionen:

Der Beitritt war mit Genf und Neuenburg zusammen um 1814/15 im Rahmen des Wiener Kongresses (der neueste Kanton ist Jura, 1979, allerdings aus Teilen vom Kanton Bern entstanden, nach einer Volksabstimmung):

Im Mai 1814 wurden die drei Gebiete der Schweiz zugeschlagen; im September 1814 beschloss die Tagsatzung die Aufnahme der drei neuen Kantone; im Mai 1815, beim Abschluss der Wiener Kongressakte, wurde der Bundesbeitritt rechtsgültig. Allerdings hatte die Integration der drei Westschweizer Kantone damit erst begonnen: Die Eidgenossenschaft war ja erst eine lockere Konföderation, die den Kantonen eine weitgehende Eigenständigkeit beliess. Erst mit der Gründung des Bundesstaates 1848 wurde die politische Integration der Kantone Genf, Neuenburg und Wallis richtig umgesetzt. -- Quelle NZZ

Ist also momentan ein 200-Jahr Jubiläum. Und 1814 ist das Geburtsjahr von Sophia (Sophy) Gray und das Ganze war auch während dem Britisch-Amerikanischen Krieg vom 18. Juni 1812 – 18. Februar 1815, der auch der zweite Unabhängigkeitskrieg genannt wird.

Doch noch etwas zu Fussball. Wurzeln von Spielen mit Ball und Füssen gab es wohl viele, aber 1815 wurden am Eton College in England erste Fussballregeln niedergeschrieben:

   In 1815 Eton College documented its football rules, the first football code to be written down in Britain. -- Quelle Wikipedia

Die Regeln waren noch anders als heute, aber scheint mehr oder weniger als eine Wurzel vom heutigen Fussball angeschaut zu werden(?).

Vielleicht wegen den Wurzeln in England war England bzw. GB schon lange unzufrieden, im Weltfussball-Verein FIFA (ja ist rechtlich tatsächlich noch ein Verein, was z.B. steuerliche und auch gewisse rechtliche Vorteile hat gegenüber einer Firma) so wenig mitzureden zu können, überstimmt von Afrika etc. Mal schauen wie das jetzt rauskommt und bei den USA glaube ich a priori nicht dass das einfach "nur" moralisch motiviert ist, oder vielleicht doch?

1815 warF in g (plus kurz in h),G im ersten Dekan k, O im ersten Dekan i, I um 17-20° i, J um 20-23° l und der n.Mondknoten um 13° d bis 24° c...

Alain

PS: Fussball hat mit Füssen zu tun, also ganz grob den Fischen zugeordnet?
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Fr 29. Mai 2015 09:45 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #368)
Das mit den USA und rot-weiss-blau lässt mich noch nicht in Ruhe  

Unten noch ein Screenshot sowie 3 Horoskope um Carly Simon.

Aufgefallen waren mir die Farben in einem anderen Video zu Carly Simon's "You're so vain", nämlich im Duett mit Taylor Swift:

    https://www.youtube.com/watch?v=8-zfeXPDNIs

Das war am 27. Juli 2013, als Zeit habe ich mal 8 Uhr abends angenommen (im Gillette Stadium in Foxborough, MA, USA). Ein "offener Briefumschlag", also ein mystisches Rechteck plus ein weiteres Sextil, aus der Idee Aspektfigur Mystisches Rechteck #8.

Carly Simon ist von den Farben im Video direkt in den Farben der Artemis, schwarz-weiss(silbrig) und am Anfang hat sie kurz einen roten Schal ("apricot", also aprikosenfarben im Song).

Taylor Swift ist hingegen "all american", mit blau-weiss gestreiftem Seefahrer T-Shirt ("Sailor"?) und roten Shorts, sowie auch blauen Augen(?) und roten Lippen und Mikrophon, auch wenn je nach Licht die blauen Streifen fast schwarz erscheinen. Und auch die Treppe im Bühnenbild war rot-weiss, bzw. das weiss je nach Licht auch blau, wie im Bild unten.

Das Horoskop für Carly Simon ist für mittags, da keine Geburtszeit gefunden. Das von Taylor Swift ist für die erste Zeit die in der Astrodatabank angezeigt wird, und es gäbe ein Indiz, dass sie stimmen könnte:

   Was um die U.S.A. hier am konsistentesten immer wieder auftrat astrologisch ist eine Betonung von 3° Krebs.

Bei Carly Simon ist die Sonne auf 3° Krebs, bei Taylor Swift für die Uhrzeit der Mond.

Carly Simon hat den Mond gegenüber, für mittags geboren auf 4° Steinbock, Tailor Swift hat Uranus auf 4° Steinbock.

Ein Zusammenhang mit dem Mond - neben Mond als Herrscher vom Sternzeichen Krebs - ist natürlich auch das Sextil zu 3° Stier, dem Grad (im Stier) wo nach Ptolemäus der Mond erhöht ist.

Alain



Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Fr 29. Mai 2015 11:12 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #369)
Gestalthoroskope -- hey, kennt das jemand?!?

Vor ein paar Tagen hatte ich nach einer tschechischen Regisseurin die etwa 1900 geboren ist, im Internet gesucht und bin dabei auf sogenannte Gestalthoroskope gestossen.

Ich finde sehr mondhaft und auch die Umstände...

   

   http://najdise.cz

Das ist eine tschechische Website, etwas das es (vermute ich mal naiv) in der Form sonst nicht gibt.

Der Name: "Najdi" heisst "finde" und bei "se" bin ich nicht ganz sicher, ob das "es" oder "sie/ihn" oder "dich (selbst)" oder alles zusammen heisst oder heissen kann.

Der Text dazu, "Najdi a poznej lidi, kteří se narodili ve stejný den jako ty ..." heisst soweit ich verstehe "Finde und lerne Leute kennen die am gleichen Tag wie du geboren sind".

Was die Website dann anscheinend offeriert sind v.a. drei Dinge:

- Registrierte Leute mit Geburtdaten (mindestens das Geburtsdatum)
- Datenbank von bekannten Leuten mit Geburtsdaten
- Alles Mögliche um Astrologie und Numerologie, nicht ganz so viel wie astro.com und bei Horoskopen ist der Ort beschränkt auf Tschechien und Slovakei, aber ganz verschiedene Horoskope und ein Horoskop für jetzt gerade, ein Forum, sogar eine Galerie mit Bilder die Benutzer gezeichnet/gemalt haben usw.

Wie gesagt, aus Sicht der Artemis, des Mondes, nichts natürlicher als das - Astrologie, Kunst, Beziehungen aller Art zwischen Menschen an einem Ort praktisch zum Brauchen zusammen - aber sonst aus ich sage mal "westlich-wissenschaftlicher Sicht" ganz unerwartet, aber eben ist ja nicht so dass sich Artemis da reinreden liesse, stereotyp präzis und gleichzeitig kreativ in Einem, und aus sehr minimal in den Mitteln.

Die Farben schwarz, weiss und ein dunkles Gelb sind ein Ausdruck davon, passt wieder sehr gut zu Mond eben gerade weil nicht schwarz, weiss und rot, dafür das sehr mondhafte und doch wieder originelle Logo mit den zwei sich sich verschränkenden Mondsicheln, vgl. auch das Haus Ginger and Fred das Frank Gehry in Prag gebaut hatte:

   

Hier ein Beispiel von dem Horoskoptyp von dem ich noch nie gehört hatte (und auch mit Google auf Anhieb nichts gefunden), "Tvar horoskopu", was man mit "Gestalthoroskop" übersetzen müsste, da sich die Macher der Website explizit auf Gestaltpsychologie beziehen.

     (La Toya Jackson)

Ist das eine irgendwem bekannte Technik?

Jedenfalls vom Aussehen her sehr mondhaft, sieht fast aus wie der Mond am Himmel je nach Mondphase, mit den "Kratern" und so...

Auf der Website ist auch vieles dazu beschrieben, kann man sich z.B. mit translate.google.com übersetzen lassen...

    Gestalthoroskop auf najdise.cz übersetzt auf Deutsch

Unterschieden werden u.A. verschiedene Figuren wie Schüssel, Eimer, Lokomotive...

Mich mal einlesen, klingt sehr interessant und auch schön...

Was ich bisher nicht gefunden habe, sind Regeln wie die Planeten zu Sektoren zusammengefasst werden*, also nochmals die Frage?

   Sind Gestalthoroskope eine bereits bekannte Technik? Falls ja, wo ist sie noch genauer beschrieben?

Wobei, schöner wäre es schon, wenn das eine Avantgarde Neucreation wäre...

Alain

PS: Unten noch mein Gestalthoroskop, allerdings reloziert nach Prag da eben Städte auf Tschechien/Slovakei beschränkt sind; scheint keins der beschriebenen Gestaltbilder zu sein.

PPS: Jetzt verstehe ich vielleicht den Traum im Schwimmbad wo ich mich (fast?) nicht mehr aus dem Wasser hieven konnte noch etwas besser, all das Schreiben macht müde und braucht Arme und Finger... Besser etwas minimaler wohl...

* Ich hab's glaube ich rausgefunden, es scheint rein um den Abstand zwischen Planeten zu gehen, wenn weniger als 60° (also zwei Sternzeichen breit oder Sextil) auseinander, gibt es daraus einen dunklen Sektor, also bei mir ist Neptun (knapp) zu weit weg von anderen Planeten, daher kein Sektor dort... - ausprobiert mit dem Mond einfach verschiedene Zeiten eingegeben...

...



Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Fr 29. Mai 2015 23:38 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #371)
Zitat von Moonman23 (Fr 29. Mai 2015 22:56 MESZ):
Weil an dieser Stelle der Krebs den Uranus geboren hat. Der dann über die Venus sozusagen abgefangen wurde. Und die wurde von den Amis geschickt, die sich da manifestiert haben.

Im Krebs beginnt ein Planet sich zu integrieren. Speziell bei den Langsamläufern beginnt da eine kollektive Geschichte, und die hatten wir ja zu Beginn des 20. Jhdt. IJ sind da von der selben Elementenstruktur, und irgendwann werden sie ihre alle 500 Jahre stattfindenden Konjunktionen sogar in den Krebs verlegen. Aber da wird es die Menschheit nicht mehr geben, oder, falls doch welche übrig geblieben sind, wieder an den Lagerfeuern sitzen.


Das macht sehr viel Sinn für mich, das mit dem Krebs der den Uranus geboren hat...

Ich habe noch geschaut ob ich das vielleicht noch direkt astrologisch da "annageln" könnte...

Bei der Entdeckung des Uranus durch Herrschel am 13. März 1781 war der n.Mondknoten auf etwa 6° Krebs, aber als er die Entdeckung publizierte, passend als "Geburt", allerdings noch als Entdeckung eines Kometen, am 26. April 1781 in "Philosophical Transactions of the Royal Society of London", da war der gemittelte n.Mondknoten schon weiter gelaufen auf 3°55' Krebs... (der wahre n.Mondknoten war dann schon auf 2°xy' Krebs)

Und dann der Uranus im Sandwich von Diana, Mond und Hekate, alles Geburtshelferinnen, und alle im Krebs (übrigens im Stellium bei mir zu Venus, Mars, Jupiter) passt sehr gut dazu...

Und dann natürlich (wie du schon implizit wohl auch (mit-)meintest) wie Venus aus den von Saturn abgetrennten Genitalien des Uranus die ins Meer geworfen wurden emporstieg... Passend da auch Saturn konjunkt dem s.Mondknoten, also die Vergangenheit davon?

Alain

PS: Dass das in den USA mit Venus um 3° Krebs teilweise früher war als die Entdeckung des Uranus, das war halt der rückläufige Merkur um 2./4.7.1776, der da seine Spiele trieb...



Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Sa 30. Mai 2015 09:33 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #372)
Gestalthoroskope (2)

Ich habe da herum noch weiter "geforscht", die Texte zu den Gestalthoroskop-Typen sind von Lenka Adamová, http://www.neptunica.cz (Website für psychologische Astrologie). Hier hat es ein Photo von weitem, Doktortitel (Ph.D.), ein Geburtsdatum habe ich hier gefunden: 6.6.1951, in Karlsbad.

Die Website http://najdise.cz ist von Petr Soural, hier ist ein Photo (in den üblichen Farben mit rot und schwarz/weiss/grau), * 9.5.1983, Architekt und offeriert sich auch online als Astrologe, und er ist Photograph, http://www.159.cz , http://www.naturfoto.cz - und wie! - sehr viele Tiere ganz schön photographiert, was natürlich wieder sehr gut auch zu Artemis passt, sie mag sicher Erinnerungsphotos an alle ihre Geschöpfe.

Erst mal eine ganz kleine Zusammenfassung der Gestalthoroskop Typen, dann noch ein paar Gedanken zu den Horoskopen beiden...

Die folgende Tabelle basiert zu 100% auf dem was Lenka Adamová auf najdise.cz schreibt, hier nochmals der Link auf den Teil der Website von Google übersetzt.

Bild Name Mikro-Beschreibung Berühmtheiten
Schüssel Eine Person der noch etwas wesentliches fehlt, ihre "andere Hälfte". Paul Cézanne, Alfred Hitchcock
Eimer Dynamik, der Henkel im Konflikt zur Schale Albert Einstein (Uranus Henkel), Bill Gates (Mond)
Lokomotive Dynamisch vorwärts, etwas fehlt noch, vorderster Planet im Uhrzeigersinn ist Lokführer J.W. v. Goethe, Isaac Newton
Bündel Konzentrierte Anhäufung von Energie, handelt instinktiv wie Halbgott, risikofreudig Harrison Ford, Sylvester Stallone
Streuung Aktive und neugierige Menschen, eher Generalisten C.G. Jung, Fritjof  Capra
Schaukel Objektiv und ausgewogen, kann Konflikte lösen, zwei Leben Frank Sinatra, William Blake


Unten die Horoskope der beiden (mit Sonne am MC), einmal von astro.com mit den mondhaften Asteroiden und einmal eben als Gestalthoroskope.

Was mir als erstes auffällt ist dass beide Artemis an einem der Mondknoten haben, sie am südlichen, er am nördlichen.

Sie ist eine Schüssel, der Mond Anfang Krebs (potentiell auf 3°, vgl. USA am 4.7.1776 ) oder Ende Zwillinge, mit Uranus auch dort in der Nähe auf 8° Krebs, und sie ist eine Schüssel.

Er ist eine Schaukel, nach der Beschreibung etwas das sehr an Waage erinnert und ein mystisches Rechteck (was er nicht hat) ist oft auch automatisch eine Schaukel. Erinnert mich auch ein wenig an mich selbst, Mond im Widder, Neptun am s.Mondknoten. Venus ist am Übergang von Zwillingen zu Krebs (auch wieder, vgl. USA 2.7.1776), auch wieder passend, und er hat eine Diana-Lilith und eine Mond-Hekate Konjunktion.

Alain

PS: @Illadru: Danke noch für die Antwort gestern hier Ich habe auch so meine Standardmethoden, ändern sich bei mir auch eher selten, ausser dass ich temporär andere Dinge je nach Situation benutze, wenn es gerade symbolisch dazu passt. Allerdings das mit den Gestalthoroskopen wäre doch so ein Kandidat für ein permanentes Repertoire bei mir persönlich, finde ich sehr schön die Methode und mindestens passend für um den Mond herum...



Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Sa 30. Mai 2015 10:17 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #373)
Etwas auch mit Bezug zu 3° Krebs hätte ich ein andermal noch, von einem Schriftsteller mit dem n.Mondknoten auf 3° Krebs.

Unten als Teaser aus aktuellem Anlass ein Teil vom Buchcover von einem seiner Romane in der deutschen Übersetzung, die Illustration müsste von einem Carl Hoffmann sein (im Original waren die Illustrationen übrigens ganz anders, vom Bruder des Autors, der auch einen Begriff erfunden hat, den heute jedes Kind kennt).

Jedenfalls ist der besagte Roman etwas vom phantastischsten (in beiden Sinnen des Wortes) das ich je gelesen habe, aber ein andermal...

Wer der Fussballer im Bild ist erkennt man nicht nur an der langen grauen Haarpracht und den wallenden Gewändern sondern natürlich auch an der Nummer 1 auf seinem Trikot

Genau, richtig, es ist Sepp Blatter!



Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Sa 30. Mai 2015 12:41 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #375)
50

Zitat von Alain Stalder (Fr 22. Mai 2015 14:00 MESZ):
Und hey, das ist vielleicht doch noch interessant zu 50 und Mond:

Ein Mondzyklus (Neumond zu Neumond) ist ca. 29.5 Tage (29.530589). Von solchen Zyklen haben im Jahr ganz nur 12 Platz, das sind 354.367 Tage, was wiederum 50.624 Wochen sind.

Vielleicht ein Anhaltspunkt, aber etwas konstruiert, immerhin: 7 Planeten => Woche, Mondzyklen pro Sonnenumlauf die ganz hineinpassen => "50 Wochen pro Jahr", vielleicht war das ja ganz früher mal so...?


Wie versprochen noch etwas mehr zur Zahl 50.

Am Dienstag Abend fand ich per Zufall eine elektronische Ausgabe von Robert Graves "The Greek Myths" online, vermutlich eher nicht legal publiziert, aber gut genug um darin mal nach "fifty" zu suchen...

Die Zahl tritt - wie erwartet - im wesentlichen konsistent um den Mond herum auf.

Konkret vielleicht das Interessanteste ist das im Bezug zum Zitat oben:

42. Helius
[...]
b. [...] [Helius] hat mehrere Viehherden, von denen jede aus dreihundertfünfzig [350] Tieren besteht.
[...]
1. [...] Die Zahl der Tiere in den Herden des Helios [...] ist ein Hinweis auf seine Abhängigkeit von der Grossen Göttin. Sie entspricht – wie im numischen Jahr (Censorinus: XX) – der Anzahl der Tage von zwölf vollständigen Mondzyklen, weniger der fünf Tage, die Osiris, Isis, Set, Horus und Nephthys geweiht waren. Die Zahl dreihundertfünfzig ist ferner eine Multipel der Mondzahlen 50 und 7. Helios' angebliche Töchter sind Mondpriesterinnen, denn im frühen europäischen Mythos waren Rinder eher Mond- als Sonnentiere.

Ich hatte das mit den 5 zusätzlichen Tagen schon früher gelesen (um 2002 herum), aber als 12 x 30 + 5  = 360 + 5 = 365 interpretiert.

Dabei ist es stattdessen tatsächlich wie ich oben vermutete

   12 x (Mondmonat) - 5 = 12 x 29.5... - 5 = 354.x - 5 = ca. 350 Tage = 50 x 7 Tage = 50 Wochen

Der Verweis auf das "numische Jahr" und Censorinus ist immerhin eine Quelle, allerdings lebte Censorinus erst im 3. Jh. n.Chr.

Bei Robert Graves fehlt mir oft ein wenig die unmittelbare Unterscheidung zwischen Fakten und seiner Meinung oder Vorstellung, auch wegen, sowohl und trotz dem Thema... Vielleicht hat es ja mehr im "The White Goddess", vermute ich mal, ich glaube meistens ist bei ihm es viel mehr begründet als reine Fantasie...

Das "grosse Jahr" von 8 Jahren ist ziemlich genau 50 + 49 = 99 Mondmonate, und das gab es geschichtlich sicher mindestens schon bei den Griechen, danach wurden auch die olympischen Spiele abgehalten, abwechselnd nach 50 oder 49 Mondmonaten.

Wie Valerie Vaughan schreibt (auf englisch), verbindet das auch mit dem Venuszyklus, der auch recht genau 8 Jahre ist (und damit widerum wie früher hier schon ausgeführt auch mit der Zahl 5 und dem goldenen Schnitt, usw.):

    http://www.onereed.com/articles/vvf/olympics.html

Eine noch genauere Übereinstimmung von Sonne und Mond (aber nicht Venus) ergibt sich nach 19 Jahren, vgl. Zyklus der Mondknoten und von Lilith...

Noch ein Ausschnitt von Robert Graves:

22. Artemis
[...]
i. Bei einer anderen Gelegenheit lehnte Aktaion, der Sohn des Aristaios, an einem Felsen in der Nähe von Orchomenos. Zufällig sah er Artemis nahe in einem Strome baden und blieb um sie zu beobachten. Damit er später nicht wagen könnte, sich vor seinen Freunden zu rühmen und zu erzähöen, dass er sie nackt gesehen hätte, verwandelte er sie in einen Hirsch und liess ihn von seiner eigenen Meute von fünfzig Hunden in Stücke reissen. [Hyginus, Fabel 181; Pausanias IX, 2, 3]
[...]
1. [...] Aktaion war, so scheint es, der heilige König des vorhellenischen Hirschkultes, der am Ende einer Regierungszeit von fünfzig Monaten, zur Hälfte des grossen Jahres, in Stücke gerissen wurde; sein Mit-König oder Tanist regierte für die restliche Zeit. Die Nymphe nahm ihr Bad korrekterweise nach, und nicht, vor dem Mord. Es gibt im irischen und walisischen Mythos zahlreiche Parallelen zu dieser rituellen Sitte. Noch im 1. Jahrhundert n.Chr. wurde ein Mann in Hirschlederkleidung von Zeit zu Zeit auf dem arkadischen Berg Lykaion gejagt und getötet. (Plutarch, "Griechische Fragen" 39). Die Hunde waren weiss und hatten rote Ohren [...].

Immerhin eine konkrete Quelle zu Verfolgung und Tötung...

Etwas konkret zu Theater und Chorus habe ich bei Robert Graves nicht gefunden. Heisst "thea" eigentlich nicht "Gott", also die göttliche Komödie/Tragödie ein bisschen alles was die Götter so tun? ... Ah, Thea oder Theia ist eine Titanin und Mondgöttin, die Mutter von Helios - der Kreis schliesst sich, Theater - Theia. Definitiv Mond, würde ich sagen. Schliesst natürlich gar nicht aus, dass von der ursprünglichen Quelle, der ersten und letzten Göttin auch der Begriff kommt ... ah, wie es bei dem Link zur Wikipedia vorher auch steht! ("The name Theia alone means simply 'goddess' or 'divine'")

Heureka!

Hatte ich gar nicht erwartet als ich das zu schreiben begann, r.C

Alain

    There are only two tragedies in life: one is not getting what one wants, and the other is getting it. — Oscar Wilde
    Es gibt nur zwei Tragödien im Leben: Eine ist nicht bekommen was man will, die andere ist es bekommen.
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Sa 30. Mai 2015 12:53 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #376)
Zitat von Christian (Sa 30. Mai 2015 11:35 MESZ):
Da hier die 3° d gerade so in den Vordergrund gestellt werden, hierzu ergänzend noch das sabische Symbol:

Quote:
Eine Katze streitet mit einer Maus.


http://wiki.astro.com/astrowiki/de/Sabische_Symbole#Liste_der_Sabischen_Symbole


Ja, im Original "a cat arguing with a mouse", ich stellte mir das immer so vor, dass die Katze und die Maus argumentieren ob die Katze die Maus essen soll oder nicht, mit ungleichen Kräfteverhältnissen.*

Passt schon ein wenig zu den USA, in meinem Gefühl...**

Alain

NB: Die Mutter der Bühnen- und Kostümbildnerin die ich weiter oben mal erwähnte, hat glaube ich einen G der am Tag der Geburt auf 3.x° d stationär war.

* Gefunden: "In an imaginative tableau a hungry cat is seen arguing earnestly with the mouse who is to be her victim."

** Nachtrag: Etwas analytischer würde ich es vielleicht als die "Moral des Stärkeren" bezeichnen. Oft geben sich die USA bei Dingen die sie tun einen sehr moralischen Anstrich, der aber meist nur teilweise zutrifft, oft ist es ein Mix zwischen einer wirklichen Verbesserung und Eigeninteressen, wenigstens kommt mir das oft so vor...
Titel: Re: Welche Musik bringt Eure Sonne auf Trab?
Datum: Sa 30. Mai 2015 13:52 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1388532503 (Antwort #1015)
http://tinyurl.com/p5h2ewv

Musik: White Stripes (Seven Nation Army)
Aber noch mehr wegen dem Video, sind sogennante "Flyboards"...
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: So 31. Mai 2015 08:27 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #377)
Theater im Kreis ("divadlo v kruhu"?)

Nicht dass ich jetzt alles auf die Reihe bringen würde zu Theater und dem Mond und Artemis und all ihren Namen, aber ich fange mal an, in einem eher wilden Kreis...

   Höhlenbilder der Steinzeitmenschen verraten schon frühe Formen des theatralen Spiels. Man vermutet, dass sich eiszeitliche Jäger z. B. Felle von Tieren überzogen, um so lebenswichtige Vorgänge wie die Jagd im Voraus oder im Nachhinein darzustellen und theatral zu verarbeiten. So entstanden zeremonielle Tänze und theatrale Darstellung, in denen die Welt und die gesellschaftlichen Ereignisse nachgestellt und umspielt wurden. Man könnte das Theater als Urkunst der Menschheit, die alle anderen Künste in sich birgt, sehen. -- Wikipedia - Geschichte des Theaters - Urtheater

Da wäre schon der Link zu Jagd (Artemis als Jagdgöttin), und auch zu Höhle, wo wohl die Menschen in der Zeit geboren wurden und wohl auch oft starben (Artemis/Hekate/... als Göttinnen der Geburt und des Todes).

   In der ägyptischen Kunst zeugen verschiedene Darstellungen von Tänzern, Musikern und Akrobaten von der theatralen Entfaltung der weltlichen Vergnügungen am Hof der Pharaonen. Im vierten vorchristlichen Jahrtausend prägten die durch die gesellschaftliche Neuordnung und Staatsverwaltung, sowie die durch herrschende Priesterkönige entstandenen Mythologien die Deutung der Schöpfung und des Seins. Diese geistige Entfaltung sorgte für monumentale Prachtbauten, die als Kulisse des Theaterspiels dienten. Sie entwickelten sich später zum großen Festspieltheater und dienten auch der Präsentation der Staatsreligion.
   Das ägyptische Abydos wurde während des mittleren Reichs (2000-1500 v. Chr.) zum Schauplatz alljährlicher religiösen Feste mit theatralen Elementen um Leiden, Tod und Auferstehung des Gottes Osiris. Dank eingemeißelter Zeichnungen auf Stein konnte die Erkenntnis über einige Stationen dieser theatralen Prozesse erlangt werden.
-- Wikipedia - Geschichte des Theaters - Urtheater

Osiris übersetzt etwa "Sitz des Auges" (also etwas rundem wie Mond und Sonne), bzw. die Zwillinge Osiris und Isis (rechtes und linkes Auge):

   Die ägyptische Mythologie beschreibt, dass sich Osiris und Isis bereits im Mutterleib liebten und einander Schutz und Geborgenheit spendeten. Deshalb wurden sie als Erwachsene ein Paar. Seit der Geburt ist Osiris das Gegenstück zu seinem Bruder Seth. Er schätzte die guten Dinge, während sein Bruder vom ersten Atemzug nur von Hass und Wut getrieben wurde. Seth nahm seine Schwester Nephthys zur Frau, die Zwillingsschwester der Isis. Dies und der Gegenpol der zwei Götter führten zur gegenseitigen Verabscheuung, und sie begannen sich für lange Zeit zu bekriegen. -- Wikipedia - Osiris - Mythos

Ein Zwillingspaar wie Artemis und Apollon (und vielleicht ja auch die Kinder Helios (Sonne) und Semele (Mond) der Thea/Theia?).

Die Mutter von Osiris und Isis war Nut:

   Nut ist in der ägyptischen Mythologie die Göttin des Himmels. Sie symbolisiert das Firmament und wurde als die Mutter der Gestirne angesehen. [...] Zusammen mit ihrem Gemahl Geb, dem Gott der Erde, zeugte sie die Gottheiten Osiris, Isis, Seth und Nephtys. -- Wikipedia - Nut (ägyptische Mythologie)

Sie war auch noch die Mutter von Horus, also 5 Kinder (5. Element das sich im Kreis bewegt)...

   Theater (von altgriechisch τό θέατρον théatron ‚Schaustätte‘, ‚Theater‘; von θεάομαι theaomai ‚anschauen‘) -- Wikipedia - Theater

Keine Rede von Thea/Theia, also vielleicht ein Zufall?

Ich glaube nicht:

   Andere Namen der Theia sind Basileia (Βασίλεια – „die Königliche“) und Thia („die Göttliche“; lat. diva).

Ha, im tschechischen heisst Theater "Divadlo"!

Also:

    Theia/Thea   -   Thea-ter   -   Theater
    Diva   -   Diva-dlo   -   Divadlo

Ich habe keine Zweifel mehr daran, und die 50 ist ja via Helios 350 = 7 x 50 Rinder usw., siehe oben #375 recht eindeutig. Dionysos, siehe #283 war auch im Umfeld von Osiris und auch Demeter und Persephone (vgl. auch Choere), oder die Gründung von Delphi als Verschmelzung der zwei "Adler" Dionysos und Osiris in Delphi, oder dann eben Apollon und Dionysos die beide in Delphi verehrt wurden.

Dionysos klingt doch übrigens auch nach "dio" (ital. "Gott")...

Oben wurde das ägyptische Abydos erwähnt mit seit 2000 v. Chr. schon Theater:

   In antiker Zeit wurden auf Friedhöfen häufig Hunde und Schakale angetroffen; sie wurden als gottähnliche Wächter der Nekropole betrachtet. In Abydos war dies der hunde- oder schakalähnliche Gott Chontamenti (Erster der Westlichen = Verstorbenen), der dort zunächst als lokale Gottheit verehrt wurde. -- Wikipedia - Abydos (Ägypten)

Der Jagdhund und geliebte Gefährte der Artemis, und nicht unpassend in der Nähe auch des Todes, vgl. Aktaion, auch Cerberos hatte ursprünglich 50 Köpfe, erst später 3.

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: So 31. Mai 2015 09:04 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #379)
Theater im Kreis ("divadlo v kruhu"?) - Ergänzungen für Kritiker

Ich weiss nicht ob das gross aufgefallen ist (tut es in meiner Erfahrung selten wenn ich was sage oder schreibe, wenigstens bei den meisten Lesern), aber:

   Das war jetzt in meiner Einschätzung ein recht grosser Durchbruch zum Verständnis wie Theater und Mond und auch Astrologie zusammenhängen.

Das Theater auf der Bühne, oft ursprünglich in einem Kreis wie die Götter im Himmel (Theo/Thea Gott/Göttin), oder eben die Planeten und Sterne im Himmel, die göttliche Komödie und Tragödie im Himmel.

Daher auch der Tierkreis, das sind die Tiere die die Menschen seit Urzeiten jagten und auf ihre Höhlen malten, die ersten Theaterkulissen und gleichzeitig auch Abbilder der Nachthimmels.

Daher der (Jagd-)Hund als Begleiter bei der Jagd und auch zur Artemis bei Geburt und Tod, und dass das in der Mythologie örtlich bei Höhlen liegt (natürlich auch in Analogie zum Mutterleib).

Es gibt jetzt sicher noch viel "aufzuräumen" oder konkret nachzuforschen, im alten Ägypten und so weiter, aber das Gröbste könnte durch sein...?

Ach, das hatte ich vorher vergessen:

   [Theias] Name wird auch vom phönizischen Thohu – „das Leere“ – hergeleitet (vgl. Tohuwabohu), was an ihre Herkunft aus dem Chaos erinnert. -- Wikipedia - Theia

Leer wie der Mond der nur reflektiert was man in ihn/sie hineinträgt, und auch fokussiert wild wie wohl auch echtes oder immer nur scheinbares Chaos?

Gestern Abend war ich im Theater, relativ kurzentschlossen, in Schauspielhaus Zürich in der "Kammer", was mich mit meinen Halbtax-Abo noch 15 Fr. gekostet hatte, was sehr wenig ist für Theater in Zürich. Da aber die Bühne eingerichtet war wie ein gutbürgerliches Restaurant aus der 70ern oder so, bekam ich auch noch ein Bier und eine Wurst, also war fast gratis der Abend. Das ist mir eigentlich völlig egal, es ist nur so, dass Artemis/Theater eben lieber im Dunkeln ist, also dass man manchmal die ganz guten Dinge fast gratis und an nicht so erwarteten Orten findet - es waren ja die gleichen Schauspieler wie sonst auf der grossen Bühne für mind 5x mehr Geld und das Stück war auch gut am Ende...

Ich verrate nicht alles, aber was sich erst gutbürgerlich gesittet präsentierte wurde dann recht urtümlich bis zu tiefen archaischen Wurzeln der Menschheit, es hatte 6 Schauspieler, 3 Frauen und 3 Männer wie die Hauptgötter bei den Griechen (6 Kinder des Uranus wie auch 6 Kinder des Kronos/Saturn), wobei hier war es eben eher 5+1, die eine Frau (Lena Schwarz) war viel, viel ernster als die anderen und auch die einzige die einen nicht so oberflächlich-banalen oder sonst irgendwie vergeistigten Text hatte.

Das Bühnenbild war auf den ersten Bild gar nicht so mondhaft, mir fielen allerdings schon sehr früh die Lampenschirme über den Tischen auf, die konisch-rund waren und aus rot-weiss kariertem Stoff, also kleine Monde über der Bühne. Ganz am Schluss tanzten die 6 Schauspieler sehr surreal und auf die Art erstmals im Stück auf der Bühne so wie eine Boygroup Choreographie aber auch fand ich mit ägyptischen oder indisch-fernöstlichen formalen Mustern.

Da stieg die Eine (Lena Schwarz) auf den Tisch und griff in den Lampenschirm, wohl um die Birne auszudrehen, da wurde es dunkel und das Stück war fertig...

Jedenfalls, irgendwie immer noch die gleiche Höhle wie früher...

Geschafft!?!

Alain

PS: Link zum Theaterstück mit Trailer



Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: So 31. Mai 2015 09:41 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #381)
Zitat von liladru (So 31. Mai 2015 08:55 MESZ):
also ist aus der Jagd aE das Theater gD entstanden.

Ist eine Zuordnung Theater zu gD üblich? Hatte ich bisher nirgends gefunden, würde mich aber sehr interessieren. Quellen/Links vielleicht?

Alain

PS @Alle: Schluss der vorherigen "Seite" (Seite 19) nicht verpassen, #377 und #379
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: So 31. Mai 2015 11:31 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #387)
Zitat von Moonman23 (So 31. Mai 2015 10:47 MESZ):
Ein schöner Kultfaden, Respekt.

Günther

Gleichfalls

Ohne Hilfe von anderen Lesern und Schreibern hier hätte ich "das Schloss"* kaum gefunden...

* Das war ja auch ganz früh in diesem Faden, Antwort #5...

Zitat von liladru (So 31. Mai 2015 10:59 MESZ):
ja, von mir auch vielen Dank, Alain, für Deine Mühe und Arbeit hier in diesem Thread!

Danke auch allen
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: So 31. Mai 2015 14:36 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #388)
A Midsummer Night's Dream

Hier noch etwas das Theia, Anfang Krebs und Sonne vereinigt.

Es geht um Shakespeares Ein Sommernachtstraum, genauer auf englisch "A Midsummer Night's Dream", was eine spezifischere Bedeutung hat, nämlich Sommeranfang, also Sonne auf 0° Krebs.

Das Stück spielt in Athen, zu einem grossen Teil Nachts im Wald um Athen. Es hat zwei Herrscherpaare, die eher "sonnigen Tagesherrscher" von Athen, Theseus und Hippolyta (Königin der Amazonen, was macht die eigentlich in der Rolle hier?) und dann die Elfenkönigin Titania mit ihrem Mann Oberon, die (glaube ich) nur in der Nacht in Erscheinung treten.

Das erinnert mich an das Götter-Titanen-Ehepaar Theia und Hyperion, also statt "Titanin Theia" hier "Titania"*, und auch die Doppelehepaare an Osiris-Isis und Set-Nephtys, was mich wiederum auch an Leda und den Schwan erinnert und da die 2 Zwillingspaare die aus einem Ei schlüpften, oder so (bei Liz Greene in "The Astrology of Fate" um Zwillinge herum erwähnt, also wo jetzt die Sonne und r.Merkur und Mars sind).

Ich mag Shakespeare experimentell im Theater nicht, ausser dem Stück, was zudem noch ist, weil in dem Stück, das ja über 400 Jahre alt ist, ein Theaterstück im Theaterstück vorkommt, von athenischen Handwerkern mit auffällig englischen Namen im Wald geprobt und dann vor dem Fürstenehepaar aufgeführt.

Das Stück, obwohl auch sehr auf Komik ausgerichtet, ist so etwas von seiner Zeit voraus modern, dass Beckett oder Dürrenmatt daneben fast schal aussehen.

Da hat es zum Beispiel einen Schauspieler, der "den Mondschein" spielt, natürlich klar in dem Umfeld, und doch...

Nochmals zu "Midsummer" (danke @Moonman): Da findet sich sicher mal 0° Krebs aber eben auch die Sonne in dem Fall astronomisch, oder symbolisch Uranus und daher Titanen, usw.

Bin mir da im Moment nicht sicher und zu faul dem jetzt genau nachzugehen, aber war nicht der Jahresanfang bei den alten Ägyptern mit der Nilschwemme am Sommeranfang wo dann allerhand Leben neu entstand? Aber wahrscheinlich ist das im Detail wieder komplexer, ein Andermal vielleicht...

Alain

* Oder noch vermischter, Theseus/Titania => Theia und Hippolyta/Oberon => Hyperion
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mo 01. Juni 2015 07:30 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #389)
Nachtrag: Siehe Faden "Mutter & Tochter Beziehung" #44 und #54 - "sie" war wieder mal die Erste, oder eben einfach nur eine Synchronizität, eine Illusion / "Illusion", ohne Bedeutung und Zusammenhang mit dem hier? Sie hat mich jedenfalls aus meiner Sicht wieder mal "übertrumpft" bzgl. USA und 3° Krebs Venus und so weiter... Oder eben war "sie" nur der verdichtetste Spiegel der aktuellen Zeit gerade und ich fand das etwas unbeholfen auch irgendwie so ungefähr? Also einfach nur sehr, sehr mondhaft und kam daher auf die gleichen Schlüsse wie dieser Faden dann auch?
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mo 01. Juni 2015 20:58 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #395)
Die Vane Schwestern gespiegelt im "richtigen Leben"

Kann sein dass auch den auferksamsten Beobachterinnen die Pointe der Geschichte entgangen ist. Sicher, wie ich finde(!) sehr interessante Dinge zur USA, vieles ist dazu hier klarer geworden als kaum je anderswo, woher die USA kommen, wohin es sie treibt. Und woher die Zahl 50 im Chorus im antiken griechischen Theater kommt und woher das Theater selber, nämlich von der Titanin Theia oder Thea (oder lat. "diva", das sich im tschechischen Wort für Theater, divadlo, spiegelt). Interessant sicher auch, dass Shakespeare (wer immer das war) aufgrund der Namen in "A Midsummer Night's Dream", entweder das damals schon genau wusste oder es unbewusst mit traumwandlerischer Sicherheit fand.

Aber der Clou der Geschichte hier in den letzten paar Wochen ist, dass sie die Kurzgeschichte "The Vane Sisters" von Vladimir Nabokov im wesentlichen spiegelt und somit wie in der Kurzgeschichte demonstriert wo die wirkliche Macht über Zeit und Raum und alles liegt, beim Mond wenn man dem einen Namen geben will (was ich tue).

Zeitlicher Ablauf in "The Vane Sisters":

- (Vergangenheit) D. heiratet und zieht weg, Sibyl Vane begeht Selbstmord
- (Vergangenheit) Der Erzähler trifft sich eine Weile mit Cynthia Vane, geht zu Séancen und Parties bei ihr
- (vorige Woche) Cyntia stirbt

- Der Erzähler spaziert gegen Ende Winter am einem Sonntagnachmittag herum, beobachtet fasziniert Eiszapfen im Sonnenlicht und auch eine Parkuhr die schon nach Eintreten der Dunkelheit einen rötlichen Schatten in den feuchten Schnee wirft, kommt dadurch vom Weg ab und trifft D. der zufällig auf der Durchfahrt durch die Stadt war und dem Erzähler dann von Cynthias Tod berichtet und weiterfährt.
- Der Erzähler, obwohl eher rational veranlagt, hofft doch irgendwie auf ein Zeichen der toten Cynthia, aber findet keines.
- Aber wenn man den letzten Abschnitt der Kurzgeschichte liest (was schon indirekt darin suggeriert wurde), dann sagt der übersetzt: "Eiszapfen von Cynthia, Parkuhr von mir, Sybil".

Also, ja, Artemis hat sich symbolisch eindeutig geäussert, aber natürlich wissenschaftlich auch völlig unbeweisbar.

In meiner Geschichte hat es auch zwei Schwestern, ich nenne die früher geborene und (relativ) sonnenhaftere mit AoJ mal Schwester 1 und die andere, die Sphinx (siehe oben AnJ) Schwester 2.

Zeitlicher Ablauf in diesen Faden und anderen Beiträgen in den letzten paar Wochen, plus weiter zurück in meinem Leben:
- (1982) Schwester 2 macht in der Schule einen Vortrag über Astrologie, ich kaufe das erste Mal "Sag mir dein Sternzeichen und ich sage dir wie du liebst" von Liz Greene, aber sagt mir da nicht viel.
- (1998) Schwester 1 weckt mit einem kleinen Stubs per Email Richtung Astrologie mein Interesse daran wieder, seither beschäftige mich damit.
- Mo 11. Mai um 19:45: Nominell Beginn der Fernsehaufnamen des Schweizer Fernsehens für eine Literatursendung, wo Schwester 2 immer wieder im Hintergrund sichtbar ist, die Sendung wird am folgenden Tag um 22:20 erstmals ausgestrahlt (ohne dass ich davon wusste oder hörte).
- Mi 13. Mai im Forum: Horoskop für Geburtstag von Schwester 2 (aus öffentlicher Quelle zu ihr als Theater- und Bühnenbildnerin, was zum Thema Mond führt) plus Horoskop der USA und dann daraus eine sehr interessante (finde ich!) Diskussion hier über die USA aus astrologischer Sicht.
- Vergangenes Wochenende etwa dann die Erkenntnisse zur USA kumuliert und auch die Erkenntnisse zu 50, Theia und Shakespeare, und auch Beiträge zu meiner Kindheit und Eltern und Neptun/Illusion.
- Am Sonntag am frühen Nachmittag sehe ich eher im Halbschlaf eine Wiederholung der Literatursendung und erkenne Schwester2 im Publikum(!)

Der Clou ist jetzt nicht nur das, sondern die symbolische Botschaft die im Moment liegt als am 11. Mai die Fernsehaufnahmen begannen:

    [Bild war nicht mehr auffindbar]

im Vergleich zum "Penfield Horoskop" der USA mit wohl der geschichtlich gesichertsten Uhrzeit für den 4.7.1776:

   

Da ist erst mal die Venus je um 3° Krebs, ein Punkt der in den Horoskopen um die USA herum bis zum Internet (in meiner Sicht) immer wieder auftauchte. Und AC und MC stimmen so genau wie es geht überein, was auch jeweils die Venus ins 8. Haus stellt.

Damit ist es am Schluss noch übertriebener eine Artemis die in etwa folgendes sagt: "Ah, ja die USA, hast du das auch schon rausgefunden, ätsch weiss ich schon lange, ich hab's so gebaut. Und Theater und Theia, das weiss doch jedes Kind! Und du meinst vielleicht auch noch, du würdest hier etwas gestalten und nicht nur deine Rolle spielen? Keine Sorge, ganz so schlimm ist es nicht, hat Spass gemacht. "

Quellen sind dieser Faden, der Faden "Mutter-Tochter-Beziehungen" bei persönliche Horoskope und auch in diesem Teil des Forums "Aspektfigur mystisches Rechteck".

Mit den zwei Schwestern hatte ich im ganzen Leben nur ganz wenig real zu tun, und doch "Neptune is ultimate reality" könnte es wohl sein, wer weiss, wer will's wissen?

Die Literatursendung hatte übrigens den Titel "Von Geist und Geistern", nach dem Buch von Hilary Mantel das im Original "Leaving the Ghost" heisst, ja war das jetzt ein Geist wie bei Nabokov den ich sah?

Macht mir auch Spass die ganze Sache, trotz als "Underdog".

Alain
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mo 01. Juni 2015 21:10 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #396)
Wie doof bin ich eigentlich? Wenn man die zwei Horoskope von oben vergleicht, wem fällt das offensichtliche zum Mond dabei auf?

Richtig, der Mond um 24.x° bzw. 25.x° Wassermann!!!

Ich fühle mich im Moment schon ein wenig wie in einem Sommernachtstraum, vielleicht wie Puck?
Titel: Re: Der Mond und die Astrologie (und die Welt) - T
Datum: Mi 03. Juni 2015 18:54 MESZ
Bereich: Deutsch - Allgemeine und psychologische Astrologie
Von: Alain Stalder
Faden: 1419585854 (Antwort #397)
Einen kleinen Zusatz habe ich noch zur Geschichte oben, passt zwar nicht ganz 100% perfekt, aber doch erstaunlich präzise...

Im bereits erwähnten Thread "Mutter-Tochter-Beziehungen" war irgendwie via Hitler die Neptun-Pluto Konjunktion von 1891 zum Thema geworden (Moonman), als "Wurzel" für vieles geschichtlich danach, oder in etwa so in der Art, bin ich dann auch gespannt auf den dort von Moonman angekündigten Faden dazu... **

Ganz genau war ImJ am 2.8.1891 (greg.) um 17:46:19 UT auf 8°37'27.3401 Zwillingen, was ja auch hier zum aktuellen Umfeld passt mit Schwestern und Sonne/Mars/r.Merkur in Zwillingen - und der Punkt ist auch sehr nahe zum Uranus im Penfield Horoskop der USA, auf 8°54'57" Zwillingen.***

Nun, was mir gerade noch aufgefallen ist, ist dass der rückläufige Merkur recht genau dann den Punkt der IJ Konjunktion überschritt als ich im Fernsehen die Wiederholung der Literatursendung sah.

Laut Fernsehprogramm auf der 3Sat Website war die Wiederholung am Sonntag 31.5.2015 von 10:15-11:30, Schwester 2 erkannt hatte ich etwa um 11:00...

Der rückläufige Merkur überschritt den Punkt der Konjunktion schon etwa 1h15min früher, nämlich um 9:45:29 Lokalzeit in Zürich (UTC+2, MESZ)*, was immer noch erstaunlich nahe liegt...

Tja, wenn man es mir so nahelegt, mich mit der IJ Konjunktion von 1891 zu beschäftigen, muss ich dann wohl...

Alain

* swetest online:
/ulb/swetest -b31.05.2015 -n1 -s1 -fPLBRS -p2 -eswe -ut07.4529  
date (dmy) 31.5.2015 greg. 7:45:29 UT version 2.01.00
UT: 2457173.82325231610 delta t: 67.785796 sec
ET: 2457173.82403687388
Epsilon (true) 23°26' 4.5389
Nutation 0° 0' 1.1381 -0° 0' 9.6491
Mercury 68°37'27.3412 -2°15' 5.1918 0.549041754 -0°33'45.4116

** Nachtrag: Gibt es ja schon seit heute morgen, in einem Bereich wo ich nicht gesch